(Ein spätes) Alle Jahre wieder

Die Feiertage sind offiziell vorbei und somit melde ich mich wieder zurück. Es wurde letztlich sogar noch ruhiger als ich ursprünglich geplant hatte, jedoch eben nur online. Mit der Familie war dafür so einiges los. Aber springen wir doch zurück zum Anfang.

Alle Jahre wieder – ein klassisches Familienweihnachten ganz ohne Stress oder Streit

Ich muss ja immer etwas schmunzeln, wenn man in der Vorweihnachtszeit auf einmal nicht mehr um dieses Thema herum kommt. Gefühlt geht es in jedem zweiten Zeitungsartikel, Fernsehbeitrag oder neuerdings sogar in der Werbung darum, wie überall auf der Welt Familien zusammen kommen und… streiten! „Weihnachten ohne Stress“, „Unsere Anti-Frust-Tipps“, „So überleben Sie Weihnachten“; allem Anschein nach scheint die halbe Welt an diesem Tag weniger in Harmonie als in Streit vereinigt zu sein.

Wir jedoch nicht.

Wir feiern tatsächlich jedes Jahr aufs neue ein ganz harmonisches Familienfest, an dem die ganze Familie (gerne!) zusammen kommt, das ohne größere Diskussionen (sieht man mal vom alljährlichen Baumthema – aber auch das wird ja eher mit Humor genommen – ab) auskommt und bei dem gar keiner auf die Idee kommt nach der Bescherung noch Feiern zu gehen.

So gab es auch in diesem Jahr wieder viel zu lachen.

Angefangen mit meiner Oma, die natürlich im Vorfeld mal wieder angekündigt hatte wir dürften in diesem Jahr wirklich nicht zu viel von ihrem Essen erwarten (und dann sogar Eierlikör und den besten Glühwein selbst gemacht hatte), über Lästereien über alte Lehrer (meine Cousinen gehen auf die gleiche Schule, auf der meine Schwester und ich auch waren), bin hin zur Bescherung. Traditionell immer das größte Ereignis.

Fehlkäufe – oder so

Nachdem die Karten für „Tanz der Vampire“, die mein Cousine für sich und ihren Freund geschenkt bekommen hatte, nicht allzu gut ankamen („Vampire sind doch doof“), trafen meine Cousinen wenigstens gegenseitig ins Schwarze, was die Geschenke anging. Nicht sonderlich verwunderlich. Eine Jacke hatte meine jüngere Cousine nämlich schon einige Wochen zuvor im Kleiderschrank entdeckt, als sie sich heimlich und unerlaubt im Schrank bei ihrer Schwester bediente. Das noch dran hängende Preisschild und der so andere Stil waren verräterisch. Kurzerhand probierte sie die Jacke an, befand sie für gut und… beschloss nach einem kurzen Blick auf das Preisschild noch mal schnell Shopping zu gehen und ein weiteres Geschenk für ihre Schwester zu besorgen.
Ein Fehler, wie sich herausstellte. Diese hatte die Jacke nämlich beim Black Friday Shopping wesentlich günstiger bekommen…

Über die russische Oligarchin

Und wenn alles so weit beendet, die Anwesenden mehr oder weniger glücklich sind und das Glühweintrinken ansteht, kommt der Auftritt meines Opas. Der sucht sich in der Regel eine kleine Boutique in unserer Nähe, achtet darauf an diesem Tag möglichst etwas zu tragen was auch schon in diesem Laden gekauft wurde (was auf meine Cousine nicht zutraf, weswegen sie dazu verdonnert wurde im Auto zu warten) und beschert der Besitzerin (meistens ältere, in seinen Augen – finanziell – hilfsbedürftigen Frauen) den umsatzstärksten Tag des Jahres. Und während diese die großen Geldscheine wittert und fleißig einpackt was meiner Oma passen könnte (oder eben auch nicht und einfach nur teuer – oder ein Ladenhüter – ist), lacht sich mein Opa ins Fäustchen und denkt: „Pack nur ein, ich nehm das ja nur zur Auswahl mit und werde mit Sicherheit mindestens die Hälfte wieder zurück bringen.

Meine Oma kommt dann am Weihnachtsabend wiederum nicht um eine kleine Modenschau herum. In diesem Jahr schoss die Dame im auserkorenen Laden allerdings den Vogel ab. Nebst einigen netten Teilen, gab es viel hässliches und vor allem eines: den Mantel des Schreckens. Dieser machte aus meiner zierlichen Oma eine russische Oligarchin, die da auf einmal bei uns im Wohnzimmer stand und mit Schrecken feststellte in was sie sich da gehüllt hatte: echten Pelz. Ziemlich hässlichen, echten Pelz. Ich habe selten ein Teil gesehen, das so sehr „Sibirischer Winter!“ schrie wie dieses wirklich potthässliche Teil.

Noch besser wurde es allerdings, als meine Oma sich nach der ganzen Show eine Jacke schnappte, die eigentlich meine Cousine geschenkt bekommen hatte und vor meinen Opa trat: „Schöne Jacke hast du da ausgesucht“, meinte sie zu ihm. Mein Opa nickte nur zustimmend und war ein wenig stolz auf sich. Der Fehler fiel ihm lange Zeit nicht einmal auf…

Die Sache mit den gestohlenen Bäumen…

Und wie viele aus dem Wald gestohlene Bäume es nun gab? In den Wohnzimmern der Familie tatsächlich keinen einzigen… da standen in diesem Jahr die wirklich schön geratenen, für die meine Eltern immer Gutscheine von einem Lieferanten als kleines Dankeschön für das ganze Jahr bekommen (allerdings ließ unserer so schnell wie in noch keinem Jahr die Äste hängen! Es war eigentlich ein Trauerspiel).

Aber: mein Opa wäre nicht mein Opa und Weihnachten eben für ihn kein Weihnachten, wenn er nicht doch noch in den Wald gefahren wäre. Der Grabschmuck an Weihnachten ist traditionell bei uns ein kleines Bäumchen… und das stammte – natürlich – aus dem Wald. Und wurde (natürlich!) von meinem Opa selbst geschlagen. Und weil das irgendwie noch zu langweilig für ihn war, hat er auch noch für das Grab eines Freundes einen besorgt.

Nicht vorhandene Vorsätze

Und als Weihnachten auch schon wieder viel zu schnell vorbei gegangen war und ich mich noch in meiner zwischen-den-Jahren-Feiertags-Blase, in Mitten von Spaziergängen und Cluedo/DOG/Istanbul Duellen (die meistens darauf hinausliefen, dass meine Eltern versuchten uns zu betrügen) befanden, meine Schwester versuchte mir beim Scrabble „Exmöse“ als „Exprostituierte“ zu verkaufen und ich vor lauter Lachen nicht anders konnte als das zählen zu lassen, ging es auch schon zu Ende: das alt gewordene Jahr.

Es war definitiv das (gesundheitlich) härteste Jahr bisher. Ein seltsames, schwieriges Jahr. Und dennoch. Die zweite Jahreshälfte war dann noch lieb zu mir. Daher habe ich auch keine besonderen Vorsätze oder Wünsche für das neue Jahr. Vorsätze sowieso nicht; denn die üblichen Verdächtigen wie gesünder leben oder mehr Sport treiben habe ich schon längst in die Tat umgesetzt. Wenn überhaupt, könnte ich nur den Vorsatz fassen öfter ja zu vermeintlichen Dummheiten zu sagen. Nicht solch echten, dummen Dummheiten. Aber solche Dinge, über die ich zu lange nachdenke. Dinge, die ich eigentlich gerne täte, und gegen die trotzdem irgendetwas spricht. Sei es Kompliziertheit in der Umsetzung oder das vermeintlich zu teure Vergnügen.

Letztlich wünsche ich mir wohl vor allem Beständigkeit für das neue Jahr. Beständigkeit was die Gesundheit angeht, Beständigkeit im Leben ganz allgemein und bei der Arbeit. Dann noch ein, zwei größere (und ein paar kleinere) Ziele von meiner Reiseliste strichen und mein Buch beenden. Das wär’s dann auch schon.

2017 kann kommen (bzw. hat es ja auch schon angefangen)!

Und das war’s dann such schon mit meiner verspäteten Weihnachtsgeschichte und einem nicht-wirklichen-Jahresrückblick. Aber davon gab’s ja eh schon genug zu lesen.

Alljährliches Plätzchenversauen und solche Sachen

Solche Sachen

Mein letztes Wochenende verlief etwas anders als gedacht. Wollen wir an dieser Stelle mal kurz auf unfähige Chefs ohne Plan schimpfen, die an einem vierten Adventswochenende Wochenendarbeit anordnen und eingereichte Urlaubstage einfach so streichen? Und damit dem Besucher – aka mir – die Pläne durchkreuzen… Tja, da saß ich dann also. Mit meinen überteuerten Zugtickets und dann eben auch mit Arbeit in der Ferne. Anderer Schreibtisch; gleiches Spiel. Letztlich schafften wir es zwar nach Aachen zum Weihnachtsmarkt (wobei wir kein gutes Händchen für’s Essen hatten!), aber ansonsten… so hatte ich mir das nicht vorgestellt! Vorgeschwebt war mir ein gemütliches und lustiges Adventswochenende, noch mal raus kommen, was anderes sehen und schon mit dem Abschalten anfangen. Übrig blieben ein paar Stunden.

Ein wenig traurig über das fremd-versaute Wochenende fuhr ich also wieder heim. In den Schnee! Denn daheim hatte es während meiner Abwesenheit geschneit. Worüber ich mich freute wie ein kleines Kind. Es liegt nicht viel Schnee, aber ausreichend genug, um für mehr Weihnachtsstimmung zu sorgen.

Alljährliches Plätzchenversauen

Und kaum angekommen, stand ja auch schon meine Schwester auf der Matte. Nun hieß es: möglichst schnell, möglichst alle Weihnachts-Familien-Traditionen nachholen!
Was unter anderem bedeutet: es ist mal wieder Zeit für das alljährliches Plätzchen-Versauen. Ihr werdet hier niemals Kochrezepte vorfinden. In 100 Jahren nicht. Kochen – oder Backen – kann ich nämlich nicht. Na ja, irgendwie wird’s dann schon immer, aber die Ergebnisse sind selten vorzeigbar. Wenigstens schmecken sie. Meistens. Was das Plätzchenbacken angeht, hat sich das zwar in den letzten Jahren als kleine Tradition zwischen mir und meiner Schwester herausgebildet, jedoch ging dabei auch schon verdammt viel schief. Von unglücklichen Experimenten mit Spritzgebäck bis hin zu steinharten Nugat-Plätzchen (die selbst in Tee/Kakao/Kaffee getaucht kaum zu ertragen waren), haben wir da schon einiges fabriziert und unseren in die Jahre gekommenen Ofen an seine Grenzen gebracht (man muss aber auch mal zu unserer Verteidigung sagen: ein Ofen der ungleich heiß wird, ist ja echt ideal zum backen…).

Nachdem wir im letzten Jahr auf Nummer sicher gingen und uns einzig an Spitzbuben hielten (sehen in der Ausführung wenigstens okay aus und schmecken immer!), hatte meine Schwester in dem Jahr wohl im Vorfeld zu viel Zeit zum Nachdenken. Drei Sorten sollten es werden. An einem Nachmittag (an dem auch noch eine Lichterkette gekauft werden musste).
Da hatten wir uns ganz schön was vorgenommen! Also sie. Und was soll ich sagen? Obwohl meine Schwester höchstmotiviert an die Sache heran ging, verließ sie die Lust nach einer guten halben Stunde auch schon wieder.  Das Seufzen wurde häufiger und lauter. Und das obwohl es eigentlich ziemlich rund lief… Irgendwann war der Ofen sogar so heiß, dass aus den eigentlich angedachten 15 Minuten Backzeit locker 5 Minuten wurden. Was fast schon in Stress und Fließbandarbeit ausartete…
Unsere Spitzbuben sind auch wieder sehr gut und sogar sehr ansehnlich geworden. Nur… mit den Zimtplätzchen ist irgendetwas schief gelaufen. Was genau? Da sind wir überfragt. Die Masse schmeckte roh nicht nur besser, sie war vor ihrer Zeit im Ofen auch wesentlich hübscher anzusehen. Im Laufe des Backvorgangs entschied sie sich dann allerdings über die Maße aufzugehen (wirklich – weit über die Maße und allem was zu erwarten gewesen wäre) und sich zu einer einzigen Teigmasse zusammen zu schließen. Das sah letztlich mehr nach Zimtmonster als nach Zimt-Schnecken-Plätzchen aus.
Und schmecken? Tun sie. Allen anderen besser als mir, aber gut.

So, nun wird es aber Zeit für ein paar weitere Weihnachts-Familien-Traditionen. Wie das Baumschmücken (bei dem zwar auch alle Ehrgeiz an den Tag legen, aber nur ich Durchhaltevermögen beweise) oder das Papa-am-Weihnachtstag-suchen-weil-er-mal-wieder-im-Vollstress-und-nicht-auffindbar-ist.

Und wie viele Weihnachtsbäume mein Opa in diesem Jahr im Wald gestohlen hat? Tja, wir werden sehen…

Bis dahin wünsche ich ein ein hoffentlich ähnlich lustiges und entspanntes Weihnachtsfest, wie wir es immer verleben!

Mehr oder weniger sinnfreies Alltagsblabla #6

In der letzten Zeit wurde es wieder ruhiger hier; es war viel los. Zwar habe ich meine Vorsätze erfolgreich umgesetzt und es geschafft mit Geschenken und all dem was eben so zu Weihnachten dazu gehört wirklich früh und rechtzeitig dran zu sein, aber die Arbeit hält sich eben nicht immer an meine Vorsätze. Nach all der Verschieberei, über die ich schon berichtet hatte, ging’s dann eben wieder Schlag auf Schlag. Alles auf einmal. Ich beschwere mich sicherlich nicht, aber dennoch gab es wenig Ruhe für’s Schreiben (oder den Blog).

Es wird also Zeit für: Alltagsblabla.

Alltagsblabla

Shootingblabla

Ich habe neulich das erste Mal ein Model fotografiert, dass schon in der Vogue zu sehen war. Zweimal sogar.
Das die toll war; darüber brauchen wir nicht extra reden, nicht wahr?

Übrigens gibt es mittlerweile Kunden – was ich wirklich kaum fassen konnte – die solch ein tolles und erfahrenes Model (sie modelt seit sie 11 Jahre alt ist!) zwar mögen, dann aber doch nicht buchen, weil sie nicht genug Instagram-Follower hat.
Himmel. Man kann nur drauf hoffen, dass diese Entwicklung rückläufig ist; das ist ja grässlich. Wobei, so manch einer Firma macht der neue Algorithmus eh einen Strich durch die Rechnung (hab mich da mal mit einem Insider unterhalten…).

Die Verträge, die man mittlerweile vor Shootings unterschreibt, haben es aber auch in sich (ich beziehe mich hier auf die von guten Modelagenturen). Vor allem was das Zeigen vorab von Making-of Fotos oder anderen Shootingeinblicken angeht. Da stehen mittlerweile eben auch Snapchat und Co. auf der Liste.

Jetzt mache ich schon einige Monate lang (eigentlich beinahe das ganze Jahr über; ich brauch definitiv keine Neujahrsvorsätze in dem Bereich) Sport, aber das Gewicht eines 85mm 1.2 Objektivs darf man echt nicht unterschätzen (dazu kommt noch all die Schlepperei anderer Dinge…). Am Tag nach einem Shooting hab ich meistens einen echt schönen (…) Muskelkater!

Es ist immer wieder cool, wenn man bei Shootings Gleichgesinnte trifft. Gerade, wenn es sich dabei auch noch zusätzlich und zufällig um den Musikgeschmack handelt. Und wer ist schon einer Meinung mit mir, wenn es darum geht, dass The Killers mal verdammt cool waren? Aber eben nur deren altes Zeug…

Diese Woche steht noch die Video Produktion (wie wichtig und groß sich dieses Wort doch anhört) für Cap Kendricks an. Nachdem ich weder mit Husky noch mit Rehen dienen kann, hoffe ich, dass der Rest wenigstens so richtig cool wird.
(Was sich übrigens zum Zeitpunkt, wenn dieser Blog online geht, auch schon wieder erledigt hat. Verschoben… Vielleicht war das Model traurig über die fehlenden Rehe?)

Alltagsblabla

Als ich mich bei einer Freundin erkundigt habe, ob sie denn jemanden mit einem Husky kennt (stimmt das eigentlich, dass die Katzen – vorausgesetzt sie bekommen eine in die Fänge – fressen?), empfahl sie mir ins Tierheim zu gehen. Da gäbe es sicher einen Hund, der mit mir Gassi gehen würde. Ich habe das Gefühl, sie hat mir die Sache mit dem Video nicht so ganz abgekauft und glaubt ich hätte Sehnsucht nach einen Haustier.

Meine Idee es mal damit zu probieren, den Türstock hoch zu klettern, fand selbst ich nach wenigen Sekunden doof. Gerade mit Socken. Vor allem damit.

Interessant: jedes Mal, wenn ich „Modelagentur“ schreiben möchte, macht die Autokorrektur von meinem Laptop „Moselagentur“ draus. Was soll denn das sein?

„Fünf Wörter, die dir spontan zu mir einfallen“ Meine Mama: „Klein, schweinisch…“ Kreativ kam erst an dritter Stelle! Okay, der doch etwas perverse Witz zwei Sätze vorher war möglicherweise doch nichts für die Ohren meiner eigenen Eltern…

Erinnert ihr euch noch an die Schneeflocken-ans-Fenster-sprühen-Aktion aus dem letzten Jahr? Nachdem uns dieses Jahr keiner mehr ans Fenster lassen (…), geschweige denn unsere Sauerei entfernen wollte, hab ich nur  ein paar Schneeflocken ausgeschnitten, um sie meiner Schwester zu schicken. Einfach so, zum Angeben. Dieses Mal gab’s keinen Hirsch, sondern einen Hengst…

Ich hätte nicht damit anfangen dürfen, für den Adventskalender meiner Mama ein paar Figürchen aus Tannenzapfen zu basteln. Nun möchte sie im nächsten Jahr 24 davon in ihrem Kalender habe. Pfff… Ich kann nicht mal sonderlich gut basteln!

Ich bin neulich bei Dixx auf „Fixer Upper“ gestoßen und wäre süchtig danach. Wobei es meinem Papa jedes Mal schlecht wird, wenn er sieht wie die Amerikaner bauen bzw. renovieren (all die Pappwände…).

Eine Bekannte reibt mir gerne unter die Nase, wenn man selbst in England schon Nordlichter sehen konnte. Himmel, ich weiß gar nicht was da mit mir und Nordlichtern ist, aber die üben schon seit sehr langer Zeit große Faszination auf mich aus. Und die Aussicht darauf, dass ich nicht mal allzu weit reisen müsste, um sie zu sehen… Mhm. Wobei. Selbst Island liegt ja nicht mal vier Flugstunden entfernt… Menno. Nordlichter müssen echt mal sein.

Blogblabla

Würde ich einen Euro für jede Schrott-Anfrage bekommen (und dabei beziehe ich Shooting-Anfragen mit ein), dann wäre ich reich. Aber die Kooperationsanfragen für meinen Blog schießen einfach den Vogel ab! Eine Unart, die in letzter Zeit vermehrt auftaucht: Anfragen mehrfach schicken. Auch wenn ich schon abgesagt oder einfach nur nach mehr Details gefragt hatte. Rechnen die bei der zweiten, dritten oder gar vierten (übrigens ganz gleichen…) Mail ernsthaft mit einer anderen Antwort? Diese Copy&Paste Manier geht mir dann schon so arg auf den Senkel, dass ich quasi sofort keine Lust mehr darauf habe…
Interessante Kooperationen, mit Freiheit bei Gestaltung (und Bezahlung, sind wir mal ehrlich! Ohne läuft bei mir dahingehend einfach nichts mehr; zu viel Zeit steckt man in möglichst individuelle Beiträge und gute Fotos oder Ideen – wie das GIF neulich) gibt’s echt zu wenig.

Sonderlich weihnachtlich wurde es auf dem Blog bisher nicht. Mit Gift Guides oder ähnlichem kann ich selbst nicht so viel anfangen und gefühlt habe ich letztes Jahr eigentlich alle Themen abgehandelt… Weihnachten lebt eben (zumindest hier und in meiner Familie) von seinen Traditionen; daher gibt es nicht viel Neues zu sagen. Vielleicht ändert sich das noch mal, wenn meine Schwester nach Hause kommt und wir noch Rituale aufholen. Bis dahin, kann ich nur auf die alten Posts verweisen.
Und was ich dann für Geschichten vom Christbaum, dem Hund und dem Rest der Familie zu erzählen habe, stellt sich ja sowieso erst im Nachhinein heraus…

So, das war’s eigentlich so im Groben.  Mehr habe ich momentan nicht zu sagen. Bis auf eine letzte Sache:

Ich fange etwas früher mit meiner Weihnachts-/Neujahrs-Pause an als gedacht. Na ja, so ungefähr. Nächsten Freitag lasse ich noch mal für ein langes Wochenende die Berge hinter mir und wenn ich zurück komme, ist auch schon meine Schwester von der Uni heimgekehrt. Dann müssen ganz schnell viele Familien-Weihnachts-Traditionen (das jährliche Plätzchen-Versauen, Schöne-Bescherung-Schauen…; solche Dinge eben) aufgeholt werden. Nachdem meine letzte (Vor-) Weihnachtszeit eher… bescheiden war, hab ich mir ein bisschen mehr Genießen in diesem Jahr aber auch verdient. Nach dieser Woche wird also nur noch sporadisch gearbeitet, anschließend über Weihnachten und Neujahr gar nicht. Schreiben werde ich dann aber wohl trotzdem. Manchmal.