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Über retuschierte Brüste…

Sprechen wir doch gleich zu Beginn etwas sehr offensichtliches an: Ja, ich habe hier sämtliche Nippel retuschiert. Genau so hatte ich die Fotos damals auch bei Facebook gepostet. Dort natürlich auf Grund der Regularien (über die man nun streiten kann;  das sei allerdings mal dahin gestellt), aber letztlich auch aus Respekt vor meinem Model. Versteht mich nicht falsch, ich habe überhaupt nichts gegen ästhetische (Halb-) Aktfotos, sie gehören für mich jedoch nicht unbedingt auf Instagram oder Facebook. Für mich ist es etwas ganz anderes, ob ich diese Fotos im Rahmen meines Portfolios einem Kunden zeige oder sie der breiten Öffentlichkeit zugänglich mache.

Dabei mache ich mir auch gar nichts vor. Ein Klick und das Foto landet auf der Festplatte von irgendjemandem auf der Welt. Und die Tatsache, dass mittlerweile jeder weiß wie man einen Screenshot anfertigt, macht auch vielerlei Kopierschutzmaßnahmen ziemlich hinfällig. Ohnehin können sich die Leute meine Fotos nicht nur auf meinen Seiten und Social Media Kanälen besorgen, nein. Natürlich haben auch das Model, die Visagistin und die Agentur die Fotos online gestellt. Mal ganz davon abgesehen, dass sie auch Teil einer Publikation (mit Internetauftritt und Facebookseite…) waren.

… und das Internet.

In seltenen Fällen mag mir (oder jemand anderem) ein Missbrauch meiner Fotos ins Auge fallen und dann werden auch entsprechende Schritte dagegen eingeleitet. Aber ich mache mir keinerlei Illusionen deswegen, denn nur auf einen sehr, sehr kleinen Teil dieser Verstöße gegen mein Urheberrecht werde ich wohl jemals aufmerksam werden.

Selbst eine „Reverse Image Search“ bei Google bringt bei einer Handvoll Beteiligten, die die Fotos auch selbst hochladen, nur bedingt viel. Auch nur nach einem Bruchteil von Verstößen an meiner Arbeit zu suchen wäre ein Ganztagsjob. Hallo schöne neue Welt!

All das sind allerdings keine Probleme, die nur mich betreffen und auch nicht unbedingt der Grund für die zensierten Fotos. Das liegt viel mehr daran, dass ich unter solchen Postings in letzter Zeit so einige, wirklich abartige und perverse, Kommentare gelesen habe.

Das Zeug aus dem die Brüste sind – auch Silikon genannt

Natürlich ist sie auf diesen Fotos halbnackt! Aber habt ihr schon mal zum Meerjungfrauenschwanz passende Muschel-Bikinis gesehen? Zum einen ist das „oben ohne“ also dem Thema geschuldet, zum anderen der Tatsache, dass es keine hübsche Alternative gab.
Meiner Meinung nach reichte das Gaffen (und die gezückten Smartphones!) der vorbei wandernden Touristen an diesem Tag absolut aus; da brauchen wir nicht auch noch ein paar Perverse auf diesem Blog.

Wer nun noch ein bisschen mehr Behind-the-Scenes zu diesem Shooting sehen möchte, den verweise ich auf diesen (schon recht alten…) Blogpost und um die Frage vorweg zu nehmen: ja, diese Silikon-Schwänze (das hört sich an…wie war das mit den Perversen? Ich will nicht wissen, was für Leute Google und SEO nun wieder auf meinen Blog führt…) sind ziemlich teuer.
Und nein, der gehört dem Model, nicht mir. Ich habe keine Ahnung wo man so was bekommt.
Und ja: das Wasser war eiskalt.
Manches männliche Model ist an diesem See schon gescheitert… da sieht man es mal wieder: wir Frauen halt – wahre Kämpfer!

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Model: Avianna McKee (@ Java Models Munich)
Hair&Make-up: Melanie Hoppe

Aus dem Leben meiner Schwester: immer gut für Überraschungen

Der letzte Post, der gemeinsam mit meiner Schwester entstanden ist, ist nun wahrlich schon eine zeitlang her. Damit, dass der nächste Post weder von ihrer Haut noch um etwaige Photoshop „Lügen“ handeln, sondern er sich um ein Tattoo drehen würde, hat wohl keiner vermutet. Also wir zumindest nicht. Oder genauer: zumindest niemand abgesehen von meiner Schwester. Und so waren wir neulich doch ein wenig überrascht…

Versprich mir nicht böse zu sein…

Wenn meine Schwester nachmittags um 15 Uhr eine SMS schreibt, in der man gebeten wird doch bitte bei What’sApp online zu kommen, bedeutet das in der Regel nichts Gutes. Wenn dann noch gleich der erste Satz deine Mama darum bittet, ja nicht böse zu sein, rechnest du mit allem. Auto zu Schrott gefahren, Wohnung abgebrannt, heimlich umgezogen/ausgezogen, vom langjährigen Freund getrennt, wider besseren Wissens einen Welpen gekauft… die Liste der möglichen Horrorszenarien ist lang und das Herz setzt erst mal einen Schlag aus. Man macht sich Sorgen, starrt nervös auf „schreibt…“ und hofft auf irgendetwas harmloses.

Womit man nicht rechnet…

Womit man nach so einer Ankündigung allerdings am wenigsten rechnet: dass die kleine Schwester den bisherigen Tag damit verbracht hat, sich heimlich tattoowieren zu lassen!
Um ehrlich zu sein, waren wir ja ziemlich erleichtert. Nur ein Tattoo! Kein Unfall, kein Totalschaden am Auto. Damit kann man leben. Das ist sicherlich eine Reaktion, bei der sich manchem eher konservativ eingestelltem Menschen die Haare aufstellen, aber für uns war das mit Sicherheit kein Grund meiner Schwester böse zu sein. Mag ich noch so sehr nicht nachvollziehen können wie man sich freiwillig (Nadelphobie!) drei Stunden lang Schmerzen antun lassen kann (und die sollen wirklich nicht ohne gewesen sein – Zitat meiner wirklich hartgesottenen Schwester), ist das ja immer noch eine Entscheidung, in die ich mich nicht einzumischen habe. Ich war ja vielmehr dazu geneigt, darüber böse zu sein, dass sie die Sache so lange für sich behalten hat!

Allerdings konnte ich im Nachhinein ihre Sorge vor unserer Reaktion ein wenig verstehen. Immerhin ließ sich auch ihr Freund beinahe zeitgleich Tattoowieren und dessen Mutter ist erst mal in Tränen ausgebrochen…

Als Fotografin wird man aber auch immer ausgenutzt!

Und so kam es also, dass wir uns vergangenes Wochenende nicht bei „Tattoo Nighmares“ (worüber ich mich übrigens köstlich amüsieren kann) anmeldeten, sondern mein mobiles „Studio“ auf die Terrasse verlagerten, um Fotos von ihrem neuen Körperkunstwerk zu machen. Als Fotografin wird man aber auch immer ausgenutzt… Meine Schwester hatte definitiv schon immer die schönsten Profilfotos auf Facebook…! Und dann bekommt man, weil man ja schon so nett war und unentgeltlich ein paar Stunden seiner kostbaren Zeit auf ein (!) Profilfoto verwendet hat, auch noch eine knappe Deadline gesetzt. „Zwei Tage sollten ja reichen, nicht wahr?“ Danke liebes Schwesterlein.
Wie gut, dass ich sie wenigstens beim Shooting ein bisschen mit unbequemen Posen gequält habe (selbst Schuld, die Schulter ist nicht das einfachste Körperteil, um es in Szene zu setzen)!

Ich bin schon gespannt darauf, was meine geliebte Schwester vor der nächsten nachmittäglichen SMS ausgeheckt haben wird…

Black and white Portrait of a girl with tattoo on her shoulder; death's head with wings; Seize the day or die regretting the time you lost
Black and white Portrait of a girl with tattoo on her shoulder; death's head with wings; Seize the day or die regretting the time you lost

In Squares: Italy {Arco}

View from the castle in Arco; Lake Garda; Italy; iPhone5s snapshot, mobile photography, edited with mextures & afterlight

Als ich mich an diesen Post gesetzt habe, musste ich mich (was bei einer Labertasche wie mir normalerweise nicht sonderlich häufig vorkommt) erst einmal hinsetzen und darüber nachdenken, was genau ich denn zu diesen Fotos schreiben möchte. Einfach nur die Fotos zeigen? Na ja, nicht mein Stil. Nur ein paar Worte (à la: seht, da war ich) dazu verlieren? Eher nicht.

Allerdings musste ich feststellen: das Meiste zu diesem Kurztrip vor einigen Wochen ist schon gesagt. Der Sturm, der uns auf der Burg überraschte? Hier bereits ausführlich ausgeschlachtet. Die Tatsache, dass ich leider nichts außer ein paar Handyschnappschüsse davon besitze? Auch schon erwähnt.
Mehr fällt dann selbst mir zu einem ruhigen Wochenende mit der Familie nicht ein.

Da meine Handyfotos allerdings immer recht gut ankommen (und ja, es sei schon mal an dieser Stelle erwähnt: diese Fotos sind wirklich nur mit dem Smartphone entstanden und bearbeitet), wollte ich sie euch trotzdem nicht vorenthalten.

Und dachte mir: anstatt mich zu wiederholen, beantworte ich einfach mal ein paar Fragen, die man mir in der Regel nach solchen Posts in den Kommentaren stellt.


Was für ein Smartphone verwendest du?

Jetzt kommt’s: kein ganz neues. Wenn man bedenkt wie schnell sich der Markt entwickelt, habe ich ja beinahe schon ein antikes Modell: ein iPhone 5S.
Und obwohl es mittlerweile natürlich zig neuere Modelle gibt muss ich sagen: die Fotoqualität ist nach wie vor sehr überzeugend! Ich kann nicht für die neuen iPhones sprechen, aber was andere Modelle angeht stellt mein doch schon älteres Handy viele aktuelle in den Schatten…
Was die Fotoqualität angeht lohnt sich eine etwas größere Investition bei einem Smartphone also definitiv!

Apps oder Photoshop?

Definitiv kein Photoshop! Mir wäre es viel zu nervig die Fotos erst vom Handy auf dem PC zu ziehen, sie dort zu bearbeiten und dann wieder mit dem Handy hochzuladen… dazu bin ich zu faul (oder gibt es mittlerweile sogar eine Photoshop App? Keine Ahnung, ehrlich gesagt).
Ich bearbeite meine Smartphone Fotos wirklich nur mit dem Handy. Meine liebsten Apps dabei sind Afterlight (kostenpflichtig, aber jeden Cent wert) oder Mextures (ebenfalls kostenpflichtig, aber gerade für Landschaftsfotos ist der „Neutral Density“ Filter Gold wert!). Etwas anderes kommt eigentlich gar nicht zum Einsatz. Viele bevorzugen ja VSCO, aber um ehrlich zu sein reichen mir da die Bearbeitungsmöglichkeiten (gerade die Intensität der Filter betreffend…) bei weitem nicht aus.

Was hältst du von diesen Linsen, die man auf’s Smartphone stecken kann?

Ich wäre zwar sehr neugierig, habe aber bisher noch keine in die Hände bekommen! Ich kenne mich leider weder mit den unterschiedlichen Anbietern aus, noch kann ich Tipps geben. Von den Fotos her scheint das eine gute Möglichkeit zu sein, seine Smartphone Kamera ein wenig zu pimpen… Einen persönlichen Erfahrungsbericht kann ich allerdings (noch) nicht liefern.

Fotografierst du im Quadrat oder im „normalen Format“?

Beides. Mittlerweile (seit man bei Instagram auch „rechteckige“ Fotos hochladen kann) vermehrt nicht mehr im Quadrat. Aber letztlich verbinde ich mit Handyfotos quadratische Fotos… Und dieses Format funktioniert bei Instagram (meistens) optisch irgendwie besser. Im Endeffekt hängt es vom Motiv und dem persönlichen Geschmack ab; gleich im Vorfeld das Foto im bevorzugten Format „zu planen“ ergibt aber so gut wie immer das schönere und stimmigere Ergebnis.

Tipps?

Kurz und knackig:
HDR Modus verwenden. Gutes Licht (wie immer bei der Fotografie). Nicht zu stark Zoomen (so gut wie nie eine gute Idee; da leidet die Qualität der Fotos schnell). Ausprobieren.


So, zumindest die gängigsten Fragen wären somit nun endlich beantwortet. Mehr oder weniger.
Ziel erfüllt: immerhin nicht noch mal über den Sturm, die kaputte Kamera und das nasse Wochenende gejammert… Und ein paar nette Fotos gibt’s ja auch zu sehen.

View over Riva; Lake Garda; Italy

PS: Ein bisschen Werbung in eigener Sache (muss ja auch sein): meinen Instagram Account gibt’s hier.