Mehr oder weniger sinnfreies Alltagsblabla #9

Zur Zeit fällt mir das mit dem Schreiben etwas schwer und mehr als ein Blogpost pro Woche ist einfach nicht drin. Nicht, weil ich keine Ideen hätte. Nein. Das ist wahrlich nicht der Fall! Sondern weil es einfach an Zeit (dieser Post existiert auch tatsächlich nur deswegen, weil ich meine Mittagspause in der Sonne gerne etwas ausdehnen wollte und man ja immerhin am Laptop ein bisschen Mailkram und Schreiben erledigen kann.) fehlt. Das alte Lied eben!

Dementsprechend haben sich gerade mal wieder so einige Schnipsel angesammelt… Aber angeblich mögt ihr die Posts ja eh so gerne, also stört’s ja hoffentlich nicht. ;)

Alltagsblabla

Alltagsblabla

Meine Schwester hatte vor kurzem ein Ungeziefer-Problem in ihrer Studentenbude. Nachdem sie nach einiger Suche endlich das Nest allen Übels ausfindig machen konnte, hat ihr Freund das Beseitigen unternommen. Mit Haarspray und Feuerzeug. Nachdem ich das Video zu dieser Aktion gesehen hatte, war ich mir nicht mehr sicher was genau mir nun Albträume bescheren würde: das große Krabbeln oder die Stichflammen?

Diese Sache mit dem Ungeziefer hatte sich danach allerdings noch lange nicht erledigt. Zwar war die Quelle des Getieres eine andere Wohnung, die Vermieterin machte es sich jedoch trotzdem zur Aufgabe den Viechern selbst Herr zu werden. Dazu kam sie eines Vormittags – und während meine Schwester in der Uni war – in die Wohnung und verstreute nicht nur Pulver, nein, sie erledigte sogar den Abwasch. Und hat geputzt…

Wenn wir schon bei Insekten sind: vorgestern stießen wir zufällig auf ein Wespennest. Sie hatten sich am Kopfteil des Polsters auf unserem Liegestuhl eingenistet. Himmel war das eklig! Zum Glück haben wir es bemerkt bevor sich jemand mit Schmackes auf den Liegestuhl geworfen hat…

Als ich vor kurzem gefragt wurde, ob ich nicht etwas zum Thema Kleinsein und mit blöden Kommentaren umgehen schreiben könnte, viel mir dazu zunächst wenig ein (tatsächlich!). Aber zum Thema Selbstwahrnehmung vs. Selbstwirkung konnte ich dann doch einiges beitragen und habe folgenden Artikel geschrieben.

„Weil ich verstanden habe,
dass man manchmal selbst sein größter Feind ist.
Und der oftmals wenig damit zu tun hat,
wie man auf andere wirkt,
aber viel damit wie man glaubt auf andere zu wirken.“

Bucht niemals Flüge mit einem Rechtsanwalt… Zwar ist es wirklich erschreckend wie schwierig es einen manche Fluganbieter machen auch nur so etwas simples wie „Wie viel Gepäck dürfen wir überhaupt ohne Zuzahlung mitnehmen?“ herauszufinden und verlinken sogar ihre AGBs nicht vernünftig (die führen dann auf einmal zu nicht vorhandenen Seiten…), aber ein bisschen schmunzeln musste ich schon als auf mein: „Kriegen wir dafür wenigstens Geld zurück?“, nur ein: „Nein, aber vielleicht wird das mal wichtig.“, bekam.

Vor einiger Zeit zappten wir ein wenig durch das Fernsehprogramm und blieben noch kurz bei Germany’s Next Topmodel hängen. Heidis Meeedchen durften mal wieder die Staffel-obligatorische Unterwäsche-Challenge über sich ergehen lassen. Während wir noch unseren Unmut über den respektlosen Fotografen zum Ausdruck brachten, fiel meinem Papa völlig entrüstet nur eines auf: „Und an der Unterhose hängt noch die Diebstahlsicherung dran!“ Es handelte sich in Wirklichkeit um das „Markenzeichen“ von Heid Klums eigener Unterschwäche Kollektion: eine Zierschleife.

 

Telekomblabla

Wer mir auf Instagram folgt, hat es vielleicht schon in den Stories mitbekommen: wir haben Ärger mit der Telekom. Eigentlich hatte ich zu dem Thema sogar schon einen eigenständigen Blogpost geschrieben; so bitterböse wie der ist, zögere ich aber momentan ein wenig vor der Veröffentlichung. Na ja und an der mangelnden Aktualität liegt es auch… Mittlerweile haben wir nun nämlich den 9ten (!) sinnlosen Termin mit einem Telekom Techniker hinter uns.

Kurz zusammen gefasst: unser Anschluss wurde auf Telefonie über das Internet umgestellt. Wir hatten uns nun zwei Jahre erfolgreich mit Einschreiben dagegen gewehrt, aber irgendwann schlägt jedermanns Stunde. Das Problem (schon im Vorfeld) unsere Internetverbindung war nicht nur extrem langsam, sie unterbrach auch sehr oft. Zwar machte man uns nun jahrelang vor, wir müssten nur endlich neue Geräte (Router etc…) anschaffen, dann wären unsere Schwierigkeiten erledigt. Nur war uns klar, dass es wohl viel mehr an ihnen als ans uns liegen würde… Und wir sollten recht behalten! Hilft uns halt nix.

Momentan haben wir jetzt also nicht nur eine schlechte Internet-, sondern auch Telefonverbindung. Die trotz nagelnagelneuen Routers genauso oft abbricht wie zuvor. Nur noch schlimmer!

Ironischerweise bricht die Leitung auch gerne ab, wenn wir mit der Telekom-Hotline telefonieren…

Wir haben nun schon so einiges an unfähigen, unfreundlichen und unmöglichen Telefonaten so wie auch Treffen hinter uns. Zig Einschreiben geschrieben, viele Beschwerden verfasst und gemeldet. Ergebnis: noch keins. Na ja, sieht man davon ab, dass unsere FritzBox – die bisher brav all unsere auch schriftlich festgehaltenen Störungen bewiesen hat – genau seit uns der Techniker verlassen hat, keinerlei Störungen mehr aufzeichnet.

Ich könnte noch stundenlang berichten. Tatsache ist: unser Elektriker lacht noch heute. Denn als Ursache für unser Problem sah einer der 8 (?) Techniker die nicht geerdete (!) Fernsehkabelleitung an. (Völliger Unsinn, 98% dieser Leitungen sind nicht geerdet; aber man kommt ja ins Überlegen und ruft lieber jemanden an, der wirklich Ahnung hat).

To be continued…

 

Multimediablabla

Ich bin großer – wirklich sehr großer! – Fan von Stephen King. Ja, er hatte mal eine schwache Phase (die frühen 2000er…), aber sowohl all seine alten Werke als auch alles was nach „Die Arena“ (wobei das einer meiner Lieblinge von ihm ist!) liebe ich. Nur von einer Reihe war ich nun nie sonderlich überzeugt… die Rede ist von seinem großen, von vielen heiß geehrten, Fantasy Epos „Der Dunkle Turm„. Vor zwei Jahren bekam ich die komplette Reihe zu Weihnachten geschenkt und während ich zunächst euphorisch war (immerhin gilt sie als DAS Werk des Autors mit vielen Bezügen zu seinem Leben und anderen Romanen), legte sich meine Faszination quasi augenblicklich mit den ersten Seiten des ersten Teils. Ich gab auch dem zweiten noch eine Chance und war zum Schluss gekommen: Hummer sind doof (kleiner Insider).
Aber: ich habe es nicht zu hoffen gewagt, ich muss jedoch ehrlich gestehen, dass es nun mit und im dritten Teil um mich geschehen ist. Ich beginne zu verstehen, was die Leute so sehr daran fasziniert.
Ich muss Stephen King selbst – der ganz klar sagt, dass die ersten beiden Teile nicht gut sind – zwar recht geben, meine Hoffnungen für die restlichen Bücher sind nun aber geschürt.

Zu „13 Reasons why“ hätte ich auch so einiges zu sagen, aber das würde den Rahmen sprengen… Und ich gebe zu: im Gegensatz zur breiten Allgemeinheit – so scheint es zumindest – hätte ich vor allem Kritik zu äußern!

Im Gegensatz zu den neuen Folgen von „Sense 8„. Zugegeben, ganz anderes, wesentlich seichteres Thema. Aber allein die filmische Umsetzung ist grandios. Ernsthaft. Schön, dass es die Wachowskis noch mal geschafft haben!

Und natürlich war ich auch total begeistert darüber, dass es „Prison Break“ wieder auf die Fernsehbildschirme geschafft hat. Und vor allem: es hat mich wieder gepackt…

Neulich habe ich endlich den Klassiker „Alien“ gesehen. Und ich war begeistert davon wie gut sich dieser Film aus dem Jahr (!) 1979 auch heute noch schauen lässt. Die damals noch so schlechten Effekte stören auch heute kaum, schlicht und ergreifend weil der Film vor allem auf eine gute Story und Suspense anstatt auf Computergrafik setzt. Da könnte sich so mancher Sci-Fi Film der Neuzeit eine große Scheibe von abschneiden!

(Allerdings fand ich es erschreckend wie sehr „Life“ – neulich noch im Kino und als gut befunden – bei ihm abgekupfert hat… mit dem Wissen um „Alien“ erscheint es mir nun als wäre das einzig innovative daran das Ende gewesen…)

It Follows“ dagegen wäre kein schlechter Horrorfilm gewesen. Die Idee, eines dir immer im Schritttempo folgenden Geistes und die Atmosphäre (auch auf Grund des Soundtracks) haben mich durchaus gepackt. Nur hat es der Film geschafft sich selbst ins Lächerliche zu ziehen… Der Geist wird nämlich durch Sex übertragen! Ja, genau. Richtig gelesen. Durch Sex. Toll. Die Moral von der Geschichte: ungeschützter Sex ist nie eine gute Idee. Und nimmt manchmal ganz neue Dimensionen an…


Over and out.

Zwischen Burgen und Rhein und ein bisschen Mosel

Es war nicht mein erstes Mal am Rhein. Aber schon im letzten Jahr habe ich mich auf der Bahnfahrt – linksrheinisch (das ist wichtig, rechtsrheinisch gefällt es mir nämlich tatsächlich nicht ganz so gut; und das liegt nicht nur an den Verspätungen der deutschen Bahn die immer damit einher gehen auf der „falschen“ Seite zu fahren) – in diese Gegend schockverliebt. Und damals war es noch beinahe Winter…

Moselschleife

Seitdem habe ich zwar nicht mal einen Bruchteil, aber dennoch etwas die Gegend dort erkundet. Immerhin genug, um leise in mich hinein zu schmunzeln, wenn der Rentner im Zug seinen Freunden von der Loreley erzählt, die man gleich aufragen sieht. Und ich weiß, dass das dort sicherlich vieles, aber eben nicht das zu sehen ist. Weil die Loreley nicht zwischen Koblenz und Boppard steht…

Und seit dem vergangenen Wochenende, dass inoffiziell – so könnte man es ganz gut zusammenfassen – unter dem Motto „Burgen“ stand, kann ich nun ein paar weitere Highlights aus der Region, von meiner Liste streichen.
Tatsächlich waren es sogar die ersten Ausflüge, die mich dazu veranlasst haben, für das nächste Jahr ernsthaft einen Roadtrip durch Deutschland in Betracht zu ziehen…

Die Burg Eltz – #instagrammademevisit

Nachdem ich nun monatelang – zumindest einige Wochen… – darauf hingejammert habe, war es vor ein paar Tagen endlich so weit. Es ging zur Burg Eltz! Jene Burg, die zumindest jeder, der sich öfter einmal auf Instagram herum treibt, schon auf zig Fotos gesehen hat. Es ist ein wenig peinlich zuzugeben, aber während andere bei den Kaufempfehlungen ihrer Lieblings YouTuber oder Blogger schwach werden, heißt es bei mir eher: Instagram made me visit
Zu recht! Das kann auch schon mal mit einer Überraschung enden (sprich: die unerwartet hotelreiche Landschaft um den Hintersee herum), führt mich aber wesentlich öfter als nicht an Orte, die einen Besuch mehr als wert sind.

Auf der Hinfahrt rechneten wir zwar fast schon damit, dass die Burg dann doch irgendwo in Mitten einer Stadt und nicht so einsam wie all die Fotos vermuten lassen, stehen würde, aber unsere Sorgen wurden spätestens am Parkplatz und als es ein ganzes Stück bergab ins „Hinterland“ ging beiseite gewischt. Ja, Burg Eltz steht genauso verlassen in Mitten des Waldes wie man es von all den Fotos her erwartet. Über das einsam kann man dabei allerdings streiten. Wir hatten wohl Glück sowohl einen Wochentag als auch den Frühling für unseren Besuch gewählt zu haben. Denn mit Menschenaufläufen, die die Burg sicherlich im Sommer heimsuchen, hatten wir nicht zu kämpfen. Ein Foto der Burg OHNE Touristen zu bekommen, war dennoch eine Herausforderung…

Es grünt so grün – äh gelb – der Raps; zwischen Rhein und nie zerstörten Hochburgen

Und vielleicht eine der besten Erkenntnisse dieser Tage: in Nordrhein-Westfalen/Rheinland-Pfalz steht gerade der Raps in voller Blüte! Weder dieses unglaublich Gelb, noch den Raps waren meine Augen – die bisher noch nicht viel mehr als kahle Bäume und den letzten Schnee – gesehen haben, bereits gewohnt.

Während der nächsten Tage und zwei weitere Burgen (Marksburg; ebenfalls sehenswert und Burg Pyrmont; hübsch von außen und im Garten, aber den Eintritt wirklich nur wert, wenn man auf schlechte Einrichtung im Barockstil – oder dem, was man sich davon in den 1960ern darunter vorgestellt hat – steht) später mussten wir natürlich schon langsam schmunzeln. Zwar würde der Geschichtsstreber an dieser Stelle nun einwerfen: „Aber das ist doch ganz etwas anders: die eine wurde nie erobert, die andere nie zerstört“, aber für den Normalsterblichen klingt es irgendwann dennoch danach als gäbe es eben doch mehr vollständig erhaltene/nie zerstörte (Hoch-)Burgen als gern behauptet wird… Unser König Ludwig kann sich aber so oder so hinter diesen Burgbesitzern verstecken; immerhin sieht man in diesen Burgen mehr an Einrichtung als es in 90% seiner Hinterlassenschaften der Fall ist.
Hat man dann noch jemanden dabei, der mit seinen Fragen (und seinem Wissen) gern die Führer auf die Probe stellt, kann der Spaß beginnen! (Ich glaube eine Führerin war kurz davor, als sie zugeben musste, dass die angeblich historischen Kanonen doch bloß Nachbauten waren, vor Scham im Boden zu versinken…)

Es war ein Wochenende, dass ich um den Rhein herum, zwischen Burgen und ein wenig Mosel verbrachte. Mit Alkohol, den ich nicht gewohnt bin und der mich schon nach einem kleinen Glas dazu zwingt, darüber nachzudenken, wie ich nun möglichst elegant – oder zumindest ohne peinlichen Vorfall – vom Barhocker herunter komme (was bei meiner Größe schon im nüchternen Zustand kein leichtes Unterfangen ist; auch das Hinaufkommen nicht). Mit einem Feuerwerk. Bei derart milden Temperaturen, dass ich selbst gegen Mitternacht noch fast ins Schwitzen kam (aber ein Bergkind traut dem Braten halt nicht und hat noch eine Winterjacke dabei…). Mit einem selten dämlicher Schnitt in den Finger, der mich dazu zwang mich nur mit einem Handtuch „bekleidet“ neben den Frühstückstisch zu setzen und erst einmal das Surren in den Ohren wegzuatmen. Mit einem freien Tag, den ich eigentlich dachte allein verbringen zu müssen (und das tatsächlich bis das Frühstück auf dem Tisch stand…). Mit der Erkenntnis, dass man mit Hilfe der SIXX App, alle Folgen Fixer Upper schauen kann. Und als Abschluss das schrecklich nervige Buchen einer Reise, auf die ich mich unheimlich freue…

Ich würde sagen, mein Wochenende war so ziemlich fast perfekt.

Rapsfelder

Rapsfelder

Burg Eltz; Rheinland-Pfalz Burg Eltz; Rheinland-Pfalz

Burg Eltz (aus der meine Autokorrektur immer Burg „Letz“ machen möchte…)

Burg Eltz; Rheinland-Pfalz

Marksburg; Brauchbach; Rheinland-Pfalz Maria Laach

Marksburg (mit Blick durch wunderschöne Oberleitungen) / Maria Laach

Blick über den Rhein von einem wirklich nicht lohnenswerten Aussichtspunkt aus (genau da haben die nämlich ein Hotel hingebaut…) 

Marktburg Ausblick über Rhein; Brauchbach; Rheinland-Pfalz

Ein schon wesentlich lohnenswerter Ausblick über den Rhein von der Marksburg aus.

Rapsfelder

Rheinfähre; Boppard

Wenn man auf dem Heimweg wegen all den Umleitungen auf einmal dazu gezwungen ist die Fähre über den Rhein zu nehmen…

Rapsfelder

Raps, Raps, Raps…

Rapsfelder

Marktburg Ausblick über Rhein; Brauchbach; Rheinland-Pfalz Moselschleife

Moselschleife. Zumindest ein Teil davon; fotografiert von einer (!) Autobahnraststätte aus. Der Stopp und kurze Gang hat sich unerwartet doch gelohnt. 

Moselschleife

Muted Freckles {Fashion Editorial}

Muted Freckles Fashion Editorial with red-haired model

Meine Mama behauptet ja immer, ich hätte ein „Rothaarigen-Fetisch“ (und Himmel, ich gebe zu: das liest sich hier geschrieben jetzt wesentlich perverser als es gemeint ist). Dabei weiß ich gar nicht genau warum. Immerhin habe ich schon lange kein rothaariges Model mehr fotografiert (wenn es auch demnächst endlich wieder der Fall sein wird)…
Sei’s drum, ich gebe zu: dieser Typ Frau hat mich schon immer irgendwie fasziniert und macht sich nun mal auf Fotos auch sehr gut.

Und tatsächlich ist das eine der wenigen Strecken, die ich nach all der Zeit, die seit ihrem Entstehen vergangen ist, noch immer sehr gerne mag. Etwas, was eher selten vorkommt. Normalerweise sehe ich schon am Ende der Zeit, die ich mit der Retusche an den Fotos verbracht habe, nur noch was ich jetzt anders machen würde; nicht, was ich geschafft habe. Ja ja, liebe Hobby-Psychologen da draußen; ich weiß. Übermäßiger Perfektionismus ist nicht unbedingt immer angebracht und man soll auch mal öfter stolz darauf sein, was man geleistet hat. Ich arbeite dran. Versprochen. Aber: ohne skeptischen Blick auf die eigene Arbeit gibt es nun mal auch keine Entwicklung. Punkt.

Zumindest an meinem übermäßigen Ehrgeiz lag es also nicht, warum ich diese Fotos (mal von einigen Polaroids  vor Urzeiten) nie hier gezeigt habe. Aber bei solchen Dingen hinke ich gerne restlos hinter her. Nach dem man die Fotos bei der Retusche wirklich bis ins Detail analysiert hat, versucht man so ein Editorial veröffentlichen zu lassen. Und dann? Bekommt man das „Go“, was zwar den kritischen Blick auf die eigene Arbeit etwas mildert, darf aber auch nichts veröffentlichen, bis besagte Zeitschrift erschienen ist. Und weil bis dahin oftmals einiges an Zeit verstreicht, vergisst man die Strecke zwar nicht ganz, denkt jedoch trotzdem nie daran noch einen Blogpost darüber zu schreiben und sie zu teilen. Allein schon deswegen, weil man ja mittlerweile wieder die Schritte weiter ist und die „alte“ Arbeit wieder gar nicht mehr sehen kann (ihr wisst schon: wenn man nur noch die Fehler an einem Foto wahrnimmt)…  Shame on me! 

Richtig schlecht bin ich da übrigens auch beim auf dem Laufenden bleiben auf Facebook. Hust. (Mal davon abgesehen: nutzt das eigentlich noch wer? Ist das tot? Da man mittlerweile mit einer öffentlichen Seite schon allein dafür zahlen müsste, dass alle Abonnenten die Posts sehen, fühlt es sich für mich zumindest so an)

Aber aus gegebenem Anlass (aka demnächst stattfindendes Shooting mit dieser wunderschönen Frau) habe ich das ja noch nachgeloht.

Muted Freckles Fashion Editorial with red-haired model Muted Freckles Fashion Editorial with red-haired model
Muted Freckles Fashion Editorial with red-haired model Muted Freckles Fashion Editorial with red-haired model
Muted Freckles Fashion Editorial with red-haired model

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Model: Julia T. (@ Java Models)
Hair&Make-up: Hannah Manser
Styling: Jana Wagenknecht

Muted Freckles Fashion Editorial with red-haired model

PS: Ja ich weiß, das kam damals gemischt gut an, dennoch hab ich auch hier wieder ein bisschen mit der Anordnung der Fotos gespielt. Nur hochformatige Fotos, untereinander anzuordnen, erschien mir irgendwie zu langweilig.