Reiseroute für einen Roadtrip durch Kroatien

Den Großteil meines Lebens bestand Kroatien in meinem Kopf ausschließlich aus den Plitvicer Seen. Später gesellten sich zu den Bildern aus alten Western, die meine Mama so gemocht hatte, dank Game of Thrones noch ein paar Eindrücke aus Dubrovnik dazu. Hin und wieder hörte man Freunden und Bekannten etwas über die schönen Strände… 

Aber alles in allem war mein Gesamteindruck des Landes doch eher oberflächlich. 

Kroatien ist perfekt für einen Roadtrip! Ich zeige dir meine schönsten Stopps und Reiseziele auf meiner Reiseroute durch Kroatien.

Kristallklares Wasser, Wasserfälle und niedliche Küstenstädte – Kroatien hat so einiges zu bieten!


Eine Reiseroute für einen Roadtrip durch Kroatien


Mein eher bruchstückhaftes Bild von Kroatien sollte sich ändern, als wir das Land als Ziel eines unserer Familien Roadtrips auserkoren.

Für uns sollte es einmal quer durch’s Kroatien gehen; von den Plitvicer Seen bis hinunter nach Dubrovnik. Auf dem Plan standen Natur, ein paar kleinere Städtchen und etwas Entspannen am Meer auf einer Insel.

So lernten wir ganz verschiedene Teile des Landes kennen und bekamen einen guten Überblick über die Vielseitigkeit Kroatiens. 

Und all das in Mitten der Sommerhitze des Augusts. 


Allgemeine Informationen

Wir hatten leider keine andere Möglichkeit bei der Wahl unseres Reisezeitraumes, generell würde ich aber auf jeden Fall einen Zeitpunkt außerhalb der Ferien und Saison empfehlen. Ansonsten wird es sehr schnell voll und überlaufen; gerade die Plitvicer Seen sind notorisch dafür bekannt, dass sich in den Sommermonaten wahre Touristenmassen über die Stege schieben.
Im August ist es heiß und trocken. In Meernähe waren die Temperaturen oft angenehm, abseits davon wurde es schon häufig schwer zu ertragen. 

Die Anreise

Da wir ganz im Süden Bayerns wohnen, stand für uns die Anreise mit dem Auto quasi von Anfang an fest. Die Strecke ist auf Grund des vielen Verkehrs – gerade zu Ferienzeiten – und dem viel befahrenen Karawankentunnels, an dem gerne mal stundenlange Staus entstehen, so was wie berühmt-berüchtigt. 

Die erste Stadtion unserer Reise waren die oben erwähnten Plitvicer Seen und das sind dann doch beinahe 700km und gute acht Stunden Fahrzeit. Wir kamen gut und ohne größere Probleme voran; einzig an den Grenzen zog es sich etwas. Ich habe allerdings auch schon albtraumhafte Geschichten von Leuten gehört, die mitten in der Nacht losgefahren sind, nur um dennoch erst spät abends an ihrem Ziel anzukommen…
Wer mit dem Flugzeug anreist, hat beispielsweise mit dem Flughafen Dubrovnik, Rijeka, Split oder Zagreb aber auch einiges an Möglichkeiten für einen perfekten Ausgangspunkt für einen Roadtrip.

Das Essen

Als Vegetarier hat man es nicht ganz so einfach in Kroatien.
Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich in einem Land, in dem Cevapcici (gegrillte Röhren aus Hackfleisch) eines der Nationalgerichte ist. Auf den Menükarten findet sich außerdem häufig Fisch oder andere Meeresfrüchte und kroatische Burger.  

Ich empfand die Essensoptionen für mich oft etwas eingeschränkt, aber zumindest waren meine ein bis zwei Optionen pro Restaurant dann gut.
Die Preise für eine Mahlzeit waren generell günstiger als in Deutschland; das soll sich aber seit Einführung des Euros zum 1.1.2023 geändert haben und das Preisniveau ist wohl gestiegen. 

Die Währung

Die kroatische Währung war lange Zeit der Kuna; seit dem 1.1.2023 zählt Kroatien zur Eurozone und nun gilt der Euro als Landeswährung. 

Die Unterkünfte

Mit den Unterkünften in Kroatien haben wir eher gemischte Erfahrungen gemacht. Wann immer wir als Familie bestehend aus vier Erwachsenen reisen, schätzen wir ein bisschen mehr Platz und Unterkünfte, die bestenfalls Privatsphäre und eine Terrasse oder ähnliches zum Zusammenkommen bieten. Gerne mit zwei Bädern (allerdings war das nicht immer möglich) und Grundausstattung (Bettzeug und Handtücher für vier Personen werden dann auch bei der Anreise mit dem eigenen Auto recht schnell zu viel Gepäck).
Daher haben wir unsere Unterkünfte größtenteils via Airbnb gebucht und haben in Ferienwohnungen übernachtet.
Grundsätzlich lag der Standart etwas unter dem, was ich für die Preise erwartet habe. Die Unterkünfte waren oft recht minimalistisch, geschickt fotografiert, aber wesentlich kleiner, als die Fotos vermuten hätten lassen und die Betten sehr hart. 

Höhepunkt unserer Reise war die gebuchte „Villa“ auf Brac, die auf Fotos danach aussah, als hätte sie einen Privatstrand zu bieten und sich letztlich als normales Wohnhaus mit mehreren Parteien entpuppte. Entsprechend klein waren Zimmer und Terrasse; der Strand war eine Mini-Bucht, die auf der anderen Straßen Seite lag und nur aus einem vorteilhaften Winkel fotografiert worden war.
Die Parkplatzsituation an den Unterkünften war teilweise auch sehr schlecht.

Zum Glück hat Airbnb bei einigen Punkten mittlerweile nachgebessert (gibt zum Beispiel an, ob Parkplätze auf dem Grundstück oder nur öffentlich auf der Straße vorhanden sind), so dass man in solche „Überraschungen“ – die einem letztlich viel Zeit und Nerven kosten können – nicht mehr hineinstolpert. 

Hervorheben kann ich letztlich also nur zwei Unterkünfte: 

PLITVICER SEEN Apartment Lana war zwar eine sehr einfache und innen teilweise auch schon etwas in die Jahre gekommene Unterkunft, aber die Nähe zu den Plitvicer Seen und vor allem die wunderschöne Umgebung machen das absolut wett. Es war sehr sauber und der Außenbereich wirklich schön; es gibt sogar einen kleinen Wasserfall und „Tümpel“ zum Baden. 

VESNA –  Eine wirklich wunderschöne und sehr saubere Unterkunft in der Nähe des Krka Nationalparks. Hier wären wir wirklich gerne länger geblieben! Hatte eine tolle Terrasse. 


Unsere Reiseroute durch Kroatien

Wie weiter oben bereits erwähnt, sind wir mit dem Auto angereist und haben daher unsere Route relativ weit im Norden, bei den Plitvicer Seen, begonnen. Wir waren 16 Tage unterwegs und haben dabei sehr viel von der Küste, Teile des Landesinneren, Dubrovnik und ein paar Inseln gesehen. Zusätzlich haben wir einige reine Entspannungstage eingeplant. Das war in der Zeit ohne viel Stress machbar.

Wer sich Kroatien auf der Karte ansieht, wird aber feststellen, dass wir weder die Hauptstadt Zagreb noch den Nordwesten besucht haben. Auch gäbe es noch unzählige weitere Inseln zu besuchen…
Mit mehr Zeit gehen einem die zusätzlichen Ideen und Ziele sicherlich nicht aus!

  1. Plitvicer Seen
  2. Krka Nationalpark
  3. Omis
  4. Biokovo Naturpark
  5. Dubrovnik
  6. Split
  7. Brac
  8. Zadar
  9. Pag
  10. Krk

Tag 1: Anreise aus Süddeutschland – Plitvicer Seen
Nach einer langen Anreise erreichten wir endlich Kroatien 

Tag 2: Plitvicer Seen
Wir verbrachten den Tag im ältesten und größten Nationalpark Kroatiens und besuchen sowohl die „unteren“, als auch die „oberen“ Seen. 

Tag 3 : Plitvicer Seen – Krka Nationalpark 
Auf dem Plan stand ein weitläufiger und vielseitiger Nationalpark. Wir besuchten die Skradinski buk Wasserfälle, den Roski Slap Wasserfall (den wir leider auslassen mussten!), Manojlovacki slap und einen Aussichtspunkt über das Visovac Monster. 

Tag 4: Krka Nationalpark – Omis – Biokovo Naturpark – Makarska 
Auf unserer Fahrt nach Makarska machten wir einen kurzen Stop in Omis und besuchten die Mirabella Festung. Anschließend führte uns unser Weg zum Biokovo Naturpark. Wir fuhren mit mehreren Fotostops (beispielsweise am Skywalk) bis zum Gipfel Sv. Jure, der eine gigantische Aussicht zu bieten hat.  

Tag 5: Makarska – Vrgorac – Dubrovnik 
Eine größtenteils ereignislose und langweilige Fahrt (nur unterbrochen durch einen kleinen Stop in Vrgorac, wo wir zur Burgruine spazierten), die einen zwischenzeitlich durch einen kleinen, recht unschönen, Zipfel Bosnien-Herzegowinas führt. An den Grenzen gibt es Kontrollen, die den Verkehr stauen.  

Tag 6: Dubrovnik
Am frühen Morgen und vor den Touristenmassen erkundeten wir die Festungsmauer, bevor wir uns ins Getümmel der Altstadstraßen begaben. 

Tag 7: Dubrovnik – Split 
Wir besuchen die zweitgrößte Stadt Kroatiens und spazieren durch die Altstadt.

Tag 8 -11: Brac
Fährfahrt zur Insel Brac. Hier erholten wir uns einige Tage am Meer.

Tag 12: Split – Festung Knin – Krcic Wasserfall  – Zadar
Ein paar kleinere Stops erwarteten uns auf dem Weg nach Zadar. Der Krcic Wasserfall war im Sommer leider so gut wie ausgetrocknet, allerdings gab es zahlreiche Picknick Bänke und machten daher den Stop zu einer idealen Brotzeitpause.

Tag 13: Tagesausflug nach Pag  
Eigentlich als Partyinsel bekannt, konzentrierte wir uns bei unser Erkundung vor allem auf ein paar kleinere Orte und die seltsamen „Mondlandschaften“ der Insel.

Tag 14: Zadar – Krk
Ein paar bekannte Strände machten Krk zu einem idealen, letzten Badestop.

Tag 15: Krk
Wir wollten noch mal ein bisschen die Seele baumeln lassen.

Tag 16 : Heimreise


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Kristallklares Wasser und Wasserfälle

Plitvicer Seen


Der Nationalpark Plitvicer Seen ist einer der bekanntesten und vor allem älteste Nationalpark Kroatiens. 1997 wurde er als eines der ersten Naturdenkmäler überhaupt in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. 

Dementsprechend bekannt und beliebt sind die Seen, die als Drehorte für zahlreiche Filme der Winnetou Reihe dienten. 

Zu recht, würde ich sagen! Man kann stundenlang über Bohlenpfade über und entlang tiefblauer Seen wandern und bekommt dabei zahlreiche kleinere und größere Wasserfälle zu Gesicht. Dabei ist die Temperatur auf Grund der Nähe zum Wasser selbst im Hochsommer sehr angenehm. Es gibt verschiedene Routen, auf denen man den Park erkunden kann; teilweise kombinieren diese Wandern mit einer kleinen Elektrobootsfahrt, eine kurze Busfahrt oder gar der Fahrt mit dem Panoramazug. 

Auf den Wegen (und dem Parkplatz!) kann es zur Hochsaison wirklich sehr voll werden. Wir hatten einen ungewöhnlich ruhigen Sommertag erwischt, an dem wir beispielsweise beinahe die einzigen Gäste in den zwischen den Seen verkehrenden Bussen waren. Allerdings merkten auch wir, wie sich das Gebiet im Laufe des Tages immer mehr füllte. Man ist im besten Fall also so früh wie möglich am Eingang des Parks, um möglichst viel Zeit mit wenig anderen Touristen dort zu verbringen. 

Uns führte folgende Route durch den Park:
Unsere Tour begannen wir am Eingang 1 und somit an den „unteren“ Seen. Nach einem kuren Panoramablick von oben, ging es für uns zum großen Wasserfall (Veliki Slap), anschließend folgten wir den Schildern A, B, C und K. 

Nach einiger Zeit gibt es die Möglichkeit für einen kleinen Abstecher zur Supljara Höhle. Es geht kurz steil bergauf; von den Klippen hat man allerdings einen netten Blick über die Seen. (Ich persönlich fand, dass man diesen Punkt aussparen kann)

Anschließend folgten wir dem Pfad bis zum Kozjak See, wo wir uns an der Brücke nach links und dem Shuttlebus (Schildern mit ST1) zuwandten. 

Hier nahmen wir den Bus zur Station 3 (zum Ende der „oberen“ Seen), um ab dort den Schildern mit H zurück zum Kozjak See zu folgen. 

Hier geht es zeitweise im Zickzack über Bohlenwege über das Wasser; allerdings war es auch wesentlich voller als noch an den „unteren“ Seen. 

Auf diese Weise haben wir wirklich sehr viel vom Nationalpark gesehen und viele verschiedene Eindrücke gewonnen. 

Alles in allem haben wir einen guten Tag an den Plitvicer Seen verbracht und fanden das eine sehr angenehme Zeit, um wirklich viel zu sehen. 

Aber natürlich lassen sich auch andere Routen zusammenstellen. 

Ich hatte an jenem Tag noch eine Beschreibung, wie man zum „Postkarten-Ausblick“ über die Seen gelangen konnte (letztes Bild in der Galerie). Vom Bootsanleger 3 ging es über eine Straße zum Veliki Slap Aussichtspunkt; allerdings hatten wir ein paar Probleme bei der Orientierung und sind letztens lieber umgekehrt, als den Nationalpark zu verlassen (im Nachhinein glaube ich, dass wir nur weiter hätten gehen müssen, um dorthin zu gelangen).
Letzendes sind wir nach unserer Runde durch den Park mit dem Auto (Koordinaten: 44°54’9′′ N 15°36’27” E) so nah wie möglich an den Aussichtspunkt heran gefahren.
Die Lichtverhältnisse machen einen Besuch am Abend übrigens nicht ganz so einfach (weite Teile der Wasserfälle liegen dann im Schatten); wahrscheinlich würde ich diesen Abstecher also eher für den Morgen empfehlen. 

Weitere Informationen
Nationalparks Plitvicer Seen


Krka Nationalpark

Kroatien ist perfekt für einen Roadtrip! Ich zeige dir meine schönsten Stopps und Reiseziele auf meiner Reiseroute durch Kroatien.

Eines meiner Highlights unseres Roadtrips durch Kroatien war der Besuch des Krka Nationalparks. Der Park umfasst den größten Teils des Flussverlaufes des gleichnamigen Flusses Krka und hat einiges zu bieten. 

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten gehören die sieben Wasserfälle, entlang des Flusslaufes, die wir zum Teil besichtigt haben. 

Unsere Tour begann am Lozovac Eingang. Von wo aus es mit Bussen hinunter zum Skradinski Buk und eine kleine Rundwanderung auf Holzwegen ging. Etwas belustigt mussten wir feststellen, dass die Fahrzeuge des Parks allesamt ausgemusterte Busse aus Deutschland waren (gut zu erkennen an den noch vorhandenen Werbe- und Hinweisschildern auf Deutsch) – ist doch immer wieder schön, wenn unsere nicht mehr den Richtlinien entsprechenden Fahrzeuge im Ausland noch die Chance auf ein zweites Leben bekommen… 

Die Runde verlief größtenteils im Schatten vorbei an verschiedenen Flussabschnitten, war allerdings alles in allem etwas überlaufen. Am Ende erwartet einen dann der berühmte Wasserfall, an dessen Fuß man auch Baden konnte. Mittlerweile scheint das Baden dort verboten zu sein; angesichts des Trubels damals wirklich verständlich. Mag ganz nett für ein, zwei Fotos gewesen sein, allerdings ist dort wirklich viel los und es fehlte auch an Möglichkeiten sich bequem aufzuhalten, sich umzuziehen usw. 

Mindestens genauso berühmt und um einiges ruhiger (dafür gibt es allerdings auch wesentlich weniger Parkplätze, was es mitten am Tag schwer machen kann einen Platz zu finden!), es es rund um den berühmten Roski slap. Der stand zwar auf unserer Liste, da die Hitze zu diesem Zeitpunkt allerdings unerträglich war und wir in der prallen Sonne zu den Wasserläufen wandern hätten müssen, haben wir – Kopfweh anfälligen Familienmitglieder – uns schweren Herzens dagegen entschieden.

Mit dem Auto ging es dann anschließend zu einem Aussichtspunkt über den Brljan See und das weiter im Süden, mitten im Wasser liegende Visovac Kloster (von dort kann man auch mit einem Auslfugsboot zur Insel übersetzen).

Ein wahres Highlight war für mich allerdings der Blick übe den Manojlovacki slap. Nur ein paar Meter von den Parkplätzen entfernt, eröffnet sich ein wunderschöner Blick über die Wasserfälle und die umliegende Landschaft. Gerade wenn sich der Tag dem Ende neigt und das Licht immer goldener wird, ist das wirklich ein toller Anblick!

Unsere letzte Station an diesem Tag war ein weiterer Ausblickspunkt (meiner Meinung nach der bessere) über das Visovac Kloster. Von der letzten Parkmöglichkeit (43.853194, 15.960244; parken ist nur am Straßenrand möglich) aus, sieht es kurzeitig gar nicht danach aus, als ginge es hier noch großartig weiter, geschweige denn zu einem Aussichtspunkt. Man muss ca. 300 Meter dem Vukovica Podi Trail folgen, aber dann eröffnet sich ein wirklich sehr schöner Blick über die Insel und das Kloster. Hier befänden sich auch einige echt schöne Picknickbänke. 

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Omiš

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Auf unserer Fahrt Richtung Biokovo Naturpark machen wir einen kleinen Stop in Omis, um ein wenig durch die engen Gassen zu spazieren und rauf zur Mirabella Festung zu gehen. Der Blick von oben über die Schlucht und Häuserdächer ist nett, allerdings habe ich schon schönere Altstädte gesehen. Nach einer kleinen Mittagspause setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen gegen späten Nachmittag …


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Kurvige Bergstraße zu gigantischem Ausblick

Biokovo Naturpark


Am Eingang des Naturparks erwartet uns eine Überraschung, auf die mich mein Reiseführer nicht vorbereitet hatte: für den nächsten Einlass gab es ein Zeitfenster. Es blieb uns also nichts anderes übrig, als ein Ticket zu kaufen und uns in die Schlange der bereits wartenden Autos einzureihen. Wir waren zum Glück recht früh dran und standen weit vorne in der Schlange; im Laufe unserer Wartezeit wurde die nämlich wirklich sehr lang.

Der Grund für dieses Prozedere wird allerdings spätestens nach der ersten Kurve klar: die Straßen, die hinauf zum Gipfel Sv. Jure führt ist eng und einspurig. Um den Verkehr besser zu regeln, sorgen die Angestellten für bestimmte Zeitfenster, in denen man in eine Richtung fahren darf. Übrigens auch von den verschiedenen Stops aus…
Wir entschlossen uns zunächst die kurvige Strecke ganz bis hinauf zum Gipfel zu fahren und erst auf dem Rückweg die einzelnen Stops „mitzunehmen“.
Die Fahrstraße ist wie gesagt eng und kurvig, es gibt einige Haltebuchten, in die man aber bei Gegenverkehr auch mal rückwärts hinein rangieren muss. Für jemanden wie meinen Papa, der sehr gerne und gut Auto fährt, ein wahres Vergnügen – für mich wäre gerade mit einem größeren Auto wirklich ein Albtraum. Zwar geben die Parkranger ihr bestens nach Möglichkeit dafür zu sorgen, dass die Strecke immer nur in eine Richtung befahren wird, aber ein paar Nachzügler oder Fahrer, die sich nicht an die Regeln halten, gibt es immer.

Die Fahrt und der Ausblick (sowohl vom Gipfel, als auch vom Skywalk) waren es für mich aber absolut wert! Gerade, wenn die Sonne langsam unter geht, ist es einfach gigantisch dort! Der Ausblick über die umliegenden Hügel und das Meer und das Licht einfach wunderschön; und der Gang über den Skywalk hat mich ganz schön ins Schwitzen gebracht.
In dieser Gegend kann man auch ganz wunderbar Wandern oder Radfahren; aber das war etwas, was wir nicht gemacht haben. 


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Die Fahrt nach Dubrovnik wurde nur von einem kleinen Stopp an der Burgruine Vrgorac im Hinterland Kroatiens unterbrochen. Parken muss man entlang der Straße, bevor es eine kurze Zeit bergauf zur Ruine geht, von der aus man einen schönen Blick auf die umliegende Landschaft hat. 

Das bisschen frische Luft schnappen konnten wir an diesem Tag aber auch gut gebrauchen.
Zwar war die eigentliche Fahrstrecke bis nach Dubrovnik gar nicht mal so lang, durch das zweimalige Überqueren der Grenze zu Bosnien-Herzegowina (um die man nicht herum kommt; tatsächlich liegt ein kleiner Zipfel des Landes mitten „im Weg“) zieht sich die Fahrt allerdings ganz schön. Es war gar nicht mal so viel los, durch das Kontrollieren der Pässe staut es sich dann aber doch ganz schön und man muss etwas mehr Zeit dafür einrechnen. 


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Eine hohe Mauer, Meer und mittelalterlicher Flair in engen Gassen

Dubrovnik


Als meine Schwester erfuhr, dass es für uns auch nach Dubrovnik gehen würde, war einer ihrer ersten Sätze: „Dann muss ich dahin, wo sie den „Walk of Shame“ gedreht haben!“ Ganz so wie während Cercei’s Bußgang bei Game of Thrones sah die Straße dann zwar nicht aus (eigentlich sogar ziemlich wenig; fehlende Markisen und Shops machen doch einen großen Unterschied), aber Dubrovnik ist so oder so eine wunderschöne Stadt mit einem sehr eigenen Charme! 

Was mich etwas überrascht hat, war die Größe Dubrovniks. Wobei sich der Teil, den man als Tourist sehen möchte, auf die Altstadt beschränkt. (Also Obacht bei der Buchung einer Unterkunft; mitunter ist man vom sehenswerten Teil nämlich recht weit entfernt. Aber es gibt Busse und wirklich zahlreiche, vom Preis okay-e Taxis)

Man kann hier ganz wunderbar in den Gassen verloren gehen und einfach durch die Altstadt schlendern… Auf unzähligen Stufen!
Aber was man definitiv tun sollte: der Stadtmauer einen Besuch abstatten! Und das am besten besonders früh oder spät, wenn die Touristenmassen noch nicht oder nicht mehr unterwegs sind. Auf den engen Mauern kann es nämlich schnell eng und voll werden. 

Dennoch ist es einfach ein Highlight! Mit all den roten Dächern zu Füßen und dem Meer im Hintergrund, ist der Blick schlichtweg wunderschön. Die ganze Runde führt beinahe komplett um die Altstadt herum und ist ca. 2km lang. Mit diversen Fotostops (die man definitiv einlegen wird), benötigt man ca. zwei Stunden dafür.
Und wer zwischendrin eine kleine Erfrischung genießen möchte, wird auch in diesem Fall fündig: es gibt auch die Möglichkeit eine Kleinigkeit zu trinken oder ein Eis zu kaufen. 

Ein weiterer Touristenmagnet der Stadt ist der Aussichtsberg Brdo Srd. Ihn muss man nicht unbedingt zu Fuß erklimmen (eine Idee, auf die ich in der Hitze des Sommers erst gar nicht gekommen wäre), es gibt nämlich auch die Möglichkeit selbst hoch zu fahren oder (wenn man wie wir Unterkunft und Auto etwas weiter entfernt stehen hat) die Bergbahn nach oben zu nehmen.

In unserem Fall war die Schlange und Wartezeit dafür allerdings so lange, dass wir kurzerhand auf das Angebot eines Fahrers – die sich in weiser Voraussicht rund um die Talstation positionieren – eingegangen sind, der uns für einen Festpreis nach oben und wieder herunter fahren wollte. Wir waren auf Grund vergangener Erfahrungen (wer kennt sie nicht; die aufdringlichen Fahrer…) zwar zunächst skeptisch und vermuteten eine Betrugsmasche, unsere Sorgen waren allerdings unbegründet. Der Preis war fair und es lief alles ganz unkompliziert ab. Oben drauf gab es noch einen kleinen Geschichtsexkurs und ein paar Infos zur in der Region berühmten, aphrodisierenden Eselsmilch… 

Blick über Dubrovniks Altstadt in Kroatien

Sehenswertes in Dubrovnik

Vieles der Serie Game of Thrones wurde in Dubrovnik gedreht, es ist also nicht weiter verwunderlich, dass man auf einem Rundgang durch die Stadt auch immer wieder Drehorten begegnet.

Sehenswerte Stadtionen auf unserem Erkundungstour durch Dubrovnik:

Gradac Park
Nur etwa 200 Meter von der Altstadt entfernt liegt der Gardac Park. Man hat von dort einen netten Blick über Dubrovnik. Außerdem wurde hier die Hochzeit zwischen König Joffrey und Margary Tyrell in der Serie Game of Thrones gefilmt.

Festung Lovrijenac 
Der Eintritt in das Fort ist in der Eintrittskarte für die Stadtmauer inkludiert. Die Festung liegt nur wenig außerhalb der Altstadt und war mehrmals in Game of Thrones zu sehen. Man hat von ihr auch einen schönen Blick über die Altstadt.

Dubrovnik West Harbour
Na, wer hat sie erkannt? In Game of Thrones ist dieser Hafen die Schwarzwasserbucht; ich war dann doch etwas überrascht über die Größe… Irgendwie wirkte der Ort im Fernsehen größer (na ja und CGI hat etwas mitgeholfen). Der Hafen war einmal der wichtigste Eingang zur Stadt.

Pile Tor
Das Pile Tor ist der Hauteingang in die Altstadt von Dubrovnik. Dementsprechend beginnen hier viele ihren Rundgang durch die Stadt; immerhin halten hier auch viele Taxis und Busse.
Gleich hinter den Toren liegt der Stradun, die Hauptfußgängerstraße der Altstadt, die auch unter dem Namen Placa bekannt ist. Eine wirklich schöne Straße, gesäumt von alten Gebäuden.

Minčeta Festung 
Diese Festung liegt auf dem höchsten Punkt von Dubrovnik und bietet einen tollen Panoramablick auf die Stadt und das Meer. 

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Saint Ignatius Kirche
Die Kirche gilt als eine der schönsten Dubrovniks.

Rektoren Palast  
Angeblich ist er es nicht wert, dass man Eintritt dafür zahlt die Innenräume zu besichtigen, von außen ist der Palast aber ein schöner Gebäude.

Sponza-Palast 
Ehemaliges Zollhaus. Gilt als bestes Beispiel für die so typische Architektur der Stadt; einer Mischung aus Gotik und Renaissance.

Dominikanerkloster 
Das Dominikanerkloster ist eines der wichtigsten und schönsten gotischen Gebäude entlang der kroatischen Küste

Ploče Tor 
Das zweite Haupteingangstor in der Stadtmauer rund um die Altstadt Dubrovniks.


Auf dem Weg zur Fähre

Split

Ich hatte schon von Bekannten viel von Split gehört, mein eigener Eindruck war allerdings vor allem: ist das hier voll! Das war natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass wir nach der etwas längeren Fahrt von Dubrovnik aus, nur noch einen Abend in der Stadt verbracht haben. Es reichte zwar für einen kleinen Spaziergang durch die Gassen, aber alles in allem waren wir nach den Touristenmassen dort sehr froh, dass es für uns am nächsten Tag nach Brač gehen sollte.
 

Der Hafen von Split kann recht überwältigend und groß wirken, wenn man in Hektik und ohne Ahnung anreist, es war also ganz gut, dass wir uns im Vorfeld schon mal angeschaut hatten, wohin wir am nächsten Tag mussten. 
Das war umso sinnvoller, da man zwar auch online und im Vorfeld Tickets für Personen und Autos kaufen kann, der Hafen in Split aber kein Auto-Cueing-System hat und Autos einfach in der Reihenfolge, wie sie am Hafen angekommen sind, verladen werden. Das Ticket gilt nämlich für jede Abfahrt des Tages… 
Wenn man eine bestimmte Abfahrtszeit erwischen möchte, muss man in der Hochsaison also zeitig dran sein. 


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Brač

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Die Sache mit den Stränden:
Jahrelang hatte ich schwärmerische Geschichten darüber gehört, wie schön die Strände Kroatiens sind. Meiner Schwester ging es ähnlich. Und ja: das Wasser ist einfach unglaublich klar und auch recht angenehm temperiert! 

Man muss sich allerdings bewusst sein: in Kroatien findet man vor allem Kiesstrände. Wer kilometerlange Sandstrände erwartet, wird also eher enttäuscht sein. Leider findet man im Internet wirklich sehr viele Berichte, die selbst diese und kleine Badebuchten, die nur über einen sandigen Boden im Wasser verfügen, als Sandstrand bezeichnen! Man findet auch sehr viele künstlich angelegte Sandstrände…
Daher kann es schnell passieren, dass das gezeichnete Bild der Strände, dass man bei der Vorbereitung gewonnen hat, nicht ganz der Realität entspricht. 

Unsere Zeit auf Brač war dennoch eine sehr idyllische und erholsame! Die ein oder andere als besonders schön geschilderte Bucht (die Lovrecina Bucht zum Beispiel) mit großem Sandstrand, hat sich dann zwar als nicht ganz so wunderschön, eher klein und von Ameisen bevölkert, herausgestellt, aber es gab auch wirklich sehr schöne Ecken auf der Insel. Den Strand Zlatni Rat zum Beispiel. Auch eine Fahrt zum Vidova Gora, für einen tollen Rundumblick, lohnt sich. 


Festung Knin

Die Festung Knin liegt hoch auf einem Berg und ist eine der größten Festungsanlagen Kroatiens. Obwohl die Anlage selbst heutzutage nur noch eine Ruine ist, können die Überreste noch besichtigt werden und bietet einen netten Ausblick auf die Umgebung. Nur wenige Kilometer und ca. zehn Minuten Fahrzeit entfernt, findet sich der Krčić Wasserfall. Vom Parkplatz geht es ein paar Meter einem Weg entlang, allerdings ist der Wasserfall im Sommer leider kein großes Spektakel und führte bei uns kaum Wasser (und leider hat mich kein Bericht davor gewarnt). Der Ort würde sich aber dennoch perfekt für ein Picknick eignen, immerhin gibt es sogar Parkbänke. 

Tipp: Weitere sehenswerte Festungen wären die in Klis (die übrigens als Meeren in Game of Thrones zu sehen war) oder Dinaric. Beide haben in unseren Tagesplan letztlich leider keinen Platz gefunden. 

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Die Insel Pag

Kroatien ist perfekt für einen Roadtrip! Ich zeige dir meine schönsten Stopps und Reiseziele auf meiner Reiseroute durch Kroatien.

Die nächste Station unserer Reise war die Insel Pag. Die im Norden der Region Dalmatien gelegene Insel ist ein sehr beliebtes Urlaubsziel und ist per Brücke zu erreichen. 

Bei feierfreudigen Touristen ist sie vor allem für den Partystrand in Zrce beliebt, alle anderen finden einsame Buchten und Strände, aber auch viele Sport- und Freizeitmöglichkeiten.
Gerade die Suche nach einsamen Buchten bot bei manchen Touristen einen etwas skurrilen Anblick zum schmunzeln; mehr als ein Mal beobachteten wir, wie Menschen in Badekleidung und mit Schwimmreifen im Gepäck durch die Mondlandschaft gingen und nach Wegen hinab zu einsamen Strandabschnitten suchten…

Unsere Runde über die Insel begann gleich mit einem Stopp an der Paski most, der Brücke von Pag. Am fast südlichsten Punkt Pags, verbindet sie die Insel mit dem dalmatischen Festland.

Nur 400m entfernt befindet sich die alte Festungsanlage Formica, von der aus man einen wirklich schönen Blick auf das Meer und die Brücke hat (Parken kann man einfach etwas unterhalb der Anlage). 

Das faszinierendste an der Insel war für mich allerdings die karge Landschaft, die mich ein wenig an Sci-Fi Filme, die auf dem Mond spielen, erinnerte. Einen krassen Kontrast zu den rauen Felsen bildet das extrem blaue Meer – ein total surrealer Anblick!

Besonders gut hat mir die Landschaft rund um den Aussichtspunkt Paška Vrata gefallen. Wir sind so weit es ging mit unserem Auto gefahren (es gibt einen alten Parkplatz, aber man kann definitiv noch ein Stück weiter fahren!) und dann noch ein wenig durch die Gegend gewandert. Man fühlt sich wirklich wie auf dem Mond… 

Weiter ging es in Richtung des Stari Grad Klosters zum Aussichtspunkt Vidikovac Dubočica der einen schönen Ausblick über die umliegende Landschaft und Ortschaften bietet. 

Anschließend fuhren wir für einen kleinen Spaziergang durch Mandre, bevor uns die Hitze endgültig erschöpft hat. 

Tipp: Weitere Sehenswürdigkeiten wären das Römische Aquädukt, die versunkene Stadt (anscheinend vor allem ein Paradies für Taucher) und die Ruine der Festung Svetojanj. Wer gerne durch Olivenhaine und Weingärten schlendern möchte, ist in Novaljsko Polje genau richtig; dort gibt es zahlreiche Wander- und Spazierwege. Pag hat also wesentlich mehr zu bieten, als man während eines Tagesausfluges erkunden kann. 

Kroatien ist perfekt für einen Roadtrip! Ich zeige dir meine schönsten Stopps und Reiseziele auf meiner Reiseroute durch Kroatien.

Ein letzter Stop auf Reise war die Insel Krk (die man ebenfalls mit dem Auto erreichen kann) in der Kvarner Bucht. Auf der Insel mit dem unaussprechlichen Namen, wollten wir vor allem noch mal zwei Tage Entspannen und Baden. 

Da wir am ersten Tag erst relativ spät angekommen sind, führte unser Weg nur noch kurz zum Strand Portapisana, denn den erreicht man in nur zehn Minuten und zu Fuß von der Altstadt aus. Die Liegeflächen dort sind betoniert; der Strand ein Kieselstrand. Uns war es dort zu voll und nicht wirklich idyllisch. 

Ähnlich erging es uns mit dem Strand Skrila (Stara Baska); da würde ich mir bei einem weiteren Besuch einen anderen Strand aussuchen. Zwar war die Bucht an sich sehr schön, hattet eine Mischung aus feinem Kiesel- und Sandstrand und wirklich schönes Wasser zu bieten, aber dementsprechend voll war es natürlich in der Hauptsaison. Und überraschenderweise war es dort im Vergleich zum Rest der Insel sogar unerwartet kühl… 

Mit dieser letzten Entspannung endete unsere Tour durch Kroatien und es ging für uns über Slowenien (wer noch etwas Zeit hat, sollte dem Bled See einen Besuch abstatten – lohnt sich auch für einen kurzen Stop) und Italien zurück nach Deutschland. 


Kroatien ist ein sehr schönes Land, dass wirklich viel zu bieten hat! Im Sommer kann es natürlich sehr voll werden, dass sollte man bei der Planung seiner Reisezeit bedenken. Für mich persönlich waren es (trotz des kristallklaren Wassers) aber weniger die Strände, wegen denen ich wiederkommen würde. Wiederkommen würde ich wegen der Landschaft! Gerade das Landesinnere oder Gegenden wie den Biokovo Naturpark habe ich wirklich sehr genossen! Dubrovnik war auch – selbst wenn man schon viele Städte besucht hat – ein richtiges Highlight.


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  1. Gudrun

    3. April 2024 um 17:25 Uhr

    Landschaftlich wirklich wunderschön. Danke für den interessanten Bericht.
    Liebe Grüße

    Antworten
  2. Jenny

    1. April 2024 um 12:46 Uhr

    Da bist du ja richtig viel rumgekommen. Was für wunderschöne Plätze.
    Liebe Grüße!

    Antworten
  3. Was für eine schöne Reise. Kroatien ist einfach schön. Wie du schon sagst: Nicht wegen der Strände, sondern wegen der schönen Landschaft. In Split fand ich es ebenfalls sehr voll im letzten Jahr (Juni). In Dubrovnik kannst du morgens nicht in die Altstadt, weil zu dem Zeitpunkt die Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen. Dann tummeln sich tausende Touristen dort. Erst nachmittags beruhigt sich die Lage. Die Preise haben ordentlich angezogen seit Einführung des Euro. Das haben uns auch die Einheimischen bestätigt. Ich würde trotzdem immer wieder nach Kroatien reisen. Vom Norden Deutschlands aus wohl eher mit dem Flieger.

    Liebe Grüße
    Sabine

    Antworten