Sommerpause = Reisepause

Roadtrip through America's middle west

Es ist mal wieder so weit: Zeit für eine Sommerpause. Wie schon im letzten Post angekündigt, geht es auch für mich nun wieder auf Reisen.

Das erscheint mir, nachdem ich gerade erst in Irland war, fast ein wenig dekadent. Trotzdem. Es wird Zeit für ein bisschen Family-Time. Und ich bin sehr froh darüber, dass sich letztlich alles gefügt hat. Denn nachdem meine Schwester im Herbst ein duales Studium beginnen wird und dafür momentan ein FSJ leistet, musste sie zwischenzeitlich ihren Arbeitgeber wechseln. Und so war auch erst einmal unklar, ob sich unsere Pläne für den Sommer überhaupt umsetzten lassen würden.
Letztlich erledigte sich dann aber alles von alleine. Und so bin ich momentan eine sehr glückliche kleine Christine und freue ich mich irrsinnig auf Zeit mit der Schwester und der Familie. Und auf… Island!

Ich kann es immer noch nicht so ganz glauben, dass ich dieses Jahr das Glück habe gleich zwei sehr große Punkte von meiner dennoch immer länger werdenden da-muss-ich-mal-hinreisen-Liste streichen zu können (zumindest teilweise… Irland ist dort ja noch nicht wirklich gestrichen…), die dort schon jahrelang standen.

Island war schon lange Teil dieser (sehr langen und immer länger werdenden) Liste. Aber spätestens seit „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ (dem Kerl, der mir – ohne die Angst vor dem Reisen – mir in seiner Art zu Tagträumen zu neigen so ähnlich ist) wusste ich: ein Mal muss ich dort hin (Grönland und den Himalaya heben wir uns dann für ein anderes Mal auf…).

Mein letzter Herbst, Winter und der zurückliegende Frühling waren gesundheitlich sehr, sehr hart für mich. Es war, als wäre ich einmal mitten aus dem Leben gerissen worden. Eines, das wohlgemerkt genauso hätte weitergehen dürfen wie vor dem Krankwerden. Ich würde lügen, wenn mich diese Sache nicht manchmal noch ein wenig traurig stimmen würde. Jedoch passieren solche Dinge nun mal…
Aber vielleicht bekommt man nach so einer Zeit ein bisschen mehr Glück als üblicherweise zurück. Und für mich ist dieses Glück nun mal der Trip nach Island. Und all das, was nach dem Heimkommen auf mich warten wird.

Dementsprechend läute ich nun aber hiermit offiziell die Sommerpause ein. Auf meinem Blog wird in dieser Zeit definitiv rein gar nichts passieren; von vorbereiteten und in Abwesenheit online gehenden Posts halte ich nämlich nicht allzu viel. Für Facebook habe ich noch ein paar Postings vorbereitet und auf Instagram wird es auf jeden Fall zwischen durch schon mal was zu sehen geben.

Ansonsten verabschiede ich mich für’s Erste; man liest sich Ende August wieder…

PS: So. Jetzt hat Instagram mit seinen ‚Stories‘ quasi Snapchat nachgemacht. Sogar so gut wie alle Funktionen… Was denkt ihr? Wird das was? Wird das groß?

Mehr oder weniger sinnfreies Alltagsblabla #4

„Ernstes“ Blabla

An dieser Stelle sollte eigentlich ein ganz anderer Post online gehen, aber lasst mich ein wenig ausholen und erklären:
Normalerweise gebe ich nicht besonders viel auf Besucherzahlen, Likes und Klicks. Selbstverständlich tun sie dem Ego gut, keine Frage! Trotzdem habe ich schon vor längerer Zeit gemerkt, dass sie mir keine Aufträge bringen. Das mag sich in anderen Berufen und Branchen natürlich ganz anders verhalten, ist jedoch in meinem Fall eine Tatsache. Auf einer Plattform habe ich über 22.000 Follower. Hat mir das schon mal einen Fotojob eingebracht? Nein. Ich bin Fotografin, aber ich fotografiere von Agenturen vertretene Models, so gut wie nie Privatpersonen. Mittlerweile gehören all diese Social Media Kanäle irgendwie mit dazu. Man hat nun mal eine Facebook Seite, einen Instagram Account usw. In meinem Fall (und in dem vieler Kollegen, auch Visagisten und Models) bringen sie mir jedoch höchsten TfP (time for pictures; niemand wird gezahlt, jeder arbeitet nur für die Fotos) oder gar unseriöse Anfragen ein. Aus manch einer Nachricht mag sich eine Zusammenarbeit ergeben, aber der Großteil besteht schlicht und ergreifend aus Schrott. Wer ernsthaft etwas von mir und mich also Fotografin buchen will, schreibt eine Mail. Das war schon immer so.

blogpost

Man betreibt all diese Kanäle also vor allem, weil sie dazu dienen jemandem einen ersten Eindruck über einen selbst und die Arbeit zu liefern. Auch um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Ein Model ist für einen Job gebucht und weiß, dass ich die Fotos machen werde? Sucht sie mich eben fix und verschafft sich einen kleinen Eindruck von mir.

All diese Anfragen von Mädchen, die sich gerne mal von mir fotografieren lassen würden, jedoch weder bei einer Agentur unter Vertrag sind noch Modelerfahrungen haben, sind für mich leider uninteressant.
Daher diesen einem die Social Media Seiten also mehr als virtuelle Visitenkarte oder man füttert sie eben schlicht und ergreifend aus Spaß. Instagram zum Beispiel mochte ich schon immer sehr gern!

Lange Rede; kurzer Sinn: ich gebe zwar nicht allzu viel auf Besucherzahlen etc pp, muss aber feststellen, dass zur Zeit wohl gefühlt jeder im Urlaub oder draußen in der Sonne oder eben irgendwo ist, wo man den Sommer besser genießen kann als im Internet. Und bei einem recht kleinen Blog zeigt sich dies dann eben schon drastisch an den Zahlen.
Das ist zwar für mich nicht weiter schlimm, da ich derartige Phasen im Sommer (gerade wenn die Zielgruppe Sommer- oder Semesterferien hat) schon immer festgestellt habe und sich das in ein paar Wochen wieder von alleine gibt.
In dieser Phase jedoch das zu Posten was ich liebevoll geschrieben, gezeichnet und vorbereitet habe, möchte ich nicht. Obwohl ich nicht so viel auf Zahlen gebe, möchte ich dennoch diese mühevoll gestalteten Posts (um genauer zu sein: eine ganze Serie) zumindest von den gängigen Besuchern gesehen und gelesen haben.
Und da noch dazu auch bald meine eigene Sommerpause ansteht, verschiebe ich das eigentlich geplante „Programm“ kurzerhand auf Ende August.

So. Nun wisst ihr Bescheid. ;)

Alltagsblabla

Für ein Alltagsblabla war das schon mal ein recht langer und „ernster“ erster Punkt. So darf das nicht weiter gehen, hauen wir gleich mal was total seichtes raus:
Zu schnell Fahren in Irland kann verdammt teuer sein. Da sind auf dem gesamten West Atlantic Way 100 km/h erlaubt, die man wirklich nie, nie, nie fahren kann und kaum kommt man nach Dublin… tja, wird man geblitzt. Wie gut, dass ich nicht gefahren bin! Der Strafzettel (wegen 10 zu schnell gefahrenen km/h) war so teuer, dass mein Mitleid erregt wurde.

Eine zeitlang war es recht schwierig einige „Klassiker“ der Filmgeschichte in den Videotheken zu bekommen. Filme aus den 90iger oder führen 2000ern, als DVDs noch nicht erfunden waren. Diese Filme sucht man oftmals vergeblich im Verleih. Aber so langsam kommen sie wieder rein und so konnte ich endlich „Die Verurteilten“ schauen (der lief zwar schon wirklich sehr oft im TV, ich habe mir allerdings sagen lassen, dass er dort auf Grund der Laufzeit gerne gekürzt wird! Ein No-Go für mich). Ein grandioser Film! Nicht alle Stephen King Verfilmungen sind so richtig gut, diese zählt aber definitiv dazu. Jetzt muss ich bei nächster Gelegenheit noch „The Green Mile“ sehen…

Im Falle von „Z for Zachariah“ habe ich mich allerdings ein wenig vom Trailer täuschen lassen. Ich bin generell immer ein großer Fan der Filme, die auf dem Sundance Festival laufen und der Film ist wahrlich nicht schlecht. Nur darf man einfach nicht so viel Endzeit-Thriller erwarten, wie einem der Trailer vermuten lässt… Ein typischer Fall von irreführendem Marketing! Na ja, immerhin gibt es dann Chris Pine als Entschädigung. Was zum Anschauen bieten einem recht schwermütige Filme ja eher selten.
Fazit: ein guter Film, wenn man eben mehr an menschlichen Dramen als an Endzeitszenarien interessiert ist!

Mein Papa hat seit einigen Monaten eine GoPro. Nachdem ich Fotografin geworden bin und er nun niemanden mehr mit seinen Fotografiekenntnissen (und Fähigkeiten…) täuschen kann, war es notgedrungen für ihm an der Zeit sich ein anderes Betätigungsfeld zu suchen. Und als passionierter Motorradfahrer waren seine Ambitionen groß! Die Ausführung? Eher schwierig. Mal davon abgesehen, dass er bisher wohl weniger Zeit mit filmen verbracht hat, als damit seltsame Haltevorrichtungen für’s Mottorad zu basteln, lassen seine bisherigen Machwerke auch ein wenig Kreativität vermissen… Ein Casey Neistat wird wohl nicht mehr aus ihm. Dafür befinden sich zu viele parkende Autos und Straße in seinen Videos; während man Umgebung, Natur oder gar beeindruckende Landschaft eher vergeblich sucht.
Wirklich schwierig wurde es allerdings erst, als es an den Schnitt ging. Trotz meiner Beteuerungen mich nicht mit dem von Go Pro mitgeliefertem Schnittprogramm auszukennen, musste ich mich an seinen PC begeben und eine Unterrichtsstunde abhalten. Wie das Ganze endete? Ich habe ihm den Windows Movie Maker runtergeladen… Das dürfte ihn die nächsten Monate beschäftigen.

„Die ist winzig! Also etwas größer als du.“ Danke Mama, so was hört man doch immer wieder gerne…

Chris Carter’s „Der Totmacher“ kann man sich meiner Meinung nach getrost schenken. Ich steh auf Krimis und Thriller und bin dabei auch nicht sonderlich zimperlich. Allerdings überschreitet dieses Buch für mich ein wenig die Grenzen des guten Geschmacks. Wenn ein Krimi nicht mehr spannend ist, sondern die Story nur noch dazu dient von einem perversen zum nächsten übermäßig brutalen Mordfall zu führen, hört’s für mich auf. Sollten dann auch noch die Charaktere genauso flach wie in den Bänden zuvor verbleiben, bin ich geneigt zu empfehlen: Hände weg. Band 7 der Robert Hunter Reihe kann man lesen, wenn man die anderen gelesen hat und mal was für Zwischendurch will. Aber weder die Handlung, noch das Finale haben mich in diesem Fall überzeugt. Dann doch lieber auf den nächsten Thriller von Tess Gerritsen oder Jeffery Deaver warten!

Ein Hoch auf langjährige (Schul-) Freundinnen, die es nach dem Studium wieder in die Heimat verschlägt. Und ein Hoch auf lange Sommerabende auf deren Balkon.

Internetblabla

Ein Bereich der Fotografie, der mich normalerweise so gar nicht reizt ist Autowerbung! Das ist einfach nicht meine Art von Fotos. Trotzdem hat mich neulich diese Sache von Bentley total fasziniert:

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Um ein Foto zu produzieren, in das man von einem Panoramablick über die Golden Gate Bridge bis zum Auto darauf (und sogar so nah, dass man den Fahrer erkennen kann) herein zoomen kann, hat Bentley eine spezielle Kamera verwendet. Diese machte aus mehreren hundert Metern Entfernung 700 Fotos von der Szenerie, die anschließend zusammen gefügt wurden. Das macht 53 Milliarden Pixel! Was für ein Wahnsinn. Und so faszinierend! Hier könnt ihr selbst mal hinein zoomen. So mag dann selbst ich Autowerbung…

Meine Facebook Page nehme ich jetzt übrigens auch endlich wieder in Betrieb. Hat lange gedauert, aber in letzter Zeit waren andere Dinge eben wichtiger. Hat überhaupt noch jemand Facebook? Haha, keine Ahnung. Privat war ich da ja noch nie dabei, aber für die Arbeit gehörte es eben irgendwie mit dazu.

Eine App die so gut ist, dass es schon Diskussionen darüber gibt, ob ihre Ergebnisse nicht den Wert der Arbeit von Künstler schmälert? Das klang interessant und natürlich habe ich mich sofort auf die Suche nach Prisma gemacht. Und tatsächlich: die Ergebnisse sehen ziemlich gut aus! Nervig ist allerdings nur, dass man stets eine Internetverbindung benötigt, die App bisher nur im Quadrat funktioniert und das Logo ziemlich offensichtlich platziert wird. Trotzdem eine faszinierende Spielerei.


Na, das war doch mal wieder eine ganz schön bunte Mischung aus ziemlich viel Blabla! Nun ist’s aber auch gut; 1384 Wörter sind mehr als genug.

Nymph

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Über retuschierte Brüste…

Sprechen wir doch gleich zu Beginn etwas sehr offensichtliches an: Ja, ich habe hier sämtliche Nippel retuschiert. Genau so hatte ich die Fotos damals auch bei Facebook gepostet. Dort natürlich auf Grund der Regularien (über die man nun streiten kann;  das sei allerdings mal dahin gestellt), aber letztlich auch aus Respekt vor meinem Model. Versteht mich nicht falsch, ich habe überhaupt nichts gegen ästhetische (Halb-) Aktfotos, sie gehören für mich jedoch nicht unbedingt auf Instagram oder Facebook. Für mich ist es etwas ganz anderes, ob ich diese Fotos im Rahmen meines Portfolios einem Kunden zeige oder sie der breiten Öffentlichkeit zugänglich mache.

Dabei mache ich mir auch gar nichts vor. Ein Klick und das Foto landet auf der Festplatte von irgendjemandem auf der Welt. Und die Tatsache, dass mittlerweile jeder weiß wie man einen Screenshot anfertigt, macht auch vielerlei Kopierschutzmaßnahmen ziemlich hinfällig. Ohnehin können sich die Leute meine Fotos nicht nur auf meinen Seiten und Social Media Kanälen besorgen, nein. Natürlich haben auch das Model, die Visagistin und die Agentur die Fotos online gestellt. Mal ganz davon abgesehen, dass sie auch Teil einer Publikation (mit Internetauftritt und Facebookseite…) waren.

… und das Internet.

In seltenen Fällen mag mir (oder jemand anderem) ein Missbrauch meiner Fotos ins Auge fallen und dann werden auch entsprechende Schritte dagegen eingeleitet. Aber ich mache mir keinerlei Illusionen deswegen, denn nur auf einen sehr, sehr kleinen Teil dieser Verstöße gegen mein Urheberrecht werde ich wohl jemals aufmerksam werden.

Selbst eine „Reverse Image Search“ bei Google bringt bei einer Handvoll Beteiligten, die die Fotos auch selbst hochladen, nur bedingt viel. Auch nur nach einem Bruchteil von Verstößen an meiner Arbeit zu suchen wäre ein Ganztagsjob. Hallo schöne neue Welt!

All das sind allerdings keine Probleme, die nur mich betreffen und auch nicht unbedingt der Grund für die zensierten Fotos. Das liegt viel mehr daran, dass ich unter solchen Postings in letzter Zeit so einige, wirklich abartige und perverse, Kommentare gelesen habe.

Das Zeug aus dem die Brüste sind – auch Silikon genannt

Natürlich ist sie auf diesen Fotos halbnackt! Aber habt ihr schon mal zum Meerjungfrauenschwanz passende Muschel-Bikinis gesehen? Zum einen ist das „oben ohne“ also dem Thema geschuldet, zum anderen der Tatsache, dass es keine hübsche Alternative gab.
Meiner Meinung nach reichte das Gaffen (und die gezückten Smartphones!) der vorbei wandernden Touristen an diesem Tag absolut aus; da brauchen wir nicht auch noch ein paar Perverse auf diesem Blog.

Wer nun noch ein bisschen mehr Behind-the-Scenes zu diesem Shooting sehen möchte, den verweise ich auf diesen (schon recht alten…) Blogpost und um die Frage vorweg zu nehmen: ja, diese Silikon-Schwänze (das hört sich an…wie war das mit den Perversen? Ich will nicht wissen, was für Leute Google und SEO nun wieder auf meinen Blog führt…) sind ziemlich teuer.
Und nein, der gehört dem Model, nicht mir. Ich habe keine Ahnung wo man so was bekommt.
Und ja: das Wasser war eiskalt.
Manches männliche Model ist an diesem See schon gescheitert… da sieht man es mal wieder: wir Frauen halt – wahre Kämpfer!

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Model: Avianna McKee (@ Java Models Munich)
Hair&Make-up: Melanie Hoppe