Time for a Makeover – die „Holz“ Hülle für die Mama

Liebe Mama, solltest du dich ausgerechnet heute (oder die Tage) auf meinem Blog herum treiben, dann klick doch bitte gleich wieder weg. Jetzt! Ich werde in diesem Post weder meine Weihnachtswünsche verraten, noch über mein Buch reden. Und auch über unseren geliebten Papa werde ich keine Späße machen. Also: verschwinde gefälligst; nächste Woche kannst du gerne wieder vorbei schauen!

CaseApp

Wenden wir uns doch hiermit und nach dieser Einleitung, die für 99% meiner Leser absolut keinen Mehrwert (oh, was für ein böses Wort…) hatte, dem eigentlichen Thema dieses Posts zu. Handyhüllen. Oder meinem Ehrgeiz? Na ja, ein wenig von beidem. Okay, ich gebe zu. Diesen Post könnte ich sicherlich etwas kreativer aufbauen. An dieser Stelle mit dieser Geschenksache zu kommen, mag ein wenig abgedroschen sein (all die Gift Guides zur Zeit – mit denen man wahrlich überschwemmt wird – lassen grüßen…).
Ich muss allerdings zugeben, dass sobald es um Geschenke geht, mein Ehrgeiz geweckt wird. Denn wer würde nicht gerne, das perfekte Geschenk – eine Mischung aus durchdacht, nützlich und persönlich – am 24ten bereit halten?

Zugegeben: das ist nicht immer einfach. Gerade bei den lieben Eltern, die man in der Regel nun schon jahrelang beschenkt hat. Da noch kreativ sein? Puh, schwierig. Bei meinem Papa sowieso (der hat nämlich auch noch erst Ende Oktober Geburtstag; und da hatten wir eine ziemlich tolle Idee!)… Bei meiner Mama fiel es mir dieses Jahr jedoch sehr leicht. Die Inspiration dazu kam in Form einer Kooperationsanfrage und passte perfekt: eine Handyhülle sollte es werden. Immerhin hat sie nun schon seit einem guten Jahr mein altes Handy wiederbelebt, aber damit auch meine ursprüngliche Hülle geerbt. Die, drücken wir es freundlich aus, mittlerweile ein wenig mitgenommen aussieht. Die ganze Hülle wird langsam porös und bricht stückchenweise weg…

Wie ihr euch allerdings schon vorstellen könnt, tut es bei mir nicht nur irgendeine Handyhülle. Ein bisschen spezieller sollte es dann schon sein. Und persönlicher. Einfach „nur“ ein Familienfoto aus dem letzten Urlaub zu verwenden, war mir dennoch zu einfach… Der Editor von CaseApp macht die Gestaltung solcher Hüllen zwar einfach – auch für Leute die weder Photoshop haben noch Kenntnisse damit vorweisen können – aber wie schon gesagt: beim Thema kreative Geschenke ist schnell mein Ehrgeiz geweckt. Es sollte was in Holzoptik sein; etwas „edleres“, woran man sich nicht so schnell satt sieht. Oder gar viele Schnappschüsse. So eine Collage ist zwar immer eine schöne Erinnerung, sieht auf Grund der vielen Farben (und der Größe der Fotos) für meinen kreativen Geschmack allerdings oftmals zu wild und unruhig aus. Ich entschied mich also dafür Photoshop zu bemühen und ein bisschen mit einem Familienfoto aus Island zu spielen. Herausgekommen ist etwas, was überraschend echt nach Holz aussieht. Und vor allem sowohl dem Geschmack meiner Mama (aka Familienfoto – geht halt immer gut bei Müttern), als auch meinem künstlerischen/optischen Anspruch entspricht.
Möglicherweise kommt Weihnachten ja sogar noch pünktlich genug, und von der ursprünglichen Hülle ist bis dahin noch ein kleiner, schützender Rest übrig…

Und für wen wohl die neue Hülle mit all den Kameras ist? Tja… schwierige Frage. ;)

CaseApp

Ein paar Worte zu CaseApp

Wie schon beschrieben macht es einem der Editor der Seite einfach auch ohne Photoshop und Co. kreativ zu werden. Man kann Fotos hochladen, Schrift hinzufügen usw.
Allerdings gehört Photoshop eben zu meinem täglichen Brot, weswegen es für mich wesentlich einfacher war anhand der Maße der Handys eine Datei zu erstellen und die Hüllen damit zu gestalten. Als JPEG abgespeichert, konnte ich die Design anschließend ganz einfach im Editor hochladen und noch etwas an die wirkliche Größen anpassen.

Wenn man selbst nicht ganz so kreativ ist, findet man auf der Seite auch einiges an vordesignten Hüllen. Nebst einer großen Auswahl an „Marmor“-Motiven, die zur Zeit so im Trend zu sein scheinen, ist die Auswahl für meinen Geschmack jedoch etwas mager. Gerade im Bereich der Illustrationen. Selbst kreativ zu werden ist hier also definitiv zu empfehlen.

Was wirklich cool wäre: wenn man auch transparente Hüllen gestalten könnte! Gerade wenn man sich mit Photoshop auskennt, wären die Möglichkeiten dann unendlich und ich mag die transparenten Hüllen mit wenigen Designelementen, die man zur Zeit viel sieht. Das habe ich aktuell aber noch bei keinem ähnlichen Anbieter gesehen… scheint wohl entweder doch nicht so gefragt oder technisch schwierig zu sein.

Für die Oberfläche meiner Hüllen habe ich sowohl matt als auch glänzend gewählt und muss sagen, dass mir beides sehr gefällt. Genau wie die Qualität des Drucks. Persönlich mag ich das Glänzende aber noch einen Ticken lieber; ist eben Geschmacksache. Und zumindest ab meinem iPhone 5S kann man auch extra schützende Hüllen wählen; perfekt für jemanden mit so ausgeprägter Handy-könnte-runterfallen-Angst.

Und zum Schluss

Wer jetzt ebenfalls noch ein Geschenk sucht oder auch einfach nur ein neues Gewand für sein Handy möchte, der kann sich mit dem Code CHRISTINEP20 ebenfalls eine Handyhülle gestalten und bekommt 20% auf seine Bestellung. Der Code ist bis zum 13.12.2016 gültig – übrigens auch der letzte Tag an dem die Bestellung noch pünktlich zu Weihnachten ankommt.


Dieser Post entstand in freundlicher Kooperation mit CaseApp

PS: So ein animiertes GIF erstelle ich nie wieder… Mann, war das eine Arbeit. Dabei ist die Sequenz eigentlich total kurz! Puh…

Ein Held für zwei Stunden oder: Der nicht sehr intelligente Dieb

Diese Geschichte beruht ausschließlich auf den Schilderungen meines Papas; sollte sich etwas in Wahrheit nicht so wie beschrieben abgespielt haben, ist die alleinige Schuld ihm in die Schuhe zu schieben.

Funny sketch thief

Freitagabend gegen 22.30 Uhr. Das Telefon klingelt und das bedeutet in der Regel nichts Gutes. Anrufe um diese Zeit treten bevorzugt an Wochenenden und Feiertagen – am liebsten in der Nacht vor Weihnachten – auf und sind meistens vor allem eins: ein Notfall. Und zwar einer, der das sofortige Ausrücken meines Papas bedeutet. Weil irgendwo Leute kein warmes oder – wie in diesem Fall – gar kein Wasser haben.

Augenrollen, seufzen; aber es hilft ja alles nichts. Mein Papa fährt los, um die Welt zu retten. Oder zumindest eine Hausmeisterin und das ihr anvertraute Gebäude.

Mit besagter Dame begibt er sich wenig später auf Ursachensuche. Im Keller, der – ungelogen – noch aus dem zweiten Weltkrieg stammt und auch genau so aussieht, wie man sich solch einen Keller vorstellt: weitläufig und verwinkelt. Während sich die Dame des Hauses noch über das Chaos im Keller und darüber echauffiert, dass Mieter offensichtlich weder ihr Snowboard – samt Schuhen – noch ihre Fahrräder nicht in ihr Abteil geräumt haben, wird mein Papa stutzig. Jemand hat das Wasser abgedreht. Absichtlich. Und als er da so steht, inmitten der Unordnung, hört er etwas. Offensichtlich hat mein Papa mittlerweile genug The Walking Dead geschaut, seine Überlebensinstinkte sind auf jeden Fall auf Zack. Denn ihm wird klar: da ist noch jemand im Keller. Und der gehört wohl eher nicht dorthin.

Er greift sich also die Frau und tritt schleunigst den Rückzug an. Allerdings nicht ohne an den Hintereingang zu denken. Der wird ebenso verschlossen wie die eigentliche Hautüre, vor der sie sich anschließend postieren und die Polizei rufen. Was sich übrigens schwieriger gestaltete als erwartet; denn wie es nun mal so läuft – eigentlich nur in schlechten Filmen, aber dieses Mal eben auch in der Realität – war natürlich genau in diesem Moment der Handyakku leer… Zum Glück fand sich noch eine nächtliche Passantin auf der anderen Straßenseite.

Die Polizei rückte dann auch recht schnell an; keine Minute zu früh. Mittlerweile war bereits ein lauter Knall aus Richtung der Hintertüre zu hören gewesen.

Meinem Papa, vom Adrenalin geputscht und definitiv im CSI Modus, hätte die drei Polizisten ja nun gerne begleitet und in den Keller geführt; sich vielleicht sogar mit vollem Gewicht auf den Übeltäter geworfen und ihm am Boden festgenagelt (am besten natürlich mit einer Pistole, die ihm ein Polizist vorher noch schnell mit den Worten: „Nur zu Ihrer eigenen Sicherheit.“ und einer schnellen Demonstration der Funktionsweise überreicht hat). Zu seiner großen Enttäuschung musste er sich jedoch sagen lassen, dass auch Zivilisten mit durch einschlägige TV Serien geprägten Instinkten bei so einer Ergreifung nichts zu suchen haben.

Die Heldenstunde meines Papas war nun leider auch schon wieder vorbei…!

Was folgte war die Ergreifung eines ebenso wenig intelligenten wie widerspenstigen Diebes, der gerade dabei war die Hintertür einzutreten. Das allerdings – ein Hoch auf deutsche Wertarbeit; in Amerika hätte die Sache sicher anders ausgesehen – noch nicht geschafft hatte. Wie sich herausstellte hatte er sich das Fahrrad (übrigens ein sehr teures Model) und Snowboard (inklusive passender Schuhe, für deren Fund er offensichtlich auch schon ein paar anprobiert hatte) für seine Flucht bereits zurecht gelegt. Warum und wozu er dabei das Wasser abgedreht hat? Das konnte sich niemand erklären. Denn hätte er das nicht getan, wäre weder sein Aufenthalt noch sein geplanter Diebstahl allzu schnell aufgefallen…

Tja, da war wohl wahrlich kein sonderlich intelligentes Exemplar am Werke!

Zum Glück. Denn was meinem Papa definitiv einen großen Ego-Schub gab und heute schon die ganze Stadt weiß (das Buschtelefon funktioniert wie immer gut), jagte uns am nächsten Tag einen kleinen Schauer über den Rücken. Würde mein Papa nicht immer so fleißig bei diversen Krimiserien zu schauen (…) oder wäre vom Dieb überrascht worden, hätte gar eins über die Rübe gezogen bekommen, hätten wir wohl erst am nächsten Morgen damit begonnen ihn zu suchen. Auch das Verschwinden der Hausmeisterin wäre erst spät überhaupt aufgefallen; immerhin schlummerte ihr Mann zu diesem Zeitpunkt tief und friedlich in seinem Bettchen…

So sind wir also froh dass alles so glimpflich verlief und mein Papa sich mal wieder als Held – was er natürlich für seine beiden Töchter immer ist! – gefühlt hat. Wenn auch nur für zwei Stunden…

Behind the Scenes und ein paar Gedanken

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Ich hatte es neulich ja schon angedeutet: während mein „Wiedereinstieg“ nach dem langen Kranksein so überraschend gut lief, begann Mitte Oktober eine eher zähe Zeit, in der nichts lief. Wobei, eigentlich ist das nicht das richtige Wort. Zäh. Denn genau genommen wurde einfach alles verschoben. Ständig. Mal wegen dem Model, mal wegen der Visagistin und so weiter. So lange, bis es bei dem ein oder anderen Shooting auf einmal hieß: „Wenn wir es da nicht machen, geht es erst im nächsten Jahr.“ Puh.

Diese Phase scheint sich zwar nun dem Ende zuzuneigen und die Dinge kommen wieder in den Gang; trotzdem war es umso schöner, als gestern ein Shooting recht spontan klappte. Ausgemacht, stattgefunden. Ganz ohne Verschiebungen. Da mussten wir dann zwar recht spontan sein, was die Location angeht (für was man so eine Garage doch alles missbrauchen kann…), aber hey. Eben kein Verschieben!

Ein bisschen lustig ging es dann natürlich trotzdem zu. So zwischen Fahrrädern und Motorradteilen; ein Glück, dass mein Papa zumindest in der Garage Ordnung hält. Und was ist das eigentlich mit diesen Hosen? In meiner Naivität hatte ich ja angenommen, dass die nur Frauen immer nie passen und die Schnitte total grässlich sind. Mir war nicht bewusst, dass es Männer mindestens genauso schwer haben… oder wie seltsam viele doch in der Schrittgegend aussehen… Zu kurz und dabei zu weit. Seltsam. Ich nehme zurück, wenn ich jemals behauptet habe, dass es Männer beim Einkaufen einfacher haben.

Mit gefühlten 12784758 Stecknadeln sagt man aber auch seltsam sitzenden Hosen den Kampf an.

Es war einfach schön so einfach und relativ spontan so gute Fotos zu machen. Mit tollen Leuten, alten und neuen Gesichtern.

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Licht testen macht müde. // Anderes Outfit, wieder Lichttesten. Wieder gähnen.

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„Mach doch mal ein paar Posen mehr Richtung Fashion!“ …

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Nicht sitzende Hosen. // „Du musst das Shirt hochziehen, sonst sieht man, dass es zu kurz ist.“ – Begleitet von kindischem Gekicher des restlichen Teams.

Model: Nick Joesten
Hair/Make-up: Michaela Kireta (die übrigens in der Dezemberausgabe der Glamour Schminktipps gibt!)
Styling: Bonny Fersch

Noch ein paar Gedanken zu Snapchat vs. InstaStories

Wer mir dort folgt wird es schon gemerkt haben: Instagram Stories haben für mich definitiv Snapchat abgelöst. Dort schreib ich höchstens noch meinen Cousinen… Wir brauchen gar nicht diskutieren: was Instagram da macht ist ja eigentlich schon eine Frechheit. Selbst das Feature mit den sich selbst zerstörenden Videos/Fotos haben sie nun eingeführt…! Was soll man da noch sagen? Tatsache ist jedoch: mit Instagram Stories erreiche ich im Schnitt die gleiche Anzahl an Leuten, wie ich Likes bekomme. Das soll nun nicht heißen, dass Likes und Gefällt mir oder was auch immer alles sind, nur habt ihr sicher in der Vergangenheit auch hier schon gemerkt (wenn ich eine meiner Snapchatstories für den Blog aufbereitet hatte), dass ich gerne neben kleinen Schnipseln auch „aufwendigere“ Geschichten erzähle. Zumindest mit irgendeiner Art von Konzept dahinter.

Und wenn im Vergleich ein paar Leute auf Snapchat zuschauen und im Gegensatz dazu bei Instagram viele sogar daraufhin Nachrichten schreiben, macht das halt schon einen Unterschied. Weil es mehr Spaß macht, wenn so viele auf etwas reagieren. Da kann man eben über Instagram sagen was man will (und ich bin definitiv kritisch was diesen doch dreisten Ideenklau angeht), bei Snapchat war es immer schon schwieriger Follower zu generieren (wenn man nicht schon YouTube Star ist…). Mir kommt es eben so vor, als greift Snapchat als Zielgruppe vor allem die Generation meiner Cousinen ab; eben Teenager. Und über das Alter sind eben viele hier nun doch hinaus. Man soll ja niemals nie sagen, aber doppelt Posten erscheint einem eben doch seltsam und so macht es momentan auf Instagram (mit all den Reaktionen) mehr Spaß. Obwohl ich sicherlich noch nicht die perfekte Balance gefunden habe; denn mit all den englischsprachigen Follower ist auch das eher schwierig.