Behind the Scenes und ein paar Gedanken

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Ich hatte es neulich ja schon angedeutet: während mein „Wiedereinstieg“ nach dem langen Kranksein so überraschend gut lief, begann Mitte Oktober eine eher zähe Zeit, in der nichts lief. Wobei, eigentlich ist das nicht das richtige Wort. Zäh. Denn genau genommen wurde einfach alles verschoben. Ständig. Mal wegen dem Model, mal wegen der Visagistin und so weiter. So lange, bis es bei dem ein oder anderen Shooting auf einmal hieß: „Wenn wir es da nicht machen, geht es erst im nächsten Jahr.“ Puh.

Diese Phase scheint sich zwar nun dem Ende zuzuneigen und die Dinge kommen wieder in den Gang; trotzdem war es umso schöner, als gestern ein Shooting recht spontan klappte. Ausgemacht, stattgefunden. Ganz ohne Verschiebungen. Da mussten wir dann zwar recht spontan sein, was die Location angeht (für was man so eine Garage doch alles missbrauchen kann…), aber hey. Eben kein Verschieben!

Ein bisschen lustig ging es dann natürlich trotzdem zu. So zwischen Fahrrädern und Motorradteilen; ein Glück, dass mein Papa zumindest in der Garage Ordnung hält. Und was ist das eigentlich mit diesen Hosen? In meiner Naivität hatte ich ja angenommen, dass die nur Frauen immer nie passen und die Schnitte total grässlich sind. Mir war nicht bewusst, dass es Männer mindestens genauso schwer haben… oder wie seltsam viele doch in der Schrittgegend aussehen… Zu kurz und dabei zu weit. Seltsam. Ich nehme zurück, wenn ich jemals behauptet habe, dass es Männer beim Einkaufen einfacher haben.

Mit gefühlten 12784758 Stecknadeln sagt man aber auch seltsam sitzenden Hosen den Kampf an.

Es war einfach schön so einfach und relativ spontan so gute Fotos zu machen. Mit tollen Leuten, alten und neuen Gesichtern.

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Licht testen macht müde. // Anderes Outfit, wieder Lichttesten. Wieder gähnen.

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„Mach doch mal ein paar Posen mehr Richtung Fashion!“ …

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Nicht sitzende Hosen. // „Du musst das Shirt hochziehen, sonst sieht man, dass es zu kurz ist.“ – Begleitet von kindischem Gekicher des restlichen Teams.

Model: Nick Joesten
Hair/Make-up: Michaela Kireta (die übrigens in der Dezemberausgabe der Glamour Schminktipps gibt!)
Styling: Bonny Fersch

Noch ein paar Gedanken zu Snapchat vs. InstaStories

Wer mir dort folgt wird es schon gemerkt haben: Instagram Stories haben für mich definitiv Snapchat abgelöst. Dort schreib ich höchstens noch meinen Cousinen… Wir brauchen gar nicht diskutieren: was Instagram da macht ist ja eigentlich schon eine Frechheit. Selbst das Feature mit den sich selbst zerstörenden Videos/Fotos haben sie nun eingeführt…! Was soll man da noch sagen? Tatsache ist jedoch: mit Instagram Stories erreiche ich im Schnitt die gleiche Anzahl an Leuten, wie ich Likes bekomme. Das soll nun nicht heißen, dass Likes und Gefällt mir oder was auch immer alles sind, nur habt ihr sicher in der Vergangenheit auch hier schon gemerkt (wenn ich eine meiner Snapchatstories für den Blog aufbereitet hatte), dass ich gerne neben kleinen Schnipseln auch „aufwendigere“ Geschichten erzähle. Zumindest mit irgendeiner Art von Konzept dahinter.

Und wenn im Vergleich ein paar Leute auf Snapchat zuschauen und im Gegensatz dazu bei Instagram viele sogar daraufhin Nachrichten schreiben, macht das halt schon einen Unterschied. Weil es mehr Spaß macht, wenn so viele auf etwas reagieren. Da kann man eben über Instagram sagen was man will (und ich bin definitiv kritisch was diesen doch dreisten Ideenklau angeht), bei Snapchat war es immer schon schwieriger Follower zu generieren (wenn man nicht schon YouTube Star ist…). Mir kommt es eben so vor, als greift Snapchat als Zielgruppe vor allem die Generation meiner Cousinen ab; eben Teenager. Und über das Alter sind eben viele hier nun doch hinaus. Man soll ja niemals nie sagen, aber doppelt Posten erscheint einem eben doch seltsam und so macht es momentan auf Instagram (mit all den Reaktionen) mehr Spaß. Obwohl ich sicherlich noch nicht die perfekte Balance gefunden habe; denn mit all den englischsprachigen Follower ist auch das eher schwierig.

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  1. Ela

    4. Dezember 2016 um 19:20 Uhr

    12784758 Nadeln. Ich bin noch immer am Grinsen. Wer hat denn die alle festgesteckt. Jedenfalls ist das spontane Shooting supergut gelungen.
    Liebe Grüsse Ela

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  2. Daniela

    3. Dezember 2016 um 9:43 Uhr

    So ein spontanes Shooting in eurer Garage ist doch auch mal eine Abwechslung :D Die Aufnahmen gefallen mir richtig gut! Und auch die Geschichte hinter den Bildern!
    Snapchat find ich für lange Geschichten ganz nett. Auf Instastories nervt es mich irgendwie, wenn ich oben schon angezeigt bekomme, dass da noch 30 Sequenzen auf einen warten o.O Na ja. Technik eben ^^

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  3. Tshirt hoch, damit man nicht sieht, dass es zu kurz ist XD ich bin für mehr zu kurze shirts an durchtrainierten Männern *gnihihi* sorry, wie immer tolle Bilder! Und du beruhigst mich gerade etwas, ich hab nie snapchat probiert…

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