Zwischen Berge und Seen – Ein Guide für einen Roadtrip durch die Dolomiten und Südtirol

Ich hatte ja bereits in der Vergangenheit erwähnt, dass ich Südtirol und die Dolomiten lange recht stiefmütterlich behandelt hatte. Als einen Ort, an dem man fährt, wenn man älter ist. Zum Törggelen – also Weintrinken und Essen – und etwas Wandern.

Das hatte sich in den letzten Jahren zunehmend geändert – zugegeben auch nicht zuletzt auf Grund der Tatsache, dass man auf Instagram und Co. auf einmal überall tolle Fotos davon sah – und letzten Sommer hatte ich gleich zwei Mal – ein Mal zum Vergnügen, das zweite Mal für die Arbeit – die Gelegenheit nach Südtirol bzw. in die Dolomiten zu reisen.

Und dabei noch mal ein paar andere Flecken, als bei meinem letzten Besuch, kennen zu lernen.

Guide Südtirol Dolomiten

Berge, Seen, Bergstraßen und atemberaubende Wanderungen.
Südtirol hat so einiges zu bieten. Ganz egal, ob ihr nur wenige Tage oder etwas länger dort verbringen wollt. Und das nicht nur für geübte Wanderer.


Ein Guide für die Dolomiten und Südtirol


Lange Zeit war mir gar nicht bewusst, dass man gar nicht nur von Südtirol spricht, wenn man die Dolomiten meint. Da wären wir wieder bei meiner stiefmütterlichen Behandlung der Region! Für mich waren die Dolomiten halt immer Südtirol; das stimmt so aber nicht.

Die Dolomiten verteilen sich etwa in gleichen Teilen auf die Regionen Südtirol (Trentino) und Venetien; was – wenn man nach vielen Südtirolern geht – dann eben Italien und nicht mehr Südtirol ist.

So oder so: die Dolomiten haben so einiges zu bieten!


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Drei Zinnen – Herbst (oben) vs. Sommer (unten)

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Allgemeine Informationen

Neben dem eigentlichen Aufbau der Route, was man sehen möchte, aber auch der eigenen Fitness und welche Aktivitäten dann für einen in Frage kommen, sollte man bei der Planung jedoch ein wenig aufpassen und die Fahrzeiten im Blick behalten.

Sieht man sich eine Karte und die Distanzen an, stellt man schnell fest, dass sich vieles in einem überschaubaren Umkreis befindet. Dabei darf man allerdings nicht unterschätzen, wie sich Fahrten über Bergpässe ziehen können!

Vor allem und gerade, wenn man das Fahren auf kurvigen Bergstrecken nicht gewöhnt ist.

Das Fahren

Mein Auto ist nur klein und erst recht kein Allrad; dennoch sind wir auch damit überall hin gekommen. Es tat sich bei manchen Pässen und der Steigung etwas schwer, aber es war definitiv kein Problem mit einem „normalen“ Kleinwagen anzureisen.

Was die Bergpässe angeht, hat man sicherlich mehr Spaß mit ihnen, wenn man gerne Auto fährt. Dann kommt man wohl auch etwas schneller voran… Aber obwohl ich weder die beste Autofahrerin bin, noch es besonders gerne mag, hatte ich jetzt auch keine großen Probleme damit. Und gegen waschechte Südtiroler Autofahrer hat man sowieso keine Chance…

Die Beste Jahreszeit

Grundsätzlich muss einem bei einem Roadtrip durch die Dolomiten und Südtirol bewusst sein, dass man schnell mal unterschätzt wie hoch die Ausflugs- und Wanderziele liegen. Im Winter ist dort beinahe überall Skibetrieb und es fängt auch entsprechend früh an zu schneien bzw. bleibt der Schnee lange liegen. Ab Mitte Oktober muss man mit Schnee und damit, dass bestimmte Pässe geschlossen werden, rechnen.
Und viele Bergbahnen beginnen ihren Sommerbetrieb auch erst ab Mitte Juni.
Wenn man also nicht zum für den Wintersport kommt, sollte man das im Blick haben.

Natürlich kann es auf über 2000m auch im Sommer schnell kalt werden. Um meine Mütze war ich also selbst im August dankbar…
Und bei unserer Wanderung im September standen wir bei den drei Zinnen auch innerhalb weniger Stunden mal im Schnee!
Mit schnell wechselnden Temperaturen und Wetter sollte man also auch im Sommer immer rechnen.

Da es gerade im Sommer und im Herbst zur Törggelen Zeit und je nach Region voll wird, ist es generell zu empfehlen abseits der Wochenenden und Feiertage unterwegs zu sein.

Ein kleiner Tipp zur Maut:

Die Maut lieber besser nicht mit einem großen Schein zahlen. Im Zweifelsfall bekommt man dann nämlich sehr, sehr, sehr viel Kleingeld zurück. 

Ist mir leider auf meinem Arbeitstrip passiert, ich hatte es leider bei weitem nicht passend und war ein bisschen nervig… 

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Eine tolle Unterkunft in Südtirol zu finden, kann ganz schön schwierig sein. Gerade im Sommer wird es gerne recht voll und die Preise sind dann gesalzen… Und weil die Hotels eben immer gut gebucht sind, ist vieles auch wirklich in die Jahre gekommen und sein Geld nicht wert.

Bei der Wahl eurer Basis solltet ihr bedenken, dass sich die Fahrzeiten auch bei wenigen Kilometern definitiv ziehen können! Man übersieht schnell, dass das Fahren auf den Bergpässen eben oftmals wesentlich mehr Zeit benötigt, als man von der Entfernung her vermuten würde und daher ist eine gewisse Nähe zum Ausflugs-/Wanderziel durchaus ein Vorteil.

Übrigens: Ich bin kein großer Fan die negativen Beispiele für Unterkünfte hier aufzuführen, allerdings schreiben wir nach unserem Aufenthalt immer sehr ausführliche Bewertungen und man findet daher unser Warnungen und ehrlichen Worte bei den entsprechenden Plattformen. Haltet also einfach die Augen offen, falls ihr euch bei der Buchung einer Unterkunft unsicher seid… ;)

EIN PAAR ECHT TOLLE UND ERWÄHNENSWERTE UNTERKÜNFTE

ST. ULRICH IN GRÖDEN (ORTISEI) – Das Apartment Chalet Bernardi ist perfekt für größere Gruppen/Familien und ein idealer Ausgangspunkt, wenn ihr Wanderungen rund ums Val Gardena, Seceda oder dem Naturpark Puez-Geisler machen wollt. Alles war super sauber, neu oder gut gepflegt und mit drei Schlafzimmern und zwei Bädern hat man auch wirklich genügend Platz, wenn man mit der ganzen Familie oder mehreren Leuten anreist. In den Ort und zu Essensmöglichkeiten ist es nicht weit und die Aussicht vom Wintergarten ist toll. Einfach eine sehr, sehr schöne Unterkunft zum Wohlfühlen!
Und die haben auch ein kleineres Appartement für weniger Gäste…

STERNGarni Juri ist eine sehr schlichte und in die Jahre gekommene, aber wirklich gut gepflegte Unterkunft. Ich habe mich dort nur für eine Übernachtung – als ich für ein Shooting in Südtirol war – einquartiert und kann daher nichts zu den Doppelzimmern sagen. Sie ist aber sehr kostengünstig und der perfekte Ausgangspunkt, wenn man Richtung Cortina (Lagazuoi, Cinque Torri etc.) unterwegs ist. Das Frühstück war toll und die Besitzerin wirklich sehr freundlich und zuvorkommend!

SEXTEN – Ein bisschen mehr Fahrzeit zu den drei Zinnen muss man von Sexten aus zwar schon rechnen, aber bei unserem ersten Besuch sind wir in der Garni Bergsteiger untergekommen. Die Zimmer waren angenehm, das Frühstück toll und der Preis mehr als fair für die Leistung.


aktivitäten und wanderungen


Ein absoluter Klassiker der Dolomiten

Die drei Zinnen

Die drei Zinnen sind sicherlich eines der bekanntesten Ziele in den Dolomiten. Zu recht! Mal von den drei Gipfeln selbst abgesehen – die natürlich auch sehr beeindruckend sind! – ist die Gegend einfach wunderschön und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Wandern. Von leicht bis schwer ist da auch alles mit dabei.

Die Höhenunterschiede auf der Tour sind nicht nicht extrem, die Wege gut ausgebaut und daher ist sie auch für nicht geübte Wanderer geeignet.

Startpunkt für viele Aktivitäten rund um die drei Zinnen ist in der Regel der Parkplatz an der Auronzo Hütte. Zwar ist die Mautgebühr für das Befahren zu Strecke rauf zu ihr mit ca. 30€ nicht günstig, aber immerhin kostet das Parken dort dann nicht extra. Es gibt aber auch einen Bus. 


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Umrundung der drei Zinnen

Die gesamte Rundwanderung (Auronzo Hütte – Lavarede-Hütte – Drei Zinnen Hütte – zurück zum Ausgangspunkt an der Auronzo Hütte) dauert ca. 3-4 Stunden (in unserem Fall war’s definitiv etwas länger; wir standen nämlich plötzlich im Schnee). 

Es gibt aber auch die Möglichkeit die Runde nach dem klassischen Fotospot (die Nordwand der drei Zinnen; der Punkt, an dem man die drei Gipfel wirklich schön sieht), abzukürzen.

Detailliert beschrieben findet ihr die Tour hier

Eckdaten
Ausgangspunkt: Auronzo Hütte
Wegweiser: 101, 105 
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Höhenunterschied: ca. 400m

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Ein beliebter Fotospot

Cadini Gruppe / Cima di Eötvös

Neben den eigentlichen drei Zinnen gibt es noch ein weiteres Bergmassiv, dass auf Grund von Instagram in den letzten Jahren recht bekannt geworden ist: die Cadini-Gruppe. 

Was ich davon halte (den Platz, wo sich die Instagrammer alle hinstellen, um dieses eine Foto zu machen, wo sie am Abgrund vor dem Massiv stehen, habe ich ja nun live gesehen) dürfte selbst erklärend sein; so oder so ist der Anblick auch ohne waghalsiges Manöver toll! 

Zum einen bekommt man auf dem Weg zu diesem Aussichtspunkt noch mal einen ganz anderen Blick auf die drei Zinnen, zum anderen sind die Cadini-Gipfel natürlich schon sehr beeindruckend.

Wer auf der Suche nach diesem Fotospot ist, folgt ihr vom Parkplatz aus zunächst der gleichen Route (101), wie für die eigentliche Umrundung der drei Zinnen. Schon nach kurzer Zeit erreicht ihr die Abzweigung, an der ein Schild mit 101 nach Castello Pedaggio und Misurina. 

Folgt dem Weg und der Rest ist eigentlich selbst erklärend.

Der Weg wird zum Teil recht eng und ist weniger „ausgebaut“ als der Weg (es ist mehr ein Trampelpfad; manchmal mit viel Geröll) rund um die drei Zinnen. Man sollte also trittsicher und gegebenenfalls auch schwindelfrei sein. 

An einem Punkt sieht es mal so aus, als könnte man nur links weiter gehen; hier wird der Pfad aber sehr eng und befindet sich recht nah am Abgrund. Meine Tourenangabe hat das nicht erwähnt, darum sei es hier gesagt: man kann auch einfach rechts rum gehen. Ein bisschen erahnt man den Pfad eh und er führ einen genau so weiter auf die Route. Letztlich kann man sich hier nicht verlaufen. Der Ausblick verrät es einem eh recht deutlich. 

Im Vorfeld hatte ich gelesen, dass man für diesen Abstecher zum Fotopunkt ungefähr 1-2 Stunden berechnen sollte. 

Wir hatten in unserem Fall mit aufziehendem Nebel zu kämpfen; daher ist es im Nachhinein schwer zu sagen, wie lange wir genau dafür benötigt haben. Eine gute Stunde – mit der Gehzeit und all den Fotostopps – wird man aber wohl brauchen (wir waren insgesamt bei ca. 2 Stunden). 

Während wir an dem Tag nur für diese Aussicht oben waren und anschließend weiter gefahren sind (aus dem Nebel wurde ein Gewitter…) könnte man im Anschluss auch die drei Zinnen umrunden. Beides ist an einem Tag machbar. Alternativ kann man natürlich auch bis nach Misurina hinunter wandern. Oder eine der zahlreichen anderen möglichen Touren wählen.



Seen in der Umgebung


In der Umgebung der drei Zinnen gibt es so einige Seen, die quasi auf dem Weg liegen und einen kurzen Stopp wert sein können.

Antornosee

Ein See, der auf dem Weg nach oben zur Auronohütte liegt. An ihm fährt man automatisch vorbei. Ich habe schon sehr schöne Fotos von ihm gesehen, aber in unserem Fall war er sehr dreckig und wirklich nicht ansehnlich. Aber im Zweifelsfall kann man hier ja stoppen.

Toblacher See

Noch so ein See, von dem man viele Fotos sieht und der oft als sehenswert beschrieben wird. Bei uns war es wie gerade oben beschrieben: der See war sehr dreckig. Und daher nicht wirklich schön. Das mag zu einer andren Zeit anders sein; Umgebung usw. haben ihn jetzt aber nicht wie ein Highlight aussehen lassen. 

Misurinasee

Es mag sein, dass es wirklich toll aussieht, wenn sich das Hotel im See spiegelt und man im Hintergrund die wirklich beeindruckenden Berge sieht. Aber ich hatte das Vergnügen nun schon zwei Mal nicht und ansonsten muss ich einfach sagen: von den Fotos her, die ich gesehen habe, hätte ich nie erwartet, dass so viele Häuser, Parkplätze usw. den See säumen. Also einsam steht das Hotel da nicht…
Von dem her: kann man kurz stoppen, aber muss sich nicht lohnen. 

Hier zu sehen: Misurinasee

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Lago di braies / Pragser Wildsee

Wahrscheinlich einer DER bekanntesten Seen Südtirols (und sind wir mal ehrlich: den hat jetzt echt schon jeder auf Instagram, Pinterest und Co. gesehen) und dementsprechend voll! Auch der Parkplatz…
Hier lohnt es sich wirklich etwas später am Tag dran zu sein, dann wird es etwas leerer. Ganz früh funktioniert vielleicht auch, aber ich habe mitbekommen, dass sich zum Sonnenaufgang mittlerweile auch zig Fotografen und Influencer dort tummeln…

Der See ist gut besucht, allerdings vor allem rund um den Bootsverleih, der sich gleich am Anfang der Runde befindet. 

Daher lohnt es sich wirklich die Runde um den See zu machen. Es gibt kaum Steigung und sie ist in ungefähr einer Stunde geschafft. Gerade das gegenüberliegende Ufer ist dann auch schon wesentlich ruhiger und bietet ebenso schöne Ausblicke. 

Wir waren am späteren Nachmittag im frühen Herbst dort und haben ohne Probleme einen Parkplatz recht nah am See gefunden. Und ja, es war recht voll, aber es hielt sich noch in Grenzen. 


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Aussichtsreiche Wanderung für jedes Fitness Level

Cinque Torri


Die Gegend rund um die Cinque Torri ist einfach wunderschön! Hier gibt es zahlreiche Gipfel, Pässe und Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade. 

Ich habe hier definitiv schon die weitere Touren im Blick, die ich mal machen möchte…

Die Wanderung zu den Cinque Torri startet an der Bai de Dones Almhütte (Adresse findet ihr unten; diese diese dürfte euer Navi finden; wir hatten uns da dank seltsamer Angaben mal kurz verfahren).

Hier besteht entweder die Möglichkeit den Sessellift nach oben zu nehmen oder hinauf zu wandern. 

Die Wanderung wurde in meinem Reiseführer als Famlientauglich und als „leichte Bergwanderung ohne Schwierigkeiten’ angegeben; für Familien machbar ist sie sicherlich auch, aber den Grad der Anstrengung sollte man dennoch nicht unterschätzen. Zwar beträgt die Gehzeit nur ca. 1 1/2 Stunden, aber dafür bringt man fast 400 Höhenmeter hinter sich. Da kommt man dann auch bei wenig Gehzeit ganz schön ins Schwitzen!

Für den Aufstieg verlässt man den Parkplatz auf dem Weg 424 Richtung Westen und geht einige Zeit durch den lichten Wald (wer ähnlich wie wir kurz verwirrt ist: man geht nicht die Serpentinen unterhalb des Sessellifts nach oben, sondern wählt den Pfad rechts zwischen den Bäumen.).
Nach einigen Minuten erreicht man eine größere Freifläche, bei der man sich links hält und den Weg 440 nach oben weiter geht. Ab hier kann man sich nicht mehr verlaufen!

Der Weg führt einen stetig und manchmal steil nach oben zu den Cinque Torri. 

Natürlich kann man für die Wanderung auch den Weg über die Serpentinen unterhalb des Sessellifts bzw. der Skipiste wählen, allerdings ist dieser wesentlich steiler und bietet wenig schöne Aussichten.

Nach unten gibt es mehrere Möglichkeiten; wir haben uns schlicht für den Weg entlang der Skipiste entschieden. 

Später habe ich gesehen, dass man von den Cinque Torri aus auch direkt zum Lago di Limedes absteigen kann (oder eben von hier aus hinauf wandern; ganz wie rum man es bevorzugt). Falls der ebenfalls auf eurer Liste steht, würde es sich lohnen sich diese Tour mal genauer anzusehen. (Anstatt es so zu machen wir wir – siehe unten – und vom Parkplatz dort wieder aufzusteigen).

Eckdaten
Ausgangspunkt: Bai de Dones Almhütte
(Località Bai de Dones, 32043 Cortina d’Ampezzo BL, Italien)
Wegweiser: 424, 440 
Gehzeit: ca. 1 1/2 Stunden
Höhenunterschied: ca. 400m

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Liegt quasi auf dem Weg

Lago di Limides

Was die Wanderung zu diesem See angeht, hatte ich wohl die dümmste Beschreibung aller Zeiten. 8 Höhenmeter! Kein Wunder, dass ich die Tour nicht mal mehr im Internet finde. Ich hatte halt angenommen, das wäre einer dieser Seen, über die man quasi am Straßenrand stolpert…  

Es sind dann doch eher ungefähr 130 Höhenmeter und zwei Kilometer; dafür benötigt man auch mehr als die 20 Minuten, die in meiner Tourenbeschreibung standen.

Im Nachhinein hätte es auch gute Möglichkeiten geben die Tour zu den Cinque Torri mit dem Besuch des Sees zu verbinden; aber wie gesagt, da hatte ich Pech mit meinem Guide.

So oder so lohnt sich der Besuch des Sees. Der Ausblick ist wunderschön, je nach Tageszeit die Spiegelungen im See gigantisch!

Von dem berühmten Rifugio Col Gallina (alternativ gibt es auch weitere Parkplätze entlang des Falzarego-Passes) aus hält man sich an den Wanderweg 419 und erreicht nach ca. 50 Minuten den See. 

Eckdaten
Ausgangspunkt: Rifugio Col Gallina
Wegweiser: 419
Gehzeit: ca. 50 Minuten
Höhenunterschied: 130m

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In direkter Nachbaschaft

Lagazuoi, Falzarego Pass & Valparolapass


In direkter Nachbarschaft der Cinque Torri und das Lago di Limedes, gibt es eine Vielzahl an weiteren Gipfeln, Wanderungen und Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Hier zu sehen: Ausblick vom Lagazuoi

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Lagazuoi

Der Lagazuoi war im ersten Weltkrieg ein heiß umkämpfter Berg; hier kämpften österreichische und italienische Soldaten in einem Stellungskrieg. Das Stollensystem, dass in dieser Zeit entstand, kann man heute noch besichtigen. 

Den Berg kann man rauf gehen, rauf fahren und runter wandern oder sich auch einfach oben um schauen. 

Und ja, von oben sieht man die Cinque Torri und den Lago di Limides!

Viel mehr kann ich euch hier leider nicht empfehlen, da ich ‚nur’ für ein Shooting oben war. Aber: die Aussicht von oben ist einfach gigantisch!

Falzarego Pass & Valparolapass

In den Dolomiten gibt es zig wunderschöne Pässe und die beiden hier lagen zufällig auf dem Weg. Hier ergeben sich auch immer mal wieder Möglichkeiten für einen kurzen Fotostop. 


Seiser Alm


Auf der Seiser Alm gibt es wirklich unzählige Wandertouren – für jeden Typ und jede Vorliebe ist etwas dabei. Auch hier haben im Sommer einige Lifte offen, daher ist es auch jederzeit möglich Touren ein wenig abzukürzen (wer weniger Zeit hat) oder es sich eben bequemer zu machen.

Die Alm selbst ist also definitiv einen Besuch und eine Wanderung wert; ob es das Übernachten oben selbst ist, sei mal dahingestellt. Wir selbst haben bei unserem Besuch kein Zimmer mehr bekommen und haben in einiger Entfernung übernachtet. Das hat sich durchaus als etwas unpraktisch herausgestellt. Als meine Eltern unseren Urlaub ‚nachgemacht‘ haben, hatten sie Glück und haben ein Zimmer bekommen. Doch trotz des saftigen Preises ließen die Zimmer und vor allem das Essen wirklich sehr zu wünschen übrig! Oben selbst gibt es quasi kein Restaurant; Abendessen wird in den jeweiligen Hotels angeboten.

Für sie war das also eher eine Enttäuschung!

Andererseits darf man nur als Hotelgast viele Straßen auf der Alm befahren. Zwar kann man abends die Mautstraße auf die Seiser Alm hinauf fahren (tagsüber kommt man als Nicht-Hotelgast nur zu Fuß oder mit der Seilbahn nach oben), aber der Parkplatz ist teuer (hat man nicht gerade das Glück, dass der Parkwächter auch schon Feierabend gemacht hat) und oben angelangt, sind die meisten Straßen für Nicht-Übernachtungsgäste gesperrt. 

Gerade wenn man sehr früh oder zum Sonnenuntergang an bestimmten Plätzen sein möchte, mag es sich also vielleicht doch wieder lohnen eine überteuerte Unterkunft in Kauf zu nehmen. 

Während wir also wegen wenigen Zeit unseren Besuch mit Liften abgekürzt haben, haben meine Eltern eine Panorama Wanderung unternommen (und für gut befunden). Wenn man – wie sie – im Herbst unterwegs ist, sollte man nur im Blick haben, dass einige Hütten und Einkehrmöglichkeiten vielleicht schon geschlossen haben. Bei 16km kann einen sonst schon mal der Proviant ausgehen.

Mehr Infos zur Tour findet ihr hier.

Eckdaten:
Ausgangspunkt: Compatsch, Fraktion Seiseralm
Weg: Compatsch – Piz – Saltria – Joch – Compatsch
Wegmarkierung: 30, 6, 6A, 9, 30, 6, 7
Weglänge: 16 km
Gehzeit: ca. 4,5 Stunden
Höhenunterschied: ca. 625 m

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Geisler Alm

Auf die Geisler Alm gelangt man auch von der Seceda Spitze aus; allerdings war das nicht unsere Tour. 

Wir sind von der Zanser Alm aus (hier gibt es kostenpflichtige Parkplätze) den Adolf-Munkel-Weg zur Alm gewandert. Der Weg selbst bietet wunderschöne Ausblicke und schlängelt sich nach der ersten Steigung auch recht moderat an den Bergen entlang. Es gibt zwar auch die Möglichkeit schlicht die Froststraße nach oben zu wandern, allerdings war das unser Rückweg und ist halt… eine Forststraße. Ich würde euch also auf jeden Fall empfehlen zumindest für eine Wegstrecke den Adolf-Munkel Weg empfehlen. 

Oben angekommen gibt’s nicht nur einen wirklich tollen Kaiserschmarren, sondern auch diesen einen Fotospot; mit dem „See“. Wer schon mal Fotos davon gesehen hat, muss dann beim Anblick des Tümpels, der einen dort erwartet, wirklich schallend lachen. Ein guter Winkel ist manchmal alles, was es für ein tolles Foto braucht…

So ist also vor allem der Weg selbst und der Ausblick auf die Berge das Highlight der Tour.

Hier gibt es mehr Informationen zu weiteren Varianten.

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Eckdaten:
Ausgangspunkt: Parkplatz Zans
Weg: über Adolf-Munkel-Weg
Wegmarkierung: 6, 35, 36A
Gehzeit: ca. 1 Stunde 40 Minuten 


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Eckdaten:
Ausgangspunkt: Col-Raiser Seilbahn
Weglänge: 7,7 km
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Höhenunterschied: ca. 430 m

Seceda

Die Seceda ist mit 2.500 Metern der höchste Aussichtspunkt in ganz Gröden. Und auch hier gibt es wieder verschiedene Varianten; von mittel bis leicht ist Dank vorhandener und auch im Sommer betriebener Sessellifte alles möglich.

Wir haben uns für eine mäßig anstrengende Tour mit ca. 430 Höhenmetern, die überwunden werden mussten, entschieden.

Dafür sind wir zunächst mit der Col-Raiser Seilbahn bis zur Bergstation und haben dann erst mit dem Aufstieg begonnen.

Das war für meinen Geschmack auch völlig ausreichend; gerade den Aufstieg unterschätzt man etwas. Wenn man bei über 2000 Metern mit der Wanderung beginnt, schnauft man doch ganz schön!

Wird jedoch – oben angekommen – mit einem gigantischen Ausblick belohnt. 

Obwohl das mit der Kennzeichnung der Wege und unserer Wanderbeschreibung so eine Sache war, kann man sich letztlich nicht verlaufen. Man hat das Ziel ja quasi die ganze Zeit vor den Augen. Im Endeffekt haben wir also den ein oder anderen ratlosen Wanderer gesehen („Seceda“ findet man nirgends ausgeschrieben), aber alle sind uns am Ende oben begegnet. 

Die Wege sind gut ausgebaut und auch ohne besondere Ausrüstung machbar. Hier kann man sogar mit Turnschuhen wandern. 

Nur auf Einkehrmöglichkeiten in den Hütten entlang des Weges sollte man sich nicht unbedingt verlassen; die waren nämlich zum Teil sehr, sehr voll.

Unsere Tour und weitere Möglichkeiten.


REISE vorschlag

Da ich im Süden Bayerns wohne, haben wir natürlich eine sehr kurze Anreisezeit nach Südtirol. Je nach Region sind wir in 2-3 Stunden angekommen und dementsprechend sind die Dolomiten für uns sogar ein perfektes Ziel für ein langes Wochenende. 

Den folgenden Trip haben wir so nie gemacht; es ist mehr ein aus Erfahrungen und mehrere Besuchen entstandenes „was Sinn machen würde“ und kann natürlich beliebig verlängert (oder auch verkürzt) werden. Entweder mit ein bisschen Wellness und mehr Ruhepausen (es ruhiger angehen lassen) oder noch mehr Aktivitäten in den Regionen. Die Möglichkeiten dafür den Trip auszuweiten sind nämlich definitiv zahlreich.

Aber es ist auch (zum Beispiel, indem man öfter den Lift nimmt, anstatt zu wandern) möglich Zeit und Kraft einzusparen – ganz individuell abgestimmt auf dein persönliches Fitness Level, deine Wander- aber Fahrlust.

Tag 1 – Anreise – evtl. Lago di Braies – Toblach

Gemütliche Anreise am Nachmittag von Bayern aus und ein Stopp am Pragser Wildsee / Lago di Braies. Vielleicht nach der Arbeit, aber auch einfach weil es Sinn macht den See lieber etwas später zu besuchen.

Die anschließende Übernachtung sollte irgendwo im Gebiet rund um die drei Zinnen erfolgen (zum Beispiel in Toblach).


Tag 2 – Fahrt zur und Wanderung um die drei Zinnen

Fahrt und Wanderung um die drei Zinnen. 

Macht man die Tour rund um die drei Zinnen bis zur Dreizinnenhütte (und besucht vielleicht auch noch den Aussichtspunkt auf die Candini Gruppe) ist der Tag definitiv gut gefüllt. Je nach Wetterlage und dem „Marschtempo“ könnte dies mit Fotostops und Brotzeitpausen auch zu viel für einen einzigen Tag sein. Für einen Zwischenstopp am Misurinasee ist sicherlich dennoch Zeit.

Allerdings sollte man wohl besser keine allzu lange Fahrt mehr zur nächsten Unterkunft (Cortina liegt nicht weit weg und wäre ein guter Ausgangspunkt für Tag 3) einplanen. Oder eben einfach in der vom Vortag verbleiben. 


Tag 3 – Cinque Torri Wanderung – Lago di Limedes – Weiterfahrt

Heute geht es zu den Cinque Torri. Entweder wandert man nach oben oder nimmt den Lift. Von dort aus ist es möglich auch über den Lago di Limides zurück ins Tal zu gehen.

Alternativ kann man auch das Gebiet um den Lagazuoi (sowohl zu Fuß, als auch per Bergbahn) erkunden.  

Zeitlich wäre es definitiv möglich die Wanderung zu machen und zumindest für die Aussicht zum Lagazuoi hinaufzufahren. Da kommt es eben ein bisschen darauf an, wie ihr zeitlich dran seid (die letzte Talfahrt findet so gegen 17 Uhr statt) und wo eure nächste Unterkunft liegt.

Bei uns ging es nach der Wanderung noch bis nach St. Ulrich in Gröden. Zwar war die Fahrt über die Pässe in den frühen Abendstunden wirklich wunderschön, aber für die rund 60km benötigt man gute 1 1/2 Stunden. Da sollte man abwägen, wie gewohnt man das Wandern und Fahren auf Bergstraßen ist und aufpassen, dass es nicht in Stress ausufert.

Tag 4 – Wanderung zum Seceda

Wanderung zur Seceda. Übernachtet man in der Umgebung von St. Ulrich oder St. Christina etc. hat man eine kurze Anfahrt. Je nachdem zu wie viel Wandern man sich entschließt, kann man schon den ganzen Tag für die Tour einplanen. Mit Fotostops, Brotzeit und Gehzeit ist das dann nicht zu stressig und gut machbar. Ein schön gefüllter Tag!

Wir haben uns mit der Fahrt mit der Bergbahn und Wanderung ab der Bergstation Col-Raiser entschlossen und für unsere Tour an reiner Gehzeit auch die veranschlagten drei Stunden benötigt.

An der Talstation sollte man allerdings nicht zu spät aufschlagen, ansonsten ist die Schlange womöglich schon recht lang…


Tag 5 – Seiser Alm

Wenn man nicht auf der Seiser Alm selbst übernachtet, kann man auch gut in St. Ulrich und Umgebung bleiben. Denn auch von hier aus kann man rauf zur Seiser Alm fahren und diese dann entweder ganz zu Fuß oder mit Hilfe der Lifte erkunden.


Tag 6 – Geisler Alm

Von St. Ulrich und Umgebung oder der Seiser Alm (40 – 50 Minuten Fahrzeit) aus geht es zum Parkplatz an der Zanser Alm (Alternativ gibt es auch Möglichkeiten vom Gebiet rund um den Seceda Gipfel aus) und rauf zur Geisler Alm. Übernachtung in der Umgebung.


Tag 7 – Heimfahrt

Wenn man mag ist auch Bozen einen Besuch wert. Die Stadt ist nicht groß, aber einen Spaziergang wert. Gerade wenn es sich auf der Heimfahrt eh anbieten sollte.















Was das Wandern in Südtirol und den Dolomiten angeht, sind die Möglichkeiten schier endlos! Es lohnt sich auch wirklich zu überprüfen, welche Touren man vielleicht miteinander verbinden könnte; gerade bei meinem letzten Besuch war ich dann oftmals wirklich erstaunt, als ich die Wegweiser studiert und gesehen habe, was da alles abseits dem, was man eben so auf Pinterest & Co. findet, möglich wäre. 

Hier lohnt sich also wirklich der Blick in einen klassischen Reiseführer. (Oder auf eine Karte und ein bisschen Suchen im Internet)


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  1. Paleica

    14. September 2021 um 9:51 Uhr

    wow, du bist schon ganz schön rumgekommen in südtirol :-) das gebiet ist echt größer als man so denkt zuerst.. und ja, wunderschön. es gibt übrigens auch ein bisschen dolomiten in österreich ^.^
    im südtiroler teil war ich einmal im sommer wandern und habe mich instant verliebt. leider sind es doch mind. 8h autofahrt von mir :-(

    Antworten
  2. Diana

    13. August 2021 um 13:02 Uhr

    Ah…wenn ich mir deine wunderschönen Bilder ansehe, werden Erinnerungen von meinem Roadtrip durch die Dolomiten wach. Ich kann es kaum glauben, dass ich diesen Roadtrip vor fast 10 Jahren gemacht habe.
    LG, Diana

    Antworten
  3. Nicole

    11. August 2021 um 16:54 Uhr

    Ich habe Südtirol ja auch immer eher als Urlaubsort für ältere gesehen, da unterlag ich dem kleinen Fehler wie du :D, ist aber scheinbar auch ein weitverbreiteter Irrglaube. Erstmal danke für die vielen Infos, die du hier zusammengestellt hast, hinter dem Beitrag muss echt richtig viel Zeit gesteckt haben, hat sich aber gelohnt. Die Bilder sind auch der Hammer und das sage ich, die mit Wandern und Bergen nur wenig anfangen kann. Aber für die Kulisse und die Aussicht lohnt sich es halt dann doch solche Wege auf sich zu nehmen.

    Instagramer die sich für ein Bild tatsächlich schon in lebensgefahr bringen, weil sie sich irgendwelche waghalsigen Stellen raussuchen, verstehe ich auch nicht. Finde das auch immer schwierig, wenn solche Bilder dann gehypt werden. Sendet für mich dann auch ne komplett falsche Botschaft. Zumal man an deinen Fotos ja auch sieht, dass man auch schöne Bilder machen kann, wenn man sich nicht direkt an den Abgrund oder vor irgendwelche Klippen stellt.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Christine,
    Ohje das mit „Wer hat Sarah ermordet“ klingt gar nicht gut, dann muss ich mir echt noch überlegen, ob ich das nun anschaue oder nicht. Ist denn S2 dann zumindest abgeschlossen? Weil verlängert wrude da ja auch noch nichts.

    Danke für die Info, ja stimmt, da gibt es definitiv Parallelen, wobei das ja auch beliebte Plots für Thriller sind.

    Antworten
  4. Jimena

    5. August 2021 um 23:35 Uhr

    So viele schöne Bilder, da bekomme ich ja richtig Lust auf einen Road-Trip! Vielen Dank für deinen Beitrag und die wertvollen Tipps! :)

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

    Antworten
  5. Hallo liebe Christine,
    die Fotos sind beeindruckend, ich könnte sie mir laufend hoch und runter ansehen. Die Fotos, die den Pragser Wildsee zeigen, finde ich besonders schön! Danke für deinen tollen Guide inklusive den ganzen Tipps! :)

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

    Antworten
  6. S.Mirli

    2. August 2021 um 10:45 Uhr

    Liebe Christine, ich finde deine Reiseberichte bzw. Travel-Guides immer sensationell ausführlich. Dir ist schon bewusst, dass du da eigentlich eigene online Reiseführer veröffentlichst, oder ;-) Außerdem habe ich wieder einiges gelernt. Ich hätte die Dolomiten eindeutig auch rein Südtirol zugeschrieben, aber diesen kleinen Zwist von Italien und Südtirol finde ich sowieso immer sehr lustig. Ich kenne bisher nur Bozen, würde aber auch gerne einmal mehr von Südtirol kennenlernen und wenn ich mir die Bilder so ansehe und deine Worte durchlese, rückt dieses Reiseziel eindeutig weiter nach vorne. Ich wünsche dir eine fantastische neue Woche, alles, alles Liebe, x S.Mirli
    https://www.mirlime.at

    Antworten
  7. Liebe Christine, ich war selbst noch nie in Südtirol und habe daher deinen interessanten Bericht und die wieder einfach nur genialen Fotos total genossen. Vor allem hat mir die Aufbereitung deines umfangreichen Beitrags inklusive eines Inhaltsverzeichnisses gut gefallen – das dient dann auch gleich perfekt als Nachschlagewerk und man muss sich nicht im Text eine betreffende Stelle heraussuchen. Ich finde es toll, dass du im Detail die einzelnen Punkte beschrieben hast, dabei eben auch persönliche Erfahrungen eingeflossen sind und dass du zudem auch gleich noch einen Reisevorschlag erstellt hast. Je mehr ich davon gelesen und gesehen habe, desto mehr hat sich bei mir das Fernweh breit gemacht.
    Hab einen ganz wunderbaren Tag und alles Liebe Gesa

    Antworten
  8. Hallo Christine,
    was für tolle Bilder *wow atemberaubend :) einfach nur ein Traum – unberührte Natur, die Felsen sind gigantisch.
    LG und schönes Wochenende
    Katrin

    Antworten
  9. Tati

    29. Juli 2021 um 8:56 Uhr

    Huhu Christine,
    wenn ich diese wundervollen Aufnahmen sehe, bekomme ich direkt Gänsehaut und mich überkommen viele Kindheitserinnerungen. Ich habe dort viele schöne Urlaube mit meinen Eltern und meinen Großeltern verbracht. Wird höchste Zeit, selbst noch einmal hinzufahren. Vielen Dank für’s Mitnehmen. :)
    Eine schöne Restwoche und herzliche Grüße, Tati

    Antworten
  10. Wunderschöne Kulissen! Ich liebe Berge! Schade nur, dass wir von NRW ziemlich weit weg wohnen. Deine Bilder machen Lust auf Wandern. Danke für die hilfreichen Tipps! Liebe Grüße!

    Antworten
  11. Die Bilder sind ein Traum, dort würde ich auch gerne mal die Seele baumeln lassen. LG Romy

    Antworten
  12. Yasmina

    28. Juli 2021 um 10:36 Uhr

    Ja da hab ich echt Glück gehabt, schlimm wenn man auf dem Land immer nur die Hälfte bekommt :D Ich liebe Eistees total, könnte ich echt literweise trinken, vor allem so frischer Eistee =)
    Ich kannte das bisher auch eher mit Größen, also dass größere Größen teurer sind als die kleineren Größen, was ich aber auch schon immer frech finde. Aber mit den Farben war das jetzt schon echt krass xD Daher alles bunt gemischt.
    Ja das is einfach ultra nervig, da krieg ich immer ein Kind xD
    Hier war es jetzt am Wochenende tatsächlich einfach nur heiß, kein Regen nichts. Dafür kam es Montag Abend auf einmal richtig runter, danach war es aber noch schwüler als vorher. Mal sehen wie das heute wird, gerade regnet es und es is mal angenehme Luft =)
    Ja Schminken is schon echt eine Kunst für sich =) Klar ein paar gute Tipps kann ich mittlerweile auch schon umsetzen, aber so wirklich ausgefallenes kann ich nie machen xD

    Ein sehr schöner Post =) Ich war bisher nur einmal als ganz kleines Kind in Südtirol, kann mich da aber leider gar nicht mehr dran erinnern.
    Oh ich liebe Autofahren auf solchen Straßen bergrauf und bergrunter, also zumindest als Beifahrer :D Selber gefahren bin ich es tatsächlich noch nie, einfach weil ich damals noch zu jung für einen Führerschein war *lach*. Aber ich denke ich würde das schon irgendwie hinkriegen =)
    Die Bilder sehen auf jeden Fall alle super schön aus, da bekommt man direkt Lust aufs Reisen =) Die Orte klingen auch alle sehr interessant, den einen oder anderen kennt man ja schon vom Hören / Sagen und einige noch nicht. Ich möchte auf jeden Fall mal nach Meran, is vielleicht kein Geheimtipp, aber auch einfach so schön. Ne Freundin fährt da regelmäßig hin und ich liebe ihre Bilder immer.

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  13. Guten Morgen, oh, wie schön. Ich liebe die Berge. Und Bergseen sind das absolute i-Tüpfelchen. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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  14. Hallo liebe Christine,
    das sind wirklich sehr beeindruckende und wunderschöne Fotos. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Wege dort oft eine kleine Herausforderung beim Autofahren dargestellt haben. Ich glaube das wäre auch nichts für mich gewesen ;o) Aber für die Aussicht und die wundervollen Landschaftsbilder lohnt es sich allemal.

    In der Gegend bin ich bislang noch nicht gewesen. Aber irgendwie bekomme ich gerade richtig Lust auf eine Urlaubsreise in die Berge … <3 :o)

    Ich danke dir, dass du diese wunderschönen Bilder hier geteilt hast <3

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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  15. Wow. Ein ausführlicher Reisebericht! Danke dafür. Atemberaubend schöne Fotos!
    Ich persönlich wäre jetzt alt genug, hihi….

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  16. Mo

    27. Juli 2021 um 15:00 Uhr

    Wow, Christine, was für ein toller und ausführlicher Guide. Deine Tipps zum perfekten Roadtrip fand ich richtig klasse. Erstaunt hatte mich das mit der Mautstation. Krass, dass dann so viel Kleingeld zurück kommt. Ätzend. Aber durch deine Tipps ist man ganz gut gerüstet, für so ein tolles Abenteuer. Und deine Bilder sind echt verlockend.

    Liebe Grüße
    Mo

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  17. Das sieht alles sehr imposant aus. Ich bin noch nie in der Gegend gewesen. Vor allem kenne ich die Berge nicht. Das wäre auf alle Fälle einmal eine Reise wert.

    Liebe Grüße Sabine

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  18. Ich bin ja begeistert von den wundervollen Eindrücken!
    Liebe Grüße!

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  19. Wow, die Mühe, die du in diesen Beitrag gesteckt hast, ist wirklich enorm. Respekt dafür! Ich finde den Post so hilfreich und gelungen und die Bilder sind auch wieder wunderschön.

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