Mehr oder weniger sinnfreies Alltagsblabla #18

Meine Tipps rund um die Themen Bücher, Filme und Serien. Eine bunte Mischung aus dem Alltag von Christine Polz.

Nachdem es lange Zeit nur sehr selten und sporadisch diese Blogbeiträge gab, war einer meiner Vorsätze sie wieder regelmäßig zu verfassen. Und zumindest nun hat das ja mal geklappt! Es gibt ja immer einiges, was man liest, hört oder sieht – und gerade bei letzterem möchte ich vor einiger Zeitverschwendung bewahren.

… alles neu macht der Juni.

Auch bei uns ist nun der Sommer eingetroffen. Schlagartig! Von Anorak-Wetter auf ich-halte-es-eigentlich-nicht-aus. Ich kann es noch gar nicht so ganz fassen, wir hatte nämlich auch im April noch mal so einige verschneite und wirklich kalte Tage – und im Mai habe ich noch ständig meine Winterklamotten getragen. Und jetzt? Ging es gefühlt von 0 auf 100. Ich konnte das schlechte Wetter zwar wirklich nicht mehr sehen und habe mich sehr nach mehr Sonne gesehnt (nach mehr unternehmen, mehr Zeit auf der Terrasse…), aber puh. Ich komme gerade nicht ganz so gut mit der aktuellen Hitze klar. Das ist nun schon wieder viel auf einmal… Gerade nachts ist mir zu warm!

Aber passend zum Wechsel der Jahreszeiten, hat mich ein kleiner Rappel gepackt und ich habe einige Dinge angegangen, die ich schon länger machen wollte, für die mir jedoch irgendwie immer die Muße gefehlt haben. Gerade was ein paar Einrichtungsgegenstände anging, hatte ich letztes Jahr mal viele Idee und irgendwie ist das alles dann doch sehr in den Hintergrund gerückt. Auf einmal war dann aber der richtige Zeitpunkt gekommen und mich hat wieder die Lust an Veränderung gepackt. Also wird nun fleißig eine neue Lampe gesucht, der Nachttisch müsste auch bald eintreffen und an die Wände sollen bald neue Erinnerungen kommen. Die Couch wiederum habe ich nun schon aufpoliert – nachdem letztes Jahr erst der Überzug (da die Couch noch gut war, wollte ich lediglich einige Flecken verbergen und die Farbe ändern) in der falschen Größe kam und das Ding dann auch noch lange Zeit nur bei mir herum lag, habe ich mich endlich dran gemacht, sie neu zu überziehen.

Und obwohl so ein Überzug die perfekte Wahl ist, wenn man ein Möbelstück nicht komplett austauschen will, muss ich schon sagen: das Ding hat Nerven gekostet! Die Anleitung stimmte überhaupt nicht und ohne die Hilfe meiner Mama wäre es selbst nach einem ganzen Nachmittag Arbeit noch nicht gelungen… ach, und einen Tacker vom Papa brauchen wir jetzt trotzdem noch.

Ob das also zu empfehlen ist? So ganz sicher bin ich nicht. Aber das Ergebnis stimmt nun und gefällt mir farblich super – also war’s dann doch eine gute Idee.

Genug erzählt von neuen Dingen; es wird Zeit für all das, was mir in der letzten Zeit so gefallen hat (oder auch nicht).


SerienBLABLA


The Stand


So ganz verstehe ich die teilweise mittelmäßigen Kritiken für die Neuverfilmung von Stephen King’s The Stand nicht. Ich verstehe, wenn aktuell eine Serie über einen weltweiten und tödlichen Virus das Letzte ist, was man sehen möchte (allerdings spielt Captain Trips nur am Anfang der Geschichte – die Grippe ist quasi der Auslöser für alles – eine Rolle und die Dreharbeiten wurden nun mal schon vor letztem März abgeschlossen) und auch, wenn man die anfänglich nicht chronologische Erzählweise etwas seltsam findet und ja, es gibt auch ein paar Änderungen zum Roman, aber ich fand The Stand klasse! Und das sogar, obwohl ich die Vorlage wirklich sehr gerne mag!

Die Geschichte von The Stand ist so eine, die einfach zeitlos ist und immer geht: Gut gegen Böse, Ende und Neubeginn und alles dazwischen. Und vor allem ist es eine dieser seltenen Miniserien: eine runde Geschichte erzählt in neun Episoden – und gut ist’s gewesen. Kein Cliffhanger, keine offenen Fragen und keine Fortsetzung. Manchmal ist das angesichts all dieser Warterei auf weitere Staffeln wirklich erfrischend!

Endlich hat dieser gigantische Roman bekommen, was er verdient: eine moderne und vor allem gute Umsetzung. Was ja leider gerade bei der Adaption von Stephen King Werken unverständlicherweise alles andere als die Regel ist (wir erinnern uns an das grässliche Under the Dome) und in den letzten Jahren viel zu wenig gab.

Ob es daran lag, dass das Drehbuch von seinem eigenen Sohn geliefert wurde? Ich weiß es nicht, aber das Ergebnis stimmt.
Die Serie ist hochwertig gemacht, die Schauspieler gut besetzt (die Charaktere mag man eh – darin ist Stephen King ja gut) und ich war wie gesagt trotz einiger Unterschiede mehr als happy.

Und ja, das neue Ende hat mich fertig gemacht!

Nachdem wir ja jetzt gesehen haben, wie toll Alexander Skarsgard den Randall Flagg gegeben hat, wäre es doch super, wenn er den auch gleich in einer Neuverfilmung der Dark Tower Reihe verkörpern würde? Das wäre doch mal was… Oder wie wäre es mit The Institute? Aber trotz der vielen Kinder Charaktere schön erwachsen und düster…
Wobei, es würde ja generell einfach reichen, wenn diese grässlichen Stephen King Adaptionen aufhören würden!

Anschauen kann man sich die Serie aktuell mit StarPlayz, einem Amazon Channel, den man auch für zwei Wochen kostenlos testen kann. Und wer anschließend Lust auf eine weitere – gute! – Stephen King Umsetzung hat, kann gleich noch Mr. Mercedes dran hängen.


spieleblabla

Flügelschlag

Wir mögen Brettspiele und spielen sie viel, aber eins der exzessiv gespieltesten Spiele der letzten Monate bei uns war definitiv Flügelschlag (und mittlerweile auch die Erweiterungen dazu).

Auf den ersten Blick sieht das ziemlich verwirrend und überfordernd aus, aber tatsächlich hat man das Spielprinzip schnell kapiert und dann macht es wirklich viel Spaß. Und mal davon abgesehen: es ist auch eins der am schönsten gestalteten Spiele, die ich je gesehen habe!

Gut, glaub nicht, dass es noch sonderlich normal ist, Vögel in der Natur zu sehen und so was zu denken wie: das ist xyz, bringt 8 Punkte, kann aber ansonsten nix.


LeseBLABLA

Später – Stephen King

In letzter Zeit habe ich vor allem Unterhaltungsliteratur gelesen (mal wieder) und hatte dabei auch gleich zwei Mal das Vergnügen mit einem grandiosen Stephen King Roman. Genauer gesagt einer Sammlung aus Kurzromanen – bestehend aus vier Geschichten – und dem hier erwähnten Später.

Während ich als riesiger Stephen King Fan in der Regel leider weniger mit seinen Kurzgeschichten anfangen kann, sie aber im Falle von Blutige Nachrichten absolut empfehlen kann (ich fand nämlich alle vier klasse. Gerade „Chuck’s Leben“ und „Die Ratte“, ich habe mich allerdings auch sehr über ein Wiedersehen mit Holly Gibney, aus der Mr. Mercedes Trilogie, gefreut), kann ich aber vor allem Später jedem ans Herz legen, der Lust auf eine knackige, gute (Geister-) Geschichte hat.

Leider ist das Buch mit gerade mal 300 Seiten für einen Stephen King Roman recht kurz, aber das ändert nichts daran, dass er meiner Meinung nach immer dann am besten ist, wenn seine Protagonisten Kinder sind. Und das ist auch hier wieder der Fall. Jamie kann Geister sehen. Und wenn er ihnen eine Frage stellt, müssen sie ihm antworten – und zwar stets die Wahrheit…

Das war mal wieder herrlich unterhaltsam, viel zu schnell vorbei (hätte ich die Zeit gehabt, wäre ich in einem Nachmittag durch gewesen) und nun kann ich die Zeit bis zur Veröffentlichung seines neusten Romans noch wenige erwarten…

“Tell you what, the worst part of growing up is how it shuts you up.”

– Stephen King, Later

Ich habe in der letzten Zeit aber auch ein weiteres Buch von einem weiteren meiner Lieblingsautoren gelesen: Der Todespieler von Jeffery Deaver. Was Thriller angeht, ist Deaver einfach mein Favorit! Kein anderer Autor schafft es, mich immer wieder zu überraschen und mich an der Nase herumzuführen. Es gibt einfach viel zu viele schlechte Krimis/Thriller auf den Markt! Ohne gute Idee, schlechte Handlung oder ohne Höhepunkt…
Jeffery Deaver hat mich da gerade mit seiner Buchreihe rund um Lincoln Rhyme nie enttäuscht und nun hat er mit Colter Shaw in Der Todesspieler einen Protagonisten für eine neue Reihe geschaffen.
Einen jungen Mann, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, vermisste Personen aufzuspüren. Immer dann, wenn die Suche von den Behörden und allen anderen längst aufgegeben wurde.

Das war spannend, es war unterhaltsam und das einzige Manko an diesem Buch war eigentlich, dass man anschließend unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Zwar löst Colter Shaw den „Hauptfall“ des Romans natürlich auf, allerdings gibt es im Gegensatz zu seinen anderen Romanen in dieser Reihe eine wesentlich größere

Ihr erinnert euch vielleicht an meine Lobeshymne an Hollywood Park in meinem letzten Alltagsblabla Beitrag? Vor einiger Zeit bin ich auf ein Interview mit Mikel Jollett gestoßen, während dem er nicht nur ein paar sehr, sehr gute Live-Songs spielt, sondern auch interessante Hintergründe zur Entstehung des Buches und seiner Lebensgeschichte teilt. Gerade, was er über seinen verstorbenen Vater und verpasste Gelegenheiten erzählt, hat mich sehr berührt. Er spricht so schön, wie er schreibt und singt und daher ist das Interview mit ihm wirklich mehr als hörenswert.


FilmBLABLA


Ganz viel Unsinn


In den letzten Wochen habe ich einfach zu viel Unsinn geschaut… Lauter Filme, die sich gut anhörten, aber dann eben nicht liefern konnten. Die vielleicht sogar gut anfingen oder Potential hatten, aber dennoch nicht in die Gänge kamen. Oder den Höhepunkt (oder das Ende verpasst haben).

Es war wirklich nicht viel erwähnenswertes dabei!

Filme, für die ich wirklich eine Warnung aussprechen möchte:

EUROPA REPORT – Die Menschheit macht sich auf dem Weg, um den viertgrößten Mond Jupiters (Europa) zu erkunden. Es gibt hinweise auf Leben unter der Eiskruste. Fängt ganz gut an, hat viel Potential, aber verliert sich dann in diesen seltsamen Foundfootage Film Style (Himmel, den habe ich nicht auch noch bei so einem Film erwartet) und einem absolut plötzlichen, unspannenenden Ende. Lieber einen Bogen drum herum machen!

PANDORUM – Noch so ein Sci-Fi Film, auf den große Hoffnungen ruhten. Die leider auch enttäuscht wurden… Da war sogar mal ein Schauspieler dabei, den ich kannte, aber hey… Weltraum-Zombies, die super schnell sind? Puh… Der Film wäre besser gewesen, wenn sie einfach nur außerplanmäßig aufgewacht wären und festgestellt hätten, dass sie das Ziel „verschlafen“ haben.

THE VIGIL – Klang ja irgendwie interessant: ein Mann übernimmt die Totenwache und es passieren seltsame Dinge. War nur eben weder gruselig, noch atmosphärisch und einfach nur seltsam.

Die wenigen sehenswerten Filme, denen ich begegnet bin

THE GIFT – Die Geschichte eines hochbegabten Mädchens, dass von ihrem Onkel aufgezogen wird. Der findet, es wird Zeit, dass das Kind in eine normale Schule geht – rechnet allerdings nicht damit, dass dieser Entschluss ganz andere Probleme auf den Plan bringt. Oft lustig, aber auch manchmal ganz schön rührend und einfach ein toller Film. Aber ey, diese Katze… die hat mich fertig gemacht!

UNHINGED – Ein eigentlich ganz gut gemachter Thriller, bei dem die Personen sogar gar nicht mal so dumm handeln (ihr wisst schon: nicht auf diese Weise, dass man sie anschreien möchte) – bis zum Finale. Da musste ich dann schon die Nase rümpfen. Aber an sich gute Unterhaltung über eine Frau, die an einer Ampel mit einem anderen Autofahrer aneinander gerät und anschließend von ihm verfolgt wird…

YESTERDAY – Viel zu spät erst gesehen und dabei so viel Spaß gehabt! Yesterday ist einfach eine wirklich toller, gute-Laune-Film! In dem Jack Malik nach einem globalen Stromausfall feststellen muss, dass sich niemand mehr an die Beatles und ihre Songs erinnert. Tja, verführerische Voraussetzung für einen erfolglosen Sänger…

GREENLAND – Ich habe schon lange keinen wirklich guten Katastrophen Film mehr gesehen! Schon richtig lange… das Genre hat sich Gefühl ein wenig tot gelaufen und daher war ich wirklich auf Greenland gespannt. Und was soll ich sagen? Die Geschichte über den Kometen Clark, der unerwartet doch auf der Erde einschlägt und die Flucht der Familie Garrity vor dessen Auswirkungen ist echt spannend gemacht. Vom anfänglichen Verschleiern der Regierung bis hin zur Diabetes Erkrankung des Sohnes – man kann sich vorstellen, dass dabei so einiges schief geht.

Ich habe schon lange keinen Film mehr geschaut, der derart spannend war und mich so nervös gemacht hat…
So ein Katastrophen Film bietet natürlich auch ein paar Klischees, aber dennoch ist er einer der besten Filme des Genres seit vielen Jahren und perfekt für einen spannungsgeladenen Filmabend!

Wer anschließend Lust auf einen weiteren Katastrophenfilm – in die Fall aber nicht aus Hollywood – hat, dem kann ich nur den norwegischen The Tunnel empfehlen!


MUSIKBLABLA

Es gibt neues von den Kings of Leon! Zeit ist es geworden.
Ich verfolge ihre Musik nun schon über so viele Jahre und auch wenn ich ein bisschen das Gefühl habe, als gäbe es niemals mehr ein Album, dass so gut wird wie Come Around Sundown (gut, dass ist schlichtweg eines meiner meist gehörten Almen aller Zeiten – das ist harte Konkurrenz!), machen sie einfach immer wieder gute Songs. Da ist auch When You See Yourself keine Ausnahme und das Album läuft daher gerade sehr viel bei mir.

Ansonsten habe ich in letzter Zeit nicht sonderlich viel an neuer Musik entdeckt. Aber ich höre immer noch sehr gerne Billy Raffoul (den hatte ich zur Zeit des letzten Posts gerade entdeckt). Einer meiner aktuellen Favoriten ist Could You Be Mine. Breakdown in the Land of Freedom finde ich aber besonders stark; gerade textlich! Seine neuen Sachen sind wirklich gut…


Breakdown in the land of freedom
They don’t give a damn what the reason
Either you get up on a soapbox
Or you disappеar into chaos


alltagsBLABLA

Gleich zu Anfang habe ich ja erzählt, dass mit so ein bisschen der Rappel gepackt hat und es in den letzten Wochen ganz viel Neues geben musste.
Das hat sich aber nicht nur auf die Einrichtung ausgewirkt. Auch hier auf dem Blog sind nun schon vor einiger Zeit ein paar neue Farben eingezogen (ich hatte einfach das Bedürfnis nach etwas neutralerem), es gibt neue Instagram Story Filter (und die Icons habe ich endlich einheitlich gestaltet) und auch das Design des Newsletters hat sich verändert.

Und ich habe sogar angefangen wieder auf Instagram selbst zu posten! Quasi ein kleines Wunder, nachdem mich nun schon eine ganze Weile ein wenig die Lust verlassen hatte. Wir brauchen ja gar nicht erst von Algorithmen und Co. anfangen (die nerven einfach), aber nachdem ich im letzten Jahr so viel mit Influencern zusammen gearbeitet habe, hatte ich abseits davon dann auch irgendwie die Schnauze voll von Instagram. Noch mehr als sowieso schon zu sehen, was man für Wachstum und Sichtbarkeit auf der Plattform so machen sollte, hat bei mir nicht den Ehrgeiz geweckt, sondern eher für noch mehr Unlust gesorgt.
Also: ich poste nun wieder mehr. Mit abgeschalteten Likes. Weil ich wirklich keine Lust mehr darauf habe mir auch noch zu viele Gedanken über den dummen, nicht chronologischen Algorithmus zu machen und die schwindende Sichtbarkeit bei den eigenen Followern mir schon letztes Jahr den Spaß genommen hat.
Aber auch, weil ich, kaum waren die Likes abgeschaltet, gemerkt habe, wie sehr – und das obwohl mich das für mich selbst ja schon total genervt hat! – ich dennoch auch bei andere auf diese Zahl gelugt habe…


Aber neben Wandstreichen (übrigens in „Lehmerde“… man glaubt es kaum, wie lange es gedauert hat, bis ich mich für diesen Ton und nicht für „Kichererbse“ oder „Erdnuss“ entschieden habe) und dem Gartenteich, den wir nun nach vielen Jahren endlich für meine Mama realisiert habe (und wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass wir da schon so einiges damit erlebt haben…), gibt es da noch eine andere Sache, die neu ist: ein Raum, bei mir in der Heimatstadt, der mir als kleines Studio dienen wird!
Ich habe ja mehr als nur einmal erzählt, dass ich im letzten Jahr eine große Enttäuschung was dieses leidige Studiothema anging, erlebt habe und dass es seitdem recht nervig geblieben ist. Alles, was ich seitdem gefunden habe und geeignet war, ist eben auch sehr häufig ausgebucht. Und alles andere oftmals schlicht zu teuer. München hat eine ganz grässliche Landschaft, wenn es um Mietstudios geht…
Wenn man aber den Betrag einer Monatsmiete dafür zahlen müsste, dass man einen Tag lang seiner Kreativität freien lauf lassen kann, sorgt das ganz automatisch dafür, dass man abseits von Aufträgen nur noch wenig bis gar nichts mehr umsetzt. Aber gerade das ist für den Ausbau des Portfolios und der Chance auf Verkauf von Fotos abseits von Aufträgen, ja so wichtig…
Und dann entspricht die Ausstattung meistens noch nicht mal meinen Bedürfnissen!
So richtig rund lief diese Sache also nach wie vor nicht und ich hatte das starke Gefühl mit diesem Problem auf der Stelle zu treten.
Also bin ich vor kurzem nun doch auf das Angebot meines Papas eingegangen. Der hatte mir nämlich schon im Februar angeboten, einen mittlerweile ungenutzten Geschäftsraum meiner Eltern benutzen zu können. Damals hab ich das in meiner Hybris noch abgelehnt (zu dem Zeitpunkt hatten sich allerdings auch gerade zwei andere Möglichkeiten aufgetan); doch nach einigen wirklich nervigen Erfahrungen (offensichtlich gibt es genug, die ohne vorherige, schriftliche Bestätigung eines Preises einfach buchen…), war mein Geduldsfaden am Ende. So konnte es nicht mehr weitergehen.
Und eigentlich bietet sich der Raum wirklich an: er hat Tageslicht (schon mal 100% mehr als besagtes Studio mit Nacktfoto verschickender Leitung), hohe Decken (ganz wichtig wegen den Lampen) und Toilette etc. sind auch vorhanden.
(Witzigerweise wäre in einem anderen Raum sogar ein Oberlicht – was ich so liebe! – vorhanden, aber es ist halt leider recht klein. Na ja, für ein Porträt geht es ja vielleicht doch mal…)
Für große Fashion Shootings ist er natürlich zu klein, aber alles rund um Beauty ist kein Problem. Und vor allem ist er eine gute Ausgangsbasis (und möglicherweise bei schlechtem Wetter auch eine Notlösung) für die Pläne wieder weniger im Studio und in der Stadt, sondern hier in der Gegend und in der Natur zu fotografieren.
Noch gibt es ein paar Entscheidungen zu treffen (Lampen… ganz wichtiges Thema), aber das fühlt sich nach langem endlich nach einer Erleichterung an. Die Möglichkeit auch mal einfach so und ohne große Mittel etwas kleines umsetzen zu können, hat mir in den letzten Monaten schon sehr gefehlt!

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  1. „Greenland“ Habe ich gesehen und fand den Film auch sehr spannend und gut gemacht. Endlich mal was sehenswertes! „The Stand“ Ist mir unbekannt, aber danke für den Tipp mit dem Amazon Chanel. Schaue gleich mal rein. Liebe Grüße!

    Antworten
  2. Mo

    18. Juli 2021 um 21:22 Uhr

    Ach ja, der Sommer hatte irgendwie nur ein kurzes Gastspiel bei uns. Schade. Dabei ist das meine liebste Jahreszeit.

    Stephen King ist leider ein Autor mit dem ich nicht warm werde. Aber ich habe mir „Später“ geholt weil ich die Hoffnung habe, dass dieses Buch in seiner Kürze mich mehr einfangen kann.

    Von Jeffery Deaver habe ich noch nichts gelesen, aber mein Onkel liebt diese Bücher auch und von ihm möchte ich sie mir mal leihen.

    Ich freue mich schon auf deinen nächsten Beitrag.

    Liebe Grüße
    Mo

    Antworten
  3. Janina

    15. Juli 2021 um 19:10 Uhr

    Hallo,
    leider war der Sommer ja nicht lange da… jedenfalls hier in der Stuttgarter Gegend nicht! Regen, Regen, Regen… wobei mir das fast lieber ist als immer so die dolle Hitze!
    Das Buch „Später“ von S. King muss ich auch mal lesen, fands lustig dass du von „nur“ 300 Seiten schreibst ;-) Mir sind das fast 100 Seiten zuviel.
    Ganz liebe Grüße,
    Janina

    Antworten
  4. Diana

    8. Juli 2021 um 21:56 Uhr

    Jetzt haben wir Juli und es ist wirklich heiß, aber mir geht es ähnlich wie dir….von Winterklamotten in Sommerklamotten ist nicht normal. Wir haben eigentlich keinen Frühling mehr…unsere Körper sind nicht diesen krassen Temperaturunterschieden von einem Tag auf den anderen nicht gewöhnt.
    „The Stand“ habe ich nicht gesehen, aber der wird mir sicherlich gefallen. Ich muss schauen, ob ich ihn finde.
    Und Greenland will ich auch noch sehen…seit ich den Trailer gesehen habe.
    LG, Diana

    Antworten
  5. Bei uns war der Frühling auch viel zu kalt. Wir hatten im Mai noch Schnee! Schön, dass du dein Zimmer neu gestaltest. Mir macht das auch unheimlich viel Spaß. Veränderungen können ein komplett neues Lebensgefühl schaffen.
    Liebe Grüße und noch eine schöne Woche
    Christine

    Antworten
  6. Maria

    28. Juni 2021 um 10:41 Uhr

    Liebe Christine,

    ich habe The Stand auch gerne gelesen und fand den Film super damals. Ich wusste noch gar nicht, dass es jetzt auch eine Mini-Serie dazu gibt. Die werde ich mir auf jeden Fall anschauen. Danke für den Tipp und eine schöne neue Woche wünsche ich!

    Liebe Grüße,
    Maria

    Antworten
  7. Nicole

    24. Juni 2021 um 20:27 Uhr

    Das mit dem Raum doch super, vor allem wenn du schreibst, dass er viel mitbringst, dass du brauchst. Dann wünsche ich dir da schon viel Spaß bei Beauty-Shootings und beim Rauslassen der Kreativität.

    Wirklich schön auch mal was zu „The Stand“ zu lesen. Ich möchte mir die Serie anschauen, wenn ich den Starzplay Channel mal wieder habe (was dann der Fall sein wird, wenn da Becoming Elizabeth über Elizabeth Tudor läuft, wegen Tudor-Fan und so), aber bislang war da irgendwie großes Schweigen zur Serie. Freut mich auch, dass sie dir gefallen hat, den Trailer fand ich ziemlich verrückt und den Cast schon da sehenswert. Dass das nun tatscählich eine Miniserie ist, sprich auch für die Produktion, weil dann brauche ich den Channel nicht für ne zweite Staffel zu buchen. Du hast mich übrigens auch auch „Später“ von King neugierig gemacht, ich mag ja seine kürzereren Werke etwas mehr als die langen Wälzer :D und da klingt die Prämisse mit „Geistern sprechen“ klasse, ich liebe sowas ja. Ich weiß nicht ob du „Ghost Whisperer“ kennst, aber das habe ich echt gefeiert, weil genau das die Prämisse der Serie ist.

    Filmisch habe ich „Unhinged“ auch gesehen und fand den solide, hat das geliefert, was ich erwartet hatte. „Yesterday“ habe ich hingegen gefeiert, so ein schöner Wohlfühl Film mit tollem Soundtrack. Für den habe ich auch eine Schwäche. Über „Greenland“ habe ich nun schon so viel Gutes gehört, das ich den auch schauen möchte, hatte ich jetzt gar nicht erwartet, dass der so durch die Decke geht.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Christine,
    hast du denn „Awake“ mittlerweile schon gesehen? Ich nämliche schon und ich fand ihn nur in Ordnung. Leider alles etwas zu flott abgehandelt in meinen Augen, der hätte länger sein dürfen und nicht alles wird beantwortet. Aber Gina Rodriguez spielt das phänomenal.

    Über „PLL“ könnte ich mich auch studenlang aufregen, einfach weil ich da so viel Zeit reingestreckt habe und das so ärgerlich. Verstehe auch gar nicht, wie das so schiefgehen konnte, denn eigentlich hatte sie ja die Bücher als Vorlage und dort macht die Auflösung nämlich Sinn und ist gelungen. Warum hat man sich nicht einfach daran gehalten? Verstehe ich nicht. Gibt auch echt so viele Youtube-Videos wo Leute die Serie zerlegen :D. Bei „Gossip Girl“ haben die Produzenten nun verraten, dass eigentlich Serenas Bruder Gossip Girl sein sollte (was rückblickend auch Sinn macht und deutlich wird), aber der Darsteller hatte dann auf eigenen Wunsch die Serie verlassen und somit mussten sie das ändern. Nur die Person, die sie halt dann gewählth aben, macht halt leider keinen Sinn :D.

    Antworten
  8. Liebe Christine, ich mag diese Rubrik bei deinem Blog besonders – so ein bisschen querfeldein wie mit einer Freundin plaudern. Der Wetterumschwung war schon gigantisch – da regnet es den ganzen Tag, die Temperaturen grundelt um die 10-Grad-Marke und dann heiß, aber gleich wie ein richtiger Hochsommer. Trotz allem mag ich die Hitze doch lieber und genieße die lauen Sommerabende. Bei uns gehört zu Weihnachten immer eine neues Spiel dazu, das wird dann in den Feiertagen eben auch rauf und runter gespielt – heuer war es Safe House von Fitzek und das hat uns anfangs ganz schön gefuchst, bis wir es endlich mal ins Ziel geschafft haben. „The gift“ habe ich auch gesehen und er bekommt auch von mir beide Daumen hoch und ich stimme dir absolut bei, es gibt nicht wirklich viele tolle Filme oder vielleicht sind wir auch zu wählerisch?
    Hab einen ganz wunderbaren Abend und alles Liebe Gesa

    Antworten
  9. Vanessa

    23. Juni 2021 um 18:45 Uhr

    Hi Christine,
    super, dass du diese Rubrik wieder eingeführt hast, ich finde das nämlich immer sehr spannend, was so im Alltag passiert, da es doch immer viele Themen gibt, die man dann auch für sich reflektiert und der größte AHA-Effekt (wie konnte der an mir vorbeigehen?!?!??!?!?!) EIN NEUES KINGS-OF-LEON-Album?!?!?! Da frage ich mich einfach, wie wertlos manchmal Spotify ist, wieso wird mir sowas nicht angezeigt??!?! Ich muss ja sagen, dass für mich „Sex on Fire“ einer der absoluten All-Time-Favs ist. Das Lied habe ich in einer ganz schmerzlichen-schönen-intensiven Zeit gehört und das hängt jetzt drin :))
    Von den von dir erwähnten Filmen (egal, welche Kategorie) habe ich noch gar nichts gehört…aber dann weiß ich zumindest, worum ich einen Bogen machen muss, hihi.
    Liebe Grüße!

    Antworten
  10. Liebe Christine,
    mir ist es auch viel zu schnell gegangen mit dem Switch von warmer Jacke zu „Welches-Kleidungsstück-kann-ich-noch-weglassen-und-trotzdem-unter-Leute-gehen?“ (ist aber sowieso in den letzten Jahren immer so)…
    Du bist offenbar ein echter Stephen-King-Fan :-) Ich selber hab nur einige wenige Bücher von ihm gelesen – am liebsten mochte ich seinen Roman „Der Anschlag“. Sonst kann ich mich noch an „Mr. Mercedes“ erinnern (kenne aber nur Tel 1) und an „Es“ (das mir auf die Nerven ging). The Stand klingt interessant für mich, „Später“ noch mehr, aber auch was du über Der Todespieler von Jeffery Deaver schreibst, macht mich neugierig.
    Super, dass du jetzt auf ganz familiäre Weise zu einem Studio gekommen bist – bessr geht’s doch gar nicht! :-D
    Herzliche rostrosige Montagsgrüße
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2021/06/zwei-gerettete-naturparadiese.html

    Antworten
  11. S.Mirli

    21. Juni 2021 um 12:38 Uhr

    Ich finde es immer wirklich lustig, wenn man Zeilen liest, die man genau so selbst von sich gegeben haben könnte- wie deinen Einstieg über die Wetterkapriolen. Ich habe das schöne Wetter und den Sommer so sehr herbeigesehnt, konnte keine dunklen Wolken und Regen mehr sehen, und obwohl ich normalerweise kein Problem mit Hitze habe, so von 0 auf 100 das hält der stärkste Organismus nicht aus. Und ganz ehrlich, ich habe den Sinn von Miniserien, die dann mit Cliffhanger enden und die Story auf drei Staffeln aufgeteilt wird, nach wie vor nicht verstanden. Ist der Sinn einer Miniserie nicht, dass der Inhalt in wenigen Folgen zu Ende erzählt wird. Besonders nervig – wenn man vorher nichts davon weiß … Na egal, ich freue mich immer sehr über dein Alltags-Blabla und für dich freue ich mich, dass das mit dem Studio nun doch noch geklappt hat. Ich wünsche dir eine grandiose neue Sommerwoche, alles, alles LIebe, x S.Mirli
    https://www.mirlime.at

    Antworten
  12. Mir machen diese extremen Temperaturschwankungen auch zu schaffen. Obwohl ich den Sommer liebe, kam er dann doch recht plötzlich. Momentan hat es sich hier nach Gewittern etwas abgekühlt. Das ist vor allem an der See ganz angenehm.

    Auf Instagram poste ich zwar regelmäßig, aber ich bin mittlerweile mehr damit beschäftigt, SPAM-Follower zu blockieren. Das nervt ganz schön. Ansonsten mag ich die Community dort schon ganz gern.

    Schön, dass es mit dem Studio vorangeht. Ich kann mir vorstellen, dass die Mieten in München horrend sind.

    Liebe Grüße Sabine

    Antworten
  13. Hallo liebe Christine,

    ich kann dich so gut verstehen! Temperaturen von 30+ Grad sind mir auch einfach zu heftig. 20 – 25 Grad reichen mir da absolut. Aber so, wie der Wetterdienst es – zumindest für die Region vor Ort – angekündigt hat, soll es auch in der nächsten Woche „besser“ werden. Ich hoffe bei dir auch :o)

    Es freut mich, dass dir die Neuerverfilmung von The Stand gefallen hat. Ich habe sie noch nicht gesehen. Aber deine Worte motivieren, das möglichst bald zu ändern. Under the Dome hingegen habe ich gesehen. Ich muss sagen, dass mir die Serie gefallen hat. Aber ich weiß nun nicht, wie ich sie im Vergleich zu The Stand sehen würde.

    Billy Raffoul sagte mir bislang noch nichts. Aber … wow! Ich verstehe, warum du ihn aktuell gerne hörst. Der hat eine wahnsinnig schöne Stimme. So schön tief und rau. Gefällt mir :o)

    Ich wünsche dir ein ganz wundervolles Wochenende und einen guten und nicht zu heißen Start in die neue Woche.

    Liebe Grüße
    Tanja :o)

    Antworten
  14. Hi Christine,
    freut mich, dass du zu Hause ein paar kleine Projekte angehen konntest. Ich habe mich dieses Jahr auch durchgerungen und ein paar Kleinigkeiten in meiner Wohnung verändert (oft fehlt dafür leider die Zeit). :)

    Der Trailer zu „Greenland“ ist wirklich gut. Da ich auch schon länger keinen Katastrophenfilm mehr gesehen habe, setze ich diesen gleich mal auf meine Watch-List! Danke für die Empfehlung!

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

    Antworten
  15. Ines

    19. Juni 2021 um 9:25 Uhr

    Ds freut mich für Dich, dass Du eine Studiolösung gefunden hast. Viel Erfolg bei der Lampenauswahl!

    @Bezüge Ich habe mal sechs Stühle neu bezogen. Seitdem bin ich Elektrotackerprofi . Um die Arbeit mit dem Sofa beneide ich Dich nicht. Umso besser, dass Du am Ende zufrieden warst.

    Antworten
  16. Guten Morgen, oh, Kings of Leon habe ich auch schon ewig nicht mehr gehört. Sollte ich mal wieder. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Jana

    Antworten
  17. Von Greenland habe ich bisher auch viel gutes gehört – auch wenn man von einem Katastrophenfilm ja jetzt nicht sonderlich viel erwartet, soll der wohl ganz gelungen sein.

    Und Yesterday ist doch echt ein netter Film :)

    Auf Brettspiele schaue ich zur Zeit immer etwas neidisch! Früher habe ich gerne gespielt, aber die Zeit ist etwas vorbei. Aber wenn ich jetzt (auf Instagramm) sehe, was so ein kleiner Publisher aus meiner Heimat nun für eine Karriere hingelegt hat und welch optisch aufwändige Spiele die vertreiben, bekomme ich ab und an doch wieder Lust darauf.

    Antworten
  18. Yasmina

    18. Juni 2021 um 21:39 Uhr

    Ja letztes Jahr waren wir Mitte Mai schon pflücken, da hing auf den Feldern schon alles voll. Dieses Jahr erst letzte Woche aufgemacht und man hat schon ein wenig mehr suchen müssen :D Aber sie schmecken mega gut. Ich liebe Erdbeeren auch, egal in welcher Variante =)
    Du sagst es. Das Wetter momentan is kaum auszuhalten, hab auch die ganze Woche richtig Probleme mit Kopfschmerzen und Kreislauf. Muss mich nachmittags teilweise 1-2 Stunden mit Ventilator und Aspirin hinlegen, sonst kipp ich um xD
    Das glaube ich dir gerne. Aber wenn man ihn sauber hält, is man umso erfreuter wie er aussieht =)

    Dein Beitrag is einfach sowas von wahr, letzten Monat hab ich noch so einige Hoodies getragen weil es so frisch war und jetzt lauf ich mit Top und Shorts rum und mir is immer noch zu warm xD Könnte nackig rumlaufen *lach*.
    Ich müsste mal meine Couch generell austauschen, nach 5 Jahren sieht sie mittlerweile echt ganz schön mitgenommen aus xD Ich dachte ja immer eine dunkelgraue Couch sieht immer gut aus, aber auch sie hat Flecken bekommen und die gehen nicht mehr weg :D Na ja egal, geht schon noch ^^
    Oh „Could You Be Mine“ habe ich in letzter Zeit auch ein paar mal gehört, echt ein toller Song =)
    Mein Instagram is in letzter Zeit etwas am Verstauben, ich finde einfach nichts Spannendes was ich posten könnte und so zeige ich immer nur Essen & Trinken. Aber morgen fahr ich nach Köln, dann kann ich mal wieder was anderes posten xD

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  19. Ich mag die Bücher von Stephen King, habe schon recht viele gelesen. LG Romy

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  20. Vor allem habe ich die Filme und Serien durchgelesen, Greenland werde ich gleich heute Abend mal schauen :)!
    Liebe Grüße!

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