Über nicht ausgemistete Kleiderschränke, Tiefs und Hochs und alles dazwischen

Es ist einiges an Zeit vergangen – verrückte, seltsame, ziemlich interessante Wochen und Monate. Von den tiefsten Tiefs, ging es in die höchsten Hochs und meinen Kleiderschrank? Den habe ich immer noch nicht ausgemistet. Gefühlt werde ich am Ende der Pandemie die Einzige sein, die das nicht geschafft hat. Was eigentlich ja gar nicht so schlecht ist; immerhin hat mir letztlich schlicht die Zeit dafür gefehlt. Und gerade das hätte ich noch bis Anfang Mai so überhaupt nicht erwartet.


Es ist eine merkwürdige und lehrreiche Zeit, die hinter mir liegt. Mit einigen ziemlichen Tiefs, aber in der Summe doch mehr Hochs. Ich war mir noch bis ich diese Zeilen anfing zu schreiben nicht ganz sicher, ob ich diesen Text überhaupt noch verfassen wollen würde. Zu viel Unerwähntes ist schon passiert, zu viel hat sich schon verändert. Und all das Ungeschriebene fühlt sich entweder so abstrakt/verdreht /schwer greifbar an oder ist so privat, dass es sich nur schwer in Worte fassen lässt. Schon jetzt fehlt mir zu einem großen Teil dessen, was mich noch vor einigen Wochen beschäftigt und umgetrieben hat, der Zugang. Was am Ende wohl nichts anderes bedeutet, dass sich in kurzer Zeit einiges verändert hat. Oder ich mich.

Aber irgendwo muss man ja ansetzen, wieder einen Anfang finden. Und um es gänzlich unerwähnt zu lassen, waren die letzten Monate doch wichtig. Zumindest für mich.


Gehen oder Bleiben – ein Update

Selten habe ich so viele private Nachrichten wie nach meinem letzten Post erhalten. Mir tat es im Nachhinein schon fast leid, zu welchen Schlüssen viele gekommen waren. In einem Anflug von Naivität war ich davon ausgegangen, dass man den Text höchstens in Richtung schwerwiegender Beziehungsprobleme auslegen könnte. Aber von Umzug bis Berufsaufgabe war dann doch so einiges an Spekulationen dabei und ein paar machten sich ersthafte Gedanken.
Scheint ganz so, als hätte ich mein Ziel erreicht und den wahren Grund für mein Gehen-oder-Bleiben-Dilemma ausreichend verschleiert.

Um es „Aufzulösen“ (und dabei weiterhin so wenig wie nötig zu erzählen): der Grund war wesentlich profaner und doch nicht; und meine Entscheidung habe ich zwar nicht kurz nach der Veröffentlichung des Beitrags, aber doch schon vor einigen Monaten getroffen.
Witzigerweise dann sogar – ganz so wie vermutet, aber zu dem Zeitpunkt nicht möglich – nachdem ich ein paar Tage raus gekommen war und den Kopf frei bekommen hatte. Als ich von einem wirklich ganz wunderbar lustig perfekten Trip (mit dessen Umsetzbarkeit ich lange Zeit dank Corona wirklich überhaupt nicht mehr rechnete) zurück kam, fielen die letzten Puzzlestücke an ihren Platz und mir war auf einmal klar was zu tun war. Ganz ohne weiteres Kopfzerbrechen und Hin und Her überlegen. Wo es vorher kein richtig und falsch für mich gab, erscheint mir die Sache auf einmal glasklar.

Was nicht unbedingt bedeutete, dass sie mir keinen Ärger mehr machte. Aber das ist – wenn überhaupt – eine Geschichte für einen anderen Tag.



Über das reisen und das schreiben darüber

Warum es hier wieder so ruhig wurde, hatte aber auch damit zu tun, dass ich mich mit der Veröffentlichung von vielen halb oder ganz fertigen Beiträgen auf einmal nicht mehr recht wohl fühlte. Sie hatten entweder mit der Fotografie zu tun – die ich zu dem Zeitpunkt nicht ausüben konnte; was mich ebenso ängstigte wie frustrierte – oder dem Reisen. Was man erst gar nicht mehr durfte, dann ein wenig verpönt war und mittlerweile hat ja eh keiner mehr einen Überblick wohin man gerade ohne Risiko darf oder was wo erlaubt ist.

Kann man denn dann überhaupt über das Reisen schreiben? Und über welche? Auch über die, die so vielleicht gerade nicht möglich sind? Interessiert das jemanden? Will ich das? Oder frustriert mich das Schreiben darüber dann doch zu sehr? Sorgt nur für noch mehr ungestilltes Fernweh? Oben drauf; zu all dem anderen Zeug, was mir so durch den Kopf geht?

Und in welche Richtung soll das Ganze überhaupt gehen? Ich bin Fotografin und beschäftige mich ausreichend genug mit Social Media um zu wissen, was geklickt und geliked wird. Aber ist das der Content den ich liefern will? Sind das die Fotos, die ich machen möchte?

Ich liebe das Reisen und vor allem das Fotografieren und das darüber Schreiben. Aber letzten Endes mache ich dabei immer noch ganz normal Urlaub. Ich lege nicht meine Tagesetappen danach aus, zu Sonnenuntergang oder -aufgang an bestimmten Instagram Hotspots zu stehen. Meine Reisen dienen nicht der reinen Content Produktion. Auf Instagram tut man sich mit diesen Fotos allerdings definitiv leichter… Ist es also überhaupt etwas, was ich weiter verfolgen soll oder möchte? Ehrliche Berichte, die nach Möglichkeit wirklich jemanden bei der Planung helfen sollen? Oder bleiben am Ende die Aufträge und der Erfolg doch bei denjenigen hängen, die sich an die „Instagram Formel“ rund um die Hotspots halten?

Ach und wie passt das eigentlich zu meiner eigentlichen Arbeit und Leidenschaft und wie bringe ich all das unter einen Hut?

Ich habe nicht auf alle Fragen eine Antwort, aber eines weiß ich mittlerweile: zahlenmäßig sind meine Reiseberichte in den letzten Wochen durch die Decke gegangen!
Und dabei spielte es keine Rolle, ob es sich um gerade erreichbare Ziele oder nicht handelte (wobei Cinque Terre definitiv der Spitzenreiter war… nicht verwunderlich, wahrscheinlich fragt sich jeder, ob es dort nicht zur Abwechslung erfrischend leer ist).
Für mich kam das ebenso unerwartet wie überraschend. Aber letztlich hat es mir gezeigt, dass das, was gerade erst für mich anfing so richtig zu laufen (das Angebot für Pressereisen und bezahlte Reiseberichte) im Moment zwar stagnieren mag, das Interesse an meinen Texten über meine Reisen jedoch schnell wieder kam.



Das Leben geht weiter…

Das Leben geht weiter; in vieler Hinsicht. Ich hatte das Glück in den letzten Monaten mit vielen tollen Menschen arbeiten zu dürfen. Vielleicht nicht auf die gleiche Art wie früher, aber die Arbeit mit ihnen hat mir vieles gelehrt. Auch – haha, wer hätte das während meines ersten Textes über Corona zu hoffen gewagt? – dass ich dieser seltsamen, beängstigenden Zeit dankbar bin. Nicht für alles. Nein. Bei weitem nicht; dafür läuft meiner Meinung nach zu vieles zur Zeit falsch, aber für eines dann doch: einer Art neuem Selbstvertrauen. Der Gewissheit, dass ich auch im tiefsten Tief und wenn ich noch so sehr so gar nicht daran glaube – weder an mich, noch an irgendetwas anderes – noch gute Ideen habe. Ich mich trotz allem auf mich und meine Intuition verlassen kann und es deswegen tatsächlich – ganz abseits jeglicher hohlen Phrase – immer weiter gehen wird.

Und ja, an dieser Stelle schaffe ich es mal wieder mich bestmöglich kryptisch auszudrücken. Aber so ist das eben manchmal im Internet mit privaten und hin und wieder auch beruflichen Themen. Gerade, wenn in diese noch andere Personen involviert sind.

Das bedeutet nun nicht, dass ich an jedem Tag Buddha gleich in völliger Ausgeglichenheit durch das Leben wandle. Ganz ohne Ängste und Unsicherheiten.

Nein, die Zweifel gibt es schon immer noch. Mal mehr, mal weniger. Mal schlimmer, mal gar nicht. Privat immer etwas mehr als beruflich.
Und doch habe ich es gerade in einer in vieler Hinsicht unsicheren Zeit geschafft, die Dinge mit weniger Angst als bisher anzugehen.
Und habe dabei einiges getan, was ich nie für möglich gehalten hätte.

Seltsamerweise war ich bereits vor Corona an einem Punkt, an dem ich mich zunehmend gestresst von Kleinigkeiten gefühlt habe. Ich geriet mehr und mehr aus dem Gleichgewicht und das ohne, dass ich es richtig greifen konnte oder verstand. Ich wurde unsicherer, verschwendete zu viel nervöse Energie auf Dinge, die die Gedankenspirale nicht wert waren und fühlte mich abgespannt. Aber weil gleichzeitig viel zu tun war, ignorierte ich zunehmend Feierabendzeiten und Wochenenden und machte es dadurch auch nicht besser. Weil ich in mehr Zeit nicht unbedingt mehr schaffte. Sondern mich abgekämpft fühlte.
Kurzum: Ausgeglichenheit sieht anders aus.

Und als dieser sowieso schon leicht instabile Zustand auf Corona und somit auf echte Ängste und Probleme traf, entstand ein ausgewachsenes Tief. Ich würde nicht so weit gehen zu behaupten, dass ich auch ohne die Pandemie früher oder später an diesem Punkt angelangt wäre, aber Corona traf auf eine denkbar günstige Ausgangslage für eine unschöne Phase.

Die nicht nur mir, sondern auch den Menschen um mich herum so einiges abverlangte. Und aus der ich dann doch wieder raus kam. Nicht ohne auf dem Weg so einiges an Tränen und Nerven (von mir und den Menschen um mich herum) zu lassen, aber ich habe wieder zu mehr und vielleicht sogar zu neuer Gelassenheit gefunden. Was alles wieder einfacher – und manches sogar besser als vorher! – werden ließ.

Auch jetzt ist noch vieles unsicher – und doch auf andere Weise (oder vielleicht sehe ich die Dinge nur in anderem Licht).
Wohin soll es gehen? Worauf will ich mich mehr konzentrieren? Welche losen Enden wieder aufnehmen? Wo anknüpfen – was gehen lassen? Was soll sich ändern? Was kann so bleiben? Was will ich als Nächstes anpacken?Ich habe nicht auf alles eine Antwort, aber die letzten Monate haben mir auch gezeigt, dass man es manchmal auch laufen lassen kann.

Es laufen lassen, sehen wohin einen das führt und Spaß dabei haben. Das reicht manchmal schon. Wohin das führt, ergibt sich dann schon.

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  1. Hi Christine,
    mir geht es ähnlich wie dir. Die letzten Monate hat sich in meinem Köpfchen einiges geändert.
    Manche Sichtweisen haben sich schlagartig geändert, andere haben sich mit der Zeit in eine andere Richtung entwickelt. Ich bereue bisher keine meiner Entscheidungen und sollte es doch mal so sein, dann war es immerhin die Erfahrung wert.

    Ich kann deinen letzten Sätzen in diesem Beitrag also nur zustimmen!

    Hab‘ noch einen schönen Sonntag!

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

    Antworten
  2. Tati

    23. Oktober 2020 um 18:15 Uhr

    Hallo Christine,
    also ich lasse mich gerade jetzt gerne mit auf die Reise nehmen und lese solche Beiträge sehr gerne. So kann ich ein wenig träumen, mich inspirieren und die Gedanken in die Ferne schweifen lassen.
    Ich wünsche dir ein schönes und erholsames Wochenende. Bleib gesund!
    Herzliche Grüße, Tati

    Antworten
  3. Sarah

    18. Oktober 2020 um 21:19 Uhr

    Ich habe mich auch die ganze Zeit gefragt, ob ich im Moment überhaupt noch Reiseposts auf dem Blog veröffentliche. Ich glaube den Sommer über war mal kurz eine Zeitspanne da, wo ich einen Beitrag rausgehauen habe, aber jetzt mit den steigenden Zahlen bin ich mir auch wieder nicht sicher, ob ich soll oder nicht. Echt schwierig.
    Liebe Grüße
    Sarah

    Antworten
  4. Du regst mich mit deinen wundervollen Posts immer so zum Nachdenken an, ich lieb’s!
    Nach Regen kommt immer Sonnenschein und es ist wirklich manchmal besser, nicht allzu viel zu planen und das Leben einfach laufen zu lassen. Am Ende wird alles gut!

    Liebste Grüße und dir einen tollen Abend
    Juli
    https://julispiration.com/

    Antworten
  5. Nicole

    27. September 2020 um 13:02 Uhr

    Ich muss gestehen ich hatte deinen damaligen Beitrag auch mit beruflichen Dingen in Verbindung gebracht, aber schön, dass du nun eine Entscheidung treffen konntest. Ich finde es übrigens auch gar nicht schlimm, wenn du da vage bleibst und nicht schreibst, um was es genau geht. Wir alle haben ja Dinge, bei denen wir möchten, dass sie privat bleiben und die eben nicht offen im Internet stehen sollen, die man sich aber trotzdem irgendwie von der Seele schreiben will (genau dafür ist der Blog ja eigentlich auch da) und wie du schon schreibst, manchmal betreffen solche Sachen dann auch noch andere Menschen, deren Schicksale bzw. Erlebnisse man auch nicht auf dem Blog verkünden möchte. Kann ich also verstehen und du bist da ja auch niemandem was schuldig.

    Also ich liebe deine Reiseberichte ja und zwar gerade weil du so ehrlich bist. Ich lache immer über deine lustigen Anekdoten und kann mir das wunderbar vorstellen und finde deine Tipps immer brauchbar. Wenn ich deine Reiseberichte gelesen habe, nehme ich tatsächlich was mit, was mir persönlich für einen Trip weiterhilft. Dass sind dann nicht nur schöne Bilder (die du ja auch immer lieferst ;)), sondern auch tatsächlicher Mehrwert und ich mag es, dass du auch mal unbekanntere Orte vorstellst, nicht nur Instagram Hot-Spots, die man ja eh immer sieht. Ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich die klassischen Instagram Reisebilder nicht like, weil klar sehen die schön aus, aber man sieht sie halt auch in Massen und auch wenn ich sie schön inszeniert finde, bin ich doch froh, wenn es immer mal wieder authentische, ehrliche Bilder und Berichte gibt, die nicht auf perfekt getrimmt sind und wenn auch mal wieder individuelle, außergewöhnliche Bilder sich unter die Masse mischen. Ich glaube aber, gerade weil Reisen gerade schwer ist, konsumiert man solche Beiträge. Klar steigert das irgendwie das Fernweh, aber trotzdem ist es schön sich sowas anzuschauen. Ich bin diesen Sommer ja zuhause geblieben und verlege meine Reisepläne auf nächstes Jahr. Denn zum Abschluss meines Studenten-Daseins möchte ich nächstes Jahr dann definitiv eine kleine Reise machen, das gehört finde ich dazu.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Christine,
    Ja das denke ich mir auch: Am Ende ist es ja nur ein fiktionales Werk und nicht die Realität. Das sollte man als Zuschauer schon unterscheiden können, denn sonst wären ja so viele Filme problematisch. Es ist Fiktion und da sollten wir nicht mit irgendwelchen Verboten um die Ecke kommen, denn das kann schnell missbraucht werden. Der Diskurs um das Gesehene und die kritische Auseinandersetzung sind was anderes.

    Verstehe auch nicht, wieso so viele ein Problem damit haben, wenn anderen was gefällt, was man selbst nicht mochte. Ist ja nicht so, dass man dann von der Allgemeinheit gezwungen wird, besagtes Werk oder Reihe ständig anschauen zu müssen. Und selbst wenn man auf Social Media seine Ruhe haben möchte, kann man ja auch da Hashtags muten. Ist ja nicht schwer, so kann man anderen trotzdem ihre Freude lassen, bekommt das aber selbst nicht ständig in die Timeline gespült.

    Antworten
  6. kulturblazer

    26. September 2020 um 14:33 Uhr

    Hi Christine,
    ein schöner und nachdenklicher Post. Ich habe bezgl. Reiseberichte auch länger überlegt, ob die Zeit angemessen für Blogbeiträge rund ums Reisen ist, aber mir persönlich gefallen diese Beiträge auch bei anderen Blogs/Accounts und daher habe ich mich entschieden, diese auch weiterhin zu teilen. Ich war kürzlich auch in Italien, auch in Cinque Terre und es war wunderschön dort! :)
    Jedenfalls freut es mich, dass du nun klarer siehst und dein Thema bearbeitet hast – es gibt ohnehin keine richtigen oder falschen Entscheidungen, wenn du mich fragst, sondern nur Entscheidungen, die dich weiter bringen.
    Liebe Grüße!

    Antworten
  7. Nancy

    26. September 2020 um 13:41 Uhr

    Ich habe jetzt in der zweiten Jahreshälfte schon wieder zwei Ungarn Dienstreisen gehabt, die nächste Dienstreise ab morgen ist wegen Corona abgesagt worden. LG Nancy :)

    Antworten
  8. Deine Reiseberichte sind so spannend. Ich glaube die kommen bei vielen LeserInnen gut an. Ich selber reise nicht ganz so viel, wegen all unseren Tieren, deshalb habe ich dies jetzt auch nicht so vermisst. Trotzdem wird das Thema Corona hochgepuscht. Der Hausverstand ist hier vielen abhandengekommen, glaube ich.
    Liebe Grüße und einen schönen Abend
    Christine

    Antworten
  9. Rena

    23. September 2020 um 16:37 Uhr

    Da bin ich froh, dass sich Dein Thema am Ende aufgelöst hat! Und wunderbar, dass Deine Reiseberichte so gut angekommen – ich finde das verständlich, denn die sind einfach toll!
    Liebe Grüße, Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

    Antworten
  10. Liebe Christine, ein schöner, persönlicher Text von dir. Corona hat mir auch dafür gesorgt, die einige Ängste, die ich durch den Alltag unterdrücken konnte, hochgekommen sind und ich sie jetzt doch früher angehen musste. Ich glaube, ich wäre irgendwann wäre ich eh an diesen Punkt gelangt… Dennoch…
    Deine Reiseberichte lese ich immer gerne, ich mag es gerade, wenn nicht die klassischen Hotspots sind und ich neue Orte und Plätze entdecke, von anderem ist das Internet schon so voll von (:
    Alles Liebe

    Nadine

    Antworten
  11. Ich glaube, ich werde die letzte die den Schrank nicht ausgemistet hat. Bei mir stehen schon seit (tatsächlich) Monaten in der Ecke Schmuck- Schachteln, die aufgefüllt werden müssen. Die Zeit war und ist anders als sonst und ich glaube, dass es die meisten nachdenklich gemacht hat. Was wäre wenn und was passiert weiter, sollte sich zumindest jeder fragen. Reisen? Viele bleiben zu Hause oder entdecken Deutschland und schreiben darüber. Fotos? Die Natur, das Wetter, die Menschen, alles kann wunderschöne Motive liefern! Wünsche dir alles Gute und eine wunderbare kreative Zeit! Liebe Grüße!

    Antworten
  12. Liebe Christine, gleich mal vorneweg – mein Kleiderschrank ist auch noch nicht ausgemistet, also sind wir da schon mal mindestens zwei. Die unsichere Zeit hat sicher besondere Gefühle hervorgebracht oder auch Dinge zum Ausbruch geführt, die bereits vorher schon geschlummert haben. Das kann natürlich dann doppelt belastend sein. Ich freue mich jedenfalls, dass du dein Tief überwunden und in der letzten Zeit bereits mehr Hoch als Tief erlebt hast. Bei den Reiseberichten bin ich absolut bei dir – irgendwie ist nicht ganz klar, wie hiermit in der Zeit der Reiseeinschränkungen umgegangen werden soll, aber ich finde, dass es doch schön ist, wenn es auch keine konkreten Reisepläne gibt, dann doch zumindest gedanklich die Ferne anhand der Berichte erforscht werden kann. Daher kann ich mir trotz allem vorstellen, dass deine Reiseberichte gerne gelesen werden und für mich ist absolut ein Blogbeitrag immer noch interessanter als jedes Instagram-Bild.
    Hab einen wunderbaren Abend und alles Liebe

    Antworten
  13. Nadine

    14. September 2020 um 10:59 Uhr

    Liebe Christine,
    es freut mich sehr, dass bei Dir Hochs in Summe die Tiefs überflügelt haben. Und wenn es einmal ganz schlimm kommt, denke daran, was Shakespear seinem McBeth in den Mund gelegt hat: „Come what come may,
    Time and the hour runs through the roughest day.“
    Letzte Woche habe ich mich übrigens aufgerafft und begonnen, meinen Kleiderschrank auszumisten. Jetzt ist er um 3 große, gefüllte Säcke erleichtert, aber ich habe den Eindruck, dass man davon nichts merkt ;-)

    Alles Liebe, Nadine

    Antworten
  14. Hallo liebe Christine,

    ich freue mich sehr, dass du mittlerweile wieder mit Zuversicht nach vorne blicken kannst. Wenn ein Schicksalsschlag plötzlich das ganze Leben aus den Fugen wirft, dann kann das – gelinde gesagt – verwirrend sein. Im schlimmsten Fall verliert man seine Hoffnung. Aber wie du auch schon geschrieben hast: Auf irgendeine Art geht es immer weiter. Ich freue mich sehr, dass es dir besser geht. Und ich freue mich auf die Beiträge, die uns in Zukunft bei dir erwarten werden :o)

    Liebe Grüße
    Tanja

    Antworten
  15. Simone

    12. September 2020 um 21:37 Uhr

    Manchmal ist es gut nicht viel zu planen, meistens ergibt sich etwas tolles und man kann einfach spontan sein. Immer im selben Alltagstrott zu sein wird irgendwann einmal öde und langweilig. Ich verstehe deine Gedanken total. Nach einem Tief kommt immer das nächste Hoch, wenn man etwas loslässt kommt meistens etwas besseres dazu. Liebste Grüsse

    xx Simone
    Little Glittery Box

    Antworten
  16. Yasmina

    12. September 2020 um 19:29 Uhr

    Ja es is echt verrückt, Corona scheint die Zeit zu beschleunigen :D Echt so, obwohl ich mich echt mega auf den Herbst freue, is ja eine meiner liebsten Jahreszeiten weil da das Wetter meist angenehm is (außer momentan, da is es ja doch wieder 30°C xD).
    Bei uns waren auch kaum Autokinos und so. Eine Freundin von mir aus Köln war den Sommer so gut wie jedes Wochenende im Autokino, mal ein Film, mal ein Konzert, war schon echt gemein *lach*.

    Ein sehr interessanter Post =) Diese Zeit momentan is echt total komisch, man weiß teilweise gar nicht was man genau fühlen soll und was nicht.
    Ich war ja Ende August in Hamburg, als Ersatz für meinen ausgefallenen Stockholm Urlaub. Es war super schön in Hamburg, dennoch bin ich super traurig, dass dieses Jahr das Reisen nicht so möglich is wie ich es geplant hatte. Reisen gibt einem einfach so viel und wenn das weg fällt, is das sehr schade =(
    Das Leben geht auf jeden Fall weiter und ich hoffe auch bald wieder normaler. Wenn ich bedenke ich bin schon seit einem halben Jahr nicht mehr in meinem Hauptjob tätig, das is schon echt traurig. Ich hoffe sehr bald wieder den Leuten Urlaub verkaufen zu können und das vor allem bedenkenlos ^^

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  17. Ja, man denkt über Vieles nach in dieser unwirklichen Zeit. Bleibe einfach authentisch. Ich werde mich nicht nach den Instagram-Regeln richten und poste nur das, was mir selbst gefällt und Spaß macht. Für mich steht der Blog immer noch im Vordergrund. Der gehört mir allein. Instagram kann genau so schnell wieder verschwunden sein wie es gekommen ist. Wer weiß das schon.

    Liebe Grüße Sabine

    Antworten
  18. Hui du bist gerade auch in einer Denkerphase? Geht mir momentan auch so!
    Liebe Grüße!

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