Porträts mit Avianna McKee

Von meinem recht spontanen Shooting mit Avianna hatte ich euch ja bereits (hier) ausführlich erzählt. Dementsprechend fehlen mir jetzt eigentlich ein wenig die Worte. Oder zumindest die Anekdoten dazu. Wobei es über diese Frau eigentlich so viel zu erzählen gibt…

Eine kleine Liebeserklärung…

Avianna lebt in einem Haus voller Kakteen. Die mag eigentlich vor allem ihr Mann; mit kleinem Kind stelle ich mir das allerdings schrecklich stressig vor. Ihr Mann legt übrigens Mosaike und ein wunderschönes Exemplar – eine Ansicht auf Anchorage; Aviannas Heimat – hängt in ihrem Wohnzimmer. Das er farbenblind ist, wusste ich wiederum – und hätte es bei diesem Beruf auch nie erwartet! –  sehr lange nicht; das erklärt aber immerhin die Grautöne des Mosaiks.

Avianna kannte aus Alaska keine Brennnessel. Bis, tja, bis sie die eben hier beim Pinkeln in der Natur kennen gelernt hat… Wobei sie lange Zeit nicht „pinkeln“ dazu gesagt, sondern das bayerische Wort (welches ich an dieser Stelle nicht ausschreiben werde, weil man ihr einerseits auch noch die etwas ordinärere Version davon beigebracht hat – wer das wohl war? – und ich andererseits, obwohl ich voll für Dialekt bin, Dialekt geschrieben immer schrecklich finde…) dafür verwendet hat.

Bei Avianna ist man jederzeit gern gesehener Gast und wird auch freudig zum Essen da behalten. Zumindest, wenn man kein Problem mit veganer Kost hat. Denn Avianna ist Veganerin; isst jedoch seit der Schwangerschaft und dem Stillen hin und wieder Fisch. Was sie ganz schön in Bredouille brachte, als sie im Supermarkt spontan zwei Neu-Veganerinnen mit hilfreichen Tipps versorgte und anschließend an ihnen vorbei zur Fischtheke hätte gehen müssen… An diesem Abend lag dann halt kein Fisch auf dem Teller.

In Avianna Haus ist man zwar immer gern als Gast gesehen, theoretisch könnte man sich jedoch sogar selbst einladen. Also wortwörtlich. Ihre Eingangstür schließt nämlich nicht so wirklich und steht im wahrsten Worte des Sinnes gerne mal jedem offen (und bevor ich das hier so öffentlich schreibe, habe ich lieber noch mal gegoogelt, ob man ihre Adresse zufällig auf ihrer Homepage findet… Sicher ist sicher).
Ach ja, und sie versorg ihren gesamten Hof und die Auffahrt mit WLAN. Ohne Passwortschutz versteht sich. Natürlich.

Es ist immer wieder ein großer Spaß sie zu treffen. Und sie zu fotografieren. Und ich hoffe bis zum nächsten Mal muss nicht erst wieder so viel Zeit vergehen!

 

Eine kleine Spielerei; da ich mich nie entscheiden konnte, ob ich die farbige oder schwarz/weiße Version lieber mag… 

CREDITS

FOTOS – Christine Polz
MODEL – Avianna McKee (@ Java Models Munich)

 


PS: Zur Zeit klappt das mit dem Blogger nicht so regelmäßig, wie ich mir das vorstelle. Noch immer habe ich keinen Blogpost zu den Färöer Inseln fertig und war zwischenzeitlich sogar schon wieder in Südtirol unterwegs… Es fehlt mir einfach an der Ruhe und Zeit zu Schreiben. Was schlichtweg daran liegt, dass ich in letzter Zeit sehr viel fotografiert habe (was natürlich etwas Gutes ist). Dennoch habe ich langsam Sehnsucht nach dem Schreiben und hoffe, dass sich das bald wieder besser unterbringen lässt. 

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