Ein Iraner im Urlaub | #1


Sommer 2021 / Apulien

Unser alljährlicher Familienurlaub hat eine ganz besondere Stellung bei uns und wir ziehen das nun schon seit Jahren erfolgreich durch.

Mal ist der Zeitraum ein anderer oder wir fahren kürzer oder anders weg, als in den Jahren zu vor. Aber Jahr für Jahr haben wir es geschafft auch jenseits der Schulzeit und mit all den Verpflichtungen, die das „Erwachsenen Leben“ so mit sich bringt, gemeinsam in den Urlaub zu fahren. 

Im letzen Jahr gab es eine kleine Änderung in unserem gewohnten Ablauf und zum ersten Mal hat uns der Freund meiner Schwester begleitet. Der, den wir gerne mal liebevoll „den Iraner“ nennen. Genau genommen müssten wir ihn „den Afghanen“ nennen, denn tatsächlich lebt seine Familie ’nur‘ im Iran und er ist kein „echter Iraner“. Aber mit Spitznamen ist es eben so, wie es manchmal mit Spitznamen ist: sie machen nicht immer Sinn und nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau. Aber wie gesagt, wir meinen es nur lieb und in keinster Weise abwerten.

(Soll an dieser Stell nur mal erwähnt werden: das klingt ja für Außenstehende oftmals etwas seltsam, aber so hat sich das – wie es eben mit manchen Dingen so ist – in der Familie halt eingebürgert. Wir könnten nicht weiter davon entfernt sein, ihn in irgendeiner Form mit seiner Herkunft aufzuziehen. Aber ja, so was wie Kulturunterschiede sind an mancher Stelle schon eine ziemlich reale und oftmals witzige Sache…)

Lange Rede, kurzer Sinn; wir haben natürlich schon an anderer Stelle – auch über einen längeren Zeitraum hinweg – Zeit miteinander verbracht und Ausflüge unternommen. Dennoch sind beinahe drei Woche zusammen auf Reisen dann doch noch mal eine andere Hausnummer! Und ich war zumindest dahingehend unsicher, ob seine Nerven das so gut mitmachen würden. Immerhin haben unsere Reisen für manch einen sicherlich wenig mit Entspannung zu tun. Wir sind viel unterwegs, schauen viel an und na ja. Es passiert halt auch ziemlich viel, wenn man ein bisschen länger im Ausland unterwegs ist.

Ich war also ein bisschen skeptisch, ob er sich darüber im Klaren war, auf was er sich da eingelassen hat. 

Und was soll ich sagen? So ganz sicher bin ich ja nicht, ob der Herr uns noch mal begleitet… Seine Nerven wurden nämlich ganz schön strapaziert!

Zugegeben weniger von uns, als von den Umständen selbst. Aber nachdem wir einige Tage lang und zu Beginn unseres Trips einen Lauf hatten, schlich sich der Wurm ein. Vor allem, was die Unterkünfte anbelangte.


Es begann ausgerechnet an dem Abend, als wir morgens noch in einer wunderschönen Altstadtwohnung (mit allem, was man sich vorstellen kann: hohen Decken, Parkett, Badewanne mit Löwentatzen, einem niedlichen Balkon mit Blick auf den Innenhof, überall Kunst und Antiquitäten…) aufgewacht sind. 

Es war schon spät geworden, die Sonne längst untergegangen und wir parkten so eben nach einem langen Tag, vollgepackt mit Erkundungen entlang der Emilia-Romagna, das Auto vor dem Tor zur Einfahrt unserer Unterkunft. Alles sah normal aus.
Da war das Haus, dass wir gebucht hatten und wir noch so naiv zu glauben, dass wir auch gleich dort übernachten würden. 

Tja, das änderte sich recht schnell, als auf unser Klingeln keiner antworte. Auch nach vielen Malen nicht. Und auch auf unsere Anrufe wollte niemand antworten und so wurde uns doch recht schnell klar, dass da gerade was schief ging. 

Das Haus sah zwar bewohnt aus; öffnen wollte uns dennoch niemand. 

Irgendwann, nach so einigen Versuchen, ging endlich die Vermieterin ans Telefon. Oder besser: die Frau, die das für die Besitzer übernahm. Und diese Frau behauptete, dass sie schon seit zwei Jahren die Villa nicht mehr vermieten würde.

Wie es denn dann sein konnte, dass wir das Inserat ganz regulär auf Airbnb gefunden und natürlich auch eine Buchungsbestätigung mit allem drum und dran hatten (wir hatten der Dame sogar früher am Tag eine Nachricht mit unserer ungefähren Ankunftszeit hinterlassen – gut, darauf kam keine Reaktion, aber so richtig skeptisch gemacht hat uns das jetzt auch noch nicht), konnte sie uns wiederum nicht beantworten. 

Eben nur, dass wir an diesem Abend definitiv nicht in dieser Villa unterkommen würden. 

Was macht man also, nach 21 Uhr, mitten in der Pampa und vor einem Haus, zu dem man lange Zeit eine enge, gewundene Bergstraße in dem Glauben hoch fuhr, dass man dort übernachten würde? 

Man ruft den Kundenservice von Airbnb an. 

Also ich. 

Während meine Schwester am anderen Ende noch mit der Dame von der Villa diskutiert hat. 

Wie sie sich das vorstellen würde, wo wir nun unterkommen würden?

Tja, da hatte sie dann irgendwann – oh Wunder – doch noch eine Lösung. Ein Hotel (ein Schelm, wer bei dem Zufall böses denkt…), ganz in der Nähe, dass auch noch zufällig mitten in der Hauptreisezeit drei Zimmer frei haben sollte… 

Der nette Mann bei Airbnb war über die Lösung dann wiederum sehr glücklich. Seine Aufgabe hätte ja immerhin darin bestanden, sich spätabends eine Unterkunft in der Nähe von „mitten im Nirgendwo“ aus dem Ärmel zu schütteln. Für fünf Personen und in Mitten der Hauptsaison sicherlich keine Aufgabe, um die er zu beneiden gewesen wäre. Er wies uns daher an, auf das Angebot einzugehen (während sie natürlich die Kosten dafür tragen würden). 

Das mit dem Hotel war dann tatsächlich recht unkompliziert; die Fahrtzeit war okay und es stellte sich zwar als schlicht, aber auch sehr sauber und modern heraus. Und das ist mehr, als ich von so manchem Hotel behaupten kann, mit dem ich mich im Vorfeld beschäftigt und das ich bewusst gebucht habe…

Einen Haken hatte die Sache mit unserem Ersatz-für-eine-Villa-Hotel aber dennoch: wir hatten halt geplant, abends selbst zu kochen. Was wiederum in so einem normalen Hotel, sei es noch so schön, eher schwer machbar ist. 

Also begaben wir uns gegen 23 Uhr noch auf Essenessuche. Ihr könnt euch sicherlich denken, wie das um diese Zeit so abgelaufen ist. Alle hatten Hunger, aber kaum etwas hatte überhaupt noch geöffnet (ganz entgegen dem, was Google zu den Öffnungszeiten behauptete) und das Wenige, was man bekommen konnte, waren eher Drinks, als was Handfestes. Und das mit zwei Männern im Auto, die schier am Verhungern waren… 

Aber dann, tja, dann fand ich wider Erwarten den 6er im (Essens) Lotto: ich war ausgestiegen, um in den engen Gassen eben schnell zu Fuß nach einigen Restaurants zu sehen, die Google als noch geöffnet bezeichnete. Und tatsächlich fand ich eines; ein Restaurant, dass noch offen war und uns sogar noch Pizza machen würde. Nun gut, glaubte ich zumindest so ungefähr fünf Minuten lang. Genau so lange dauerte es nämlich, bis der Rest der Familie geparkt und ich mit ihnen im Schlepptau vor dem Restaurant stand. Denn genau in diesem Moment schloss man uns im wahrsten Sinne des Wortes die Tür vor der Nase. 

Und wir? Wir gaben dann auf und fuhren zurück ins Hotel, um auf dem Bett Käsenbrot zu essen. Ein Hoch auf unsere Kühlbox und das Frühstück für den nächsten Tag (das wir ja zum Glück im Hotel nicht benötigen würden)!

Nun gut, so etwas kann einem ja mal passieren. Es ist ja eh ein Wunder, dass angesichts der Anzahl an gebuchten Unterkünfte in unserem Leben noch nie etwas derartige schief gelaufen ist. War ja noch mal Glück im Unglück und so…
(Besagte Pizzeria befand sich nämlich in einem wirklich niedlichen Städtchen, dass zwar überhaupt nicht auf unserer Liste stand, wir aber dennoch am nächsten Morgen noch mal bei Tageslicht besichtigten.)

Und irgendwie war’s ja doch ganz lustig. Eine nette Familien-Anekdote, die man sich noch Jahre später gern und mit einem Lächeln erzählt

Oder wäre es zumindest wäre es witzig gewesen. Wenn das denn dann nicht so weiter gegangen wäre!



Nach einem langen Tag, der vor allem aus der Autofahrt weiter nach Apulien bestand (also viele, viele Stunden im Auto), kamen wir so langsam in die Nähe unserer Unterkunft. Seltsamerweise fand zwar unser Navi die Adresse nicht, aber das war auch nicht das erste Mal der Fall. Also verließ ich mich auf Google Maps und Airbnb, die einem die Adresse gleich von der App aus damit öffnen ließ (ihr wisst schon: unnötige Fehlerquellen vermeiden).

Kurz habe ich mich – nach unserem letzten Stop und auf dem Weg in die Unterkunft – zwar gewundert, dass dass die verbliebende Fahrzeit nun doch noch etwas mehr betrug, als zunächst angenommen, aber zu dem Zeitpunkt war ich der Meinung das läge mehr an meinem Gedächtnis, als an einem echten Problem.

Unsere eigentlich eingeplante Unterkunft war uns kurz nach der Buchung storniert worden; daher hatten wir recht kurzfristig eine andere wählen müssen. Und ich war schlicht der Meinung, ich hätte die Entfernung falsch im Kopf behalten… 

Dieser Meinung war ich auch noch eine ganze Weile lang…

Gut, beruhigend war es nicht gerade, sich auf die Navigation mit dem Smartphone verlassen zu müssen, während man immer tiefer in einen Wald hineinfährt (übrigens der Forestra Umbra – ein sehr schönes Gebiet!) und zunehmend seltener noch Netz, geschweige denn eine Internetverbindung hatte.

Die Fahrt begann auch sich so langsam zu ziehen. Aus den wenigen Kilometern wurde auf der schmalen, kurvigen Waldstraße bald mehr als eine Stunde Fahrzeit. 

Die letztlich – ihr ahnt es sicherlich schon – damit endete, dass es mitten auf der Waldstraße – natürlich ohne ersichtliche Unterkunft weit und breit – hieß: „Sie haben ihr Ziel erreicht“. 

Joa, hatten wir ziemlich offensichtlich nicht. Und leider auch mal wieder kein Netz. Was anscheinend in der Gegend mehr die Regel, als die Ausnahme war (wie uns ein nettes Pärchen, dass vorbei fuhr, erklärte). 

Es blieb uns also nichts anderes übrig, der Straße weiter zu folgen und darauf zu hoffen, dass sich entweder dort die Unterkunft doch noch befinden würde oder wir endlich wieder Netz finden würden, um den Vermieter kontaktieren zu können. 

Zum Glück war zumindest letzteres recht schnell möglich. Nur leider hatte der Herr keine Antwort für uns, die wir hören wollten… 

Meine Skepsis bezüglich der verbleibenden Strecke war leider berechtigt gewesen und unsere Unterkunft lag eben doch wesentlich näher an Monte Sant’Angelo, als Google Maps angenommen hatte (und ich hatte mich noch gewundert, da ich mir die Entfernung schon bei der Buchung genau angeschaut hatte und es so wirkte, als läge das Haus in Stadtnähe!)… Wie das passieren konnte? Keine Ahnung. Ich gehe mal davon aus, dass die schlechte Netzabdeckung dafür verantwortlich war. Änderte nichts am Ergebnis des Ganzen. Der Vermieter (der nun schon gute zwei Stunden immer wieder von uns vertröstet worden war) teilte seinen Standort mit uns und natürlich befand sich der in der genau ENTGEGENGESETZTEN Richtung. 

Also hieß es: einmal die ganze anstrengende und anspruchsvolle Straße wieder zurück, um durch den Wald wieder in Stadtnähe zu gelangen. 

Da musste der Vermieter doch glatt noch eine weitere Stunde auf uns Warten… 

Wir hatten zwischenzeitlich das Vergnügen mit mehreren Eulen, die auf der Straße saßen oder plötzlich tieffliegend die Straße überquerten. Wir begegneten sogar einer einsamen Kuh am Straßenrand, die sich wohl auf einen kleinen, nächtlichen Ausflug begeben hatte. 

Irgendwann, nach etwas, was sich wie eine Ewigkeit angefühlt hatte, erreichten wir endlich die Abzweigung und sahen: Flammen.
„Wäre es nicht super,  wenn es nach dieser Odyssee nun dort auch noch brennen würde?“, hatte mein Papa etwas weiter oben, als wir eine Rauchsäule wahrnahmen, noch gescherzt. 

Zugegeben fanden wir den Witz nicht mehr allzu lustig, als wir uns dem vermeintlichen Standort – zumindest hofften wir, dass wir dieses Mal das richtige Ziel ansteuerten – immer näher kamen und es tatsächlich so wirkte, als würde es genau dort brennen, wo die Unterkunft stehen sollte.

Zum Glück gab es dann aber noch keinen Großbrand in unserer Unterkunft. Der Vermieter stellte einfach nur mit seinen Kumpels Holzkohle im Garten her… War ja auch kein Wunder, dass dem, bei all der Warterei, mittlerweile langweilig geworden war. 

Der Mann sah unsere späte Ankunft zum Glück gelassen. Ehrlicherweise muss man sagen, dass ihm auch nichts anderes übrig blieb. Er konnte kein Englisch und selbst wenn wir mehr als drei Brocken Italienisch hätten sprechen können, wären die angesichts seines Dialekts sinnlos gewesen. Zum Glück verstehen sich Handwerker (sowohl mein Papa, als auch der Iraner arbeiten beide in handwerklichen Berufen) untereinander ja auch ohne viele Worte und wir bekamen eine fröhliche Führung durch das Haus, die vor allem darin bestand, dass vielen Dingen – von kurzem Kauderwelsch begleitet – ein Schlag versetzt wurde. Das war wohl seine Art uns zu sagen, dass die Spülkästen gerne mal hängen bleiben, es dafür aber eine Lösung gab…

Das mit der Sprachbarriere wäre einige Zeit später allerdings fast noch nach hinten los gegangen. Was eher witzig begann, nahm eine weniger komische Wendung, als der Iraner – als der guter Koch, der er ist, hat er gleich seine Chance gesehen, am nächsten Abend den Küchenchef zu spielen – von dem netten Herrn gerne ein bisschen Holzkohle für den Grillkamin auf der Terrasse haben wollte. 

Das stellte sich dann aber doch etwas komplizierter, als die sich selbst erklärende Sache mit den Spülkästen heraus. Aber erfinderisch wie der Iraner nun mal ist, dachte er gleich an seinen italienischen Arbeitskollegen. Den rief er an und bat um Übersetzungshilfe.

Tjaaaa…. So ganz genau nachvollziehen was da „lost in translation“ ging, konnten wir nicht, aber allem Anschein sprach der Vermieter einen wirklich fiesen Dialekt und im Ergebnis war der eben noch nette Mann auf einmal gar nicht mehr so freundlich und wollte unbedingt ein Foto sehen. 
Von was er ein Foto sehen wollte? Tja, da kamen wir schon noch dahinter.

Ein Foto vom Hundehaufen, den wir angeblich im Haus gefunden hatten… 

Zum Glück für alle Beteiligten konnte auch dieses Missverständnis nach einigem Hin und Her geklärt werden. Wir bekamen daraufhin sogar das gute Zeug an Grillkohle (quasi gerade erst selbst hergestellt) und konnten ein paar sehr schöne Abende lang auf einer sehr schönen Terrasse grillen. Wir benannten dabei sämtliche streunenden Katzen der Nachbarschaft, die natürlich von dem Geruch angezogen wurden (Francesco Tutti und Leni Riefenstahl sind meiner Meinung nach die kreativsten Beispiele…) und hatten eine Menge Spaß. 

Unsere Pechsträhne schien beendet und unser Glück hielt sogar noch für die Dauer einer weiteren Unterkunft an.

Bis, tja bis…


… weiter zu Teil 2 (coming soon)

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  1. Vanessa

    1. Oktober 2022 um 17:36 Uhr

    Liebe Christine,
    ahhh, das Leben schreibt die besten Geschichten, wie ich finde. In den Situationen ist das natürlich immer etwas nervig, aber es ist hinterher meist sehr erzählenswert….Und du hast es echt gut beschrieben, als wäre ich dabei gewesen… Bin ja froh, dass ich direkt weiterlesen kann :D
    Liebe Grüße!

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  2. S.Mirli

    5. September 2022 um 11:23 Uhr

    Ich liiiiebe solche Anekdoten. Sind wir mal ehrlich, ein perfekter Urlaub kann überhaupt nichts, erst solche Erlebnisse bleiben ewig im Gedächtnis und ich muss zugeben, noch jedes einzelne Mal, wenn ich auf Urlaub gefahren bin, denke ich mir bis zum letzten Moment, ob es das Hotel, Apartment, was auch immer, überhaupt gibt. Bisher hatte ich zum Glück noch nie so ein Erlebnis, aber eben, man hat schon hunderttausend solche Erfahrungen erzählt bekommen. Ich weiß auch noch, als wir einmal in Südfrankreich ein Airbnb gebucht hatten und uns der Inhaber über eine Stunde durch die Wohnung geführt hatte, hat er uns ohne einmal Luft zu holen zugequatscht und alles erklärt – nur dass wir kein Wort verstanden haben. Ich habe in der Schule zwar französische gelernt, aber das war ein Dialekt und ein schneller Redefluss, dass es auch chinesisch hätte sein können. Hat ihn aber nicht gestört.
    Ich freu mich ehrlich jetzt schon auf die Fortsetzung, musste sehr schmunzeln …
    https://www.mirlime.at

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  3. ach weh, da habt Ihr ja einiges durchgemacht… Spannend geschrieben
    LG

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  4. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Im Nachhinein lässt sich das immer gut sagen. Und man kann dann darüber lachen. In dem erlebten Moment ist es wohl nicht immer lustig. So mitten in der Pampa zu landen. Oje. Ihr habt es anscheinend gut gemeistert.

    Liebe Grüße
    Sabine

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  5. Ein Erlebnis allemal. Und im Nachhinein sicher leichter zu tragen. Ich lese deine Beiträge sehr gerne!

    Zeilentänzerin

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  6. Hallo Christine,
    da ich deinem Blog ja schon seit einiger Zeit folge, hatte ich sofort eine vage Ahnung davon, was du mit deinen Worten, dass eine Reise mit euch doch schon sehr erlebnisreich vonstatten geht, aussagen wolltest. Auch bei diesem Trip habt ihr ja mal wieder einiges erlebt. Im Nachhinein sind solche Geschichten natürlich immer sehr unterhaltsam. Wenn man mittendrin steckt, ist es vermutlich nicht immer ganz so schön. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Freund deiner Schwester trotz aller Widrigkeiten das Abenteuer geschnuppert hat und gerne wieder mit euch verreisen möchte. Schließlich zeigt es ja auch, wie gut ihr in Krisensituationen zusammenhaltet und es festigt auch in Sachen Problemlösung. ;o)
    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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  7. Liebe Christine,
    wir kennen auch einen Iraner, der eigentlich ein Afghane ist und ein sehr lieber Kerl. Nachdem sein Name so ähnlich wie Bakschisch klingt, heißt er bei uns auch so ;-) Er ist darüber nicht beleidigt, was vermutlich auch damit zu tun hat, dass zwar hierzulande die Übersetzung eher in Richtung Trinkgeld bzw. Schmiergeld geht, aber die ursprüngliche Bedeutung Gabe oder Geschenk lautet. Eure Urlaubserlebnisse waren durchaus abenteuerlich, aber andererseits gehört das doch auch irgendwie dazu. Wenn alles reibungslos und wie gewohnt sein soll, kann man ja gleich zuhause bleiben ;-)
    Schönes Wochenende!
    Traude
    PS: Wegen Platzmangel im Zusammenhang mit Vorratshaltung: Im vorigen Posting zum Thema habe ich erwähnt, dass ich sowohl vom Wohnwagen-Camping als auch vom Wohnen auf 30 qm weiß, dass letztendlich ÜBERALL Platz für Vorräte zu finden ist ;-))

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  8. Guten Morgen, es klingt zwar scheinbar witzig, aber alles hätte ich so nicht erleben wollen. Ich hätte einen Panikanfall nach dem anderen bekommen. Danke, dass Du uns daran teilhaben lässt. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Jana

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  9. Romy

    2. September 2022 um 19:32 Uhr

    Das klingt ja wirklich nach einen tollen Erlebnis, die 3 Wochen wirst du so schnell nicht vergessen. LG Romy

    Antworten
  10. Nicole

    2. September 2022 um 14:55 Uhr

    Ich finde, Spitznamen sind immer individuell und das finde ich auch fein. Wenn der bespitznamte es eben auch mag.
    Aber da habt ihr ja wirklich eine ganze Menge erlebt. Und es mit Humor genommen und einfach gemacht. das mag ich.
    Darum bin ich jetzt auch ziemlich gespannt auf Teil 2.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Nicole

    Antworten
  11. Astrid

    2. September 2022 um 12:51 Uhr

    Na das habe ich ja mal gerne gelesen, ich, die die letzten Jahre im Umkreis von 350 Metern um ihr Haus verbracht hat! Irtalien ( welche Fehlleistung!) ist mir eh ein Buch mit sieben Siegeln, das war eher das Terrain des Herrn K. Jetzt bin ich auf die Fortsetzung gespannt.
    Danke für deinen Kommentar bei mir, so bin ich aufmerksam geworden!
    GLG
    Astrid

    Antworten
  12. Yasmina

    2. September 2022 um 12:12 Uhr

    Nachdem ich ja seit Jahren in dem Adventskalender-Game drin bin, finde ich es nicht mehr so wild :D Die ersten Kalender werden schon seit längerem im August vorgestellt und ab dann zum Vorbestellen freigegeben und die Drogerien ziehen zum 1. September nach =) 30°C hat es bei uns zum Glück nicht mehr, angenehme 20°C reichen mir auch <3 :D
    Ich bin selbst immer ein wenig schockiert wie viel ich vertrage, auch wenn ich teilweise monatelang gar nichts trinke. Kann man als Vorteil oder als Nachteil sehen, man weiß es nicht xD
    Also mir war es dieses Jahr teilweise echt zu warm um überhaupt rauszugehen, bis auf kleine Spaziergänge habe ich nicht so viel gemacht. Da war mir meine Wohnung mit Ventilator doch ganz genehm :D Jetzt seit ein paar Tagen finde ich es richtig schön, nicht zu warm oder zu kalt.
    Ja das glaube ich dir, bei 40°C Wandern wäre auch sicher nicht so gesund, das macht der Körper ja auch gar nicht mit.
    Wir hatten ja auch echt viel Sonnenschein in Stockholm, nur am Samstag – genau als wir die Fahrt durch die Schären gemacht haben, war es super bewölkt und hat sogar geregnet. Aber gut man kann nicht nur perfektes Wetter haben xD
    Für mich als Reisebüro Tante sind halt Airbnb's eh ein rotes Tuch, bei privat vermittelten Sachen haben wir ja nichts davon ^^ Ein Glück gibt es aber auch Ferienwohnungen und Ferienhäuser, das vermitteln wir dann Kunden die mit mehreren unterwegs sind =)

    Das is ja witzig mit dem Spitznamen. Mein Vater kommt ja aus Melilla, das is eine spanische Enklave auf dem afrikanischen Kontinent und liegt genau bei Marokko. Obwohl er Spanier is, nennen ihn auch alle Africa Man :D
    Ja in einem normalen Hotel is selbst kochen oftmals nicht so machbar, außer man hat ein Studio oder Apartment. Als ich im Juli auf dem Open Beatz Festival war, hatten meine Freunde und ich ein Hotel in Fürth. Wir kamen da an und hätten wir gewusst, dass wir quasi eine halbe Küche dabei haben, hätten wir direkt Verpflegung gekauft xD Da war echt fast alles da, sogar ein mittelgroßer Kühlschrank statt einer Minibar. Na ja fürs nächste Mal, wenn wir in das Hotel gehen sollten, wissen wir es ^^
    Ohje das mit der ganzen Straße wieder zurück fahren, in so einer Gegend stelle ich mir auch ein bisschen abenteuerlich vor :D Aber ein Glück brannte es nicht auch wenn es erst so aussah, das wäre ja echt eine Pechsträhne gewesen wie sie im Buche steht.

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