Mehr oder weniger sinnfreies Alltagsblabla #20


Eine ganze Weile lang hatte ich jetzt nicht so wirklich das Bedürfnis mal wieder einen Beitrag voller Alltagsblabla (meinem ganz persönlichen Potpourri aus Dingen, die mir gefallen haben) zu verfassen. Irgendwie war lange Flaute an Film- und Serienfront. Und dann kam alles Gute auf einmal. Also wurde es mal wieder Zeit!

… bald geht’s in den Urlaub

Vor allem dachte ich, dass diese bunte Mischung aus Empfehlungen aus allen möglichen Dingen ein guter Abschluss wäre, bevor ich mich in die Sommerpause verabschiede.

Für mich geht es die nächsten Wochen über gemeinsam mit meiner Familie nach Schweden! Ich freue mich wirklich sehr darüber, dass es uns auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, uns diese Familienzeit freizuschaufeln und gemeinsam auf große Tour zu gehen. Und eine große Tour wird es tatsächlich… Vom Häuschen am See bis hinauf nach schwedisch Lappland (und der Mitternachtssonne!) werden wir so einiges von Schweden sehen und erkunden.
Das wird sicherlich sehr witzig und spannend!
Und hoffentlich, was die Unterkünfte angeht, etwas weniger anstrengend als im letzten Jahr… Aber mal ehrlich: so ein Pech kann man ja auch nicht zwei Mal haben.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf dieses Land, dass sich bisher noch so überhaupt nicht erkundet habe und was sich als Ziel so spontan ergeben hat. Ursprünglich war geplant, dass uns der Freund meiner Schwester begleiten würde, aber als sich dieser entschloss, in dieser Zeit der Heimat einen Besuch abzustatten, änderte sich unser Reiseziel von eher wärmeren Gefilden, wie Frankreich oder Griechenland, noch einmal.

Wer mehr über unseren Trip erfahren will, bis es hier auf dem Blog wieder weiter geht, dem empfehle ich einen Besuch bei Instagram.


SerienBLABLA


Servant


Was nun folgt, wird sicherlich ein bisschen wie eine Werbung für Apple TV wirken… Denn alle Serien, die ich nun erwähnen werde, sind genau dort zu finden. Aber ich muss halt auch einfach sagen: seit ich vor ein paar Monaten einen Trailer für WeCrashed gesehen habe, habe ich spontan den Streaming Dienst abonniert und war schlichtweg begeistert von der Qualität der Serien!
Das eben erwähnte WeCrashed mit Jared Leto und Anne Hathaway war unheimlich unterhaltsam, aber mindestens genauso gut (wenn nicht sogar besser – aber letztlich sind die zwei Stories auch nicht miteinander vergleichbar) war Servant!

Diese Serie hat es einfach in sich! Und eigentlich sollte man im Vorfeld so wenig wie möglich über die eigentliche Story lesen oder sehen und sich einfach nur darauf einlassen. Denn genau dann macht die Serie, was sie am besten kann: einen überraschen, fesseln und schockieren! Aber auf eine clevere, schlaue Art und ohne auf irgendwelche Splatter-Effekte oder Jumpscares zu setzen. Das ist im besten Sinne des Wortes Psychohorror…

(Und diese Sache mit dem Essen… Himmel, wie kamen die nur auf diese Ideen?! Jeder der die Serie gesehen hat, weiß was ich meine…)

Aber kurzgesagt: es geht um Familie Turner, die ein Kindermädchen für ihren Sohn engagiert. Der nur eine Puppe ist… oder doch nicht?

Besonders schätze ich, dass es die Serie in drei Staffeln schafft, nicht eindeutig in die Mystery-Schiene zu driften…
Man kann sich einfach nie sicher sein, ob nun Satan oder doch nur ein Haufen Irrer verantwortlich für alles ist. Wer gut und wer böse ist oder wie denn nun bitte alles enden wird…
Die Geschichte ist wirklich sehr fesselnd und wirft einem immer wieder die eigenen Gedanken und Erkenntnisse über den Haufen!

Die einzelnen Episoden haben dabei im Schnitt nur ungefähr 30 Minuten Lauflänge und ich habe mich vor allem darüber gefreut Rupert Grint mal wieder ein einer Rolle zu sehen. Ron Weasley ist erwachsen geworden und sorgt in der sonst eher düsteren und spannenden Serie hin und wieder für ein bisschen Auflockerung.
Überhaupt hat die Serie einfach alles, was man sich wünscht: eine wirklich sehr gute Story, die dicht erzählt ist (und eben hin und wieder tatsächlich auch Humor), tolle Schauspieler und man weiß auch schon, dass nach der kommenden, vierten Staffel Schluss sein wird.

Allein für diese Serie lohnt sich meiner Meinung nach schon ein Monat Apple TV…

Kleiner Fakt am Rande: Einer der Producer ist M. Night Shyamalan, den ich ja für seine Filme wie The Sixth Sense oder Signs wirklich sehr schätze (der aber leider in den letzten Jahren oft dermaßen daneben gegriffen hat…). Hier führt er nur einige Male Regie und seine Folge stechen wirklich heraus!

SEVERANCE – Auch diese Serie ist eine, für die allein sich meiner Meinung nach Apple TV schon lohnt… Und eine weitere dieser Geschichten, über die man im Vorfeld so wenig wie möglich wissen sollte!
Auch hier nur kurz angerissen: Severance bezeichnet eine Prozedur, die dafür sorgt, dass die Mitarbeiter der Firma Lumon sich während ihrer Arbeitszeit nicht an ihr Selbst aus dem Privatleben erinnern können – und umgekehrt.

Für mich ist das schon jetzt eine der besten Serien des Jahres und ich kann es einfach nicht erwarten, bis ich endlich erfahre, was nach der letzten Folge passieren wird. Die war nämlich derart spannend… schon lange saß ich nicht mehr so angespannt vor dem Fernseher und habe mitgefiebert!
Aber auch alles, was zu diesem wirklich grandiosen Staffelfinale hinführt, ist einfach gut. Zugegeben habe ich ein, zwei Folgen gebraucht, um mit den Charakteren warm zu werden (ein Stück weit ist das aber sicherlich auch gewollt) und man braucht etwas, um zu kapieren, wie großartig die Idee hinter der Serie ist… aber dann, oh mann, ist es einfach gigantisch gut!

Eine sehr intelligent geschriebene Serie – auf die ihr euch auch einfach ohne zu viele Infos rundum die Geschichte einlassen solltet! Einfach anschauen und süchtig werden…

DEAD MOUNTAIN – Und weil man einfach nicht genügend wirklich gute Serien schauen kann, gibt es als letztes noch einen Tipp, den ihr auf Amazon findet (allerdings zum Kauf). Dead Mountain ist eine russische Serie und beschäftigt sich mit dem ominösen Vorfall auf dem Djatlow Pass, bei dem eine Wandergruppe auf mysteriöse Weise ums Leben kam und um den sich mehr als nur eine Verschwörungstheorie rankt.
In mehreren Zeitebenen arbeitet die Serie die Ereignisse rund um die Wanderer auf und geht dabei recht interessante Wege. Ich muss sagen, dass ich schon in der Vergangenheit russische Serien und Filme recht ansprechend fand (sie wirken recht frisch, wenn man sonst vor allem amerikanische Sehgewohnheiten hat) und da ist diese Serie keine Ausnahme. Teils schwarz/weiß und auf 16mm gefilmt, geht die Serie allein optisch schon ungewohnte Wege und die Story packt einen. Man will wissen, was den Jungen Menschen passiert ist und die Tatsache, dass man über deren Ende quasi von Anfang an Bescheid weiß, macht das Serienfinale nur umso tragischer.
Die Serie ist wirklich sehenswert, wenn man Lust auf etwas anderes und vor allem in sich abgeschlossenes hat!


Leseblabla

Andy Weir – Der Astronaut

Andy Weir ist vielen von euch sicherlich von seinem ersten Roman Der Marsianer bzw. der Verfilmung mit Matt Damon bekannt.

Er hat aber auch noch ein paar andere Bücher geschrieben. Zum Beispiel Artemis (mochte ich auch) oder eben Der Astronaut (mochte ich noch lieber).
Auch dieser Roman wird bereits verfilmt. Was ich absolut verstehen kann! Ich habe schon viel Sci-Fi gelesen, aber Andy Weir’s Bücher gehören echt zu meinen liebsten in diesem Genre! Sie sind einfach immer sehr spannend und erhalten sich trotz der oftmals aussichtslos erscheinenden Lage einen gewissen Witz und Positivität.

In seinem letzten Werk dreht sich alles um einen Mann, der ohne Erinnerungen an sein Warum auf einem Raumschiff aufwacht. Seine Kollegen sind tot und erst nach und nach kommen die Erinnerungen an die vergangenen Geschehnisse zurück…

Und Mann, was das dann für eine Entwicklung nimmt… Man rechnet zunächst ja mit einem recht klassischen Mann-allein-im-Weltraum-Szenario und dann wird alles noch viel größer. Und ungewöhnlicher… Ich hab das Buch wirklich sehr genossen und kann es jedem empfehlen, der schon Der Marsianer mochte. Oder eben gerne Sci-Fi Romane liest.


GAMESBLABLA

It Takes Two

Wenn meine Schwester und ich ein Game spielen, dann sieht das in der Regel so aus: meine Schwester spielt und ich gebe Hinweise. Oder ich klopfe schlaue Sprüche. Oder nerve meine Schwester mit manchmal nicht ganz so schlauen Ratschlägen…

In diesem Fall lief das aber nicht ganz so entspannt für mich ab! Denn bei It Takes Two spielt ihr gemeinsam. Ihr schlüpft in die Rollen von Cody und May, einem Ehepaar, dass sich gerne scheiden lassen würde. Wenn da nicht Dr. Hakim dazwischen gekommen wären, der die zwei kurzerhand in die gebastelten Puppen der gemeinsamen Tochter steckt und sie zusammen Abenteuer rund um das Haus erleben lässt.

Und das macht einfach unheimlich viel Spaß! Das Spiel ist super abwechslungsreich und voller ebenso liebevoller wie innovative Rätsel. Jede der Figuren hat eigene Fähigkeiten und so müsst ihr tatsächlich richtig zusammenarbeiten. Meine Schwester hat das hin und wieder zur Verzweiflung getrieben, da ich nicht mehr sonderlich geübt mit dem Controller umging… Aber auch wenn man nicht häufig spielt, schafft man es mit etwas Geduld auch ohne viel Gaming Erfahrung.
Und selbst wenn bei Hüpfpassagen wir Ungeübten uns mal anstellen: das Game ist einfach ein so großer Spaß, dass es einem egal ist.
Ich habe schon lange (vielleicht auch noch nie) nicht mehr etwas so liebevoll gestaltetes, mit toller Story, toller Grafik, tollem Soundtrack UND viel Spielspaß gespielt! Und es hatte auch eine wirklich angenehme Länge an Spielzeit (ich glaube so um die 20 Stunden für uns).
Riesiger Tipp!
(Gut, ist halt auch echt nicht umsonst Spiel des Jahres geworden…)


Filmblabla

In den letzten Monaten habe ich leider sehr viel Mist gesehen. Und wenig, was erwähnenswert wäre. Aber auch, wenn mir kaum Film genügend im Gedächtnis geblieben ist, dass ich ihn empfehlen möchte, kann ich doch immerhin vor einigen „warnen“…


Hunter Hunter


Also eines muss ich bei diesem Film gleich vorweg sagen: die letzten fünf Minuten sind großer Mist – finde ich. Denn ganz viel an Atmosphäre, was dieser Film rund um eine dreiköpfige Familie, die in einer kleinen Hütte mitten im Wald von der Jagd lebt und die nicht „nur“ von einem wilden Wolf bedroht wird – geht da flöten. Ich bin also irgendwie zwiegespalten, was diesen Film angelangt. Und doch fand ich ihn zum großen Teil sehr sehenswert. Er hat seine Schwächen in der Story und schafft es dennoch eine wirklich bedrohende Atmosphäre zu schaffen… Definitiv nichts für zartbesaitete Zuschauer, aber hat seine Momente und Wendungen.

THE CURED – Ein kleiner, aber feiner Horrorfilm, der in Irland spielt und sich mal mit einem etwas anderen Aspekt eines Zombie-Virus auseinander setzt: was passiert, wenn es ein Gegenmittel gibt, sich die „Zombies“ – und die restliche Bevölkerung – aber anschließend an all die Gräueltaten, die in ihrer Krankheitsrage passiert sind, erinnern können?
Und was soll mit denjenigen 25% geschehen, die resistent gegen das Heilmittel sind?
Dreh- und Angelpunkt des Films ist ein solch geheilter „Zombie“, der zu den Resten seiner Familie zurückkehrt und sich selbst mit diesen Fragen und den Reaktionen seines Umfelds auf seine Erkrankung auseinander setzen muss. Die Ablehnung, die Angst, der Widerstand und die drohende Tötung von tausenden Menschen, ergeben eine recht düstere Mischung. Das ist definitiv kein Film zum Wohlfühlen, eher einer, der nachdenklich macht.

Ganz großen Bogen drum herum machen:

THE BROKEN HEARTS GALLERY – Seit wann gibt es eigentlich keine wirklich süßen und lustigen romantischen Komödien mehr? Gefühlt hatten die das letzte Mal Anfang der 2000er ihre Hochzeit und seit dem kam nix vernünftiges mehr. Wie auch dieser Film. Klingt so niedlich (Frau ist unglücklich verliebt und getrennt, hilft scheiternden Hotel Gründer, indem sie eine Galerie der gebrochenen Herzen – also mit Gegenständen, die an die gescheiterte Beziehung erinnern – im halbfertigen Hotel aufbaut) und kommt irgendwie nicht in die Gänge. Hat total hohle Charaktere (mit null Anziehung) und bringt einem wirklich nie zum Lachen. Schade drum, klang vielversprechend.
Da schaue ich doch lieber wieder „Wie werd ich ihn los in 10 Tagen“.

GOLD – Einen großen Bogen kann man auch um diesen Survival Film mit Zac Efron machen. Diese hanebüchene Story von einem apokalyptischen Australien (? keine Ahnung, denke das müsste Australien sein, aber spielt halt auch keine Rolle. Genauso wenig wie das mit der Apokalypse und der Völkerwanderung, die immer wieder angedeutet wird, die aber überhaupt keinen Einfluss auf die Handlung hat), in dem Zac Efrons Charakter (dessen Namen ich echt vergessen habe) mit irgendeinem ekligen Fremden quer durch die Wüste fährt, um zu irgendeinen Retreat zu gelangen (weil das irgendwie sein Leben besser machen soll; warum wissen wir nicht) und beim Pinkeln Gold findet, ist genauso hohl wie es bin dahin klingt. Zac Efron muss dann aufs Gold aufpassen, während der andere Kerl Werkzeug holen fährt und natürlich geht dann alles schief. Weil überleben kann der Kerl in der Wüste halt nicht wirklich. Wobei man sagen muss: er stellt sich halt auch selten dumm an. So dumm, dass meine Mama sogar den Fernseher angeschrieen hat. So einen dummen „Überlebenden“ habe ich noch nie gesehen (da gab’s sogar ein Flugzeugwrack mit Dach und allem und er hockt sich weiter unter nen Baum, mit kaum Schatten…). Und am Ende sind dann alle tot (haha, „survival“…). Vielleicht besser so.


Musikblabla

In den letzten Monaten habe ich nicht so wirklich etwas neues entdeckt – dafür aber etwas altes wiederentdeckt! Einen Sommer lang war G.Love’s Album Lemonade mein Soundtrack. Über die Jahre bin ich immer wieder bei den Songs hängen geblieben, aber diesen Sommer über spür ich’s wieder so richtig. Seine Songs sind für mich laue Sommerabende und Roadtrip-Feeling!

Neben Ride und Ain’t That Right, mag ich vor allem Beautiful sehr gerne. Letzteres singt er gemeinsam mit der grandiosen Tristan Prettyman, die ich ebenfalls sehr für ihre sommerliche Singer-Songwriter Musik aus Kalifornien schätze. Und wer auf der Suche nach noch mehr Sommermusik ist, dem kann ich ihre Alben Twentythree und Hello nur wärmstens ans Herz legen. Himmel, was habe ich die schon rauf und runter gehört…!


And it’s back and forth, forth and back
Around in a circle now how you like that
How does it feel when you’re going nowhere
Won’t you start sometime, let me know 


alltagsBLABLA

In letzter Zeit versuche ich wieder vermehrt neues in der Region zu entdecken. Eine Weile lang hatte ich daran die Lust verloren und mich eher an die bekannten Wanderungen gehalten. Und so viel Spaß es auch macht wieder neue Wege und die Heimat und Umgebung neu zu entdecken: ich weiß auch, warum ich mal keine Freude mehr daran hatte.
Spätestens, als ich mal anstatt eines „schattigen Waldweges“ eine sehr sonnige Forststraße bei 28° hochgewandert bin, wusste ich wieder, warum ich Wegbeschreibungen und Wandervorschläge manchmal so dumm finde.
Noch dazu hatten sie den Weg derart clever fotografiert, dass es ausgesehen hatte, als führte der Höhenweg wirklich in großer Höhe am See entlang. In Wahrheit lagen zwischen dem Weg und der Wasseroberfläche höchsten so 1-2 Meter…
Aber natürlich gibt es auch einen großen Anteil an eher halbwahren Angaben. Höhenmeter, die niemals so viele Höhenmeter sind, Zeitangaben, die entweder Schnecken oder Sprinter geteilt haben müssen… da ist schon viel Mist dabei!
Trotz der manchmal etwas seltsamen Beschreibungen, hatten wir die letzten Wochenenden sehr viel Spaß dabei was neues und anderes zu sehen! Und ich frage mich halt dennoch, was einen dazu bringt, so seltsame Wegbeschreibungen zu schreiben…

Ach und was mir wirklich aufgefallen ist: hier in der Umgebung gibt es wirklich einen großen Mangel an Wegschildern! Wenn man sich nicht auskennt und die Beschreibung eher vage ist, gibt es wirklich eine große Zahl an Kreuzungen, an denen man eher auf Gutglück entscheiden muss, wohin es weiter geht…


Schon im Frühjahr sind meiner Mama und ich einer Gruppe Alpakas und Wanderern begegnet und aus meinem zunächst spaßig gemeinten: „Das sieht witzig aus; dass sollten wir alle gemeinsam an meinem Geburtstag machen!“, wurde Ernst. Familienessen kann ja jeder; ich wollte eine Familien-Alpaka-Wanderung. Und es kamen dann auch einige mit.
Natürlich erst, nachdem meine Mama es doch noch geschafft hatte, für uns alle Alpakas zu organisieren. Es stellte sich nämlich heraus: Alpaka Wanderungen anzubieten ist ein echt erfolgreiches Geschäftsmodell! Und für einen Samstag in Mai hätte sie bei den meisten Anbietern schon im Frühjahr keine Tiere mehr bekommen.

Also wenn mal gar nichts mehr geht, kaufe ich Alpakas…

Übrigens hatte ich zwar schon im Vorfeld gelesen, dass Alpakas eher weniger zutraulich sind, war dann aber doch erstaunt wie wenig die uns mochten. In meiner manchmal grenzenlosen Naivität, war ich davon ausgegangen, dass die Tiere als Nutztiere zumindest etwas Auslauf und Bewegung wollen würden, aber nein. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die weniger mochten: uns, unsere Annäherungsversuche (gut, man ließ es dann auch gleich bleiben, streicheln mögen die echt nicht und verbiegen sich lieber) oder den Spaziergang.
Die kleine Runde stresste die so sehr, dass sie – kaum zurück auf der Weide und typisch Herdentier – alle gemeinsam erst mal eine Runde gepinkelt haben…

Also diese Alpaka-Wanderungen sind wohl echt so ein typisch Menschen gemachtes Ding und weniger fürs Tier, als für uns. Witzig war es aber halt zugegeben schon. Gerade da ausgerechnet meine Mama das störrischte Tier von allen erwischt und ganz schön mit ihm zu kämpfen hatte. Der wollte zwischendurch lieber durch den Wald (im wahrsten Sinne des Wortes! Er ist durch Büsche und kleine Bäume gelaufen!), als auf dem Weg spazieren gehen.
Meine Schwester hingegen hat mit ihrem (sie hat sich das mit einem Auge ausgesucht… man könnte jetzt durchaus sagen: „Typisch Sozialarbeiter!“) derart nett geredet, dass man wirklich der Meinung war der Kerl würde nun gleich antworten… Aber leider hat er ihr dennoch nie verraten, was er an dem Tag noch für Pläne hatte.


Und damit verabschiede ich mich nun in die den Urlaub. Wie schon eingangs erwähnt, findet ihr mich die nächsten Wochen über höchstens auf Instagram, bevor es hier nach unserem Familien-Roadtrip – mit einigen ungeteilten Urlaubserlebnissen, unter denen vor allem der Freund meiner Schwester zu leiden hatte – wieder weitergeht!

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  1. S.Mirli

    4. August 2022 um 11:07 Uhr

    Ich freu mich schon so sehr auf deine Schweden-Reiseberichte. Ich habe das Land nur einmal bei einer Reise gestreift, ansonsten hatte ich außer Ikea leider wenige Berührungspunkte damit, steht aber auch schon ewig auf meiner Wunschliste. Zumindest nach Stockholm möchte ich einmal. Genieß die Zeit mit deiner Familie auf alle Fälle. Und vielen Dank für die Alpaka Geschichte, wer auch immer die Idee dazu hatte, war ein Genie – nur die Alpakas hat halt niemand gefragt. Ganz liebe Grüße in den hohen Norden, alles Liebe, x S.Mirli
    https://www.mirlime.at

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  2. Was für ein schöner und inspirierender Beitrag und mit Buchcontent, toll! Einen wunderschönen Urlaub wünsche ich dir!

    Zeilentänzerin

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  3. Babsi

    31. Juli 2022 um 18:29 Uhr

    Omg Alpakas liebe ich, ich wünsche dir einen schönen Urlaub! Unser Urlaub wurde leider durch Corona nicht so schön, wie wir gedacht hatten, Gott sei dank hatten wir keinen Urlaub gebucht. Ich wünsche dir eine schöne AUszeit erhol dich gut und bleibt gesund. LG Babsi

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  4. Yasmina

    31. Juli 2022 um 15:02 Uhr

    Dankeschön, hatten super viel Spaß auf dem Open Beatz =) Ja ich freu mich schon, am Donnerstag geht es auch schon auf die Nature One – nach 2 Jahren Corona endlich wieder ins geliebte Hunsrück :D
    Also die Hinfahrt am Freitag verlief tatsächlich super entspannt und ohne Probleme. Die Rückfahrt am Samstag war dafür leider nicht so toll. In Nürnberg gab es eine Signalstörung und alles was in Richtung Süden fuhr, also auch wir, hatte Verspätung bis zu 60 Minuten. Wir sind am Ende auch anders gefahren als geplant, über München statt Augsburg, weil das dann doch entspannter war. Aber das war schon ein Drama :D
    Gerne doch =) Sind richtig schöne Fotos geworden.

    Oh ich wünsche dir ganz viel Spaß in Schweden =) Ich fands auch echt schön, dieses Jahr mal wieder richtig in den Urlaub zu kommen. Im Februar ja Ägypten und letzte Woche Stockholm, solche Auszeiten sind wichtig.
    Klingt nach einer spannenden Serie, aber für mich wäre sie glaube ich nichts.
    „It Takes Two“ möchte ich auch irgendwann mal zocken, das soll ja echt super viel Spaß machen. Bin generell aber etwas weniger am Zocken, weil ich einfach viel zu viel unterwegs bin xD
    Oh nein das mit den Alpaka Wanderungen klingt ja nicht so doll =( Ich habe zum Geburtstag einen Gutschein geschenkt bekommen und habe mich da schon sehr drauf gefreut. Aber ich werde mich da noch ein wenig informieren, gibt da ja auch nochmal Unterschiede und hoffe dass meine Alpakas nicht so gestresst sein werden.
    Auf Instagram bin ich auch immer aktiv im Urlaub, wenn es schon auf meinem Blog dann ruhiger wird, zumindest da Lebenszeichen mit schönen Bildern geben :D

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  5. Die Alpaka-Wanderung hatten wir auch mal geplant. Aber erst kam uns das Wetter und dann Corona in die Quere…

    Die beiden Apple-Serien habe ich mir auch schon notiert! Bin aber noch For All Mankind dran und Ted Lasso steht auch weit oben auf der Prio-Liste. Mal gucken, was ich in den Probemonaten schaffe – aber vielleicht hänge ich auch noch ein oder zwei Monat bei Apple dran. Scheint sich ja zu lohnen.

    Der Astronaut klingt gut!

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  6. Liebe Christine,
    oh euer geplanter Schwedenurlaub klingt nach einer echten Traumreise (ich bin ja ein großer Skandinavienfan, war aber schon viel zu lange nicht mehr „dort oben“…)
    Bei Apple TV muss ich leider aussteigen – wir haben Netflix, prime, Disney+, aber keinen Apfel… Dafür habe ich „der Astronaut“ auch gelesen – und gemocht (ebenso wie den Marsianer). Ich finde – wie du – diese Positivität einfach ansteckend, die die Protagonisten ausstrahlen.
    Filme: Ich habe gleich zweimal hintereinander den neuen ELVIS-Film angesehen! (Und ich war nie ein Elvis-Presley-Fan! Das hat sich durch den Film ein bisschen geändert. Vielleicht bin ich aber auch nur ein Austin-Butler-Fan geworden? Wohl von beidem ein bisschen.)
    In Sachen Alpakawanderung hast du bzw. habt ihr aber wirklich gänzlich andere Erfahrungen gemacht als wir – https://rostrose.blogspot.com/2018/05/alpaka-wanderung-in-den-leiser-bergen.html – Vielleicht gab’s bei uns ja NUR „Sozialarbeiter“-Alpakas ;-)
    Alles Liebe, schönes Wochenende und einen tollen Urlaub wünsch ich dir,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2022/07/mallorca-reisebericht-teil-3-tag-7-bis.html

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  7. Romy

    30. Juli 2022 um 18:36 Uhr

    Alpakas sind klasse, wäre toll – wenn man die als Haustier halten könnte, wie einen Hund. Diese Tiere ziehen mich magisch an. LG Romy

    Antworten
  8. Hallo liebe Christine,
    ich musste so lachen, bei deiner Beschreibung der Alpakawanderung. Zuerst dachte ich: Wie genial. Das wäre ja auch absolut was für mich. Ich hatte da auch eine sehr romantische Vorstellung von und dann hast du unverblümt geschrieben, was die Alpakas davon gehalten haben XD Ja, manchmal klaffen die eigenen Vorstellungen von denen anderer (in diesem Fall der Alpakas) eben doch ein wenig auseinander :o)

    Dann hast du vom anstehenden Urlaub berichtet. Ich wünsche dir eine ganz wundervolle Zeit und viele zauberhafte Erlebnisse. Die wirst du mit Sicherheit haben. Ich freue mich schon auf den nächsten Beitrag von dir, in denen du, davon gehe ich mal aus, bestimmt richtig schöne Fotos zeigen wirst (?) :o)))

    Deine Serienempfehlungen klangen wirklich interessant. Wobei ich allerdings mehr in Richtung Amazonserie tendiere (auch, wenn diese zum Kauf angeboten wird). Wir haben nun schon Netflix und Amazon Prime abonniert. Diese beiden Dienste fordern mich zeittechnisch schon sehr. Bei noch einem weiteren Anbieter wäre das Preis-Leistungsverhältnis dann vermutlich nicht mehr passend (leider ;o)).

    Auch dein Buchtipp klingt richtig gut. Ich danke dir für diese schönen Inspirationen. Da war einiges mit dabei.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

    Antworten
  9. Guten Morgen, so eine Alpaka-Wanderung wäre auch was für mich. Ich liebe es ja, mich mit Tieren zu beschäftigen. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

    Antworten
  10. Super, die Empfehlungen werde ich mir mal ansehen, denn auch bei mir geht es in den Urlaub :).
    Ich wünsche dir eine schöne Zeit!
    Liebe Grüße!

    Antworten
  11. Ines

    29. Juli 2022 um 15:23 Uhr

    „Spätestens, als ich mal anstatt eines „schattigen Waldweges“ eine sehr sonnige Froststraße bei 28° hochgewandert bin, wusste ich wieder, warum ich Wegbeschreibungen und Wandervorschläge manchmal so dumm finde.“

    Ich weiß genau, was Du meinst. Wenn man 400 m tiefer wieder rauskommt als die Seilbahnstation für den Abstieg liegt und man von da nicht mal eben zum Auto käme, man also am Ende der Wanderung hungrig und durstig (in der Schweiz gibt es theoretisch in den Bergen überall Brunnen an wanderstrecken, de facto an dem Tag nicht eine) nach einem Wetterumschwung von 28 Grad auf kalten Regen (Jacken hatten wir immerhin, denn damit muss man in den Alpen bekanntlich immer rechnen, die Serpentinen den Berg rauflatschen darf, reicht es einem wirklich …

    „Ach und was mir wirklich aufgefallen ist: hier in der Umgebung gibt es wirklich einen großen Mangel an Wegschildern! Wenn man sich nicht auskennt und die Beschreibung eher vage ist, gibt es wirklich eine große Zahl an Kreuzungen, an denen man eher auf gut Glück entscheiden muss, wohin es weiter geht…“

    Das ist hier bei uns auch so. Ich wohne direkt an der Fischbeker Heide im Südwesten Hamburgs und habe mich sowohl schon selbst verlaufen (im Winter um 15:30 Uhr kann man dann im Wald auch irgendwann mal nervös werden) als auch schon viele Wanderer wieder auf Kurs gebracht. Es gibt kaum Wegweiser und die Wege sind nicht rechtwinklig angelegt und es gibt viele Abzweigungen an den Gabelungen, bei denen aus 20 Grad Unterschied mit einer folgenden Kurve schnell eine weiiiiite Route wird. Google Maps ist zu grob und der Empfang reicht dafür nicht immer. Mit kostenfreien Versionen einer Wanderapp habe ich allerdings beste Erfahrungen gemacht. Da ist jeder Pfad drin. Die starte ich jetzt immer, wenn ich in unbekannten Sphären unterwegs bin.

    Einen tollen Urlaub in Schweden wünscht Dir
    Ines

    Antworten
  12. Dann wünsche ich Dir eine schöne Zeit und einen tollen Urlaub mit keinen unliebsamen Überraschungen.
    Ja, Wegbeschreibungen können manchmal irreführend sein. Nicht nur für Wanderer. Und Schilder sind diesbezüglich anscheinen überall rar.

    Die Alpaka-Wanderungen scheinen tatsächlich für die Tiere nicht besonders entspannend zu sein. Vielleicht sollte man es einmal mit Eseln versuchen :) Auf jeden Fall brauchen Tiere vorher ausreichend Zeit, um mit den ihnen unbekannten Menschen warm zu werden. Es sind halt keine Menschen.

    Liebe Grüße
    Sabine

    Antworten
  13. Tina von Tinaspinkfriday

    29. Juli 2022 um 6:17 Uhr

    Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub. Das die Alpakas das so gar nicht geniessen hätte ich auch nicht gedacht. Dann doch lieber mit Hund. Laila freut sich immer so sehr, wenn sie die Leine sieht.
    Liebe Grüße Tina

    Antworten