Venedig – ein Kurztrip zwischen Kanäle, Brücken und Inseln

Venedig ist für mich eine der schönsten Städte der Welt! Dieser Stadt wohnt eine ganz spezielle Atmosphäre inne. Es gibt keine Autos; fortbewegt wird sich nur zu Fuß oder mit dem Wasserbus (dem Vaporetto) und allein das sorgt schon für eine besondere Art der Ruhe und Entschleunigung. Kein Wunder also, dass mich diese Stadt trotz mehreren Besuchen einfach nicht los lässt!

Venedig Kurztrip Tipps

Kanäle, Brücken und Vaporetti – Venedig hat so viel mehr zu bieten als Touristenströme und überteuerte Cafés. Und eignet sich auf Grund seiner Größe und Erreichbarkeit dennoch perfekt für einen Kurztrip über ein langes Wochenende. 


Guide für einen Kurztrip nach Venedig


Als eine der meistbesuchte Städte Europas hat Venedig ja immer ein wenig den Ruf total überlaufen und vor allem im Sommer ein wenig stinkig zu sein; was man sicherlich nicht von der Hand weißen kann. 

Dennoch ist es durchaus selbst zu „Stoßzeiten“ wie der Karnevalszeit möglich, Ruhe in ihr zu finden. Natürlich darf man dafür nicht (nur) dorthin gehen, wohin alle gehen. Erfahrungsgemäß konzentriert sich der Touristenstrom vor allem auf die Hauptattraktionen und Knotenpunkte (Markusplatz, Rialtobrücke etc.) – aber sobald man auch nur eine Seitenstraße von den „Hauptstraßen“ abweicht, entdeckt man ein ganz anderes Venedig. Eines, mit einsamen Gassen und Kanälen, alten und ebenso geschichtsträchtigen Häusern und eben jener traumhafter Atmosphäre, die mich so in ihren Bann zieht. 


Venedig Kurztrip Tipps

Allgemeine Informationen

Venedig Kurztrip Tipps

Anreise – mit dem Auto, Zug oder Flugzeug?

Wer mit dem Auto anreist, der benötigt vor seinem „Eintritt“ in den Altstadt der Lagunenstadt vor allem eines: eine Parkmöglichkeit. Zum Glück gibt es hier einige Möglichkeiten zur Auswahl, deren Kapazitäten selbst zur Faschings- und Hochsommerzeit in unserem Fall (oder in „unseren Fällen“) noch viel Platz boten. 

Das Auto mag zur Anreise zwar ein komfortables Mittel sein, ist aber gleichzeitig auch ein sehr teures; ca. 22€ an Parkgebühren pro Tag muss man rechnen. Dafür sind die Parkhäuser allerdings bewacht. 

Von den Parkhäusern aus, gelangt man innerhalb kurzer Strecken an Ticketschalter, an denen man sich sein Ticket für die Vaporetti (die Wasserbusse) kaufen kann.

Oder man macht es so, wie es schon meine Eltern mit mir im Gepäck schon vor 25 Jahren taten und reist mit dem Zug an! Das ist komfortabler, dauert gerade für Leute aus Oberbayern auch nicht allzu lange (zwischen 7-8 Stunden – und wenn man Pech und viel Verkehr hat, dauert die Anreise per Auto auch so lange…) und ist vor allem wesentlich günstiger! 

Ein Zugticket ab München kostet (je nach Anzahl der Umstiege) zwischen 50€-80€ pro Person. 

Und natürlich liegt auch die Endstation in Venedig strategisch günstig und an zahlreichen Vaporetti-Linien. Vom Zug, mit dem Boot direkt ans Hotel.

ALLE DEINE REISEOPTIONEN AN EINEM ORT: OMIO

Für alle, die nun auch nach der günstigsten und schnellsten Möglichkeit für eine Reise nach Venedig (oder einem anderen, schönen Ort) suchen, kann ich omio empfehlen. 

Diese Plattform hilft euch dabei, aus der Vielzahl an bestehenden Reisemöglichkeiten (sei es mit Zug, Flugzeug oder Bus), die beste für eure Bedürfnisse zu finden. Sie listet euch die jeweiligen Vor- und Nachteile der Transportmittel auf und vergleicht eure Optionen miteinander. Und macht es damit leichter, bei dem oft überfordernd großen Angebot an Möglichkeiten einen Überblick über Kosten und Geschwindigkeit der zur wahlstehenden Verkehrsmittel zu behalten und so die für euch passendste Variante zu finden. Und omio bietet sogar ein paar Reisetipps oder Vorschläge für Unterkünfte. 

Gerade, wenn man das erste mal eine Stadt oder ein Land besuchen möchte, ist es praktisch alle Informationen an einem Ort vereint zu finden und nicht jede in Frage kommende Plattform einzeln checken zu müssen. 

Wie auch im Falle Venedigs. Omio versorgt euch mit weiteren Informationen zu den Reisemöglichkeiten (Dauer, welche Anbieter es gibt es etc.) und deren Kosten. Besonders praktisch – unter den aktuellen Gegebenheiten – ist dabei, dass sie euch auch über die Informationen zur Einreise und den Regeln vor Ort informieren. 

Adressen von Parkhäusern für das Navigationsgerät:
• Isola Nova del Tronchetto, 33/m, 30135 Venezia VE, Italien
• Direzione Porto Marittimo , Fabbricato 248, 30135 Venezia VE, Italien

Übernachten


Übernachtet haben wir im Hotel Pension Accademia – Villa Maravege im Stadtviertel Dorsoduro. Von der Haltestelle „Accademia“ sind es nur ca. 200 Meter und ein paar Minuten Fußmarsch – die Entfernung ist also ideal!

Auch, wenn man sich zu Fuß auf dem Weg machen will. Der Markusplatz ist nur ungefähr 1,6 Kilometer entfernt und es finden sich im Umkreis auch einige gute Restaurants, die preislich absolut in Ordnung sind.

Eigentlich war das Hotel nur unsere „Last-Minute-Ausweichswahl“. Unser eigentliches Hotel musste ich nämlich kurzfristig stornieren, nachdem es auf einmal hieß wir hätten nur ein Einzelzimmer gebucht (obwohl ich natürlich eine Buchungsbestätigung für ein Doppelzimmer hatte). Mir wurde die Diskussion mit denen zu dumm und stieß auf die Villa Maravege. Die nicht nur ein Doppelzimmer für uns frei hatte, sondern auch ein gutes Last-Minute Angebot.

Generell bin ich was italienische Hotels angeht, eher skeptisch. Meistens zahlt man zu viel für zu wenig. Das Frühstück ist oftmals nicht so toll (jeder, der schon mal in Italien war, kennt sie sicher: diese eigentlich hohlen, sehr harten Semmeln, mit denen man sich schön die Mundwinkel aufreisst) und generell entspricht der drei Sterne Standart, nicht dem, was man aus Deutschland gewohnt ist. 

In diesem Fall kann ich aber eine absolute Empfehlung aussprechen! Die Eingangshalle und einige Flure versprühen zwar teilweise eher einen in die Jahre gekommenen Flair (inklusive fragwürdiger Dekoration), aber unser Zimmer (ein normales Doppelzimmer) wirkte kürzlich renoviert und war vor allem sehr sauber! Die Größe war ausreichend und das Frühstücksbuffet ist wirklich hervorzuheben. Das hatte nichts mit dem zu tun, was ich sonst so als „italienischen Standart“ in Hotels empfand… 

Dort würde ich sofort wieder ein Zimmer buchen!

Übrigens war ich natürlich sehr glücklich über diesen Zufallsfund – ich habe in Venedig auch schon anders geschlafen (und viele Horrorstorys gehört). Natürlich gibt es hier sehr viele überteuerte Hotels und meiner Erfahrung nach würde ich vor allem die Unterkünfte rund um die Touristen Hotspots meiden. Mag sein, dass man bei dem ein oder anderen Hotel einen schönen Blick geboten bekommt; aber dafür greift man dann auch tief in die Tasche! Und kriegt leider sonst nicht viel geboten, was den Preis rechtfertigen würde.

Außerhalb der Insel zu Übernachten kann ich wiederum nur bedingt empfehlen. Ja, da wird es gleich viel günstiger und man kann sich einiges an Geld sparen. Aber man verschwendet auch viel Zeit mit hin und her fahren und hat vor allem abends (je nach Jahreszeit) nicht die Möglichkeit lange zu bleiben, da die letzten Vaporetti bereits fahren.

Die beste Reisezeit und wie viel Zeit soll ich einplanen?

Zu Karneval besuchen – ja oder nein?

Ich würde sagen: ganz klares Ja! Natürlich ist es sicherlich auch sehr schön, wenn man Venedig ganz außerhalb der Saison besuchen kann, aber Karneval in Venedig hat schon seine ganz eigene Atmosphäre. 

Der Markusplatz ist dann allerdings auf Grund vieler Veranstaltungen schlichtweg voll. Voller Menschen, voll mit einer Bühne, voll mit Konfetti. 

Aber überall Menschen in traditionellen, venezianischen Kostümen und Masken zu sehen, hat schon was. Gerade, da das viele sehr ernst nehmen und einem wirklich einiges für das Auge bieten. 

Eine Gruppe verkleideter Venezianer auf dem Weg zum Maskenball im Vaporetti zu sehen… das hat Charme.

Und ich bin immer wieder überrascht (nach zwei Besuchen zu Karneval) wie leer die Stadt dennoch sein kann! Sobald man die typischen Touristenspots meidet, wird es auch in dieser Zeit gleich viel leerer.

Wie sieht es im Sommer aus?

Den Sommer kann ich euch allerdings weniger empfehlen. Dann gesellen sich zu den Besuchermassen nämlich auch noch Hitze und ein sehr unangenehmer Geruch. Keine schöne Kombi für Spaziergänge. 

Wie viel Zeit sollte ich einplanen?

Venedig eignet sich gut als Ziel für einen Kurztrip; zum Beispiel über ein langes Wochenende. Zwei volle Tage solltet ihr auf jeden Fall einplanen; gerade wenn ihr auch noch die Inseln (zum Beispiel Burano) besuchen möchtet. Je nachdem wie viel ihr euch für einen Tag vornehmt, ob ihr auch noch den Dogenpalast etc. besichtigen möchtet, wäre ein weiterer voller Tag sicherlich gut. 

Wir hatten keine Museen etc. auf dem Plan und haben bei unserer Tour an Tag zwei einen guten Teil Venedigs abgedeckt – aber wir waren auch ganz gut zu Fuß unterwegs. 

Was ich aber auf gar keinen Fall empfehlen kann: einen Tagesausflug!

Denn dann sieht man von Venedig, gerade bei einem ersten Besuch, sicherlich nur die Touristen Hotspots und dementsprechend wird man die Stadt ganz anders erleben, als wenn man sie auch mal leerer und ruhiger genießen kann.

Aus diesen Gründen würde ich auch definitiv eine Übernachtung in Venedig selbst empfehlen. Denn man würde sich wundern, wie viel ruhiger gleich alles ist, wenn der Tagestourismus abnimmt… 


Essen

Gute Restaurants in Venedig zu finden, kann mitunter schwer sein. Zumindest, wenn man sich rund um die Touristen Hotspots umsieht (Markusplatz, Rialtobrücke etc). Dann kann das Essen schon mal ebenso teuer, wie schlecht sein!

Es ist also generell immer zu empfehlen, sich eher in den kleineren Gassen und abseits der Hauptwege umzusehen. Das ist bei der Qualität des Essens ebenso wie im Geldbeutel spürbar.

Taverne San TrovasoWer in Dorsoduro unterwegs ist oder vielleicht sogar im selben Hotel wie wir nächtigt, den kann ich die Taverne San Trovaso empfehlen. 
Die liegt tatsächlich nur einen Katzensprung von der Villa Maravege (ein mal kurz über die Brücke) entfernt und hat zwar einen etwas kühlen „Charme“ im Obergeschoss (überall Fliesen, alles recht einfach und kahl gehalten), aber wer eine gute Pizza oder Pasta will, ist hier einfach gut aufgehoben!

Al Vecio Marangon Im selben Vierteil findet ihr Al Vecio Marangon. Ein kleines, gemütliches Restaurant mit schöner Atmosphäre, in dem ich wirklich ganz tolle Ravioli gegessen habe. Da saß man wirklich sehr schön.

Gelati di Natura Campo Santi ApostoliEisdielen findet man in Venedig, oder in ganz Italien, natürlich wie Sand im Meer. Und eigentlich ist es schon fast eine Kunst, da Pech zu haben und eine schlechte Kugel Eis zu erwischen. Eine gute Eisdiele zu finden ist wirklich nicht schwer, aber da mir dieses Eis in Erinnerung geblieben ist, soll dieses Eiscafé dennoch erwähnt werden. Auch, weil man da beim Genuss sehr nett am Kanal sitzen und ein bisschen Leute beobachten kann. 

Caffè la SerraWer im Stadtviertel Castello unterwegs ist, dem kann ich das Caffè la Serra empfehlen. Das Café befindet sich in einem alten Gewächshaus und hat eine sehr schöne Atmosphäre. Perfekt für eine kleine Pause mit Kaffee und Kuchen. 

Ein paar Tipps

Unterwegs in der Stadt

In Venedig gibt es genau zwei Arten der Fortbewegung: zu Fuß oder zu Wasser. Wer es nicht so sehr mit einer gemütlichen Gondelfahrt hat und lieber vorwärts kommen will, kommt also nicht an den Vaporetti vorbei. Das Netz aus Fährverbindungen deckt die Altstadt gut ab und schont daher die Füße.

Eine Einzelfahrt liegt preislich bei etwa 10€, daher wird sich ein Tagesticket (oder sogar eines für zwei oder mehr Tage) wohl auf jeden Fall lohnen. Umso mehr, wenn ihr auch einen Ausflug auf die umliegenden Inseln wie Murano und Burano plant (was ihr definitiv tun solltet!).

Das Liniennetz und Fahrzeiten findet ihr hier.

Tickets im Voraus buchen

In Venedig muss man häufig mit langen Wartezeiten rechnen. Gerade an den beliebtesten Sehenswürdigkeiten wie den Markusdom, den Dogenpalast oder das Kunstmuseum Accademia. Um die Zeit nicht mit Anstehen zu vergeuden, lohnt es sich also definitiv die Tickets im Voraus zu buchen. Die Schlangen waren bei jedem meiner Besuche (sowohl Winter, als auch Sommer) wirklich ewig lang… 
Oder ihr macht es wie wir und seit einfach sehr früh dran. Haben wir beispielsweise am Markusturm so gemacht und die Wartezeit hielt sich tatsächlich in Grenzen. Aber die Schlange wurde schon vor der Öffnungszeit schnell sehr lang. 

Reiseführer Tipp

Natürlich möchte ich euch hier einen kleinen Überblick über unsere Route und die Sehenswürdigkeiten, die wir während unserer Erkundung als Highlights empfunden haben, bieten. Dennoch würde eine genaue Erläuterung wirklich den Rahmen sprengen. 

Wer also Interesse an mehr Infos zur Stadt, der Geschichte, aber auch Spaziergängen hat, dem kann ich nur wärmstens den Venedig Reiseführer des Michael Müller Verlags empfehlen! 


Aktivitäten und Sightseeing

Zwar beschreibe ich unsere Spaziergänge weiter unten genauer, aber diese Karte hier bietet eine Übersicht über schöne Orte und Fotospots.


Unsere Kurztrip Route


Wir waren über Karneval und drei Nächte in Venedig.

Tag 1 – Anreise – Dorsoduro
Anreise mit dem eigenen Auto aus Bayern. Nach dem Einchecken eine kleine Runde durch Dorsoduro (dem Viertel, in dem auch unser Hotel lag) und ein Abstecher zum Markusplatz zur blauen Stunde.

Tag 2 – Insehopping
Mit der Fähre von Burano nach Murano und über Cimitero wieder zurück in die Altstadt Venedigs.

Tag 3 – Tour durch Venedig
Erkundung des Viertels San Marco, San Polo, Cannaregio und Castello.
Der Tag beginnt noch vor der Öffnungszeit mit Schlangestehen am Markusturm, für eine gigantische Aussicht über Venedig und führt uns bei einem ausgedehnten Spaziergang durch die verschiedenen Viertel Venedigs.

Tag 4 – Abreise


Tag 1 – Ein absolutes Highlight

Die Inseln Cimitero, Murano und Burano

Gerade bei Tagestouristen, denen es an Zeit fehlt, oder „Erstbesuchern“ dürften die Nachbarinseln Venedigs nicht unbedingt auf dem Plan stehen – dennoch sind sie immer stets gut besucht. Immerhin bieten sie doch noch mal einen ganz eigenen Charme.

Denn nicht nur die Altstadt Venedigs, auch la Laguna veneta – die Lagune von Venedig – hat einiges zu bieten und ist nicht umsonst ein beliebtes Naherholungsgebiet und Touristenmagnet.

Murano und Burano sind wohl die berühmtesten Inseln und definitiv einen Besuch wert!

Während Murano für mich eine kleinere, ruhigere Version Venedigs ist, hat Burano mit seinen extrem bunten und farbenfrohen Häusern, die sich in den Kanälen spiegeln, noch mal einen ganz anderen Charme.

Zeitlich solltet ihr ungefähr einen Tag dafür einplanen. Die Überfahrten und Wartezeiten auf die Fähren können sich etwas zusammen läppern und man möchte dann ja auch noch in Ruhe an den Kanälen entlang spazieren. 
Früh kommen lohnt sich ebenfalls – umso leerer sind die Gassen (und Boote! Die waren in unserem Fall schon teilweise sehr voll). 


Venedig Kurztrip Tipps
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Inselhopping in der Lagune Venedigs

Burano – Murano – cimitero


Wir sind von der Haltestelle Fundamente Nova mit der 4.1 gestartet, haben einen Stopp an der Friedhofsinsel Cimitero gemacht und sind dann in Murano in die 12 eingestiegen, um gleich nach Burano weiter zu fahren (angesichts der Menge an Touristen). Erst auf dem Rückweg, haben wir einen Besichtigungsstopp auf Murano eingelegt. 

Die Fähren kommen ungefähr in 20minütigen Abstand und die einzelnen Überfahrten dauern zwischen 10 und 35 Minuten. 

Im Nachhinein würde ich die Tour – anders als wir – rückwärts machen und gleich morgens ganz „ans Ende“ nach Burano fahren, um noch früher und vor den meisten Touristen vor Ort zu sein. Wir waren zwar trotz unseres Abstechers auf die Friedhofsinsel früh auf Burano, aber gefüllt hatte es sich bis dahin dennoch. 

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Cimitero ist die Friedhofsinsel Venedigs und nur einen Katzensprung vom Ufer der „Hauptinsel“ entfernt. Ein Besuch der Insel lohnt sich meiner Meinung nach vor allem wegen der sehr speziellen Atmosphäre. Bei einem Spaziergang sieht man nicht nur das ein oder andere Grab eines berühmten Künstlers (Igor Strawinski), sondern auch die meterhohen Urnengrabmauern, in der ein Großteil der Toten beerdigt wurde. Ohne die wäre die Bestattungskapazität des Friedhofes längst ausgeschöpft. 

Blumengeschmückte Trauergondeln sieht an kaum noch; mancher traditionsbewusste Venezianer besteht allerdings angeblich testamentarisch auf eine letzte Gondelfahrt. 

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Unser Spaziergang, zum Vergrößern Klicken. Karte via ©OpenStreetMap

Weiter ging es für uns anschließend wie gesagt nach Burano.

Burano ist eine Fischerinsel (noch heute sieht man bei seiner Erkundung den ein oder anderen Fischer bei seinen Vorbereitungen – allerdings ist die Lagunenfischerei stark rückläufig – was man allein schon daran sieht, dass die Steintische auf dem Campo Pescheria seit Jahren ungenutzt bleiben), die vor allem auf Grund ihrer knallbunten Häuser bekannt ist. 

Keine Farbe fehlt und daher lohnt sich ein ausgiebiger Spaziergang entlang der schmalen Uferwege und Kanäle. Vor allem, wenn sich die bunten Fassaden gerade im Wasser spiegeln… 

(Übrigens: wer beim Aussteigen gleich mal den Touristenmassen entgehen will, wendet sich einfach nach links. Die Masse zog es bei unserem Besuch nach rechts und so konnten wir immer ein paar Gassen in Ruhe erkunden)

Während die Spitze aus Burano im 16 und 17. Jh  zu einem der teuersten Kunstprodukte gehörte, findet man in den Souvenirläden heutzutage nur noch Industrieware aus China. Kaum jemand beherrscht noch die Technik des Spitzenstickens.

Venedig Kurztrip Tipps
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Unser letzter Stopp auf unserem Inselhopping war Murano.

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Eine grobe Karte unserer Tour, zum Vergrößern Klicken. Karte via ©OpenStreetMap

Murano ist die Heimat der Glasbläserei Venedigs. Seit dem Mittelalter wird hier Glas hergestellt und noch heute wird das Inselbild durch Glashütten und Ateliers zahlreicher Glasbläser bestimmt. Hier hat man definitiv so einiges zu schauen! Von Statuen bis Kronleuchtern und Vasen oder kleinen Glasfigürchen – die Schaufenster und Ausstellungsräume sind gefüllt mit bunter Kunst.

Wer an Karneval in Venedig unterwegs ist und gerne mehr als nur Schaufenster besichtigen möchte, sollte auf die Öffnungszeiten achten und nicht wie wir am Rosenmontag nachmittags vor eben geschlossenen Türen stehen…

Praktisches:
Den interaktiven Fahrplan mit allen Routen findet ihr hier.


Tag 2 – Zu Fuß durch ganz (so ziemlich…) Venedig

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Markusturm

Unser zweiter Tag in Venedig beginnt mit Anstehen: schon eine Weile vor 9 Uhr (Öffnungszeit 9.30 Uhr) reihen wir uns in die Schlange am Markusturm ein. 

Auch wenn ich Angebote dafür gefunden hatte, konnten wir online keine Tickets erwerben. Das war nur vor Ort möglich und dementsprechend mussten wir uns Anstellen. Die Wartezeit hielt sich so früh zum Glück in Grenzen. (Im Sommer sollte man wirklich auf Sonnenschutz und genügend Wasser achten – Schatten gibt es hier nämlich keinen)

Mit den Aufzug geht es anschließend hinauf zum Glückenturm, wo einem ein wirklich schöner Blick über die Stadt erwartet! Das war definitiv eines meiner Highlights während unserer Tour durch Venedig. 

Infos
Öffnungszeiten: Oktober – November: 9 Uhr -19 Uhr
November – April: 9.30 Uhr – 15.45 Uhr
April – Juni: 9 Uhr – 19 Uhr
Juli – September: 9 Uhr – 21 Uhr
Letzter Einlass eine Stunde vor Schließzeit
Eintritt: 8€

Venedig Kurztrip Tipps
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Eine grobe Karte unserer Tour, zum Vergrößern Klicken. Karte via ©OpenStreetMap

San Marco

Der Markusturm steht im Viertel San Marco; dem touristischten Stadtteil Venedigs. Hier liegt der berühmte Markusplatz – mit dem Markusturm, dem Dogenpalast, der Ponte della Paglia (von der aus man die Seufzerbrücke sieht; der Brücke, über die man sagt, dass sie ihren Namen von den Gefangenen erhalten hat, die vom Dogenpalast ins Gefängnis gingen und dabei – seufzend – noch mal einen letzten Blick auf die Freiheit der Lagune Venedigs warfen), der Basilika und einem schönen Blick über die Lagune.

Hier wird man von Kunst und Architektur beinahe erschlagen; so viele unterschiedliche Stile (vom byzantinischen Stil der Markuskirche, über die späte Gotik, in der der Dogenpalast entstand bis zum Klassizismus des napoleonischen Flügels) bekommt man hier geboten. 

Erschlagen wird man aber auch häufig von den Menschenmassen. 

Denn der Markusplatz ist auch einer der Orte, an der die meisten Tagestouristen ankommen. Im Laufe des Tages wird es hier also immer voller und betriebsamer. Gerade während des Sommers, wird es auch völlig überlaufen. 

Am Markusplatz sind auch einige berühmte Cafés – wie etwa das Caffè Florian – ansässig. Das Café ist natürlich wunderschön und lädt zum Verweilen ein (oftmals spielt auch ein Orchester am Platz), trotz der traditionsreichen Geschichte und zahlreicher berühmter Personen, die hier ein und aus gingen, kann man eine Einkehr dort aber zumindest preislich nicht empfehlen… (da kostet der Espresso schon mal 6,50€)

FUN FACTS

Übrigens: bei Hochwasser bewegt man sich über Stege über den Markusplatz.

Und: Mittlerweile ist Schluss mit den „Ich füttere Tauben auf dem Markusplatz“-Erinnerungsfotos (von denen tatsächlich noch eines von mir als (?) dreijährige existiert). Die Schäden durch den Taubenkot, wurden immer kostspieliger und somit beschloss die Stadtverwaltung den 18 amtlich zugelassenen Taubenfutterverkäufern die Lizenz zu entziehen. Seitdem hat sich die Anzahl der Tauben drastisch reduziert. 

Venedig Kurztrip Tipps

Die meisten Touristen werden vom Markusplatz aus, als nächstes die Rialtobrücke, die sich über den Canale Grande spannt, ansteuern. Auch hier wird es stets sehr voll. 

Aber die Rialtobrücke ist nun mal eines der Wahrzeichen der Stadt. (Übrigens machen Wasserratten seit einigen Jahren der Brücke zu schaffen und eine Restaurierung in absehbarer Zeit wohl unumgänglich)

San Polo, Santa Croce und Cannaregio

Von der Rialtobrücke aus entfernt man sich nun langsam von den größten Touristenmassen und kommt in nach und nach immer ruhigere Viertel. Umso weiter man von San Marco entfernt ist, umso leerer wird es!

Wir betreten nun also das Viertel San Polo, durchqueren es auf unseren Weg nach Cannaregio – dem zweitgrößten Stadtteil Venedigs – und steifen auch noch ein wenig von Santa Croce.

Es ist ein stilleres, tristeres Viertel; vor allem eine Wohngegend und abseits des jüdischen Ghettos aus touristischer Sicht vor allem an den Uferwegen des Canale di Cannaregio interessant ist. 

Hier ist es ruhiger und man erlebt noch mal eine andere Atmosphäre als im Rest der Stadt.

Castello

Wir setzen unseren Spaziergang Richtung Castello, dem größten Viertel Venedigs, fort. 

Castello ist ein kontrastreiches Viertel; der Übergang zwischen San Marco und ihm wirkt zunächst fließend, aber der Osten ist vor allem durch vernachlässigte Arbeiterviertel und die Areale der traditionellen Werften geprägt.

Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht der Osten Venedigs immer nur zur Zeit der Biennale. 

Hier wird es immer leerer und die Gassen tatsächlich breiter und offener. Bis man schließlich an weiten Plätzen und breiten Straßen vorbei spaziert. 

Von dort aus sind wir per Vaporetti zurück zu unserer Unterkunft in Dosoduro gefahren. 

Dosoduro

Dosoduro gilt als weniger touristischer Stadtteil und ja, hier des es deutlich leerer! Obwohl es ebenso schöne Gassen, Kanäle und Brücken gibt!

Einen der schönsten Blicke von einer Brücke aus hat man meiner Meinung nach von der Ponte dei Pugni. Gerade, wenn sich die Häuserfassaden und Boote im Wasser des Kanals spiegeln… 

Venedig Kurztrip Tipps

Venedig ist für mich einfach eine der schönsten Städte der Welt! Und eignet sich wirklich perfekt für einen Kurztrip über ein Wochenende oder ist ein Muss bei jedem Italien Roadtrip. Ja, die Stadt kann überlaufen und dreckig sein – aber sie hat einfach so viel mehr zu bieten! Vor allem wer sich ein wenig die Zeit nimmt, sie abseits der ausgetretenen Touristenpfade und den Sightseeinghighlights zu erkunden, wird überrascht sein.

Und auch wenn ein grober Plan für einen Besuch sicherlich nicht verkehrt ist – in Venedig muss man vor allem schlendern. Sich vielleicht auch mal verlaufen. Und so die ganz spezielle Atmosphäre der Stadt kennen lernen.


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  1. Hallo meine Liebe;)

    Was für ein toller Kurztrip nach Venedig, es eignet sich wirklich perfekt mal eine kleine Auszeit dirt zu verbringen;). Ich liebe Venedig total und war schon oft dort, es gibt immer aufs Neue etwas Tolles zu entdecken;).

    Ganz liebe Grüße aus Stuttgart und hab ein tolles Wochenende :-*
    Isa
    http://www.label-love.eu

    Antworten
  2. Miri

    14. März 2022 um 11:03 Uhr

    Wow was für ein schöner und Umfangreicher Reisebericht! Ich komme noch nicht ganz über die ganzen schönen Bilder und vor allem die interaktiven Karten hinweg. Venedig steht schon lange auf meiner Liste und jetzt ist die Sehnsucht noch größer geworden. Ich speichere deinen Beitrag bis dahin auf jeden Fall.

    Liebste Grüße, Miri
    http://www.meetmiri.com

    Antworten
  3. Liebe Christine,
    danke für diesen tollen Beitrag! Nach Venedig möchte ich auch unbedingt irgendwann!
    Die Fotos bei Nacht bzw. im Dunkeln gefallen mir besonders gut, vor allem das letzte Bild. :)
    Die beiden Fotos, wo die Sonne zwischen den Häusern scheint, finde ich auch unglaublich schön! Da möchte man sich gleich an Ort und Stelle beamen!

    Nochmal danke für die ganzen Infos, Tipps und Eindrücke!

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

    Antworten
  4. Tina

    7. März 2022 um 11:03 Uhr

    Traumhaft schöne Eindrücke – venedig steht auch immernoch auf meiner „Bucketlist“ :)
    Wobei ich dir mit italienischen Hotels und deren Frühstück definitiv Recht geben muss – gerade so wieder in Mailand erlebt ;))

    Aber toll, dass du Venedig gerade auch zum Karneval empfiehlst -wird gemerkt!

    xxx
    Tina

    https://styleappetite.com

    Antworten
  5. Nicole

    5. März 2022 um 16:20 Uhr

    Puh sei mir leis mit diesen Tauben-Erinnerungsfoto, das war bei mir schon vorbei, nachdem sich eine Taube auf meinem Kopf platziert hatte und alle das ziemlich lustig fanden, ich aber gar nicht, denn die werden schwer und ich hatte auch etwas Panik, dass die mich verletzt. Sicherlich hab nicht nur ich ein Foto davon, wsl schmückt mein Gesicht jetzt mehrere Fotoalben :D. Somit: Ich vermisse das nicht. Bei meinem zweiten Besuch in Venedig, war das schon untersagt und ich fand das wesentlich entspannter. Bei uns ging es damals sogar mit dem Ansturm, wir hatten da im Vorfeld aber auch etwas recherchiert, wann man hinfahren sollte, da wir ja in Jesolo waren und Venedig als Tagesausflug gemacht haben. Vor allem im Dogenpalast hatten wir unsere Ruhe, da gab es jetzt keinen Besucheransturm. Da wollten wir auch auf die ganzen kleinen Insel, aber aufgrund der schlechten Planung und da wir nicht vorab das Ticket gebucht haben, wurde daraus nichts. Das steht bei mir also noch aus. Die Friedhofsinsel hatte ich jetzt gar nicht auf dem Schirm, fände es aber auch mal interessant mir das anzuschauen.

    Dankeschön für die lieben Worte Christine <3. Ich bin auch schon sehr gespannt und freudig auf diesen neuen Abschnitt.

    Ich habe auch Kritik vernommen, aber persönlich fand ich ihn wirklich nicht schlecht. Er hätte halt etwas kürzer sein können, aber alles in allem kann man sich ihn schon anschauen und nimmt auch einiges mit. Gibt da definitiv schlechteres, was ich im verganges Jahr gesehen habe. Als Schulnote würde ich wohl ein "Gut" vergeben und kein "Sehr gut" :D.

    Ist ja auch nicht schlimm, wenn man "Emily in Paris" mag und als reinen Eskapismus aus der realen Welt sieht. Ich schaue es ja auch, obwohl mir die Klischees sauer aufstoßen und ich sie überholt und nervend finde. Verstehe auch gar nicht, wieso die Produzenten da schon wieder in die Richtung gegangen sind, sie hatten ja schon einiges an Kritik einstecken müssen und viele Dinge wurden ja verbessert. Ohne die Darstellung der osteuropäischen Figur hätte S2 auch funktioniert. Das war einfach unnötig. Die schönen Bilder mag ich aber auch, genauso das man das Hirn ausschalten kann. Das muss auch mal sein.

    Antworten
  6. Martina

    2. März 2022 um 17:39 Uhr

    Vielen Dank für deinen ausführlichen Artikel! Den kann man so nehmen und direkt damit vereisen. Das ist echt sehr nützlich!

    Antworten
  7. elablogt

    27. Februar 2022 um 12:10 Uhr

    Ich werde jetzt Mantra-artig wiederholen „Buch nicht sofort eine Reise nach Venedig“ ;) diese Stadt gehört sowieso zu einer meiner Liebsten.
    Und jetzt nach diesem Post denk ich mir, wie hab ich so viele Dinge die letzten Male dort glatt übersehen.
    Liebe Grüsse Ela

    Antworten
  8. Hanna

    26. Februar 2022 um 9:09 Uhr

    Wunderschöne Bilder! ich war mal in Venedig und das ist leider schon wieder viel zu lange her. Dein Beitrag macht Lust, bald wieder hin zu fahren :)

    viele liebe Grüße,
    Hanna

    Antworten
  9. Liebe Christine,
    sehr schön, deine Bilder wieder! Was du über Venedig schreibst, kann auch ich bestätigen – sobald man die Hauptwege verlässt, kommt man in das Venedig der Venezianer. Bevor ich das erste mal dort war (als junge Frau mit meinen zwei liebsten Freundinnen), hatte ich irgendwo (in einem Roman? Ich weß es nicht mehr) gelesen, dass man in Venedig niemals umkehren, niemals denselben Weg zurückgehen soll, denn dann passiert etwas Wunderbares. Das habe ich ausprobert – allein, als meine Freundinnen gerade lieber in einem Cafe sitzen wollten – und ich hatte schließlich keine Ahnung mehr, wo ich bin (das war laaange vor Handys, Google maps & Co ;-)) – aber es war egal, denn ich fühlte mich tatsächlich angekommen im echten Venedig. Und ich ging weiter und weiter, ohne umzukehren, bis ich mich plötzlich wieder an einem Ort fand, den ich kannte. An diesen Ausflug kann ich mich deshalb so besonders gut erinnern, weil er magisch war, im wahrsten Sinn des Wortes. Auf der insel Burano waren wir damals übrigens auch :-)
    Alles Liebe und ein möglichst gutes Wochenende
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2022/02/italien-reisebericht-trasimenischer-see.html

    Antworten
  10. Claudia

    25. Februar 2022 um 12:58 Uhr

    Vielen Dank für diesen Artikel und die tollen Fotos! Bin total begeistert!
    Ich liebe Italien, aber nach Venedig hat es mich leider noch nicht verschlagen. Das muss geändert werden. Vielen Dank für deine vielen Tipps!
    Liebe Grüße,
    Claudia

    Antworten
  11. Bastian

    25. Februar 2022 um 8:23 Uhr

    Hallo Christine,
    ich war einmal in Venedig, als ich noch ein kleines Kind war, daran kann ich mich leider nur noch anhand der Fotos erinnern, die wir damals gemacht haben. Deine Bilder sind wunderschön und Italien ist schon lange auf meiner Wunschliste für einen Urlaub. Da Du den Sommer ja nicht empfehlen kannst, denke ich mal über einen Wochenendtripp im Frühling nach.
    Liebe Grüße
    Bastian

    Antworten
  12. Janina

    23. Februar 2022 um 11:41 Uhr

    Hallo und danke für diesen informativen Beitrag!
    In Venedig waren wir im September 2018. Ganz ehrlich, Venedig war nicht so meins… lag aber vorallem an den ganz ganz vielen Menschen und an dem Tag als wir dort waren war es leider so richtig heiß :-)
    Jetzt wo ich deinen Beitrag kenne denke ich wir müssen Venedig irgendwann mal eine
    2. Chance geben ;-)
    LG,
    Janina

    Antworten
  13. Liebe Christine,
    du solltes Reiseführer schreiben !!!!!!!! So eine tolle Art, dein Stil die Fotos dazu, man „kauft“ dir alles ab !
    Ganzu lieben dank auch für den netten Kommentar bei mir, ich habe mich sehr gefreut !
    Herzliche Grüße
    Gabi

    Antworten
  14. Liebe Christine,
    Da hast Du ja einen sehr ausführlichen Reisebericht und -teaser verfasst. Da hast Du ja auch einige Anregungen drin. Ich war auch schon ein paar Mal in Venedig. Es ist am schönsten, wenn man in einem netten (meist engen) Hotel in Venedig wohnt und die Touristen am Abend die Stadt verlassen haben.
    Alles Liebe und eine gute Zeit
    Gerda

    Antworten
    1. Nochmals ich – allerdings mit neuem Namen, den habe ich nach langer Überlegung geändert. Auch meine Blogadresse.
      Alles Liebe
      Violetta (ex Gerda)

      Antworten
  15. Hallo Christine,
    sehr schöne Bilder und ein wunderbarer Tipp ;)
    Venedig ist zwar alt, aber hat verdammt viel Scharm und gerade das zieht die Leute an!
    Vielen Dank und eine gesunde Woche
    LG Katrin

    Antworten
  16. S.Mirli

    21. Februar 2022 um 11:45 Uhr

    Christine – WOW, einfach nur WOW!!! Deine Reiseberichte bzw. eigentlich Reiseführer sind mit anderen nicht vergleichbar. Die fülle an Informationen und Tipps. Im Grunde braucht man wirklich nur einen Pfaden zu folgen und man schafft es nicht, etwas zu verpassen.
    Ich muss dir absolut recht geben, Venedig IST eine der schönsten Städte der Welt. Ich werde nie vergessen, wie ich zum ersten Mal nach Venedig gefahren bin und mir die ganze Zeit gedacht habe, das kann nicht real sein. Venedig wirkt wie eine Filmkulisse. Mittlerweile kann ich kaum noch zählen, wie oft ich zurückgekommen bin, was es aber mit einer max. 5 stündigen Autofahrt als Anreise auch einfach macht. Mittlerweile schlendere ich auch am liebsten abseits der Touristenpfade, um das „echte“ Venedig zu erleben. Ich danke dir auf alle Fälle für diesen kleinen Städtetrip am Sonntagmorgen. Ist ja nicht so, als ob ich nicht sowieso schon Fernweh hätte.
    Ich wünsche dir einen fantastischen Start in die neue Woche, alles, alles Liebe, x S.Mirli!
    https://www.mirlime.at

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  17. Mo

    21. Februar 2022 um 11:02 Uhr

    In Vendig war ich bislang nur in Büchern oder Filmen. Dabei finde ich die Stadt sehr reizvoll und nach deinem Beitrag weiß ich, dass sie auch besonders atmosphärisch und schön ist. Deine Tipps sind super nützlich, da kann ich meinen individuellen Trip planen.

    LG Mo

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  18. Krissi

    21. Februar 2022 um 4:15 Uhr

    Oh meine Liebe, da hast du wunderschöne Erinnerungen in mir hochgebracht! Ich war als kleines Kind (3 oder 4 vielleicht?) mit meiner Mama, meinem Onkel und meinen Großeltern in Venedig. Auch von mir gibt es Foto wie ich die Tauben am Markusplatz füttere :D

    Meine Oma hat Venedig geliebt und so gerne von unserem Urlaub dort gesprochen. Leider sind Oma und Opa mittlerweile verstorben, aber solche Erinnerungen (und die Fotos) bleiben zum Glück ja für immer. Ich finde Venedig auch traumhaft schön und war vor ein paar Jahren nochmal im Rahmen einer Kreuzfahrt dort. Das Schiff hat natürlich nicht direkt in Venedig angelegt sodass wir mit einem kleineren Boot angereist sind. Wir waren zwar nur ein paar Stunden da, aber konnten von der Ferne vom Schiff aus abends die Lichter sehen. Wunderschön!

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    https://www.themarquisediamond.de/

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  19. Venedig steht schon lange auf meiner Wunschliste. Ich hoffe, eines Tages schaffe ich es! Dein Reiseführer ist sehr gut geschrieben und danke für die Tipps! Liebe Grüße!

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  20. Hallo liebe Christine,
    bei den Fotos, die du hier zeigst, bekomme ich richtig Fernweh :o) Aktuell traue ich mich noch nicht so weit zu verreisen. Aber ich denke, sobald die Situation sich wieder gebessert hat, werde ich sofort meine Taschen packen und wieder ein wenig die Welt erkunden :o)

    Du zeigst so schöne Bilder von Venedig. Ich war bislang noch nicht dort. Mein Mann war einmal da, ihm hat es leider nicht so gut gefallen. Ich denke aber, dass jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss. Vielleicht war er auch an den falschen Stellen oder zu einem falschen Zeitpunkt da.

    Besonders die schönen bunten Häuser sehen natürlich traumhaft aus.

    Ich freue mich, dass du so eine schöne Zeit in Venedig hattest :o)

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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  21. Was für ein ganz toller Beitrag das ist!
    Ich war leider noch nie in Venedig, aber es steht noch auf meiner Travel to do!
    Liebe Grüße!

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  22. Guten Morgen, wow, was für schöne Eindrücke. Ich war noch nie in Venedig, dabei stelle ich es mir so toll vor. Danke, dass Du uns daran hast teilhaben lassen. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Jana

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  23. Ich war einmal in Venedig, ist zwar schon 20 Jahre her, aber noch heute kann ich mich gut daran erinnern, eine wunderschöne Stadt mit tollen Bauwerken. LG Romy

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  24. Liebe Christine
    was für tolle Fotos von dieser wunderschönen Stadt! Ich selber war noch nie in Venedig, obwohl wir viel in Italien sind. Irgendwie hatte ich immer Angst vor den großen Menschenmengen. Deine Bilder haben mir jetzt aber so richtig Lust gemacht, nun doch einmal nach Venedig zu fahren.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Christine

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  25. Yasmina

    18. Februar 2022 um 11:43 Uhr

    Dankeschön =) Wie bereits im Post erwähnt, werde ich ihn vermutlich auch ein Stückchen kürzen. Da mir das mit dem Kitzeln an den Wimpern auch auf den Keks geht und ich durch die zusätzliche Mascara der Pony sicher auch mal kleben bleiben würde :D Kenne ich, ich hatte im Leben nur einmal einen Pony, ähnlich wie hier und das war zwischendurch echt schlimm und ich war froh als er wieder weg war xD Aber ans ich mag ich Ponys schon echt gerne =)
    Ich muss dir da absolut zustimmen, die diesjährige Staffel hat mich bisher auch noch gar nicht richtig gecatched. Also ich guck sie gerne, aber ich habe weder eine Favoritin noch gab es ein Shooting oder einen Walk den ich herausragend fand. Aber gut es hat ja gerade erst angefangen :D

    Ein wirklich schöner Bericht mit vielen tollen Bildern und auch Informationen =)
    Nach Venedig möchte ich ja auch unbedingt mal für 2-3 Tage, zum einen möchte ich Gondeln fahren und zum anderen auch mal in so einem venezianischen Kostüm rumrennen :D Weiß auch nicht hab ich mir als Kind schon eingebildet.
    Die Stadt schaut schon echt mega aus mit den ganzen Gassen und Kanälen, aber auch ganz schön krass wie es unterhalb so vom Wasser abgeht und wie die Gebäude richtig Einsturzgefährdet sind. Hoffen wir mal, dass Venedig noch einige hunderte Jahre stehen bleibt =)

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  26. Liebe Christine, dein Bericht und natürlich auch deine genialen Fotos haben gleich meine Erinnerungen an diese Lagunen-Stadt wieder hervorgebracht und es sind wunderbare Erinnerungen. Venedig ist eine Stadt, die ich bisher zweimal besucht habe, einmal im Frühjahr und einmal im Hochsommer – das ist mittlerweile über zehn Jahre her und jedes Mal war es toll, sodass ich mich einem weiteren Besuch nicht verschließen würde ;-) Wir hatten damals das Glück, dass die Stadt zum jeweiligen Zeitpunkt nicht wirklich überlaufen war und wir schöne Spaziergänge durch diese idyllischen Gassen und Gässchen und über die Brücken und Brückchen gemacht haben. Natürlich hat auch eine Gondelfahrt dazu gehört und ein Besuch der Insel Murano – dort haben wir auch eine interessante Führung durch eine Glasbläserei bekommen.
    Hab einen wunderbaren Tag und alles Liebe Gesa

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  27. Vanessa

    12. Februar 2022 um 16:51 Uhr

    Hi Christine,
    wunderbarer Post, der mich wieder in Erinnerungen schwelgen lässt an meine Italienreise vor zwei Jahren, in der wir auch Venedig besucht haben. Einfach eine ganz besondere Stadt. Tatsächlich hatten wir Glück, weil es in den drei Tagen, die wir da waren (waren auch in Burano und Murano) gar nicht komisch gerochen hat, aber das habe ich vorher schon von einigen gehört :)
    Total toll sind auch wieder deine Fotos geworden – ich liebe es einfach, wie du Momente, Orte und Menschen einfängst.
    Ganz viele Grüße!

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  28. Ein sehr schöner Bericht und so tolle Bilder. Das macht Lust auf Reisen. Allein schon die bunten Häuser, die vielen kleinen Kanäle und Gassen.

    Liebe Grüße Sabine

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  29. Hach Christine, ich kann Dir nur 100% zustimmen und schwelge begeistert in Deinen Bildern.
    Ich war letzten Sommer zum 2. Mal in Venedig und wieder vollkommen begeistert!
    Beim nächsten Mal werde ich mir Dein Inselhopping zu Herzen nehmen, denn eines steht fest: Venedig geht noch ein paar mal.
    LG Nicole

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  30. Vielen Dank – das sind wieder ganz tolle Bilder :)

    Ich hatte das Glück, vorletztes Jahr für zwei Tage dort gewesen zu sein, als es wegen Corona äußerst ruhig war. Ein wirklich tolles Erlebnis und würde ich jederzeit wiederholen!

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