Tagebuch einer Fotografin, die nicht fotografieren darf – 19/30

19 / 30

Vier Wochen. Nicht mal vier kurze Wochen hat es gedauert, bis die Leute auf der Straße boshaft wurden. 

Klopapier haben jetzt anscheinend alle genug; also wenden sie sich nun wichtigeren Dingen zu. Menschen auf offener Straße anschreien zum Beispiel. 

Zuerst hatte ich es gar nicht kapiert, was uns das ältere Paar – das eben noch auf der Parkbank saß – hinterher gerufen hatte.

„Ob die Regeln nicht für uns gelten würden“, fragte der Mann. Ich war so perplex, dass ich mich zunächst nicht einmal angesprochen fühlte. Bis ich kapierte, dass er uns meinte. Mich und meine Familie, die sich gerade gemeinsam auf einem Spaziergang befand. Anscheinend hatten wir den Mann in seinem Frieden gestört.

Ob er denn unsere Ausweise sehen möchte, entgegneten wir. Doch dem Mann stand offensichtlich nicht der Sinn danach, eine vorschnelle Verurteilung zugeben zu müssen und sich unsere Ausweise – die gezeigt hätten, dass wir alle im selben Haus wohnen – anzuschauen. 
„Ihr Gratler! Wegen euch wird das noch viel länger dauern!“, schrie er, als er mit seiner Frau im Schlepptau ihre Sachen packte und sich davon machte. 

Ein freundliches Nachhaken oder aufmerksam machen ist wohl genauso zu viel verlangt, wie – wenn er sich schon dazu berufen fühlt – dem Hobby Gesetzeshüter zuzumuten, dass er die geltenden Regeln auch wirklich kennt. Gut, was soll man erwarten? Diese sind ja zum Teil genauso unlogisch, wie willkürlich. 


Denunziantentum feiert Hochkonjunktur. Da ruft der Nachbar schon mal die Polizei, wenn eine Familie im Park (der wohlgemerkt nicht geschlossen ist) Ball spielt. Und Autos mit auswärtigen Kennzeichen werden die Reifen zerstochen. Dauereinsatz für Polizisten, wegen Menschen, die Hobby-Polizisten spielen wollen. Aber gut, man muss ja Verständnis haben. Langweilig ist es dieser Tage wohl vielen – da hat man nichts besseres zu tun als den lieben langen Tag damit zu verbringen, aus dem Fenster zu schauen und selbst kleinste Verstöße – oder auch nur den Verdacht auf einen – zu melden.

Und wenn Corona vorbei ist, schimpfen diese Menschen eben wieder auf Flüchtlinge. Oder wer auch immer dann zum schwarzen Schaf erklärt wird. Denn irgendeine Sau muss es ja geben, die durch’s Dorf gejagt wird.

Allem Anschein nach gibt es aber auch zu Corona Zeiten so etwas wie Karma: zugegeben ein klein wenig schadenfroh, konnten wir nach einiger Zeit beobachten, wie das gerade noch davon gestürmte Ehepaar zur Bank zurückkehrte, und hektisch nach etwas allem Anschein nach Verlorenem suchte. Hätte er sich mal die Ausweise angeschaut; sie wären sicherlich weniger aufgebracht aufgebrochen. 

Das Gefühl, dass ich angesichts dessen habe, gefällt mir genauso wenig wie das, als eine Drohne über uns vorbei flog. Und ich daheim feststellen musste, dass sie mitnichten nur den Wanderweg kontrollierte, sondern auch den heimischen Garten und das Wohngebiet überflog.
Irgendwie surreal war das. Verrückt, wie aus einem schlechten Film. Das erste Mal habe ich mich damit wirklich und bewusst beschränkt gefühlt. In meiner Freiheit. In meiner Privatsphäre. Überwacht habe ich mich gefühlt. Und machtlos. Denn: wo sollte ich mich denn darüber beschweren, wenn das nun mal als Maßnahme für okay befunden wird? In meiner grenzenlosen Naivität habe ich sogar recherchiert; zum Schluss dann wenigstens noch nach einer Petition gegen so was. Aber nicht mal da wurde ich fündig.

Soll das etwa das Maß der Dinge sein, dass angeblich geboten ist?

Noch mehr Sorgen als das, bereitet mir allerdings wie wenig dieses „Maß“ noch immer hinterfragt wird. Dieses Hinnehmen und für nötig befinden. Ohne große Diskussion darum, ohne klare Grenzen oder Terminierung. Unsichere Datenlage, darauf beruhende Entscheidungen von unsicheren Politikern und eine zwischen Existenz- und Virusangst gespaltene Gesellschaft.

Das ist es also, was Angst mit den Menschen macht.


Stefanie Steffen
Stefanie Steffen

NEWS DISTANCING

Dabei ist es eigentlich kein Wunder, dass die Menschen die Angst umtreibt. Ich habe auch Angst. Wenn auch weniger vor dem Virus oder meinen Mitmenschen. Zumindest nicht vor denen, die ich nicht schon vor Corona gemieden hätte. 

Bei der Dauerberieslung der Medien, vereinbarten Presseterminen, vor denen dann doch wieder irgendwer mit Vorab-Äußerungen oder eigenen Beschlüssen vorpreschen muss (immer schön Stimmung machen, lautet die Devise); dem zurzeit beinahe einzigem und alles beherrschenden Thema Corona im Radio, Fernsehen und Internet, ist es wahrlich kein Wunder, wenn die Leute anfangen wahnsinnig zu werden. So sehr uns das Virus gerade beschäftigt: gibt es denn wirklich nichts anderes mehr, was auf der Welt geschieht? Nichts Wichtiges, worüber man auch reden sollte? Oder wenigstens mal noch was Positives? Lustiges? Was die Menschen mal wieder etwas weg von ihrer teilweise an Hysterie grenzenden Panik und hin zu etwas mehr Normalität bringen könnte?

Ich öffne Instagram und sehe jemanden, der gerade – Hashtag stayhome – das Beste aus seinem Tag macht. Bei YouTube gibt es Quarantäne Vlogs. Tägliche Pressekonferenzen, neue Zahlen, neue Studien.
Und in WhatsApp erreichen mich all die Nachrichten derer, die mit der Situation gerade genauso zu kämpfen haben wie ich.

Aber am absurdesten ist wohl unser Fernseher. Der aus irgendeinem Grund, seit wir über Satellit fernsehen, gerne mal die „Top Meldungen“ ungefragt einblendet. Ich habe leider noch nicht herausgefunden, wie ich das abstelle. Vielleicht sollte das mein großes Projekt für stayathome werden… 

Denn wer will schon, wenn er einfach nur Netflix – und sicherlich nicht das eh schon schlechte TV Programm, dass durch zig Talk- und Sondersendungen zu Corona auch nicht gerade an Qualität gewonnen hat – einschalten will, mit der Meldung begrüßt werden: „So frisst sich Corona durch ihren Körper“. Oder auch schön: „Sommerurlaub dürfen Sie nicht planen“. Schönen Dank auch; ich war auf der Suche nach Zerstreuung! Nicht scharf darauf, noch deprimierter zu werden…

Da brauche ich gar nicht erst versuchen mich von den einschlägigen Nachrichtenseiten, die sich mit ihren dramatischen Schlagzeilen gegenseitig zu überbieten versuchen, fernzuhalten. Mein Fernseher übernimmt’s auch von allein mich zu ungefragt zu informieren. 

Rundum die Uhr; 24 Stunden, sieben Tage die Woche, gibt es kein anderes Thema mehr. 


Stefanie Steffen
Stefanie Steffen
Stefanie Steffen

Es ist wie eine Sucht. Eine, die mir nicht gut tut. Die rein gar nichts bringt. Auf drei gute Nachrichten, folgen wiederum fünf schlechte. Eine beruhigt, die nächste verängstigt mich. Und dennoch ist es eine Sucht. Ich kann nicht anders, als immer wieder Schlagzeilen und deren Artikel zu lesen – reihum, bin ich mit der letzten Seite fertig, beginne ich wieder bei der ersten. Und fühle mich im Anschluss weder gefühlsmäßig, noch wenigstens besser informiert. Immer auf der Suche nach in bisschen mehr Hoffnung auf etwas Normalität – oder zumindest der Aussicht auf eine „Arbeitserlaubnis“ – die ich im übrigen nicht finde. 

In Zeiten in denen so vieles unsicher ist, findet sich die Antwort sicherlich nicht in den Kommentarspalten der Nation. 

Und erst recht nicht in eine der zahlreichen Umfragen, die aktuell die Runde machen. 

Ich lese Stichworte, über die ich gerade genug weiß, damit sie mir Angst machen. Viel Halbwissen und umso mehr Fantasie später (und bei einigen Artikeln bin ich mir nicht sicher, ob der Verfasser wirklich mehr als ich vorzuweisen hat), bin ich mir ziemlich sicher, dass die Welt nach dem Virus erst recht den Bach runter geht.
Und wenn ich mit Corona fertig bin, kann ich gleich bei der prognostizierten Wirtschaftskrise weitermachen.
Wenn ich dann all das gelesen, konsumiert, verinnerlicht habe, ist auch noch die letzte Hoffnung – sei es in die aktuelle Situation, den Umgang damit oder den gesunden Menschenverstand –  am Boden und ich fühle mich nicht besser informiert, sondern einfach nur ziemlich deprimiert.

Anstatt social distancing sollte ich vielmehr news distancing betreiben. Und wie mir scheint, sollten das viele tun.

Nicht, dass es mir leicht fallen würde. Ich weiß aus eigener Erfahrung sehr gut, dass Angst nicht unbedingt weniger wird, weil sie irrational ist. Oder einem jemand anderer erklärt, dass sie nicht begründet ist. 

Aber Angst war noch nie ein guter Ratgeber. 

Würde ich es nicht selbst erleben, würde ich es nicht glauben. Es für irgendeine Anekdote halten, die man eben leicht überspitzt erzählt – um sie unterhaltsamer zu gestalten. Aber ich kenne jemanden, der seit Wochen (schon bereits vor offiziellen Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen) nicht mehr das Haus verlässt. Nicht mal mehr in den Garten geht er. Wohlgemerkt steht sein Haus – entschuldigt den Ausdruck – am A**** der Welt – selbst das nächste Pferd steht einen Kilometer entfernt auf seiner Koppel. Dennoch hat er Angst vor Ansteckung. Seit Wochen sitzt er „im Haus fest“. So schlimm ist seine Panik vor dem Virus. 

Oder: da war diese Frau, die uns auf unserem täglichen Spaziergang begegnete. Links weite Wiese, viel Platz. Rechts ein kleiner Bach und mehr Wiese. Und anstatt uns – wie es wohl jeder in einer normalen Situation getan hätte – über die Wiese auszuweichen, sprang die alte Dame gleich über den Bach…
Wie würde meine Schwester sagen? Da war wohl der Reptilien-Teil ihres Gehirns (der bei Gefahr übernimmt) im Einsatz. Anders kann man sich so etwas nicht mehr erklären. Denn diese Reaktion liegt einfach so abseits von normalen oder auch nur verantwortungsvollem Handeln, dass es mich schon wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Vielleicht sollten sich diese Leute mal damit beginnen die Regeln – auf deren Umsetzung sie zum Teil so sehr pochen – auch mal wirklich aufmerksam studieren. Und möglicherweise fiele ihnen dabei der ein oder andere Logikfehler auf. 

Mir scheint, als hätten viele vor lauter Angst aufgehört Dinge zu hinterfragen. Die schiere Panik hat übernommen.
Es gibt nur noch Extreme. Harmlos oder Killervirus. Lockdown oder Millionen Tote. Totale Akzeptanz oder absolute Ablehnung. Nur wenig Differenziertes. 

Schwarz und Weiß. Und nur wenig Grau. 

Und wahrscheinlich liegt die Wahrheit wie so oft irgendwo dazwischen. 


Auf den Fotos – die zugegeben schon ein paar Jahre alt sind – zu sehen ist übrigens die wunderbare Stefanie Steffen. Die als Schauspielerin aktuell genauso unter der Situation leidet wie ich es tue.

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  1. Sarah

    14. Mai 2020 um 10:24 Uhr

    Ich kann deine Gedanken so gut verstehen und habe auch schon die ein oder andere Geschichte gehört, wo Menschen ohne Grund „übergriffig“ wurden. Dabei sind ja alle gleichermaßen genervt von der Situation…
    Liebe Grüße
    Sarah

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  2. Krissi

    7. Mai 2020 um 17:12 Uhr

    Boah, I feel you! Mir gehen manche Menschen auch auf den Keks. Das ist aber wieder mal so typisch Alman. Dorfpolizei spielen und die Nachbarn überwachen. Ich verstehe es, wenn man eine Gruppe von 10 Jugendlichen meldet, die sich zum Saufen getroffen haben und mit Sicherheit nicht eine Familie sind. Aber Familien dumm anmachen wie dieser ältere Herr bei euch? Chillt doch alle mal! Oder die Frau, die über den Bach gesprungen ist. Da muss ich einfach lachen, denn ganz ehrlich: Bei dieser Panik, die manche Menschen haben, rennen sie vor auf sie zukommenden Leuten weg und werden dabei vom Bus überfahren.

    Klar sollte man nicht leichtsinnig sein und auf jeden Fall die Regeln befolgen. Aber man kann es auch übertreiben. Es ist wirklich wahr: In den Medien hört und liest man nix anderes mehr. Es passieren nach wie vor andere schlimme Dinge auf der Welt, aber überall ist nur Corona. Ich als Journalismus-Studentin finde das einfach fürchterlich, denn genau sowas wie Variation in der Berichterstattung und den Themen ist eines der Key-Punkte des Journalismus und eine wichtige Aufgabe der Presse. Man sieht ja, wie gut die zur Zeit erfüllt wird – nämlich gar nicht. Ich will auch mal wieder etwas anderes lesen, positive Dinge. Viel zu oft lautet die Schlagzeile „Corona-Zahlen erneut gestiegen“ und sinkende Zahlen (wie wir sie hierzulande ja gottseidank gerade verzeichnen) werden oft eher weiter unten in einem Beitrag erwähnt. Aber klar, Angst und Panik verkauft sich noch besser als Sex. Die BILD weiß das ja schon lange, aber leider sind Qualitätsmedien seit dieser Pandemie voll auf den Zug aufgesprungen…

    Aber wir hoffen jetzt einfach mal, dass sich die Situation weiter bessert und dann auch die panischen Mitmenschen etwas entspannter (nicht leichtsinnig!) sind. :)

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    https://www.themarquisediamond.de/

    Antworten
  3. Melanie

    4. Mai 2020 um 10:24 Uhr

    Es ist wirklich schade das du nichts tun kannst, du machst nämlich wirklich tolle Fotos

    Liebe Grüße
    Melanie von Glitter & Glamour

    Antworten
  4. Anne

    3. Mai 2020 um 17:20 Uhr

    Jupp, man darf in den letzten Wochen alle Facetten menschlichen Verhaltens erleben… Mein Mann hat auch schon im Februar befürchtet, dass Fremdenhass & Rassissmus „nach Corona“ wieder Hochkonjunktur haben werden, aber jetzt hoff ich einfach mal noch das beste. Für die Umwelt gab es ja schon gute Nachrichten, laut DLF ein Rekordrückgang an Emmissionen. Immerhin etwas.
    Erstaunlicherweise lenken Kinder im Homeoffice nicht (noch) mehr ab, sie zwingen einem eigentlich eher, in den wenigen verfügbaren Minuten ohne Streit/Hunger/Mamabedürfnis/Streit richtig konzentriert zu sein… Bin trotzdem dankbar, dass ich grad wenig zu tun habe (kinderbedingt, immer noch halb „Baby“pause, weil die Kleine ja noch nicht in Betreuung ist).
    <3 lich Anne

    Antworten
  5. Liebe Christine,

    im schwäbischen sagt man: „es gibt sottige und sottige und das war ein sottiger“ :-)

    Mach Dir nichts draus.

    Komme gut in den Mai und bleibe gesund

    LG Bernhard

    Antworten
  6. Katja

    27. April 2020 um 21:44 Uhr

    Wir können nur hoffen, dass sich dieses Drama nicht mehr allzu lange hinzieht und – ja – versuchen, auch noch positive Dinge zu sehen.
    Viele Grüße und einen schönen Wochenstart
    Katja

    Antworten
  7. Oh Mann, wie fruchtbar. Tut mir echt leid, dass ihr so etwas erleben musstet. stelle mir das für Kinder momentan echt schwer vor momentan… :-(
    Liebst
    Kati
    http://www.kationette.com

    Antworten
  8. Vanessa

    25. April 2020 um 18:13 Uhr

    Hi Christine,
    das Thema, dass du hier ansprichst, kann ich sehr nachvollziehen. Aus dem Grund schaue ich keine Nachrichten mehr und lese auch keine Zeitung. Es mag für viele Leute dazugehören, um informiert zu sein, aber ganz ehrlich? Es stresst mich mehr, als dass es mir das Gefühl gibt, sachlich und objektiv informiert zu sein.

    Wenn ich etwas wissen will, informiere ich mich gezielt. Gerade in der jetzigen Situation regt mich die Berichterstattung manchmal sehr auf und ich wünsche mir, der Qualitätsjournalismus würde sich mehr durchsetzen und weniger unter irgendwelchen Clickbait-Artikeln leiden. Letztens habe ich ein lustiges und zugleich trauriges Meme gelesen: „Eilmeldung! Erstmals mehr Corona-Experten als Corona-Infizierte!“ – und es ist wirklich so. Was da an Verschwörungstheorien und „Experteninterviews“ durch die Medien geistert, ist gruselig. Jeder mit einem YouTube-Account und einer Kamera meint, sich mehr oder weniger fundiert und geistreich zur Fallzahlen etc. äußern zu müssen.
    Statt #staythefuckhome würde ich mir manchmal mehr #shutthefuckup wünschen.
    Oder wie Dieter Nuhr es so schön sagte: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“

    Wenn Menschen aggressiv oder kritisch sind, hat es meist mehr mit ihnen als mit einem selbst zu tun, so wie der ältere Herr im Park. Angst lässt viele Menschen eben sehr irrational werden und so schwer ich das auch manchmal finde, versuche ich mir als erstes Mitgefühl hervorzurufen, um mich selbst nicht davon anstecken zu lassen. Manche Zeitgenossen machen es einem aber auch nicht leicht :)

    Ganz liebe Grüße an dich!

    Antworten
  9. ein trauriges Thema, Christine, danke dennoch für die breite Darstellung. Ein paar andere Stimmen gibt es schon auch. Aber sie haben es schwer, gehört zu werden. Gerda

    Antworten
  10. Nicole

    22. April 2020 um 10:08 Uhr

    Ein sehr toller Post, ich hatte in meinem etwas persönlichen Beitrag ja auch die Berichterstattung angesprochen, die geht nämlich bei vielen Sendern in meinen Augen gar nicht. Was da Panik geschürt wurde, nur um sich dann zu wundern, wieso alle Menschen das hamstern anfangen und das dann zu verurteilen. Mich hatte es hingegen nach der Berichterstattung gar nicht gewundert, dass das so kam. Ich halte mich persönlich an die öffentlich-rechtlichen und schaue einmal am Tag die Nachrichten, damit fahre ich ganz gut. Im Internet lasse ich das Clickbaiting komplett aus, da wird ja nochmal richtig Panik für Klickzahlen geschürt und auf Youtube habe ich mir noch keinen einzigen Vlog zu Corona angeschaut. Ich gucke dort gerade Dokumentationen über die Tudors oder andere englische Könige und vertreibe mir so die Zeit. Das Fernsehprogramm abseits der Nachrichten kann man definitiv vergessen, da bin ich ganz bei dir. Das was mich interessiert hätte, wurde verschoben, weil die Synchro nicht möglich war, die ganzen komischen Videochats habe ich generell ausgelassen und Shows interessieren mich nicht. Bin gerade sehr happy über Netflix und Amazon.

    Woa das mit der Drone ist aber echt krass. Ist bei uns zum Glück nicht der Fall. Ich lebe aber auch auf dem Land, wsl deshalb, da bekommt man solche Dinge nicht mit. Bei uns sind nur seit Wochen die Regale leer. Im Fernseh heißt es ja so schön, die wären nun wieder voll. In den Städten bestimmt, aber nicht auf dem Land, da kommt man sich auch wie ein Bürger zweiter Klasse vor, für den halt nichts übrig geblieben ist. Was die Stimmung der Leute anbelangt: Die ist hier auch noch gut, also mir ist noch niemand begegnet der Unverschämt war. Meine Eltern berichten nur vom einkaufen, dass nicht alle Abstand halten, manchen das wohl auch egal sei.

    Antworten
    1. Nicole

      22. April 2020 um 10:08 Uhr

      Dankeschön für dein liebes Kommentar Christine,
      Ja genauso war das bei „Lost“ mit mir auch. Die hatte ich damals auf ProSieben geschaut, da waren die Wartezeiten dann echt imer lange. Komplett kannst du sie bei Amazon Prime anschauen, hatte mich jetzt nur nicht gereizt, weil ich mir das Finale bei Wikipedia durchgelesen und davon auch nicht begeistert war :D.

      Vielleicht sollte ich mit „The Walking Dead“ doch mal weitermachen? Den Gedanken habe ich immer mal wieder :D.

      Ich finde auch, dass man da mittlerweile sehr schnell ist Serien abzusetzen, ob das so klug ist? Klar hat man dann ein große Portfolio, aber was bringt es, wenn viele Serien offen enden? Also mir nimmt man da die Lust am reinschauen und bei der Menge schon heftig, wenn neue Sachen dann schon zwei Monate nach Start abgesetzt werden. Man kann gar nicht alles schauen, weil es zu viel ist.

      Antworten
      1. Nicole

        25. April 2020 um 16:16 Uhr

        Dankeschön für das liebe Kompliment Christine,
        ich persönlich auch. Habe meine erste Sitzung erst nächste Woche, aber schon von Kommilitonen gehört, dass das bei ihnen nicht so hingehauen hat. Warten wir es mal ab. Frage ist halt auch, ob mein Rechner das mitmacht oder bei zu vielen Teilnehmern abstürzt – passierte mir bei Skype schon mit lediglich fünf Leuten. Wird auf jeden Fall ungewohnt werden. In Zoom muss ich mich eh noch einarbeiten, ich kannte das Programm bis vor zwei Wochen nicht mal, das dürfte also auch technisch bei mir Spaßig werden xD.

        Was mit all denjenigen ist, die schlechtes Internet haben, ka. Da gab es keine Info, man geht davon halt scheinbar aus, dass da jeder die benötigte Bandbreite besitzt. Aber was die Seite betrifft gibt es ja noch mehr Fragen.

        Antworten
  11. Liebe Christine, vielen Dank für diesen Post! Vor ca. 2 Wochen habe ich in einem meiner Posts geschrieben, welche Fragen ich mir stelle, wie ich das sehe bezüglich den „Regelübertretungen“ und dem „Denunziantentum“ – und ich stimme da völlig mit Dir überein! Nicht nur, dass die Menschen Angst haben, und dass Angst wirklich „das Schlimmste“ in uns hervorruft (wie in Deinem Bsp. das ältere Ehepaar auf der Bank), sondern dass „Corona“ insoweit die Menschen scheinbar in 2 Lager spaltet: entweder Du hältst Dich „militant“ an die (teilweise total unlogischen) Regeln und hast null Verständnis für andere, oder Du bist (wenn Du mal logisch was hinterfragst…) gleich ein „Verschwörungstheoretiker“. Das geht mir wirklich auf den Keks.
    Durch meinen Beruf (Sozialpädagogin) kenne ich die „Realität“ einiger Familien. ich möchte mir keine zynischen „Bleibt gefälligst daheim“- Rufe mehr anhören, besonders nicht von Menschen, die Haus und Garten und Homeoffice haben… und noch nicht mal wissen, dass es auch andere Zustände gibt. Deshalb freu ich mich auch sehr über „andere“ Sichtweisen wie Deine, die auch mal was kritisch hinterfragen… und überhaupt, wozu die Polarisierung? Ist ja schließlich nicht so, dass die einen „FÜR Corona“ und die anderen „GEGEN Corona“ sind…Was für ein Blödsinn!
    Und was die nachrichten betrifft: ab nächster Woche betreu ich wieder Kinder, live und in Farbe. Da is nix mit social distancing. Und wenn sich einer ansteckt, na ja… Sorry, aber in dem Fall erlaub ich es mir einfach, mich nicht von „So frisst sich Corona durch Ihren Körper“ oder „Qualvoller Erstickungstod: ausführlich erklärt“ kirre machen zu lassen! SO rebellisch bin ich, stell Dir vor :-DDD!!!
    Liebe Grüße, Maren

    Antworten
  12. Liebe Christine,
    ich habe jetzt diesen und auch den vorigen Teil deines „Tagebuchs“ gelesen – und kann gerade bei dir bzw. allen Freiberuflern besonders gut nachvollziehen, dass diese Krise heftig trifft. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es auch einige. Trotzdem wünsche ich dir, dass du einen Weg findest, deine aktuellen Gefühle zu „kanalisieren“ – etwas Kreatives damit zu machen, z.B. eine Bilderserie, die dein Innerstes in der Zeit von Corona widerspiegelt.
    Schlimm, dass du so gehässige Menschen in deinem Umfeld erlebst! Das ist hier zum Glück nicht der Fall.
    Was die von dir angesprochene Angst betrifft, findest du vielleicht in meinem aktuellen Beitrag eine Antwort darauf, wie sie erzeugt wurde… (keine Theorie, sondern eine Tatsache…)
    Herzliche Rostrosen-Frühlingsgrüße,
    Traude
    ☘️
    https://rostrose.blogspot.com/2020/04/corona-extra-3-ein-thema-das-polarisiert.html
    PS: Ja, danke, das Osterwetter war gut genug zum Angrillen :-)

    Antworten
  13. Abgesehen von jetziger Situation, es wird immer Menschen geben, die übertreiben und die die sich nicht an die Regeln. halten. Wir leben in einem Land, wo die Menschen sich ungern ihre Rechte nehmen lassen. Meistens große Unwissenheit und Unverständlichkeit führen zu ähnlichen Konflikten. Aber wie gesagt, das wird immer wieder passieren, egal in welchen Situationen. In dem Moment muss man tatsächlich dem Dummen machen lassen, Augen zu und durch. Liebe Grüße!

    Antworten
  14. Nadine

    21. April 2020 um 11:39 Uhr

    Liebe Christine,
    das hast Du wunderbar zusammengefasst. Es ist wirklich schade, dass alles nur mehr schwarz oder weiß gesehen wird, wobei die Wirklichkeit viel eher in der Mitte liegen wird. Sehr schlimm finde ich, wenn die Menschen nun wieder boshaft werden und noch dazu denunzieren. Zum Glück habe ich bisher noch keine solche Erfahrungen gemacht, sondern nur im Internet oder in der Presse davon gelesen.
    Die Fotos sind übrigens ein Traum!
    Liebe Grüße, Nadine <3

    Antworten
  15. Jasmin

    21. April 2020 um 9:49 Uhr

    Hey Christine,
    ich hoffe dir geht’s den Umständen entsprechenend gut! Dein Artikel hat mich teilweise echt schockiert, vor allem das mit der Drohne. Bei uns ist es zum Glück noch nicht soweit bzw ich habe davon nichts gemerkt. Und auch unfreundlichen Menschen begegne ich zum Glück nur selten, kann mich nur an einen Mann erinnern der mich an der Supermarktkasse angeschnauzt hat, dass ich Abstand halten soll (wo es noch keine Abstandregeln gab) und mich gefragt hat: noch nichts von Corona gehört?! Habe darauf einfach nicht geantwortet weil ich meiner Meinung nach genug Abstand hatte… Naja. Corona hier und da nervt jedenfalls, ich schaue nur einmal täglich die Nachrichten, wenn überhaupt, auf Instagram kriegt man es ja sowieso mit. Aber das versuche ich auch reduzierter zu benutzen.

    Ich danke dir jedenfalls für deinen Kommentar zu meinem Artikel über indische Frauen, sende dir viel Durchhaltevermögen, Kraft und Liebe :) wir packen das schon, irgendwann ist auch Corona vorbei!

    Antworten
  16. Karin Lissi Obendorfer

    21. April 2020 um 7:07 Uhr

    Liebe Christine,
    du hast in wundervollen Worten verfasst, was Menschen, denken und fühlen, wie
    sie unkontorlliert sich verhalten. Die Welt steht Kopf, die Gefühle fahren Achterbahn
    und die Zeit läuft davon um die Angst zu besiegen.
    Täglich taucht ein unwürdiges Verhalten vieler Menschen auf, weil sie nichts mir ihrer
    Zeit anzufangen und mit dieser Sitatuion nicht umzugehen wissen. Oftmals bin ich
    über ein Geschen und Verhalten entsetzt und man kann nur hoffen, dass nun nicht
    noch mehr Gewalt entsteht und das „Grauen“ bald ein Ende hat.
    Ich sende einen lieben Gruß, achte auf dich und bleibe gesund, Karin Lissi

    Antworten
  17. Wie schade, dass du doch so negative Erfahrungen gemacht hast…das ist mir noch nicht passiert… leider gibt es immer wieder Menschen, die sich so aufspielen. Auch als es um das Rauchen ging ist mir das sehr aufgefallen… im Moment fühle ich mich nicht von Panik ergriffen und verstehe die Handlungsweise der Politiker sehr gut…sicher werden wir noch nicht so schnell zur „Normalität“ zurückkehren. Da ist ja dann auch die Frage, was ist eigentlich die Normalität…man kann gespannt sein…

    Liebe Grüße
    Augusta

    Antworten
  18. S.Mirli

    20. April 2020 um 11:04 Uhr

    In der ersten Woche habe ich noch Nachrichtensendungen und Pressekonferenzen inhaliert wie ein Junkie und dann habe ich dem bewusst eine Grenze gesetzt UND ich habe aufgehört deutsche Sender anzusehen – klingt jetzt irgendwie seltsam, aber die Berichterstattung auf deutschen Privatsendern, da würde man wirklich meinen, die Welt steht morgen nicht mehr. Ich habe meinen Informationsbezug dann rein auf seriöse Quellen beschränkt und das nur noch max. einmal am Tag um zwar informiert zu bleiben, aber um mich eben nicht selbst wahnsinnig machen zu lassen. Niemand kennt den Virus, im Prinzip beruht alles nur auf Berechnungen und Vermutungen und irgendwelche Theorien dazu kann ich auch selbst erfinden, da brauche ich niemanden anderen.
    Tatsächlich scheint die Lage hier etwas ruhiger zu sein und solche Anfeindungen habe ich zum Glück noch nicht mitbekommen, aber wie du schon sagst, Idioten sind immer Idioten und wenn es kein Virus ist, dann finden sie einen anderen Grund um ihren Grant auf die Welt an unschuldigen Menschen auszulassen.
    Ich wünsche dir nichts desto trotz eine schöne neue Woche, alles Liebe, x S.Mirli
    https://www.mirlime.at

    Antworten
  19. Sophia

    20. April 2020 um 8:12 Uhr

    Na du,
    es gibt wirklich seltsame Menschen. Bei uns ist mir sowas zum Glück noch nicht passiert!
    Lass den Kopf nicht hängen. Und vor allem, lass dich von diesen negativen Menschen nicht beeinflussen. Solche wird es immer geben.
    x Sophia von http://www.hyggefeeling.com

    Antworten
  20. Sabiene

    19. April 2020 um 18:44 Uhr

    Ich musste zwischendurch mal nachschauen wo du wohnst. Ist die Pöbelei wirklich in Garmisch passiert? Das ist ja wirklich unerhört!
    Was man in den Socials so mitkriegt, ist größtenteils Schrott. Man muss sehr genau auswählen, was man sich ansehen oder lesen will und gucken, woher die Aussagen stammen.
    Ansonsten wünsche ich dir eine gute Woche und bleib gesund!
    LG
    Sabiene

    Antworten
  21. Nancy

    19. April 2020 um 15:19 Uhr

    Bei uns in Sachsen werden jetzt fleißig Masken gebastelt, denn ab morgen gilt Maskenpflicht in Bus & Bahn und beim Einkaufen. In meiner Stadt ist zum Glück niemand garstig.
    Liebe Grüße :)

    Antworten
  22. Tati

    19. April 2020 um 15:18 Uhr

    Huhu Christine,

    solche Erlebnisse hatte ich bis jetzt zum Glück noch nicht, auch wenn ich die Unsicherheit – meine eingeschlossen – immer dann spüre, wenn mehrere Menschen aufeinander treffen, die sich fremd sind. Obwohl ich momentan kaum Termine habe, komme ich zu nichts, weil ich irgendwie so vor mich hinschlumpfe. Ich dachte, nach 3 Wochen Urlaub wäre das Haus komplett auf Vordermann gebracht und alle Schränke aufgeräumt. Nö, habe nicht mal die Hälfte von dem geschafft, was ich eigentlich wollte. Anfangs habe ich noch ständig die Nachrichten verschlungen, mittlerweile schaue ich mir nur noch die „Seriöstesten“ an. Manchmal kann man das Thema wirklich nicht mehr ertragen.

    Kopf hoch, „trotz allem“ einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche, herzliche Grüße, Tati

    Antworten
  23. Lisa S

    19. April 2020 um 14:23 Uhr

    Hallo,
    jetzt habe ich gleich beide deiner wunderbaren Beiträge gelesen. Unglaublich schöne, beeindruckende Bilder!
    Ich hab auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht wie du, was für mich auch unfassbar ist, wie Leute auf einmal aus einer irrationalen Angst heraus anfangen, Selbstjustiz zu betreiben, sich das Recht zu nehmen, sie anzuschreien, herauszupicken, anzuzeigen?! Eben vor allem auch dann, wenn es offensichtlich keine „Corona-Party“ ist. Dieses Misstrauen anderer Menschen, und auch dieses Gefühl, „überwacht“ zu werden, bereitet mir auch größere Sorge – denn das kann leicht zu einer Gewohnheit werden.

    Alles Liebe,
    Lisa

    Antworten
    1. Christine

      20. Mai 2020 um 10:58 Uhr

      Oh ja, vor allem haben diese Leute nun eine vermeintliche Rechtfertigung für ihr Verhalten! Ich schätze einen gewissen Hang dazu hatten viele schon vorher, aber das beschränkte sich dann halt auf Tratschen über diese „Verfehlungen“; jetzt wird ihnen der perfekte Grund geliefert mal bei der Polizei anzurufen…

      Antworten
  24. Liebe Christine,
    ich weiß nicht, ob es Angst ist, die die Leute so böse reagieren lässt. Solche selbsternannten Aufpasser gab’s schon vor Corona. Der Unterschied, jetzt können sie sich vermeintlich rechtfertigen. „Wie man in den Wald reinschreit, so hallt es wieder“ denke ich mir dabei und dass solche Leute das ernten, was sie säen. Ich wünsch Dir auf jeden Fall, dass Dir solche Begegnungen erspart bleiben.
    Liebe Grüße
    Sabine

    Antworten
  25. Anja S.

    18. April 2020 um 18:42 Uhr

    Hallo liebe Christine,
    ich habe zum Glück noch keine solchen Erfahrungen gemacht, aber habe auch etwas böse geschaut als die Nachbarn jedes Wochenende Besuch von ihren Töchtern nebst Freunden bekamen, die in einer anderen Stadt wohnen, was ja eigentlich nicht erlaubt ist. Da ich die Nachbarn sowieso nicht leiden kann, war mir das noch mehr Dorn im Auge. Mein Göttergatte, der bei der Polizei tätig ist, hat übrigens auch erzählt, dass sehr viele Anzeigen eingehen.
    Was die Nachrichten betrifft muss ich Dir zustimmen. Mich ödet es langsam nur noch an und wenn ich noch eine einzige Mail mit: Wir sind für Dich da erhalten, schreie ich auch.
    Hab ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

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  26. Liebe Christine, die aktuelle Situation hat für die Menschen unterschiedliche Auswirkungen und so verhalten sie sich auch unterschiedlich – es ist dabei schon schlimme, welche Ausmaße das in manchen Fällen annimmt. Die Menschen sind wohl einerseits verunsichert, ängstlich oder auch frustiert, manche machen sich selbst zum Ordnungshüter und andere sehen alles zu locker. Aber es gibt wohl hier keine Weiß und Schwarz und wirklich werden wir es wohl erst nach Ende der Krise wissen, was wirklich notwendig war, was vielleicht aus sinnvoll gewesen wäre und was vielleicht nicht erforderlich war. Aber das dies jetzt eine Situation ist, die wohl noch keiner in dieser Form erlebt hat, können wir einfach nur versuchen das Beste zu machen. Bei uns bin bisher glücklicherweise noch auf keine Anfeidungen und boshaften Menschen gestoßen – es läuft alles gesittet und auch freundlich und höflich ab.
    Pass auf dich auf und alles Liebe

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  27. Hallo Christine,
    oha, da hast du aber einiges erlebt. Die Sache mit der Drone fand ich schon recht krass. Aber am meisten hat mich gerade die Sache mit den aufgestochenen Reifen schockiert. Wer macht denn sowas?!
    Überall, wohin man momentan blickt, wird man mit Kommentaren und Neuigkeiten betreffend des Virus konfrontiert. Ich kann verstehen, dass dich das runterzieht. Mir ergeht es ähnlich. Ich sehe das jedoch zwiegespalten. Dem ein oder anderen schadet es vielleicht nicht, wenn er sich ein wenig mehr informiert, andere benötigen vielleicht ein wenig Abstand von den ganzen Meldungen.
    Die aktuelle Situation ist in mehrerlei Hinsicht sehr belastend.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja

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  28. Guten Morgen, mir sagte auch mal ein Arzt „Angst ist kein guter Begleiter“. Und ja, das stimmt. Und dennoch gibt es soviele Dinge, die mir Angst machen. Daher schaue ich derzeit auch nur einmal am Tag Nachrichten.Um mich nicht verrückt zu machen. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Jana

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  29. drnessy

    18. April 2020 um 0:13 Uhr

    Eure Situation tut mir wirklich leid … Aber Shit happens … Deine Fotos sind jedenfalls supi! Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute, Nessy

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  30. Simone

    17. April 2020 um 20:59 Uhr

    Haha, die älteren Leute eigentlich sollten ja sowieso zu Hause bleiben und nicht auf der Strasse reklamieren. Die einen nehmen es zu genau, die anderen zu locker. Man sollte aber die anderen in Ruhe lassen und nicht nörgeln, jeder soll selber eintscheiden mit wem er sicht trifft. Ich bin ganz schön froh, wenn die Lockerungen stattfinden und das gewohnte Leben entlich zurückkommt. Liebste Grüsse

    xx Simone
    Little Glittery Box

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  31. Angst habe ich keine. Ich verstehe nur die Menschen nicht, weshalb sie sich zu dieser Situation nicht selbst ein Bild machen und einfach mal den gesunden Hausverstand einschalten. Ich bewundere die Schweden, die das Ganze mit Vernunft angehen.
    Liebe Grüße
    Christine

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  32. Liebe Christine, für mich gibt es viel Grau und ich finde das gut so. Ich gehe arbeiten und soo viel hat sich für mich nicht verändert. Okay das Einkaufen ist anders und ich kaufe alles andere Online. Ich habe mich gefreut diesen Blog zu entdecken. Ich liebe Fotografie.
    Liebe Grüße Tina

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  33. Ines

    17. April 2020 um 19:21 Uhr

    In Hamburg ist Klopapier immer noch aus … der Internetriese und mein Nachbar haben uns gerettet …

    Die Stimmung beim Einkaufen ist schlimm, unter Nachbarn verstärken sich die vorher nur latenten Zuneigungen oder Abneigungen.

    Ich wohne an einem riesigen Naturschutzgebiet am Stadtrand. Am Wochenende parken die Autos endlos weit. Aber die Menschen, die man in der Natur trifft, sind erstaunlich freundlich. Das immerhin.

    Halte weiter durch!

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  34. Yasmina

    17. April 2020 um 18:54 Uhr

    Bei mir kommt es daher, dass ich seit der Ausgangsbeschränkung immer nur in meinem Ort war. Gestern war ich das erste Mal außerhalb im Nachbarort und konnte somit mal zu Rossmann :D Wartezeiten hatte ich hier in den 4 Wochen noch nie, weder bei der Drogerie noch beim Einkaufen ^^
    Ich mag Hunkemöller sehr gerne =) Ganz früher habe ich meine Unterwäsche immer nur bei H&M, New Yorker und so gekauft, Teenie halt :D Aber dann habe ich Triumph und Hunkemöller für mich entdeckt =) Ja für Shootings muss schon was Hübsches her.
    So geht es momentan echt vielen. Wobei ich froh bin, dass es sowas wie Social Media gibt, damit bekommt man zumindest noch ein bisschen was von seiner Umwelt mit *lach*.
    Ja zum Glück, ab Montag dem 20. April darf ich endlich meine Mama mal wieder treffen :D Oder mal eine Freundin, aber Mama is mir schon am Wichtigsten erstmal. Ich meine wir haben 6 Tage die Woche zusammen gearbeitet bis wir das Büro schließen mussten. Letzten Endes war das ja eh schon wie ein Haushalt xD Prinzipiell komme ich gut alleine klar, aber halt wochenlang niemanden zu sehen außer beim Einkaufen is schon hart.
    Das mit dem Reisen is echt mies. Aber ich denke das Jahr 2020 is gänzlich gelaufen, kein wirklicher Urlaub, keine Events wie Festivals etc. Und die ganzen Gaststätten sind ja auch noch einige Zeit zu, also wohl nicht mal im Biergarten chillen. Du sagst es, ich bräuchte das auch echt. Bin froh dass ich ab Montag zumindest meinen Aushilfsjob endlich antreten kann.

    Das gute Klopapier Gate :D Aber schön dass nun alle genug haben und es in den Läden wieder rum steht xD
    Ich finde auch, dass die Menschen seit dem ganzen Corona Trara viel aggressiver sind. Wir haben hier einen Supermarkt mit Security, der halt dafür da is dass jeder einen Einkaufswagen nimmt. Und da war letzte Woche eine Frau die is völlig ausgerastet weil sie den Wagen nicht wollte. Ich finde die Wägen sogar praktisch, so kann man sich seinen Platz schaffen xD
    Also beim Spazieren gehen finde ich es ok wenn die ganzen Familien zusammen laufen, so lange es nicht dauerhaft nebeneinander is, wie es manche machen und man somit auf die Straße ausweichen muss. Was mich aber nervt sind die gefühlten Familienausflüge beim Einkaufen. Ich mein die können doch mal alleine oder max. zu Zweit einkaufen gehen? Hier war letztens beim Aldi Mutter, Vatter und 3 Kinder und die Kinder waren alle schon älter, zwischen 10-16. Die kann man doch wohl mal daheim lassen? Das fand ich schon echt dreist muss ich sagen.
    Ja die Flüchtlinge bekommen jetzt gar keine Aufmerksamkeit mehr. Ich weiß noch das Thema wurde gerade groß, zack kam Corona xD Das wird danach sicher weiter gehen.
    Ich muss ja sagen ich habe keine Angst vor dem Virus, ich habe Angst vor der Dummheit und Panik der Menschen. Das is letztendlich viel schlimmer als so ein mutierter Virus ^^

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  35. Du schreibst mir aus der Seele. Auch ich fühle mich eher machtlos und sehe Menschen die locker sind, sehe Menschen die panisch sind. Ich bin dazuwischen, unsicher, verängstigt und machtlos.
    Ich drück dich!
    Liebe Grüße!

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  36. Es gibt wirklich schlimme Menschen. Manche meinen, dass sie sich als Polizei aufspielen können. Echt schlimm. Unsere direkten Nachbarn gehen kaum noch vor die Tür. Sie sitzen auch nicht mehr vorm Haus, obwohl der Abstand locker gewahrt werden könnte.

    Ich hoffe wie Du, dass der Spuk bald ein Ende hat.

    Liebe Grüße Sabine

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