In Squares: mit der sq10 in Cinque Terre

Polaroid; Fujifilm sq10; Cinque Terre, Manarola

Meine Liebe für analoge Fotografie ist längst kein Geheimnis mehr. Manchmal artet das beim Reisen ja schon fast in „Stress“ aus… Da wäre meine eigentliche (digitale) Kamera, meine Polaroidkamera (manchmal auch eine andere analoge Kamera, aber meistens entschiede ich mich in diesen Tagen für Polaroids) und mein Handy (wegen #iphoneonly; was ich gerade auch in Kombination mit Bearbeitung nur mit/am Handy noch immer sehr spannend finde). Joa, da hat man was zu tun. Und die Mitreisenden brauchen Nerven aus Stahl…

Nichts desto trotz: es geht einfach nichts darüber die Urlaubserinnerungen gleich in der Hand zu halten (und daheim an die Fotowand zu kleben! Sind wir mal ehrlich: neue Fotos dafür ausgedruckt habe ich leider, leider schon viel zu lange nicht mehr…).

Ein paar mehr Worte zur sq10

Ich hatte die sq10 das erste Mal (andere Beispiele für Polaroids von ihr findet ihr hier) in wirklich harschem Sonnenlicht in Verwendung und habe festgestellt, dass das mit der sq10 von Fujifilm und der Belichtung so eine Sache ist. Der Bildschirm täuscht leider extrem was die Kontraste und Schatten angeht! Der beste Tipp, den ich im Endeffekt dahingehend geben kann: „0“ ist im Zweifelsfall doch noch die beste Wahl. Ansonsten wird es schnell zu hell oder zu dunkel!

Ansonsten gilt für sie was auch für all meine anderen Polaroidkameras gilt: umso bunter die Szenerie, umso schöner das Ergebnis. Was natürlich daran liegt, dass die Farben von Polaroidfilmem immer etwas verwaschen wirken (was ja irgendwo auch der Sinn hinter diesen Retro-Filmen ist).

Anders als ich gehofft hatte, löst die sq10 also nicht unbedingt mein Problem mit der Belichtung bzw. dem besseren Einschätzen des Lichts/der Kontraste auf dem fertigen Polaroid. Wenn das Licht schwierig ist, ist das eben so. Dann bleibt das Ergebnis immer noch Glückssache und moderne Technik hilft einem nicht wirklich weiter.
Wer also zwischen einer Instax Mini bzw. der Mini 90 Neo Classic und der sq10 schwankt, muss sich also nicht unbedingt wegen den vermeintlichen besseren Einstellungsmöglichkeiten für Letztere entscheiden.

Für sie spricht dennoch das klassische quadratische Polaroidformat (das eben auch etwas größer ist als die Ergebnisse der Mini-Filme) und die Tatsache, dass auf Grund des schwarz/weiß Filters der Wechsel zu schwarz/weiß Filmen unnötig geworden ist. Was gleichzeitig bedeutet, dass man sich nicht im Vorfeld für Farbe oder schwarz/weiß entscheiden und dann einen gesamten Film in diesem Stil „verfotografieren“ muss. Außerdem ist das etwas mehr an ‚dunkler‘, dass einem im Vergleich zu nur ‚D‘ bei den anderen Instax Modellen, zur Verfügung steht däsuch oft von Vorteil, wenn man an sehr hellen Tagen damit unterwegs ist. 
Auch der Speicher hat mir gerade bei Shootings – wenn mehrere Teammitglieder ein Polaroid wollen – gute Dienste geleistet.

Die sq10 ist also die Polaroidkamera zu der ich, trotz der weiterhin bestehenden Probleme, aktuell am liebsten greife!

Polaroid; Fujifilm sq10; Cinque Terre, Manarola
Polaroid; Fujifilm sq10; Cinque Terre, Riomaggiore

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  1. Jimena

    15. Oktober 2018 um 7:12 Uhr

    Das sind wirklich sehr tolle Bilder, Polaroids haben für mich ja immer so etwas nostalgisches – das finde ich einfach super :)

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

    Antworten
  2. Hallo meine Liebe;)
    Was für wahnsinnig schöne und interessante Impressionen. Dorthin würde ich auch einmal zu gerne reisen, ich liebe die Architektur;)
    Hab einen wunderschönen Sonntag;)
    Liebe Grüße
    Isa
    https://label-love.eu

    Antworten
  3. Jasmin

    11. Oktober 2018 um 17:49 Uhr

    oh ich liebe ja alle Arten von Polaroids! Egal von welcher Kamera :D (weil ich das ja auch so gut unterscheiden kann *hust*) Ich hab mir ja überlegt, nur analog auf meiner Indien Reise zu fotografieren… aber. Naja. Die Angst das sie nichts werden ist SOOO riesig :D außerdem bin ich ja 6 Monate unterwegs… und ich reise nur mit Handgepäck. HILFE! :D wird aufjedenfall ne Challenge! Aber nur mit analogen Fotos zurück kommen… das wäre irgendwie schon geil und mega retro. haha.

    Ach und was hast du denn als Leserin vermutet? :D das interessiert mich ja mal extrem!

    Antworten
  4. Superschöne Eindrücke und ich bin noch absoluter Neuling was die Analogfotografie angeht aber möchte mich auf jeden Fall mal mehr damit beschäftigen :)

    Tina

    https://styleappetite.com

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  5. Anne Brill

    8. Oktober 2018 um 7:59 Uhr

    Liebe Christine,
    ich liebe diesen besonderen Flair, die diese Art von Fotos haben auch sehr. Alles wirkt irgendwie gleich geheimnisvoller, eben wie aus einer anderen Zeit. Sehr schöner Beitrag.

    Liebe Grüße Anne
    http://trustyourgut1.blogspot.com/

    Antworten
  6. Carolin

    7. Oktober 2018 um 23:45 Uhr

    Hach, deine Polaroids machen mir immer unglaublich große Lust, selbst auch wieder zu meiner Instax zu greifen. Leider vergesse ich immer, einen Film zu kaufen und habe mir mittlerweile irgendwie angewöhnt, auf Reisen mehrheitlich mit meinem iPhone Plus zu fotografieren. Ist halt praktisch und durch die Dualkamera auch recht vielseitig.

    Antworten
  7. Liebe Christine,

    eine zeitlang wollte ich unbedingt auch eine Polaroidkamera haben, aber irgendwie hat der Drang dann doch wieder nachgelassen. So kann ich was die Qualität angeht, nicht viel mitreden.
    Aber für Fotowände finde ich die Fotos trotzdem toll. Ich mag es, dass man bei Polaroids auch gleich eine kurze Beschreibung per Hand hinzufügen kann. :)
    Ich habe früher oft Kamerafotos mit einem Programm so umrahmt, dass sie (abgesehen von der Qualität) so aussahen wie Polaroids und ich sie dann anschließend ausdrucken und beschriften konnte. :D

    Liebe Grüße
    Lisa Marie

    Antworten
  8. Vielen Dank für diese interessanten Tipps! Analog habe ich schon lange nicht mehr fotografiert. Der Look der Polaroidbilder gefällt mir super. Leider sind die Filme recht teuer.
    Ganz liebe Grüße,
    Christine

    Antworten
  9. Dany

    2. Oktober 2018 um 21:11 Uhr

    Schöne Fotos, wie immer!

    Analoge Fotografie hat ich bisher eigentlich gar nicht interessiert, jedoch hatte ich ein faszinierendes Erlebnis Anfang Juli. Mein Freund und ich waren in Berlin auf einem Designmarkt und da konnte man ein Foto von sich machen lassen, analog fotografiert (https://grossformatfotografie.de/thread/14093-artur-kowallick-und-seine-camera-minutera/). Ich hab dann meinen Freund dahin gezerrt weil wir ein tolles Wochenende hatten und ich eine kleine besondere Erinnerung daran haben wollte.
    Es war ungewohnt so lange still zu sitzen und auf alle Details zu achten (z. B. dass unsere Köpfe gleich weit von der Kamera entfernt sind). Ersteres ist mir auch nicht gelungen. Ich hätte nicht gedacht dass ich das so faszinierend finde. Während die Aufnahme gemacht wurde, war ich nämlich so angetan von dieser Holzkiste dass mein Blick abgeschweift ist weil ich das Teil genauestens mustern wollte. Dementsprechend gucke ich auf dem Foto jetzt nicht in die Linse sondern irgendwo zur Seite. Ein Foto was ich digital aufgenommen gelöscht hätte um ein neues zu machen. Aber irgendwie mag ich es so wie es ist, dieses unperfekte Foto.
    Danach war ich völlig hin und weg davon dass man analog genau überlegen muss was man da jetzt macht. Und dass es nicht immer 100% perfekte Aufnahmen sind wie wenn man 100 digitale Versuche hat. Das sind Tatsachen, die ich auch schon vorher wusste aber es hat mich einfach nicht interessiert. Ich bin auch nicht so wirklich in Berührung damit gekommen vorher. Auch die ganzen instax Sofortbildkameras, die ja eine Weile echt einen kleinen Hype erlebt haben, haben mich nie interessiert. Aber an dem Tag habe ich dann auch direkt nach Sofortbildkameras recherchiert weil ich angefixt war.
    Die sq10 hatte ich auch auf dem Schirm weil ich auch lieber ein quadratisches Format haben wollte, die anderen Formate waren mir auch zu klein. Letztendlich habe ich mich dann für die sq6 entschieden und bei Amazon auf die Wunschliste getan für „später mal kaufen wenn ein bisschen Geld übrig ist“. Aber mein Freund hat mir die dann ein paar Wochen später zum Geburtstag geschenkt, worüber ich mich sehr gefreut habe. <3
    Ich weiß gerade gar nicht mehr warum ich mich für die sq6 statt sq10 entschieden habe wo das mit dem s/w-Filter ja eigentlich ganz gut klingt. Egal, ich bin trotzdem happy mit der sq6. :)

    Wir waren jetzt im September mit der sq6 in den USA. Ich liebe die Fotos, die haben wirklich was ganz besonderes an sich. Die darf jetzt immer mit in den Urlaub. :)

    Antworten