San Francisco und ich – eine Liebesgeschichte mit eingeschlagenem Fenster

Seit meinem ersten Besuch vor ein paar Jahren hat sich meine Beziehung zu San Francisco im Wesentlichen nicht geändert: San Francisco ist die schönste Stadt der Welt. Danach kommen Venedig und Nagasaki – eine abenteuerliche Mischung, nicht wahr? – und anschließend streiten sich ein paar tolle Städte, ohne das ein klarer Sieger hervorgeht, um die folgenden Ränge; aber San Francisco, jene hügelige Stadt an der Küste Kaliforniens, ist und bleibt für mich die tollste Stadt überhaupt.

Eine Liebesgeschichte mit eingeschlagenem Fenster

Wenn Zurückkommen weh tut…

Dabei kann ich nicht einmal genau sagen was mich an ihr so reizt. Mit Sicherheit all die schmalen, wunderschönen, alten Häuser. Die Golden Gate Bridge. Oder die Piers. Und diese ganz besondere Mischung aus unglaublich sanften, goldenen Licht und dem Meer. Aber auch die zahllosen Hügel. Die es einem zwar anstrengend, aber nicht unmöglich machen die ganze Stadt – eine Mischung aus alten Bauten und modernen Hochhäusern, die trotz ihrer Gegensätze doch so gut zueinander passen – zu Fuß zu erkunden (was ich vor ein paar Jahren und bei meinem ersten Mal in ihr auch getan habe; tatsächlich ist die eigentliche Stadt nämlich relativ klein). Und selbst der beinahe immer allgegenwärtige Nebel – der den Touristen öfter als nicht den Blick auf die Golden Gate Bridge verwehrt – hat seinen Reiz. Vor allem, und ganz besonders, wenn es ein sonniger Tag war und er erst gegen Abend in die Bucht rollt; vom untergehenden Sonnenlicht feuerrot gefärbt.

Egal wo ich war – und ich hatte in den letzten Jahren das Glück ganz schön herum zu kommen – gab es keine schönere Stadt für mich.

Und so war der Stop in San Francisco, als wir vom Yosemite Nationalpark zurück an die Küste fuhren, für mich nicht nur ein nötiges Übel, sondern ein Muss.

Nachdem ich beim ersten Mal dort, die Stadt komplett zu Fuß erkundet hatte und mich dabei auf auf die älteren Viertel konzentriert hatte, während meines zweiten Besuchs im eher modernen Bankenviertel unterwegs war, wollte ich nun – endlich mit Mietwagen – zwar dem Pier und den Seelöwen einen kurzen Besuch abstatten, mich dann aber vor allem auf Aussichtspunkte auf die Golden Gate Bridge konzentrieren. Die hatte ich bei den letzten Malen – dank Nebel – nämlich nie in ihrer vollen Pracht gesehen.

Das Wetter dafür stimmte (kein Nebel in Sicht!), die Seelöwen waren eher träge und hatten allem Anschein nach an jenem Tag nicht viel mehr als Schlafen auf ihrer Agenda und so kehrten wir bereits nach recht kurzer Zeit zu unserem Auto zurück. Das hatte vermeintlich sicher in einer Nebenstraße, nur wenige hundert Meter vom Pier entfernt, gestanden. „Vermeintlich“ sicher, denn während wir allerhöchsten einen Strafzettel für die Überziehung der Parkgebühren (die haben dort aber auch ein doofes System…) erwarteten, begrüßte uns anstatt dessen ein Auto, mit einem Fenster weniger. Und ich – wie immer mit der Kamera heillos hinterher hinkend – hielt das im ersten Moment noch für einen Scherz, als einer – Schwester oder Papa; so genau weiß ich das nicht einmal mehr – nüchtern feststellte: „Da fehlt ein Fenster.“

Auf kurze Panik – da hatte ich zur Abwechslung definitiv mal einen höheren Blutdruck als 90/60 – folgte maßlose Erleichterung, als wir feststellten, dass weder Koffer noch die Tasche mit den wichtigsten Dokumenten weg gekommen war. Heilfroh wie wir waren, fiel uns tatsächlich auch erst viel später auf, was denn gestohlen worden war. Koffer? Check. Tasche mit Flugtickets und Reservierungsbestätigungen? Check. Kamera etc.pp? Hatte ich eh dabei. Nur der Rucksack meiner Schwester – der war weg.
Aber das kapierten wir in unserer grenzenlosen Naivität, in der wir annahmen jemand wollte einfach nur gemein sein und Fenster einwerfen, erst beim Umladen des Gepäcks ins neue Auto.

Zunächst herrschte einfach nur Verwirrung.

Bevor wir bei unseren Überlegungen allerdings über: „Wir müssen die Mietwagenfirma und die Polizei anrufen.“, hinaus kamen und uns ersthaft fragen mussten (ihr wisst schon: akute Verwirrung und so) welche Nummer die Polizei in Amerika überhaupt hat, kam ein freundliches Ehepaar, mittleren Alters, mit dem Rad vorbei.

… und man dennoch mit einem blauen Auge davon kommt.

Und was dann passierte, war etwas, was man in Deutschland wahrscheinlich nur in Ausnahmefällen und mit ganz viel Glück erleben würde: grenzenlose Hilfsbereitschaft!

Die beiden riefen nicht nur sofort von ihrem Handy aus die Polizei für uns an (weil wir ja mit Sicherheit keine amerikanische SIM Karte haben und uns so ja dumm und dämlich zahlen würden), klärten den Fall, reagierten genervt und mit Unverständnis auf das „too busy“ der Polizei und da sie leider selbst keine Zeit mehr hatten, verwiesen sie uns an den Arbeitsplatz der Ehefrau. Der befand sich nicht nur gleich ums Eck, man versicherte uns auch, dort könnten wir in Ruhe mit der Mietwagenfirma telefonieren. Und damit man uns da auch ja freundlich empfangen würde, fuhren die beiden auch gleich noch eben mit dem Rad vorbei und klärten die Lage.

Tatsächlich verbrachten wir die folgende Stunde an der Rezeption eines Fitnessstudios (das übrigens derart edel und modern eingerichtet war, dass ich mir in Sportklamotten „underdressed“ vorgekommen wäre) am Telefon und wurden munter von einem verantwortlichen Mitarbeiter der Mietwagenfirma zum nächsten verbunden.

Aber anstatt die Geduld mit uns zu verlieren, teilte man fröhlich mit uns das WLAN Passwort und half – trotz um uns herum weiterlaufenden Betriebs – aus, als uns die Sache wirklich zu bunt wurde und man nach dem x-ten Weiterverbinden, annahm ich wäre eine Dame aus Orlando (Florida…), der der Wagen geklaut worden war.

Aus „Wir lassen Sie auf gar keinen Fall mit einer kaputten Scheibe weiterfahren“, wurde zwar recht schnell: „Schaffen Sie es bis zur Filiale am Flughafen?“, dennoch konnten wir uns an diesem Nachmittag wirklich nicht über mangelnde Hilfsbereitschaft beschweren. So blöd das alles war und auch wenn der Tag spätestens als wir bemerkten, dass eben doch etwas – der Rucksack meiner Schwester voller persönlicher Sachen – gestohlen wurde, gelaufen war, machten zumindest die Menschen um uns herum alles etwas besser.

Daran, dass wir uns am Ende 45 Minuten durch den Feierabendverkehr San Franciscos zu einer McDonald Road quälten, nur um am Ende festzustellen, dass passiert war, was eben immer passiert wenn irgendwie alle mit den Nerven am Ende sind, und wir mit Nichten an einer Filiale der Autovermietung, sondern mitten im Nirgendwo gelandet waren und anschließend wiederum 1 1/2 Stunden in die andere Richtung zur McDonnell (…) Road mussten, waren die wahrlich nicht schuld!

Und obwohl wir an diesem Abend völlig ausgehungert und ziemlich dünnhäutig ins Motel zurückkehrten, war ich spätestens am nächsten Tag – und endlich an jenem Aussichtspunkt angekommen – wieder mit dieser wunderschönen Stadt versöhnt. Wie sollte es auch anders sein? Bei Sonnenuntergang, am Strand, mit umverhangenem Blick auf die Golden Gate Bridge?

San Francisco ist und bleibt die schönste Stadt der Welt für mich!

San Francisco bei Sonnenuntergang; Kalifornien
San Francisco bei Sonnenuntergang; Kalifornien
San Francisco bei Sonnenuntergang und Nebel; Kalifornien
San Francisco bei Sonnenuntergang und Nebel; Kalifornien
Fahrt über die Bay Bridge nach San Francisco; Kalifornien
San Francisco; Kalifornien
San Francisco; Kalifornien
San Francisco; Kalifornien
Strand San Francisco bei Sonnenuntergang; Kalifornien
Golden Gate Bridge vom Strand aus; San Francisco; Kalifornien

„San Francisco has only one drawback, it’s hard to leave“ – Rudyard Kipling

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  1. jorinna

    29. September 2017 um 12:44 Uhr

    Super schöne Fotos, die die Stimmung in SF einfach wunderbar einfangen. <3 <3 <3

    Antworten
  2. Jasmin

    6. September 2017 um 13:37 Uhr

    Sehr sehr schöne Fotos von SF. Möchte dort gerne auch mal hin und did Hippie Viertel erkunden :D und die Auto Geschichte klingt abenteuerlich aber ist ja noch mal gut gegangen!

    Antworten
  3. Diana

    1. September 2017 um 13:11 Uhr

    Liebe Christine, ein schöner Beitrag mit noch schöneren Bilder. Ich war noch nie in San Francisco, eigentlich noch nie in der USA. Aber wenn ich deinen Beitrag so lese, will ich San Francisco gerne besuchen.
    LG, Diana

    Antworten
  4. Anne

    30. August 2017 um 21:19 Uhr

    Liebe Christine, wunderschöne Momentaufnahmen in Text und Bild. Gefällt mir persönlich noch besser als die Standard Reisebeschreibungen. Ich hatte (wie immer) Spaß beim Lesen!
    Liebe Grüße
    Anne
    https://trustyourgut1.blogspot.de/

    Antworten
  5. Maren

    30. August 2017 um 20:00 Uhr

    uhlalala!:))) ein sehr cooler Beitrag, vielen Dank für diese Inspriartion! Ich glaube ich muss auch mal wieder raus :O :D…ich sitze hier gerade in meiner kaschmir wolle (die sommergrippe hat mich erwischt) und mich packt das fernweh :(….nun ja, nächstes jahr dann wieder! ;) Liebe Grüße! Maren ;)<3

    Antworten
  6. Anne

    30. August 2017 um 18:34 Uhr

    Hallo Christine,
    ich bin zwar gerade eher mal wieder (immer noch…) eine Zaungast-Bloggerin, aber lese mit. Seit Kurzem sind wir in Südfrankreich und bleiben auch noch einige Wochen, mal sehen, wenn ich mal wieder zum Bloggen komme… Das Kleinchen ist aktiv hoch 13 und man muss den ganzen Tag hinterherrennen. Nicht, dass sie nicht zurecht kommt, aber du glaubst gar nicht, was man alles finden kann, um sich in den Mund zu stecken, dass da nicht hingehört. Blätter sind noch harmlos :P
    Aber das spielt ja hier gar keine Rolle, oder? Ich mag deinen Beitrag, ich mag die Geschichte und das Thema „Lieblingsstädte“. Weil sich meine Lieblingsstädte so verändert haben. Früher war ich nämlich avon überzeugt, neben Paris keine andere große Liebe zu haben, vor allem, nachdem ich dort ne Weile gelebt hatte. Mittlerweile gibt es viele Lieblinge und irgendwie auch keine, denn im Laufe der Zeit und der vielen Reisen (mehr, als ich je zu träumen wagte) wurde ich der Städte überdrüssig und suchte kleine Orte auf. Wohin ich immer zurückkehren würde (außer Chiang Mai): Busan in Südkorea und Yangon in Myanmar. Auf der Wunschliste steht San Fran ganz dick, dort würde ich liebend gerne mal ein paar Wochen verbringen. Hab allerdings mal ne interessante Reportage gehört, dass die Mietpreise so hoch sind, dass viele Einheimische aus der Stadt rausmüssen. Aber träumen darf man ja trotzdem… Falls mein Mann mal dort angeheuert wird, gehen wir, träumen darf man ja ;)
    Kaputte Mitwagen, davon konnte ich in Australien ein Lied singen. In New York hielt übrigens eine Putzfrau im Hostel meine persönlichen Dinge, die in einer Tüte zwischenglagert waren, für Müll. Sind nie mehr aufgetaucht – deine arme Schwester, das ist echt Mist. auptsache, euch ist nichts passiert, aber trotzdem.
    Viele Grüße und ich freu mich auf weitere Beiträge, erstmal aus der Zaungast-Perspektive, Anne

    Antworten
  7. Oweh, wie doof für deine Schwester! Über alles andere kann man ja später lachen (gerade wenn man nicht plötzlich ohne Dokumente in einem fremden Land festsitzt), aber sein Zeug so zu verlieren ist echt mies =/ Wundervolle Fotos!
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

    Antworten
  8. Sarah

    30. August 2017 um 13:04 Uhr

    San Francisco steht auch ganz weit oben auf meiner Reiseliste :)
    Liebe Grüße
    Sarah

    Antworten
  9. Mny

    30. August 2017 um 12:02 Uhr

    Ach du arme… sowas kann im Urlaub doch echt niemand gebrauchen. umso mehr freue ich mich zu lesen, dass es deine Sicht für die Stadt nicht getrübt hat (Nebel und so :P).. Ich war ja einmal in San Francisco und verstehe ehrlich gesagt nicht was alle an der Stadt finden… vielleicht war ich einfach zu viel mit dem Auto unterwegs… oder es ist so, weil ich mein Herz schon an eine andere amerikanische Stadt verloren habe: Chicago.
    Wer weiß. So oder so finde ich deine Bilde rmal wieder wundervoll.

    Danke fürs mitnehmen :)

    Lg, Mny von http://www.braids.life

    Antworten
  10. Oh man, du scheinst wirklich überhaupt kein Glück mit der Bahn zu haben.
    Das die Menschen in San Francisco so hilfsbereit waren, ist ja wirklich super. Da habt ihr einfach unglaublich Glück gehabt. Ich hoffe in der Tasche deiner Schwester war nichts allzu wichtiges oder unersetzbares drin.
    Anneke ♥

    Antworten
  11. Lea

    30. August 2017 um 0:27 Uhr

    San Francisco steht auch noch auf meiner Travel Liste und die Fotos bestätigen mich noch einmal darin. Deine Geschichte irgendwie auch, obwohl das mit der Fensterscheibe schon gruselig ist. Dafür sind die Eindrücke wirklich wunderschön geworden und machen mir noch mehr Lust auf die Stadt!

    Als ich so zwischen 13 und 15 war, war ich ständig shoppen und habe immer Sachen gefunden. Eigentlich kann ich ganz froh sein, dass es nicht mehr so ist, das ist gut fürs Portemonnaie :)

    Dass die Bahn das Wetter als Ausrede nutzt, sehe ich auch so. Ich bin unendlich froh, dass ich momentan nicht mehr so oft fahren muss, weil ich für meine mündliche Bachelorprüfung zuhause lerne und meine Bachelorarbeit auch zuhause schreibe und deshalb nicht mehr so oft zur Uni muss wie vorher!

    Liebst, Lea.

    Antworten
  12. Unglaublich schöner Blog und so wunderschöne Bilder. Die Geschichte finde ich echt berührend, generell finde ich Geschichten, die hinter Fotos stecken, sehr interessant. Mach weiter so und ich suche derweil einen Button wo ich dir folgen kann. Ich bin echt begeistert von deinem Blog! :‘)

    Liebe Grüße ♥

    Antworten
  13. Yasmina

    28. August 2017 um 20:58 Uhr

    Ohja du sagst es, immer wieder sehr schade. Und andere Dinge wie z. B. Staus wollen teilweise gefühlt nie vergehen *lach*.
    War auch mega nervig und kannte ich bisher so auch noch nicht von Flixbus. Die größe Verspätung da waren mal 10 Minuten, die ich absolut ok finde, is ja bei Bahn auch so. Aber das war schon extrem. Du sagst es, das fragt man sich wirklich.
    Ach ein bisschen Regen is nicht mal verkehrt, kühlt immer etwas ab. Nur so ein Regen wie 2011 brauche ich nicht mehr, das war zu viel :D Letztes Jahr wars ja an sich auch noch ok, aber gerade noch so. Spaß hat man immer. Ich bin auch schon sehr auf den Herbst gespannt =)
    Sehe ich auch so, Hauptsache es is sauber und das Frühstück is mir auch sehr wichtig, wenn das lecker is, is das schon die halbe Miete bei mir :D
    Eben so is es nämlich, anders als Englisch was man doch hin und wieder noch mal spricht. Glaube ich dir gerne.
    Ja N24 und so kann man auch nie wirklich Dokus nennen, das is ja auch nur irgendwas dahin geklatscht :D

    San Francisco gehört zu den Städten die ich unbedingt besuchen möchte, schon von klein auf fasziniert mich hier die Bauweise und der Stil, ich mag die Optik einfach so gerne und auch die Golden Gate Bridge mit ihrer majestätischen Länge.
    Die Bilder sehen super aus und machen mir noch mehr Lust drauf =)
    Oha das mit dem Fenster is ja echt übel, aber zum Glück is nicht so viel weg gekommen, klar trotzdem ärgerlich, aber es hätte halt auch komplett alles fehlen können.
    Wirklich schön solche hilfsbereiten Menschen kennen zu lernen, da is so ein Vorfall doch direkt ein bisschen weniger schlimm.
    Der letzte Satz gefällt mir gut, für mich gehört sie auch zu den schönsten Städten, obwohl ich sie bisher eben nur von Bildern und Erzählungen kenne.

    Antworten
    1. Feuerwerke sind wirklich toll, ich schaue sie mir auch immer wieder gerne an =) Das glaube ich dir, eine Freundin von mir war dort auch, war wohl echt super schön, irgendwann schaffe ich es auch mal hin :D

      Antworten
  14. Melanie

    28. August 2017 um 20:07 Uhr

    Die Bilder sind toll. Deine Texte lese ich sehr gerne, denn du hast einen sehr erfrischenden Schreibstil. Sehr ironisch und mit Humor geschrieben. Wenn du irgendwann mal ein Buch schreibst – lass es mich wissen :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

    Antworten
  15. Paleica

    28. August 2017 um 16:04 Uhr

    ich bin im moment hin- und hergerissen. nächstes jahr wollen wir ja wieder über den großen teich und eigentlich war ich schon super fix bei ostküste, weil karibisches meer und kubakreuzfahrt und maja-pyramiden… aber dann erfuhr ich, dass es auch wien-LA einen direktflug gibt und jetzt sitzt mir da auch ein floh im ohr. vielleicht doch nochmal westküste? ach, ich weiß noch nicht. immerhin brauche ich definitiv noch fotos auf die schönste aller brücken vom baker und marshall beach. naja, wir werden sehen, wohin es uns treibt…

    danke fürs lesen des posts und danke auch für dein liebes feedback!
    ich glaube auch, dass es wirklich viele menschen gibt, die davon betroffen sind. manche mehr, manche weniger, bei manchen ist es vielleicht nur eine depressive episode, bei manchen ist es etwas, das sie schon das ganze leben begleitet. mir hat gerade in diesem bezug das „alte“ internet enorm geholfen, weil ich da einfach viele menschen getroffen habe, die auch in diesen hirnwichsereien festhingen und die diesen hang auch hatten. das war für mich immer schon ein rettungsanker, denn es gab durchaus zeiten, in denen ich mich in meinem täglichen umfeld wie ein alien gefühlt habe.
    ob es ohne medikamente irgendwann gehen wird, wird sich zeigen. ich versuche das einfach nicht zu werten – das einzige, was mir wichtig ist, ist die lebensqualität. und wenn es dafür eben ein wenig chemie braucht, dann soll das so sein. ich will dieses leben jetzt einfach echt nicht mehr hergeben.

    ich drücke dir jedenfalls trotzdem die daumen, dass du deinen weg trotz deutscher bahn irgendwie bewältigst! mein papa hatte letzte woche auch das vergnügen mit der ÖBB – entgegen meiner einschätzung. 2 fahrten, 2 komplette chaossituationen.

    bisher muss ich sagen, merke ich noch gar nix davon, dass ich pinterest nutze – aber ich nutze es auch nicht so arg viel. mal schauen.

    Antworten
  16. Sassi

    28. August 2017 um 15:54 Uhr

    Wow, wie immer hast Du wunderschöne, wie die Amerikaner sagen würden amazing pictures gemacht.
    San Francisco ist eine tolle Stadt, hat aber nun mal sehr viele Obdachlose die uns bei unserem letzten Besuch auch oftmals aggressiv begegnet sind.
    Das mit dem Autoeinbruch ist ja wirklich ein Schreck- schön, dass es so hilfsbereite Menschen gibt.
    Liebe Grüße
    Sassi

    Antworten
  17. Laura

    28. August 2017 um 13:37 Uhr

    hallo meine liebe, das sind wirklich bezaubernde Fotos…so unbeschwert und echt, die würde ich mir glatt in mein Zimmer hängen.
    Als ich damals, in San F. war (dort haben wir fast unsere Reise gestartet, vor 20 Monaten), habe ich es genauso magisch in Erinnerung wie du sie Fotografiert hast, ich freue mich auf weitere Eindrücke.

    Ich grüße Dich diesmal aus Thailand, ab morgen geht es 10 Tage in ein Buddhistisches Kloster. Mein letzter Blog Eintrag ist über Malaysia, ich freue mich auf deine Worte, eine liebe Umarmung Laura.

    Antworten
  18. Janine

    28. August 2017 um 12:30 Uhr

    Hoppla liebe Christine, da hattet ihr aber ein ziemliches Abenteuer mit dem eingeschlagenen Fenster! :s
    Aber zum Glück hat alles gut geendet und die Bilder sind einfach traumhaft geworden! Das macht richtig Lust, nach San Francisco zu reisen!! – hätte ich nicht so eine schreckliche Fluganst! :o
    Liebe Grüsse
    Janine von https://www.vivarubia.ch/

    Antworten
  19. Rena

    27. August 2017 um 23:46 Uhr

    Das sieht man schon an Deinen Fotos, dass Du diese Stadt wirklich liebst! Denn Deine Fotos sind immer sehr schön – und diese einfach wunderbar. Toll, diese Hilfsbereitschaft des Ehepaars und Ihr habt wirklich nochmal Glück im Unglück gehabt auch wenn das mit dem verschwundenen Rucksack Deiner Schwester natürlich weniger schön ist …
    http://www.dressedwithsoul.com

    Antworten
  20. Liz

    27. August 2017 um 22:15 Uhr

    Wahnsinnig schöne Aufnahmen! Und hach, ich liebe deine Erzählungen – obwohl das mit der eingeschlagenen Fensterscheibe ja leider doch nicht so erfreulich ist… Umso schöner, wenn man dann solche Erfahrungen mit hilfsbereiten Einheimischen machen konnte, wie du – ist ja leider echt nicht mehr selbstverständlich. Zwei gute Freundinnen von mir fliegen diesen Mittwoch für 1 Monat nach San Francisco – bei dem Anblick deiner Bilder werd ich glatt ein bissl neidisch und wünschte, ich könnte mich noch in den Flieger dazuschmuggeln… ;) Ein Ort mehr auf meiner „Travel to..“-Liste!

    Ja, die letzten Wochen waren wirklich immer sehr gefüllt mit diversen Ereignissen. Manchmal habe ich dann auch gemerkt, dass ein, zwei Tage zum Ausschlafen und Herumgammeln nötig werden.. Also ja, wenn es um meinen Schlaf geht bin ich schon auch sehr hartnäckig. ;)

    Puh ja, da versteh ich dich! Mir macht der Führerschein auch keinen Spaß :( Autofahren liegt mir einfach nicht – und würde ich nicht am Land wohnen und jetzt mit der Volljährigkeit langsam auf einen Auto angewiesen, würde ich diese ganze Sache wohl auch noch länger hinauszögern… ;)

    Alles Liebe,
    Lisa http://lizinview.blogspot.co.at/

    Antworten
  21. Wunderschön!!! Ein Ort der definitiv zu denen zählt, die ich ZWINGEND noch sehen muss… Alles daran spricht mich an, jedes Deiner Bilder hatte sofort meine Aufmerksamkeit. Das kenn ich sonst nur von Is-/Irland… Wow! Und dann die GEschichte dazu mit der Scheibe… Nicht schön aber einmalig in der Art und Weise… Das macht eine Stadt noch echter und ehrlicher wenn man dort etwas erlebt hat. Mich hats gepackt, mehr als das…
    PS – mich erinnert das immer zu 100% an Full House, das muss doch dort gespielt haben bzw. gedreht worden sein…?!

    Antworten
  22. Wilhelm

    27. August 2017 um 20:47 Uhr

    Danke für deinen schönen Bericht und die tollen Fotos! Ich bin noch nie dort gewesen… und habe mich gewundert, dass du die Stadt als die schönste bezeichnest. Was genau magst du daran so? Ich persönlich habe Schwierigkeiten mit allen großen Städten, aber vielleicht ist sie wirklich ganz anders…. Fänd ich spannend von dir zu hören! Liebe Grüße!

    Antworten
  23. Kiara

    27. August 2017 um 19:30 Uhr

    Die Bilder sind dir unglaublich gelungen! Das letzte Bild spricht mich besonders an.
    San Francisco begeistert mich immer wieder

    Antworten
  24. Nicole

    27. August 2017 um 14:58 Uhr

    Das letzte Bild ist übrigens mein absoluter Favorit. Aber die Golden Gate Bridge ist halt auch einfach Sinnbild für diese Stadt. Die möchte ich ja auch unbedingt noch sehen und dann auch gerne das Charmed Haus anschauen, die Serie habe ich nämlich geliebt. Ach ja und natürlich auch das Haus von Full House. Wieso du die Stadt so liebst, kann ich auch verstehen, finde die Häuser auch echt klasse. Das mit der eingeschlagenen Scheibe finde ich immer noch krass, aber die Hilfsbereitschaft der Amerikaner ist echt beeindruckend und macht das wirklich wieder wett. Um den Rucksack deiner Schwester ist natürlich schade, ich hoffe da war nichts drinnen was man nicht ersetzten kann? Bin schon sehr gespannt zu erfahren, was ihr noch so erlebt habt.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.
    Dankeschön für deine lieben Worte :).
    Das es bei diesem Thema unterschiedliche Meinungen gibt, die aufeinanderprallen habe ich auch schon gemerkt. Ich denke aber, dass jeder am Ende die Entscheidung treffen sollte, die das Beste für einen selbst ist. Bei mir war das nun mal das Absetzen und wie du schon geschrieben hast, ist es schade dass man sich dafür sogar oft rechtfertigen muss. Geht mir ähnlich, denn ich muss ziemlich oft erklären, wieso ich nun auf das Wundermittel Pille verzichte. Aber es macht sich hier auch ein Wandel bemerktbar, der auch dadurch ausgelöst wird, dass in den Medien mittlerweile auch öfter die Nachteile der Pille thematisiert werden. Was ich verdammt wichtig finde, denn man sollte immer wissen, was man seinem Körper antut und welche Nebenwirkung Tabletten mit sich bringen. Die zu verschweigen ist einfach nur falsch. Ich wusste damals um Beispiel nicht, was ich meinem Körper antue und habe die Pille tatsächlich eher deshalb genommen, weil alle sie nunmal nehmen. Und natürlich wäre es gelogen, wenn ich nun sage, dass ich die Vorteile nicht genossen habe. Das habe ich, aber je länger ich die Pille eingenommen habe umso mehr habe ich auch die Nebenwirkungen gespürt, die dann immer intensiver wurden. Vor allem halt in Bezug auf meine Migräne. Das ich damit nun gar keine Probleme mehr habe ist für mich unfassbar. Ich hatte erst in den letzten Monaten gelesen und gehört, dass man als Migränepatient lieber auf die Pille verzichten sollte. Dass sie so eine Wirkung darauf hatte, ist echt krass. Beim verschreiben hat mich übrigens nie jemand danach gefragt, ob ich denn solche Probleme hätte. Hatte in der Kindheit nämlich schon mal über einen längeren Zeitraum mit Migräneattacken zu kämpfen, die dann in der Jugend besser wurden und mit dem Verschreiben der Pille dann wieder schlechter. Die letzten Monate hatte ich dann aber richtig intensive Schübe.

    Bei Amazon Prime kostet der Channel auch etwas, aber ist nur ein kleinerer Betrag und man sieht welche Filme derzeit beim Channel angeboten werden, sodass man da vorher schauen kann ob sich das lohnt. Ist dann auch monatlich kündbar, was natürlich auch von Vorteil ist, sodass man den Channel immer mal dazu buchen kann, wenn es mal ein paar interessante Filme gibt und ansonsten halt wieder abbestellt. Verstehe aber auch nicht, wieso man dann nicht die aktuellen Filme anbietet, vor allem dann auch diejenigen, die im Jahr selbst gelaufen sind.

    Uih da machst du mich nun neugierig. Fand den Trailer dazu schon mega gut gemacht. Die Frage ist bei der Dunkle Turm nun auch, ob es dann überhaupt eine Fortsetzung gibt. Der Film wird sicherlich nicht gerade günstig gewesen sein. Aber soll ja auch noch eine Serie parallel dazu geben, was ich auch irgendwie unsinnig finde.

    Oh okay, das ist natürlich ärgerlich, aber vielleicht geht es ja von ganz alleine wieder.

    Ps: Im Moment funktioniert das Kommentarfeld wieder, aber es gab heute auch ein Update von meinem Browser. Vielleicht liegt es daran?

    Antworten
  25. Antje

    27. August 2017 um 13:29 Uhr

    Tatsächlich habe ich keine Lieblingsstadt, glaube ich… vielleicht, weil mich Städte einfach nicht so umhauen wie es die Natur tut. Allerdings steht San Francisco definitiv auf meiner Liste und vielleicht klappt es sogar schon nächstes Jahr! Ich wäre ja durchaus offen für etwas Stadtliebe.. :D

    Antworten
  26. die Bilder sind so unheimlich schön <3 Ganz tolle Eindrücke! San Francisco ist ein Traum, da will ich auch unbedingt mal hin!

    Liebst,
    Alena
    lookslikeperfect.net

    Antworten
  27. Oh man, ich merke gerade dass ich nicht mal einen Bruchteil von der Welt bisher gesehen habe. Da habe ich einiges nachzuholen. San Francisco steht auch auf dieser Liste! :)

    Antworten
  28. JENNY

    27. August 2017 um 9:47 Uhr

    Traumhafte Bilder! San Francisco steht auch noch auf meiner Liste..

    Liebste Grüße aus Hamburg,
    Jenny von http://changeable-style.com

    Antworten
  29. Guten Morgen, da hast Du ja wieder mal eine abenteuerliche Reise hinter Dir. Zum Glück ist alles einigermaßen glimpflich abgelaufen. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag. Liebe Grüße Jana

    Antworten
  30. In San-Francisco könnte ich mich definitiv auch verlieben. Für mich die interessanteste Stadt in den USA.

    Neri, Leselaunen

    Antworten
  31. Tabea

    26. August 2017 um 20:35 Uhr

    Venedig reizt mich ja irgendwie gar nicht, weil ich kein Mensch für Boote bin… aber da war ich noch nie, also ist das nur so ein Gefühl, dass ich die Stadt nicht mag. Wo Nagasaki liegt, müsstest du mir jetzt aber mal verraten ;)
    San Francisco würde ich aber zu gern auch mal besuchen. Und so wie du die Stadt schilderst, wird meine Lust, da hinzureisen, nur noch größer.

    Da fehlt ein Fenster ist aber echt eine milde Formulierung für ein aufgebrochenes Auto – da hätte ich wohl auch erst mal an einen Scherz gedacht. Und haha, nur so nebenbei: 90/60 habe ich auch als normalen Blutdruck :D
    Und interessant finde ich auch, dass deine Schwester ihren Rucksack nicht sofort vermisste…

    Ich freue mich aber echt für euch, dass ihr auf dieses Ehepaar getroffen seid! Glück im Unglück, würde ich das nennen :) Aber dass die Mietwagenfirma da so oft hin und her verbindet, ist etwas peinlich, finde ich. Das dürfte denen doch öfters mal passieren, sodass man da Routine haben sollte.
    Dass ihr dann noch die falsche Straße erwischt habt, scheint ja gefühlt auch nur noch ein Tropfen auf heißen Steinen zu sein…

    Dass du all die Strapazen aber deinen Eindruck von der Stadt nicht trüben lässt, klingt irgendwie toll :) Sowas würde mir sicher schwer fallen…

    Danke für die Fotos – das letzte ist ja der Hammer! Vielleicht verstehe ich doch, warum aufgebrochene Autos kein Grund sind, die Stadt nicht zu mögen ;)

    Liebe Grüße

    Antworten
  32. Charli

    26. August 2017 um 15:13 Uhr

    Ich glaube, es ist genau das, was du beschreibst, was diese Stadt ausstrahlt. Ich war erst einmal dort, aber absolut beeindruckt von diesem Lebensgefühl, der Freundlichkeit der Menschen und der Stadt überhaupt. Vielleicht ist es Karma, oder so. Oder die Tatsache, dass San Francisco jederzeit vom Erdbeben überrascht werden kann, jedenfalls empfand ich die Stimmung dieser Stadt so unglaublich positiv, dass ich jetzt hier gar keine richtigen Worte finde. Aber das liegt sicher auch an deinen Bildern, sie fangen San Francisco perfekt ein.
    Wir sind ja damals von San Francisco nach New York geflogen und das war wie ein Faustschlag ins Gesicht. New York hatte keine Chance… :)

    Antworten
  33. amelyrose2017

    26. August 2017 um 13:45 Uhr

    Ach Neid, neid, Neid pur!
    San Francisco fand ich schon immer toll und egal durch welche Phase meines Lebens ich gehe,
    irgendwie habe ich so oft dass Gefühl, genau in diese Stadt zu passen und dorthin zu gehören.
    Die Bilder sind mal wieder ein Traum und ich finde (blöde Situationen passieren immer),
    aber die Hilfsbereitschaft ist wirklich toll und das ist doch was zählt.

    schau gerne auf meinem BLOG vorbei und auf INSTAGRAM

    Antworten
  34. Hey, die Bilder sind einfach grandios.
    Was ich übrigens super finde ich die tolle Hilfsbereitschaft, wirklich klasse!
    Liebe Grüße!

    Antworten