Behind the Scenes: Caroline.

Manchmal treffen bei Shootings nicht nur ähnlich tickende kreative Menschen zusammen, sondern finden sich auch Seelenverwandte. Zumindest was den Musikgeschmack anbelangt.
Caroline und mich verbindet nicht nur unsere Liebe für schwarz/weiß Fotos (der wir demnächst fröhnen werden), sondern auch recht ähnlichen Vorliebe beim Thema Musik.

Musik läuft eigentlich bei den meisten Shootings. Um in Stimmung zu kommen, als kleiner Anreiz oder auch einfach nur, weil es doch mal recht ruhig werden kann, wenn alles gut läuft, dass Model sich quasi von alleine bewegt und man nur noch den Auslöser meiner Kamera hört. Allerdings eher selten mein Zeug. Nicht, weil ich so einen außergewöhnlichen – oder gar so einen befremdlichen wie beispielsweise meine Schwester – Musikgeschmack hätte, dennoch finde ich die meisten Dinge die so im Radio gespielt werden oder in den Charts mitspielen eher… nicht ganz so toll. Zumindest würden sie privat nie bei mir laufen!

In der Regel höre ich spätestens wenn ich meine Kamera in die Hand nehme eh nicht mehr wirklich hin und bin ganz auf etwas anders konzentriert, weswegen ich auch mit einer – drücken wir es mal neutral aus – eher massentauglichen Musikauswahl klar komme. Und trotzdem: als ich mein übliches Sätzchen zum Thema Musik gesagt hatte und ein: „Nein, die sind gut!“, als Antwort bekam, brach natürlich meine glorreiche Stunde an.

Wir waren uns ziemlich einig was die Lieblinge angeht: neben den Kings of Leon (für deren Konzert wir beide keine Karten hatten…), standen auch Mumford&Sons („Die magst du dann doch sicher auch?“) ganz oben in unserer Gunst. Und The Killers? Mann, die waren mal cool. Aber eben bevor sie zum gewöhnlichen Chart-Gedudel (das allerdings äußerst erfolgreich war…) gewechselt sind.

Dieses Shooting war definitiv in mehr als nur einer Hinsicht ein wahres Vergnügen. Da kann das nächste ja kommen…

Beim Lichttest darf man hat noch die Straßenklamotten anhaben…

Wenn man im Winter sommerliche Klamotten fotografiert und die Heizung nicht schnell genug warm wird, dann muss man kreativ werden. Wie gut, dass so ein Profi-Föhn einiges aushält, bevor er heiß läuft.

Umziehen und ein weiterer Lichttest.

Das fast schon traditionelle Hilfe-eine-Lampe-ist-gerade-dabei-umzufallen-und-die-Fotografin-merkt-es-nicht-Foto.

Der misslungene Versuch so etwas wie ein Gruppenfoto zu Stande zu bekommen. Den Timer des Selbstauslösers auf zwei Sekunden zu stellen war wohl doch etwas zu sportlich gedacht…


Model: Caroline Schrödl (@ Munich Models)
Hair&Make-up: Hannah Manser
Styling: Bonny Fersch

Kommentar verfassen

Beim Absenden deines Kommentars erklärst du dich damit einverstanden, dass deine Angaben verarbeitet und gespeichert werden. Bitte lese dir dazu die Datenschutzerklärung durch.

  1. Anne

    6. März 2017 um 22:03 Uhr

    Was für ein toller Post! Ich finde die Idee dahinter super und mich überzeugen vor allem deine Bilder! Der gesamte Beitrag ist super harmonisch und lässt sich wunderbar lesen bzw betrachten.
    Ganz liebe Grüße Anne
    http://trustyourgut1.blogspot.de/

    Antworten
  2. Guten Morgen und einen schönen Wochenstart meine Liebe. Endlich bin auch ich wieder unter den Bloggern und wenn du magst, kannst du ja gerne bei mir vorbeischauen. Ich fand diesen Beitrag sehr interessant zu lesen. Danke dafür.

    Alles Liebe.

    Antworten
  3. :-D Vermutlich können sich die meisten Menschen bei Musik die sie mögen oder Musik allgemein wohl eh besser bewegen…? Schön, wenn man dann so übereinstimmt, das Ergebnis spricht für sich!

    Antworten
  4. Kristina Dinges

    22. Februar 2017 um 10:19 Uhr

    Was für wundervolle Bilder! Musik gehört für mich auch zu einem richtigen Shooting. Ich finde es etwas erschreckend das die Models heutzutage einfach so dünn sind.. Aber das ist halt so.

    Liebe Grüße Kristina von KDsecret

    Antworten
  5. Liebe Christine,

    vielen Dank für das kleine „Behind the Scenes“ deiner Arbeit – ich liebe ja solche Eindrücke und bin immer sehr gespannt, was es da so zu beobachten gibt.

    Ich persönlich arbeite auch lieber, wenn im Hintergrund ein wenig Musik zu hören ist – Totenstille ist nichts für mich und manchmal sogar ziemlich bedrückend.

    Leider hätten wir beide aber nicht den gleichen Musik-Geschmack, ich habe eine Vorliebe für 90ties R’n’B und Hip Hop. :D

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

    Antworten
  6. Mny

    21. Februar 2017 um 11:56 Uhr

    Ich mag „Behind the scenes“-Fotos – klar auch die geschichten dazu. Auch wenn ich keinen speziellen Musikgeschmack habe, würde ich mich bei dir glaube ich sehr wohl fühlen – das könnte aber auch immernoch an dem Wort „pailletiert“ liegen – wer weiß :) Übrigens… bald ist es soweit… ich Arbeite an der Integration deines Wortes. Du kannst gespannt sein :)

    Antworten
  7. Sehr schöne und witzige Fotos! Schön so einen Einblik hinter die Kulissen zu bekommen :)
    Ich höre ja seit einiger Zeit fast nur noch die Kinder-Musik meiner Tochter… :D viel zu selten mache ich dann auch mal meine Musik an… danke für die Erinnerung, dass ich das vielleicht mal wieder tun sollte.
    Liebe Grüße
    Rosa Larissa Klara

    conscious lifestyle of mine

    Antworten
  8. Martina

    20. Februar 2017 um 16:20 Uhr

    Ein super interessanter Beitrag. Einfach auch mal zu sehen, wie es hinter den Kulissen eines Foto-Shooting aussieht. Echt cool und lustig ;)

    Liebe Grüße Martina
    http://www.kleidsam.org

    Antworten
  9. Tolle Bilder liebe Christine. Es scheint ein tolles Shooting gewesen zu sein.
    Sehr interessant mal nicht nur die fertigen Bilder zu sehen.

    Liebste Grüße
    xo Sunny

    http://www.sunnyinga.de

    Antworten