Schnipsel

Genauso wenig wie eine Überschrift, fällt mir nun eine passende Einleitung ein. Das sind einfach nur Schnipsel. Fragmente, ohne übergeordnetem Thema oder so. Ich könnte natürlich „Random Facts“ schreiben, ich steh allerdings nicht so auf Anglizismen ohne triftigen Grund. Oder darauf, was halt alle schreiben. Sicherlich schlecht für die SEO, aber egal. Es folgen also Schnipsel; entstanden immer wieder dann, wenn ich etwas Luft hatte und ein paar Zeilen – ohne gleich genug Stoff für einen ganzen Post zu haben – schreiben wollte.

#1 Ich habe eine Telefonphobie…

Das ist vielleicht eines der Dinge, die Menschen, die mich persönlich kennen, am meisten überrascht. Ich rede gerne. Und manchmal auch zu viel. Aber ich hasse telefonieren!

Tatsächlich gibt es nur sehr wenige Menschen, mit denen ich gerne telefoniere… Und das dann auch eher gezwungenermaßen.

Gerade beruflich bin ich heilfroh, dass es heutzutage so etwas wie eMails gibt. Ansonsten würde ich nämlich ständig in die Röhre schauen… Ich habe keinerlei Probleme damit mich zu verbeissen, bleibe hartnäckig und schreibe lieber ein paar mehr Mails, gehe so richtig auf die Nerven, bevor ich auch nur ein Mal freiwillig zum Telefon greife! Dabei käme ich so manchmal sicherlich etwas schneller vorran… trotzdem! Beim Telefonieren – gerade bei Arbeitsdingen – werde ich schrecklich nervös und komme mir beim Gespräch selbst dann immer etwas dumm vor; als würde ich mich dabei besonders doof anstellen und könnte einfach nicht das rüberbringen, um was es mir geht. Ich verhasple mich ständig und fühle mich nach dem Auflegen als hätte ich einen Marathon hinter mir. Einen, bei dem ich nicht durchs Ziel gelaufen bin. 

Seltsamerweise macht es mir weniger aus, wenn ich angerufen werde… Nur das Wählen, das Warten aufs Abheben und das von mir aus Anfangen bereitet mir Schwierigkeiten. Und das, obwohl ich doch nun schon seit Jahren offiziell erwachsen und schon groß wäre. Und auch schon ganz andere Dinge geschafft habe…

Das ist auch einer der Gründe, warum ich es seit Monaten vor mir her schiebe, endlich meinen völlig veralteten (mit wirklich lächerlichen Konditionen) Handyvertrag umzustellen. Weil ich das in meinem Fall nicht selbst im Internet erledigen kann und bei einer Hotline anrufen müsste…!

Ziemlich lächerlich, wenn ich ehrlich bin.


#2 Ich sehe eigentlich nur auf einem Auge schlecht

Eigentlich sehe ich nur auf einem Auge schlecht; nämlich auf dem linken. Deshalb sieht man mich durchaus öfter mal ohne Brille. Oder sie plötzlich bei einem Shooting abnehmen. Immer ein guter Trick, um die Leute um einen herum zu verunsichern. ;)

Theoretisch könnte ich also ohne Brille leben; tatsächlich nehme ich sie zum Beispiel zum Fernsehen immer ab (was schon alleine daran liegt, weil es viel bequemer ist, wenn man eine horizontale, auf der Seite liegende, Fernseh-Stellung bevorzugt), die Praxis sieht jedoch ganz anders aus. Weil ich auf dem anderen Auge fast normal sehe (bzw. die „Schwäche“ auf dem Auge zu verachten ist), macht mir der Unterschied manchmal ganz schön zu schaffen; umso mehr seit ich weiß wie scharf ich mit Brille sehen kann! Ohne Brille hat mein Gehirn allem Anschein nach so viel mit dem Ausgleich zu tun, dass ich umso mehr zu Kopfschmerzen neige. Während ich die – und diverse Nackenverspannungen – um ein großes Maß verringern konnte, seit ich eine Brille trage.

Und obwohl ich kurzsichtig bin, kann ich mir die Arbeit vor dem PC ohne mittlerweile überhaupt nicht mehr vorstellen! Die empfinde ich sofort als mega-anstrengend und ich kann – selbst um nur mal eben etwas nachzuschlagen – nicht mehr an den Laptop gehen, ohne zur Brille zu greifen.

Bisschen eigenartig.


#3 Mein Bedarf an Alleinsein und Nähe kann auf andere seltsam wirken

Ich brauche Zeit allein. Zeit für mich, ziemlich viel Zeit für all die Ideen und Pläne, die mir den Tag über im Kopf herumspuken. Und so etwas wie Langeweile? Kenne ich nicht. Irgendwas fällt mir immer ein…

Und dann neigt sich der Tag dem Ende zu und ich stelle fest: einiges geschafft heute, aber geredet habe ich bisher mit niemandem. Man darf natürlich nicht vergessen, dass ich – sieht man von Shootings ab, die man halt nicht jeden Tag hat – unheimlich viel Zeit alleine vor dem PC verbringe. Ich gehe in kein Büro, treffe keine fremden Menschen. Ich stehe auf, frühstücke, staubsauge, und setze mich vor meinen PC, der in meinen vier Wänden steht. Tag für Tag, so gut wie immer sechs Tage die Woche. Da kann einem schon mal die Decke auf den Kopf fallen! Irgendwie ist es also kein Wunder, dass ich nach einigen Tagen produktiver, konzentrierter Arbeit umso mehr den Bedarf nach irgendetwas anderen als dieser Wohnung habe. Und manchmal das Gefühl habe, mehr Abwechslung zu brauchen. Öfter mal raus zu müssen. Auch mal weiter raus als meine übliche Spaziergehrunde.

Und doch ist es für meine Mitmenschen sicherlich nicht immer einfach bei mir durchzusteigen: hat sie den Kopf gerade wieder irgendwo in den Wolken? Oder braucht sie Zerstreuung?
Gerade wenn ich von Shootings nach Hause komme, gäbe es eigentlich so viel zu erzählen. Und dennoch bringe ich gerade dann den Mund nicht auf. Ich, die sonst immer eher zu viel redet…

Ich kann ziemlich gut mit mir allein sein. Und irgendwie doch nicht.

Während ich die meiste – und eher mehr als andere – Zeit ganz zufrieden damit bin so vor mich hin zu wurschteln, brauche ich sie auf einmal ganz plötzlich. Die Nähe. Die Ansprache. Den Austausch. Und das kollidiert mitunter dann schon mal ganz schön mit dem Alleinsein/Nähe Bedürfnis meiner Mitmenschen… Trifft die kurz nach Feierabend. Oder im Stress. Oder halt irgendwie unpassend. Aber weil ich niemand bin, der ständig Nähe braucht und vorher so lange kein Verlangen danach hatte, habe ich sie dann umso nötiger. Fordere sie ein und bin entmutigt und enttäuscht, wenn der andere gerade noch sein eigenes Süppchen kocht. Und mir dann nicht bietet, was ich jetzt in diesem Moment brauche.

Obwohl ich selbst ständig so bin, mich genauso verhalte und weiß wie sich das anfühlt, wenn man noch zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, bin ich dann enttäuscht, wenn mir Menschen nicht gleich das geben, was ich jetzt, in diesem Moment, brauche.

Vor kurzem habe ich mich mit einer meiner ältesten Freundinnen über mein seltsames Verhältnis zum Nah- und Alleinsein unterhalten; und erleichtert festgestellt, dass ich nicht die einzige bin, die nicht ständig aufeinander sitzen muss, ohne dass das bedeuten würde, dass wir das manchmal nicht ziemlich dringend bräuchten.

Vielleicht ist das so ein typisches Künstlerding. Wir brauchen Zeit für uns; für alle das, was sich nur in unserem Kopf abspielt. Aber nach einiger Zeit wiederum jemanden, der uns da raus holt. Weil wir sonst verdammt einsam werden. 


#4 Ich habe abartige Flugangst

Ziemlich blöd gelaufen, würde ich sagen. Flugangst und ständiges Fernweh vertragen sich nämlich nicht sonderlich gut! Trotz all der Atemtechniken und Meditationsübungen (bei denen ich ehrlich gesagt kläglich versage) bin ich im Flugzeug regelmäßig kurz vorm Nervenzusammenbruch und mittlerweile bei meinen Sitznachbarn gefürchtet. Inzwischen wird mir zwar kommentarlos die Hand entgegen gestreckt, jedoch auch irgendwann mit schmerzverzerrtem Gesicht zurück gefordert.

Problematisch wird das natürlich vor allem, wenn neben mir mal kein Familienmitglied oder wohlgesonnene Begleitung sitzt…

Bis heute sehe ich als einen meiner größten Triumphe, wie ich damals allein – und ohne Belästigung meiner, mir fremden, Sitznachbarin –  von München nach Edinburgh geflogen bin. Ganze 1 1/2 Stunden lang…


#5 Ich bin mir selbst selten gut genug…

Ich bin mir selbst der größte Feind. Bin mir selten mal gut genug und nur in Ausnahmen mit meiner eigenen Leistung zufrieden. Dabei gibt es diese Phasen, in denen ich mit einer ganz anderen Selbstverständlichkeit an die Dinge heran gehe und spüre, dass es so viel besser läuft. Wenn ich nicht jede Handlung drei Mal überdenke, jedes Wort fünf Mal im Kopf umstelle und nicht zu viel – an mir – zweifle. Wie die Dinge dann auf einmal ganz natürlich an ihren Platz zu fallen scheinen. Als hätten sie immer so ein sollen.

Und dennoch sind diese Zeiten nie von langer Dauer. Holt mich der alte Selbstzweifel immer wieder ein. Werde wieder ängstlich, wo ich es nicht sein dürfte. Sollte. Oder müsste.

Bin traurig darüber, enttäuscht über mich selbst. Und schaffe es dennoch nicht die Dinge geradliniger oder klarer anzugehen.

Ich hadere, denke zu viel nach und zögere im falschen Augenblick. Weil ich Angst habe. Weil ich nicht glauben kann, dass das jetzt in diesem Moment wirklich für mich passieren soll.

Und darum, lasse ich es manchmal einfach bleiben. Ziehe den Schwanz ein, ergreife die Flucht. Und frage mich manchmal, vor was ich da eigentlich Angst habe. Für was ich nicht gut genug bin und was passieren sollte, damit ich es jemals bin.

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  1. Wow, der Text hätte jetzt genauso gut über mich handeln können. Ok, vielleicht nicht so ganz bei Nummer 2, aber bei dem Rest ist die Ähnlichkeit ja sehr verblüffend. Da sind so einige Gedanken/Gefühle dabei, die ich auch schon oft hatte, aber nie so ganz in Worte fassen konnte. Ich fühle mich da gerade so richtig abgeholt^^
    Meine Telefonphobie ist sowieso ganz komisch ausgeprägt. Kann ich etwas im Radio gewinnen (z.B. Konzertticket) dann ist sie nicht da, da ist das mögliche (Gewinn-)Ziel entscheidend. Muss ich beim Handybetreiber anrufen, dann ist mir das mittlerweile auch egal, da meine Wut, die die mir mit Garantie verpassen (werden), alle anderen Ängste überstrahlt. Aber alle anderen Sachen bloß nicht. Pizza bestellen? Nee, mach du mal. Ach, eigentlich kann ich auch Brot essen.
    Die Flugangst ist bei mir auch bestens ausgeprägt. Einmal London hin und zurück und das hat mir gereicht. Die Angst vor dem Fliegen ist immer noch da, aber die kann ich überwinden, wenn ich etwas wirklich will. Aber ich habe ein extrem empfindliches Trommelfell und die Schmerzen, die sich während (nicht bei Start/Landung) des Fluges eingestellt haben, waren nicht sehr löblich. Jetzt sind es eher die Angst vor den Schmerzen, wenn ich ans Fliegen denke. Ich könnte ja zum Arzt gehen, aber sagen wir mal so, das ist auch so eine Phobie, die ich da habe. Ich sage mir immer, du hast es schon einmal mit dem Bus bis nach London und auch nach Paris geschafft, das packst du also auch wieder.
    Ich brauche auch meine Zeit alleine und ich habe auch kein Problem damit manchmal auch etwas alleine zu unternehmen. Einfach einmal Ruhe. Einfach nur einmal ich. Aber irgendwann erschlägt es mich dann und ich brauche Nähe, sofort. Ist halt nicht immer so möglich. Und dann geht es mir nicht gerade besser. Vor allem, wenn man gerade eh wieder an sich zweifelt. Denn ja, ich denke auch oft, warum soll gerade ich so ein Glück jetzt in diesem Moment haben?! Ich stehe mir oft selbst im Weg, durchdenke die Dinge mindestens zehn Mal zu oft, mache es mir dadurch oftmals schwieriger als es eigentlich wäre und verbaue mir daher auch manchmal gute Erlebnisse – der verdammte Kopf! Dieses Fluchtgefühl kenne ich nur zu gut!
    Schnipsel als alternative Bezeichnung zu Random Facts gefällt mir sehr, sehr, sehr gut.
    Liebe Grüße
    Chrissie

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  2. Liz

    18. Oktober 2017 um 17:47 Uhr

    Also in einigen deiner Punkte hab ich mich wirklich zu 1000% wiedererkannt! Die Sache mit dem Telefonieren kenne ich nur zu gut, wobei meine größte Angst, oder das wovor ich mich immer drücke, nur das Anrufen selbst ist, Reden könnte ich dann eh wieder stundenlang. Müsste seit 2 Wochen eigentlich auch schon einen Zahnarzttermin ausmachen… Aber wenn ich solche Anrufe tätigen muss um Termine auszumachen muss ich mir das schon immer extra im Kalender markieren, weil das für mich irgendwie immer so anstrengend und zeitaufwendig ist… Echt komisch. :D Als ich einmal einen Arzttermin ausgemacht habe und nach der Telefonnummer gegoogelt hab war ich so unfassbar glücklich als es ein Internetformular zum Termine-Eintragen gab!!! Warum haben sowas nicht alle Ärzte/Dienstleister/werauchimmer?!
    Im dritten und fünften Punkt kann ich dir auch nur zustimmen, du hast das ganz gut in Worte gefasst – mir fällt es immer schwer, das zu beschreiben, weil ich ja an und für sich ein total kommunikativer und lebensfroher Menschen bin, aber ich tu mir schwer Komplimente anzunehmen und generell hab ich manchmal Phasen, da geh ich tagelang nicht aus dem Haus und dann bin ich immer wieder ganz froh, wenn nach diesen Tagen ein Termin ansteht, wo man sich wieder aufraffen muss und naja… Ich tu mir immer noch schwer diese „Eigenschaft“ in Worte zu fassen.

    Vielen lieben Dank für dein Kompliment zu den Bildern! :*

    Ja nein, das Gefühl, während der Schulzeit für den Alltag vorbereitet zu werden, hatte ich auch überhaupt nicht. Wobei ich mich mittlerweile eh auch frage, ob Schule dafür überhaupt steht bzw. diese Aufgabe übernehmen sollte. Viel wichtiger finde ich da schon, was einzelne Lehrkräfte aus ihrem Unterricht machen, also wie sie ihren Unterricht auch mit aktuellen Themen verknüpfen und vermitteln können anstatt immer nur auf vorgegebene Prüfungsrahmen hin unterrichten zu müssen.

    Ja, das ist wohl wahr, auch bei den Models bestimmt Angebot/Nachfrage wohl den Typ. Finde da „extravagantere“ bzw. einfach ausdrucksstarke/mutigere Leute auch viel interessanter.

    Absolut haha, ein Pinsel mehr unter meinen Schminkutensilien und ich kenn mich endgültig nicht mehr aus :p
    Hm ja, meine Haut ist auch sehr, sehr hell (Sommersprossen) aber nach ein, zwei Fehlgriffen (Make-up zu rotstichig etc) hab ich dann eigentlich recht schnell meine Farbtöne gefunden. Einfach weiterschauen und ausprobieren, ich finde auch, dass Make-up in jedem Licht einfach komplett anders aussieht/wirkt und greife grundsätzlich immer nur zu den hellsten Tönen, wobei ich da auch schon einmal die Erfahrung gemacht hab, das der Farbton dann eigentlich viel zu hell war… Was mir sonst nie passiert.

    Letzte Woche im vierten Anlauf den Führerschein wieder nicht geschafft, nächste Woche ein neuer Versuch… Ich werde mein Glück noch herausfordern müssen. :p

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  3. So, ich bin jetzt viel zu spät dran aber ich MUSSTE einfach noch meinen Senf dazu geben :D Ich könnte dir jetzt wirklich zu gern ein High-Five auf Punkt 1 geben!! Du hast mir da so aus der Seele gesprochen. Ich hasse es generell zu telefonieren und sag den Leuten auch immer, dass sie mir bitte eine Mail schicken sollen. Ich fand das grade echt krass, wie sehr wir uns da ähnlen. Die Nervosität und das Gefühl danach, hab ich exakt auch – und natürlich spielt mein nicht vorhandenes Multitasking-Talent auch noch eine Rolle… Ich kann während dem Telefonierne nichts anderes machen und sammel lieber erst meine Gedanken bevor ich antworte.

    Und dann muss ich noch das Zusammenspiel zwischen Nähe & Alleinsein unterschreiben. Wahnsinn, was du mit den Schnipseln grade so ausgelöst hast :D Ich LIEBE das Homeoffice genauso, würde es viel lieber öfters machen, komm perfekt mit mir selbst zurecht, brauch oft meine Ruhe aber nach einer gewissen Zeit brauch ich auch wieder den Trubel und renn aus der Bude :D

    Toller Blogpost! Ich wünsch dir noch eine schöne Woche ♥

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  4. Interessante Einblicke und ich denke, viele werden sich in dem einen oder anderen Gedanken wiederfinden ;) Ich zum beispiel mag es auch überhauüt nicht zu telefonieren – vor allem nicht arbeitsbedingt :D Da schreibe ich lieber 10 mails oder treffe den Kollegen direct einfach im Büro…
    Und dieses Gleichgewicht aus Nähe oder Alleinsein kenne ich auch nur zu gut: wnen ich im Home office bin und den gesamten Tag mit niemandem gesprochen habe finde ich das überhaupt ncht schlimm. Aber nach längerer Zeit rappelt es dann doch und mir fällt die Decke auf den Kopf und ich muss sofort los und raus :D Also alles ganz menschlich lgaube ich ;)

    Hab eine tolle Woche ♥

    xxx
    Tina
    http://styleappetite.com

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  5. MirliMe

    16. Oktober 2017 um 11:50 Uhr

    Irgendwie echt greepy (oh ja, ich stehe auf Anglizismen…dich mag die SEO zwar noch weniger, aber wen juckts), aber ich es ist wirklich oft gruselig, wenn man sich selbst so sehr in Worten wiederfindet und dann auch wieder nicht, weil ich mir denke, ooookay, ich bin zumindest nicht alleine seltsam (und dass so keine Beleidigung sein), Normalität finde ich zutiefst langweilig. Ich brauche schon seit ich Kleinkind bin ganz viel Zeit für mich alleine, ich kann micht wirklich am besten mit mir selbst beschäftigen, aber ab und zu brauche ich auch Menschen um mich herum und die sollen mir das am besten von der Nasenspitze ablesen…du siehst, wohin das läuft und funfact am Rande – obwohl ich Flugbegleitern war, habe ich jetzt Flugangst, die mich aber zum Glück trotzdem nicht am Verreisen hindert, ich habe da so ein paar Leute im Bekanntenkreis und das wäre für mich der Horror. Tja und weil ich so ein klitzekleiner Perfektionist bin, bin ich sowieso nie mit mir zufrieden, aber selbst daran gewöhnt man sich. Bitte gerne mehr so Schnipsel oder Random Facts…ich lese solche Beiträge unheimlich gerne. Alles Liebe, x S.Mirli!
    http://www.mirlime.com

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  6. Barbara

    16. Oktober 2017 um 11:10 Uhr

    Ich liebe dieses Bild von dir. ♥_♥

    Oh man… ich kann dich so gut verstehen. Telefonphobie kenn ich. Zwar hab ich das mittlerweile recht gut im Griff (dank meiner Ausbildung, da wurde ich einfach ins kalte Wasser geschmissen), aber manchmal… manchmal da hat sie eher mich im Griff. x.x“

    Klingt für mich, als wärst du – wie ich – ambivertiert. Diese Phasen braucht es einfach. Ich kann auch wunderbar für mich alleine sein, aber manchmal brauche ich einfach die Menschen um mich herum. Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich normal. Liegt aber vielleicht auch einfach daran, dass ich auch so bin. ^^ Und ja… so grundsätzlich würde ich dir zustimmen, dass das typisch für Künstler ist. Aber ich beobachte in letzter Zeit, dass es auch sehr vielen Informatikern so geht. Wobei die ja auch Künstler auf ihrem Gebiet sind. Also zumindest die, die ich kenne. ^^“ Ich denke, dass zu den Intro- und Ambivertierten hauptsächlich die zählen die sehr viel denken. Sei es nun über kreative Prozesse, Code und Programme, mathematische Unmöglichkeiten o. ä.

    Ohje… du arme. Hätte jetzt nicht erwartet, dass du – so viel wie du per Flugzeug verreist – so eine schlimme Flugangst hast. Bei meinem ersten Flug war ich auch panisch und seither gefällt es mir unglaublich gut. Ich wünschte ich könnte dir davon ein Stück abgeben. :( Wie ist es mit Beruhigungsmitteln? Hilft dir das?

    Im Moment bin ich total verwundert darüber wie ähnlich wir zwei uns sind. O.O Du hast also auch einen übermächtigen inneren Kritiker in dir, der dich zum Perfektionismus treibt? Ja… das Problem kenne ich und es kann unglaublich anstrengend sein.

    Alles in allem war das ein sehr kritischer Beitrag über dich selbst. Ich hoffe es geht dir gut, klingt schon etwas besorgniserregend. :( Ich hoffe sehr, dass bei den nächsten Schnipseln nur positive Dinge über dich stehen. Wir dürfen nicht vergessen, auch die guten Dinge an uns zu schätzen zu wissen. ♥

    ~

    *haha* Ja… das ist immer ziemlich ärgerlich. Vor allem dann, wenn es die benötigte Wolle nicht mehr gibt. Ich bin schon gespannt wie deine Decke aussieht, wenn sie dann mal fertig ist und hoffe du zeigst sie dann auch. ;)

    Ehre wem Ehre gebührt! Du musst da gar nicht viel dazu sagen, als Danke. ♥

    Ganz liebe Grüße
    xo Barbara

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  7. Paleica

    15. Oktober 2017 um 12:59 Uhr

    was das telefonieren betrifft: das verstehe ich soooo gut! telefonieren ist super ätzend UND nährboden für eine quadriilliarde missverständnisse. alles was geschrieben wird, hat man schwarz auf weiß und kann es bei bedarf nachlesen.

    das mit dem einen auge von dir gibt mir grade zu denken. vielleicht sollte ich auch mal wieder einen augenarzt aufsuchen, das könnte bei mir nämlich eventuell auch ein thema sein. ich habe schon oft das gefühl gehabt, dass ich auf einem auge schlechter sehe, mit beiden sehe ich aber eigentlich scharf. aber vielleicht gleicht der kopf das aus. nackenverspannungen und kopfschmerzen sind bei mir phasenweise auch ein riesenthema. HM.

    hahaha, verfolgungsjagden in filmen sind bei mir die königsklasse der langeweile.
    hehe, ja, da hast du wohl auch recht. maribor ist irgendwie so klein, dass man es gefühlt schon gar nicht mehr so recht als stadt bezeichnen kann. aber slowenien ist halt auch richtig winzig, klar können die dann keine metropolen haben ^.^

    ach ich finde, dass jack johnson durchaus auch richtig gut in den herbst passt. diese sonnigen und freundlichen tage, die dann unter der kuscheldecke ausklingen.

    ich war gestern draußen, ein paar herbstfotos machen. mich hat ein richtig fieser grippaler infekt erwischt mit dem ich jetzt schon seit 2 wochen kämpfe und davor gings mir auch nicht sooo super, daher hab ich die schönen tage bisher weitgehend versäumt :/

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  8. Lea

    15. Oktober 2017 um 1:30 Uhr

    Ich erkenne mich hier sehr gut wieder.

    Eine Telefonphobie habe ich auch und da konnte selbst mein Psychologe damals nicht viel machen. Nur zusehen, wie ich mich 45 Minuten lang weigere, bei der Auskunft anzurufen. Mails sind definitiv mein Lebensretter! Bei meinem Praktikum in England konnte ich mich allerdings zum Glück einmal überwinden und habe tatsächlich Telefondienst gemacht, auch wenn ich am ganzen Körper gezittert und viel zu leise geredet habe. Das ist keine Phobie, Telefone sind böse.

    Flugangst habe ich auch und ich bin seit 2009 auch nicht mehr geflogen. Allerdings hatte ich auch ein – für mich – grausames Erlebnis beim Fliegen, das das Ganze nur schlimmer gemacht hat. Neben mir sass auch einmal ein kleiner Junge, der davor noch nie geflogen war, und dem habe ich dann natürlich noch mehr Angst gemacht, tja.

    Bei Punkt fünf kann ich nur voll und ganz zustimmen. Obwohl ich, wie wir alle, weiss, dass jeder Mensch gut so ist, genau wie er ist. Trotzdem nagen die Selbstzweifel den ganzen Tag lang an mir. Aber ich versuche, mich immer öfter zu überwinden, Dinge zu tun, die mir Angst machen oder für die ich mich zu ’schlecht‘ fühle.

    Liebst, Lea :)

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  9. Tascha

    13. Oktober 2017 um 23:30 Uhr

    Haha musste so lachen , juhu es gibt doch noch andere Menschen die telefonieren so hassen wie ich – erfrischend ;) seo? Kann man machen – muss man aber nicht .
    Toller Post !
    Liebste Grüße
    Tascha
    http://www.taschasdailyattitude.com

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  10. Diana

    13. Oktober 2017 um 14:28 Uhr

    Von Telefonphobie habe ich bis jetzt noch nie gehört. Zum Glück leide ich nicht darunter. Ich könnte stundenlang telefonieren…obwohl ich das persönliche Treffen bevorzuge.
    Flugangst hatte ich nie. Zum Glück, denn ich reise sehr gerne. Nur die Turbulenzen mag ich nicht (mehr).
    Und das mit dem größten Feind sein…das kenne ich auch.
    LG, Diana

    Antworten
  11. Hang Vu

    13. Oktober 2017 um 13:43 Uhr

    Ich finde solche persönlichen Posts immer sehr schön, um den Menschen „hinter dem Blog“ besser kennenzulernen :) Und ich habe mich tatsächlich bei vielen Fakten dabei erwischt, wie ich kopfnickend zugestimmt habe, haha :D Denn ich mag es auch nicht besonders zu telefonieren – wie fängt man denn überhaupt „professionell“ an? Sagt man den Namen, begrüßt man die Person freundlich,…? Fragen über Fragen, die wohl zu meiner Telefonphobie geführt haben :D Und bei Fakt 3 und 4 kenne ich auch nur zu gut. Meistens können sich meine Mitmenschen nicht vorstellen, dass ich mal den Mund halten kann – aber ich mag es total auch mal alleine zu sein (auch tagelang), um meine To-Dos abzuarbeiten und einfach mal für mich zu sein!

    Aber wirklich sehr sympatisch, dass du so offen und ehrlich über persönliche Details reden kannst und sie mit uns teilst :)

    Übrigens vielen Dank für deinen Kommentar – habe dir auf meinem Blog geantwortet :)

    Liebe Grüße <3
    Hang

    http://hang-tmlss.de

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  12. Anna

    13. Oktober 2017 um 12:30 Uhr

    Hallo meine Liebe!

    Der Punkt mit der Telefonphobie kommt mir bekannt vor, wobei es in den letzten Jahren schon viel besser geworden ist. Aber ich fühle mich auch immer total komisch am Telefon und hasse es wirklich! Es gibt nur wenige Menschen, mit denen ich lange und auch sehr gerne telefoniere.
    Und was du über allein sein schreibst, kenne ich auch von mir gut. Und ich kann dich total verstehen. Ich brauche auch unglaublich viel Zeit mit mir alleine (was früher ganz anders war. Früher habe ich es gehasst alleine zu sein). Heute komme ich damit meistens (bis auf ein paar Ausnahmen) besser klar, als dass ich unter Menschen bin. Vielleicht weil ich inzwischen auch an dem Punkt angekommen bin, wo ich mich mit mir selbst nicht alleine fühle, wenn du verstehst, was ich meine. Was aber auch ein sehr großer Vorteil sein kann.

    Ich finde solche Punkte übrigens immer total interessant, da man den Blogger immer noch mal viel besser kennenlernen kann. :-)

    Liebe Grüße und einen schönen Start ins Wochenende!
    Anna :-)
    https://wwwannablogde.blogspot.de

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  13. laurakreativ

    13. Oktober 2017 um 11:26 Uhr

    Interessante Fakten, ich finde so etwas immer total spannend. Das mit dem Telefonieren kenne ich auch, allerdings ist es bei mir seitdem ich arbeite besser geworden, weil wir hier unglaublich viel über das Telefon regeln.
    Dass du nur auf einem Auge schlecht siehst stelle ich mir unglaublich nervig vor. Zumindest immer dann, wenn man die Brille gerade mal nicht trägt. Ich habe zum Glück noch keine Probleme mit den Augen.
    Liebe Grüße,
    Laura

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  14. bknicole

    12. Oktober 2017 um 17:20 Uhr

    Wobei das ja auch nicht unbedingt was Schlechtes ist, denn so schont man immerhin auch den Gedlbeutel ;). So unglaublich viel ist für mich abseits von Fuck Ju Göthe, American Assassin oder Thor auch gar nicht dabei, dass ich jetzt unbedingt im Kino sehen müsste. Aber ein Kinoabend ist schon in Planung, mal schauen worauf die Wahl dann fällt.

    Dass das Ende offen ist nervt natürlich, somit werde ich wohl gar nicht mehr weiterschauen und mich lieber auf Der Anschlag konzentrieren. Übrigens habe ich nun die erste Folge The Handmaids Tale gesehen und das ist ziemlich heftig. Gut, aber echt erschreckend und schockierend.

    Da haben wir erneut was Gemeinsam: Ich bin auch immer freundlich und mir ist es dann regelrecht unangenehm, wenn jemand so unfreundlich zu mir wird. Ich habe meine Ausbildung ja auch im Kundenservice gemacht und hätte mir sowas niemals leisten können, somit habe ich da halt auch keine Toleranzschwelle für, wenn man dann als Kunde so behandelt wird. Ich musste mir damals auch viel anhören und habe das einfach runtergeschluckt und weitergemacht.

    Über eine Lücke kann ich mich serientechnsich gerade nicht beschweren, denn es ist verdammt viel hierzulande zu sehen, worauf ich mich schon länger gefreut habe. Riverdale ging ja heute weiter, Fear the Walking Dead habe ich noch aufzuholen, bei Teen Wolf kämpfe ich mich gerade durch die allerletzten Folgen der Serie, The Handmaids Tale hat mich wie gesagt sehr beeindruckt und bei Amazon Prime habe ich mir den Staffelpass von The Flash gegönnt, weil man hierzulande im Fernsehen verdammt lange auf die Ausstrahlung warten muss und die dann immer nach 23 Uhr erfolgt, was mir echt zu blöd ist. Lucifer schaue ich gerade auch noch mit meinen Eltern und in London habe ich mir die erste Staffel von Victoria mitgenommen, die gab es dort sehr günstig.

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