Tipps für die Planung eines Roadtrips

Würde ich mich um SEO korrekte Titel scheren, müsste ich wohl eher so etwas wie „Die 10 genialsten Tipps für deine nächste Reiseplanung“ schreiben. Das würde definitiv mehr ziehen…
Aber SEO mäßig sind die meisten meiner Überschriften sowieso ein Desaster (sagt mir zumindest WordPress) und für so genial/neu/aufregend halte ich meine Tipps uns auch wieder nicht. Dennoch hat es sich in den letzten Jahren so ergeben, dass ich die Reiseplanerin meines Umfelds geworden bin. Was mit Kurztrips und Städtereisen begann, entwickelte sich zu kleineren Reisen und dann zu ganzen Roadtrips. Mittlerweile verlässt sich jeder bei der Planung von Reisen auf mich und von Reiseziel zur Route und bis hin zu Unterkünften liegt mittlerweile alles in meiner Hand.

Dementsprechend bin ich mittlerweile auch für Bekannte und Freunde eine beliebte Anlaufstelle für jegliche Reise-/Planungsfragen geworden. Und sollte ich ein Land mal noch nicht bereist und somit kein Material bereit haben, bekomme ich immer wieder die gleichen Fragen: wo fängst du an? Wie gehst du vor?

Wer noch nicht selbst eine (größere) Reise geplant oder angetreten hat, ist schnell man ob der schieren Möglichkeiten und Dinge, an die es zu denken gilt, überfordert.
Und da ich dieses Pläneschmieden liebe (nichts schürt mehr die Vorfreude) und meine Mitreisenden auch immer recht zu frieden zu sein scheinen (immerhin gehen sie noch immer mit mir auf Reisen), scheine ich meinen Job auch recht gut zu machen und habe einige Tipps für alle Neulinge der Reiseplanung.


Zunächst zu meinem Vorgehen:
  1. Am Anfang steht immer die eine große Frage: wann und wie lange. Und das Wo ist natürlich auch nicht gerade unwichtig. ;)
  2. Gleich im Anschluss kommt es darauf an, für wen geplant wird. Mit der Familie hat man unter Umständen andere Kritikern, als mit Freunden oder Partner.
  3. Hat man sich auf einen Zeitraum und ein Ziel geeinigt, sind bei mir in der Regel schon grobe Ideen zu diesen irgendwo abgespeichert. Wenn man nicht der Initiator war, kommt man an diesem Punkt nicht drum herum sich einzulesen. Im Internet, in Buchform… erst einmal sollte man sich einen Überblick verschaffen.
  4. Highlights suchen, die unbedingt sein müssen.
  5. Eine Route drum herum basteln, sie mit weiteren Highlights füllen (kennt man sich überhaupt nicht aus, wird die Suche innerhalb konkreter Regionen auch einfacher) und in vernünftige Portionen aufteilen
  6. Unterkünfte suchen (im besten Fall spart man sich hier unnötige Arbeit, wenn man die Möglichkeiten schon bei der Planung der Route im Auge behalten hat – siehe weiter unten)

SAMMLE ALLES AN SCREENSHOTS, LINKS, ARTIKELN…

Würde mir jemand sagen: „Übermorgen fliegen wir nach Amerika“, wäre ich morgen mit dem groben Plan fertig. Und nicht nur was Amerika angeht, auch zu Kanada, Norwegen, Frankreich und Japan würde mich gleich so einiges einfallen, was ich unbedingt sehen möchte. Meistens habe ich schon Monate (wenn nicht Jahre) vor der Reise zu bestimmten Orten eine Menge gelesen, gesehen und eben abgespeichert. Wenn ein Ziel und eine Reise dann konkret werden, kann ich auf diese Sammlung zurück greifen und habe einen großen, ersten Ausgangspunkt für meine Planung.

Gerade wenn ich mich durch diese Sammlung wühle und Orte oder Bilder immer wieder auftauchen (oft speichere ich wahllos und vergesse, dass ich dazu schon mal etwas abgespeichert habe), sind diese Doppelungen ein gutes Indiz dafür, dass mich ein Ziel wirklich schon länger reizt und bald mal angepackt werden sollte…

Selbst wenn sie dann manchmal (gerade bei großen Distanzen und weniger Zeit) nicht immer alle innerhalb der endgültigen Route und in einer Reise machbar sind, geben diese Orte ganz gute Eckpunkte ab. Gerade wenn man bei der Planung noch ganz am Anfang steht und ein wenig mit der schieren Anzahl an Möglichkeiten überfordert ist.

KENNE DEINE KONDITION, DEINE VORLIEBEN UND DEIN LIMIT

… oder taste dich langsam heran. Die erste große Reise finanzieren und antreten zu können mag sehr verlockend sein, aber es kann auch schief gehen sich gleich den großen Roadtrip durch Amerika (oder einem Land, dessen Sprache oder Schrift man nicht mächtig ist, die Straßenverhältnisse schwierig sind, etc.pp) vorzunehmen. Vielleicht ist man geschaffen für die große Rucksacktour durch Asien, hat kein Problem damit sich erst Vorort eine Unterkunft zu suchen und sich treiben zu lassen oder man braucht eben etwas mehr Plan, um eine Reise wirklich genießen zu können. Hier kommt es ganz darauf an, welcher (Reise-) Typ man ist!

Auch ich musste mich etwas heran tasten, bis ich meine Familie drei Wochen durch Amerika navigieren durfte. Denn was für einen selbst vielleicht klar geht, ist unter Umständen für die Mitreisenden ein absoluter Horror… Umso besser man die/den mitreisende/n Person/en kennt und umso mehr man schon zusammen (und allein) gereist ist, umso einfacher wird es eine Reise zu planen, an der alle Beteiligten ihre Freude haben. Trifft keins oder nur eines davon zu, ist es durchaus zu empfehlen es erst ein Mal langsamer anzugehen. Nicht gleich Wochen ans andere Ende der Welt zu fliegen, sondern sich ein näher liegendes Ziel zu suchen.
Nachdem meine Familie gesehen hatte, dass meine Begleitung eine Woche Roadtrip durch Irland mit mir ohne Schäden überstanden hatte (und wir Verreisen immer noch zusammen), waren sie beispielsweise bereit dafür mir das Zepter für den großen Amerikatrip in die Hand zu geben.

Gerade solche Ziele wie Irland oder Schottland waren meiner Meinung nach ganz gute Destinationen für einen ersten Roadtrip. Denn sie sind wunderschön, haben aber auch alles zu bieten, was mitunter Konfliktpotential auf Reisen mit sich bringt: potentiell häufig schlechtes Wetter (aka: gerne mal schlechte Laune auf Grund gezwungen umgeworfener Pläne und frühes Ankommen im Zimmer anstatt stundenlanges Erkunden), nicht die besten Straßenverhältnisse (bevor man sich gleich auf Islands Hochland- Schotterpisten wagt, vielleicht eine ganz gute „Übung“, gerade wenn man sonst nur im Stadtverkehr fährt) und auch mal größere Distanzen, die im Auto zurück gelegt werden müssen.

Mag man sich danach immer noch, stehen die Chancen ganz gut, dass auch größere Reisen in fremderen Gefilden funktionieren werden.

Es gibt die anfangs beschriebene Menschen, die auch ohne Plan und Vorbereitung die tollsten Reisen ihres Lebens erleben, aber schon zu oft habe ich im Freundes- und Bekanntenkreis erlebt, wie sich junge und „alte“ (also mit etwas längerer Beziehungszeit) Pärchen gerade bei ihrer ersten großen Reise zu viel vorgenommen haben und alles in viel Chaos, Stress und letztlich Streit geendet hat. Das hat noch in keinem (mir bekannten Fall) zur Trennung geführt (heißt es ja immer: nach dem Urlaub trennt man sich häufig), aber so eine schöne Zeit wie eine Reise, sollte man ja doch genießen können!

Man sollte also sowohl die eigenen Vorlieben, wie auch die Neigungen der Reisepartner kennen und wissen, wie viel Autofahrt und anschließende Besichtigung oder gar Wanderung man wirklich verträgt. Was in belebteren und touristischeren Regionen kein großes Problem ist, kann gerade in einsameren Gegenden sonst in Stress für die Fahrer ausarten.

Abschließend erwähnt: Besonders bei Wanderungen ist Vorsicht geboten! Denn während einem in Amerika selbst in den Nationalparks gerne mal geteerte Wege geboten werden (Ausnahmen für die wirklich erfahrenden Kletter/Wanderer existieren natürlich; aber ich gehe davon aus, dass jeder, der sich auf solche Wanderungen einlässt, weiß was er tut) und man Angaben im Nachhinein oftmals belächelt (beispielsweise nur einen Bruchteil der angegebenen Anstrengung und Zeit wirklich benötigt), verhält es sich zum Beispiel auf den Färöer Inseln allein schon auf Grund des unglaublich rauen Klimas und der gerne matschigen Wege ganz anders.
Hier sollte jeder zu sich selbst ehrlich sein, Warnungen ernst nehmen und sich fragen, wie viel Erfahrung man in solchen Terrain wirklich schon selbst gesammelt hat. Manche Touren machen dann einfach keinen Sinn. Oder werden sogar gefährlich.

REISEFÜHRER, STRAßENKARTEN UND CO. SIND IMMER NOCH DEINE BESTEN FREUNDE

Sind wir mal ehrlich: in der heutigen Zeit sind Pinterest und Instagram wirklich gute Tools zum Planen einer Reise geworden. Wir finden unzählige Informationen und vermeintlich alles was wir für die Planung brauchen in den Weiten des Internets.

Dennoch bin ich noch immer ein großer Fan des klassischen Reiseführers! Denn sind wir mal ehrlich: so praktisch Pinterest und Co. sind, so zeigen sie uns doch nur eine Flut der immer gleichen Tipps und Instagram Hotspots! Besonders auffällig fand ich das auf den Färöer Inseln. Wirklich überall (seien es nun Pinterest Guides oder Instagram) ließt und sieht man Orte wie: Draganir, Gásadalur, Kalsoy oder Sørvágsvatn – eben die allseits bekannten Highlights. Dass diese in der Realität aber zum Beispiel gar nicht mehr frei zugänglich sind (Draganir) oder die Inseln eben nicht nur aus diesen Punkten bestehen, steht da (so gut wie immer) nirgends.

Solche Guides tendieren dazu, uns nur zu zeigen, was sich eben für ein Foto schnell erreichen lässt. Quasi ein Kurzstopp mit dem Auto, nur wenige Gehminuten von einem Parkplatz entfernt. Daran ist an sich erst einmal nichts Schlechtes, diese Orte sind nicht umsonst so berühmt geworden. Aber die wahren Highlights findet man eben dann, wenn man etwas mehr Zeit übrig hat. Wandern geht (und im Falle der Färöer Inseln, meine ich wirklich wandern), sich ins Hochland oder abseits der übermäßig touristischen Pfade begibt.

Das muss nicht immer die fünftägige Hüttenwanderung durchs isländische Hochland sein (klar, da ist dann kaum mehr einer unterwegs, aber dazu muss man körperlich schon in der entsprechenden Verfassung sein), im Falle der Färöer Inseln reicht es schon sich einen Reiseführer zu kaufen oder die Straßenkarte mitzunehmen, die am Flughafen offen ausliegt. Dort waren nämlich die sogenannten Buttercup Straßen markiert. Besonders schöne Straßen, von der eine, die nirgends im Internet oder in meinem Reiseführer aufgeführt wurde, sogar zu einer meiner Lieblingsstrecken geworden ist!

Sich abseits des Internets zu informieren, lohnt sich also gerade in einsameren Ländern – in denen nur bestimmte Regionen/Orte touristisch erschlossen/überlaufen sind – noch immer.

IRGENDETWAS GEHT IMMER SCHIEF!

Egal wie gut die Planung ist, irgendwas geht immer schief. Vieles hat man auch schlicht und ergreifend nicht in der Hand! Bricht ein Waldbrand im Nationalpark aus, gibt es Unwetter oder es passiert einem gar so ein Mist wie das annullierte Flüge/Koffer Chaos wie uns im letzten Sommer, ist man machtlos. Und unter Umständen gezwungen Pläne komplett umzuwerfen.

Das sind die Dinge, auf die man keinen Einfluss hat. Was die angeht, die man durchaus beeinflussen kann, kann ich nur empfehlen: gerade in einsameren Gegenden solltet man sich die Koordinaten der Zielorte verwenden. Denn nur weil Google Maps oder das Navigationsgerät den Standort vom Namen her kennt, heißt das noch lange nicht, dass das dann auch wirklich der Richtige ist! Der Ausgangspunkt für eine Wanderung oder der Aussichtspunkt ist dann in der Realität gerne doch noch mal wo anders… Außerdem neigen zum Beispiel Schottland oder Island (und ich bin sicher noch viele andere!) gerade in den ländlicheren Gebieten dazu keine Straßennamen und Nummern zu vergeben. Da erspart man sich schon mal sinnloses Herumgekurve, wenn man sich daheim – unbedingt daheim! Denn im Zweifelsfall hat man die Internet, wenn man’s braucht – die entsprechenden Koordinaten heraussucht. Viele dieser „visit xyz“ Internetseiten bieten diese sowieso an und sind darüber hinaus eine gute Quelle für Wanderungen, Aussichtspunkte usw.

Ach ja und vertraut nie blind dem Navi… In Irland mussten wir einen gehörigen Umweg in Kauf nehmen, da das Navi zunächst das Übersetzen mit einer Fähre als schnellste/kürzeste Route erkannt hatte.

DIE KARTEN VON BOOKING.COM, AIRBNB USW.

Hat man eine Route festgelegt und alles in grobe Portionen unterteilt, geht es langsam an die Unterkunftsuche. Das ist der Punkt, der mir immer am wenigsten Spaß bereitet und den ich als stressig empfinde. Irgendwie überkommt mich an diese Stelle immer die Sorge etwas zu übersehen oder falsch zu machen. Vielleicht, weil sich alles andere problemlos über den Haufen werfen lässt, während man sich bei den Unterkünften festlegt und sich meistens, einmal gebucht, nicht mehr viel daran ändern lässt.

Umso touristischer man unterwegs ist, umso einfacher wird die Auswahl der richtigen Unterkünfte, aber je einsamer die Region ist, umso weniger – natürlich! – Auswahl gibt es. Und umso größer/länger sind die potentiellen Distanzen zwischen den einzelnen Optionen.

Gerade in den letzten Jahren, in denen ich eher in einsameren Ländern und Regionen unterwegs war, habe ich oft gemerkt, dass meine Tagesetappen nur auf dem Papier und von den Kilometern her gut aussahen. Sobald ich konkret nach Unterkünften gesucht habe, summierte sich noch mal einiges an Fahrzeit dazu und schon musste ich Strecken erneut und anders planen.

Hier lohnt es sich also schon möglichst früh – beim Verteilen der Ziele auf die einzelnen Reisetage – das überhaupt vorhandene Angebot an Schlafmöglichkeiten im Auge zu behalten. Ansonsten stellt man irgendwann fest, dass man an einem bestimmten Punkt zwar wirklich mehr als genug Kilometer zurück gelegt hat und es Zeit für eine Pause wäre, in diesem Gebiet aber weit und breit kein Hotel liegt.

Da bieten Anbieter wie Booking.com oder AirBnB (und was es sonst noch alles gibt; die zwei nutze ich allerdings besonders häufig) etwas Praktisches: so bald ich bestimmte, für mich/uns wichtige Kriterien (wie eigenes Badezimmer, Frühstück, Parkplatz etc.) festgelegt habe, wähle ich ein Hotel, lasse es mir auf der Karte anzeigen und zoome heraus. Schon wird mir alles an Unterkünften was im Land/der Region verfügbar ist – inklusive Preise – angezeigt.

Klar, anschließend muss man natürlich überprüfen, ob die Kritikern wirklich stimmen und die Unterkunft zu einem bestimmten Datum auch verfügbar ist, aber um einen besseren Überblick über das überhaupt vorhandene Angebot und die Distanzen, die zwischen den jeweiligen Übernachtungsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten zurück gelegt werden müssen, zu bekommen, ist das wirklich praktisch.

Nerviger wird es, wenn man spezielle Seiten für Bed&Breakfasts oder Ähnliches nutzt. Die sind oft nicht so übersichtlich, mit Karten usw., aufgebaut. Aber auch hier ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass man solche eher in Örtchen findet, die von den großen Reiseseiten abgedeckt werden und man anders herum das allgemeine Angebot ganz gut abschätzen kann.

So lässt sich alles schon recht früh in gute Portionen aufteilen.

EIGENE KARTEN MIT GOOGLE MAPS ERSTELLEN

Eine übersichtliche Art eine Route zu planen ist Google Maps. Ich schätze die Meisten wissen davon, wer es aber noch nie ausprobiert hat: mit Google My Maps lassen sich auch eigene Karten erstellen. Damit kann man dann verschiedene Ebenen (die ich immer für die einzelnen Reisetage nutze) erstellen und dort jeweils Punkte eintragen. Die lassen sich dann noch jeweils mit Symbolen und Farben kennzeichnen und es ist sogar möglich Fotos oder Beschreibungen zu den Punkten anzeigen zu lassen.

Das ist praktisch und übersichtlich und gerade für Mitreisende eine schöne Sache. Man selbst hat sich bei der Planung ja ausführlich mit den Orten und Sehenswürdigkeiten beschäftig, schon viel gelesen und viele Fotos gesehen. Was unter Umständen für die Begleitung nicht zu trifft. So eine Karte bietet ihnen die Möglichkeit sich wirklich einen Eindruck der Entfernungen und der einzelnen Tagespunkte/Highlights zu machen.

Schade nur, dass man solche Google My Maps Karten noch immer nicht offline verwenden kann! Oder auch gleich zur Navigation. Und sie sich auch weder auf dem Smartphone noch Tablet ändern lassen…


In den letzten Monaten habe ich gleich zwei – ganz unterschiedliche – Reisen geplant. Während es einmal eher touristisch und familienorientiert war, bietet die andere auch zum Teil sehr einsame Streckenabschnitte. Das waren jeweils ganz eigene Herausforderungen und werden ganz verschiedene Reisen, auf deren Verbliebene ich mich nun – nach bereits erfolgreicher Familienreise – umso mehr freue. Ich hoffe ihr habt bei der Planung euerer nächsten Reise mindestens genauso viel Spaß und möglichst willige Mitreisende…

Dieser Post enthält unbezahlte Markennennungen.

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  1. MirliMe

    15. Juli 2019 um 10:29 Uhr

    Ein wirklich toller und hilfreicher Post und zu SEO und Titeln sage ich gar nichts, meine sind IMMER ein Desaster und trotzdem funktioniert es…na egal. Ehrlich gesagt kenne ich das Gefühl nur zu gut, an der Reiseplanung zu verzweifeln. Beim fünften Hotel vergeht mir dann meist schon die Freude und über Flüge und dergleichen will ich gar nicht sprechen, allerdings liebe ich es, solche Routen zu planen. Für mich gibt es keine besseren Urlaube, als Roadtrips und sowohl mein Mann als auch ich lieben das UND zum Glück liebt mein Mann es die tollsten Hotels und billigsten Flüge rauszusuchen, dafür bin ich für die Route und „was es so zu sehen gibt“, verantwortlich. Ich mache das übrigens auch immer so, wenn ich irgendwo im Internet ein tolles Lokal, architektonisch interessantes Gebäude, was auch immer sehe, speichere ich mir das sofort ab, egal wo auf der Welt, es könnnnnte ja sein, dass ich dort mal lande und das hat mich schon an die interessantesten Plätze geführt. Ich wünsche dir einen ganz tollen Sommer, alles, alles Liebe, x S.Mirli
    https://www.mirlime.at

    Antworten
  2. inesmeyrose

    15. Juli 2019 um 9:26 Uhr

    So weite, wilde Reisen habe ich nicht vor. Aber in diesem Jahr werde ich eine Woche im Harz verbringen und plane Wandertouren. Bei der Vorbereitung habe ich festgestellt, dass mich die Apps der örtlichen Städte mit Tourenvorschlägen und Infos dazu gar nicht glücklich machen. Ich habe mir einen gedruckten Wanderführer und zwei laminierte Wanderkarten gekauft. Ich möchte mich nicht in unbekannter Gegend in den Hügeln auf den Empfang meines Handys und das Funktionieren von Google Maps verlassen. So digital ich sonst lebe, so analog darf es bei dieser Reise sein. Mein Mann freut sich, dass ich die Reise für uns plane.

    Ich wünsche Dir eine tolle kommende Tour!

    Antworten
  3. Rena

    14. Juli 2019 um 21:20 Uhr

    Wow, liebe Christine, da kann man echt nur lernen von Dir. Auch wenn ich sonst praktisch alles plane: was Urlaube und Roadtrips anbelangt, bin ich da gar nicht vorbildlich in der Hinsicht unterwegs :) Danke für all die hilfreichen Tipps!
    http://www.dressedwithsoul.com

    Antworten
  4. Liebe Christine, in deinen Blogpost habe ich mich jetzt so richtig wiedergefunden – fast hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass du mir bei meiner Reiseplanung über die Schulter schaust. Ich bin auch für die Reiseplanung sowohl in der Familie als auch im Freundeskreis zuständig und darf mich um die gesamte Organisation kümmern. Obwohl ich mich gerne vorab mit den entsprechenden Ländern beschäftige, mich über die nationalen Gegebenheiten und auch die Geschichte informiere, ist es doch hin und wieder etwas anstrengend, wenn sich die anderen in die Planung überhaupt nicht integrieren und nur vor Ort dann fragen „Was machen wir heute?“. Ich bin dann meist auch das erste Mal in einem Land oder einer Stadt und muss dann auch gleich noch den Reiseführer geben. Doch andererseits steigt durch das Zusammenstellen der Reiseroute, durch das Informationen die Vorfreude gewaltig und ich könnte mir eigentlich nicht vorstellen, ein Land ohne Vorwissen zu besuchen. Danke für diese wunderbare Aufstellung. Ach ja und das mit dem SEO ist auch überhaupt nicht meine Stärke….
    Hab einen ganz wunderbaren Tag und alles Liebe

    Antworten
  5. Laura

    13. Juli 2019 um 16:36 Uhr

    Ich liebe Roadtrips total und deine Tipps sind wirklich toll :)

    Liebe Grüße
    Laura von Lauras Journal

    Antworten
  6. Hallo liebe Christine,
    ich habe ja bislang noch nie einen Roadtrip im klassischen Sinne gemacht. Dabei liebe ich es Bücher zu lesen, in denen die Protagonistin sich auf so eine erlebnisreiche Reise über mehrere Stationen hinaus begeben. Ich hoffe doch sehr, dass ich dieses Vorhaben irgendwann nochmal umsetzen kann und dass die Ausführung sich dann auch als so schwer romantisch gestaltet, wie ich es mir durch die Leseerfahrungen erhoffe ;o)))))))

    Ich bin ja auch eher der spontane Reisende. Ich informiere mich vorab nur wenig und plane auch nicht allzuviel. Mein Mann ist das Gegenteil von mir. Er liest sich einiges vor dem Reiseantritt an. Somit bilden wir vermutlich ein perfektes Team.

    Ich denke, wenn man einen Roadtrip macht, dann sollte man sich auf jeden Fall eine ungefähre Strecke überlegen (ich denke kleine Abweichungen sind da aber schon erlaubt, wenn nicht sogar gewollt ;o)).

    Von der Funktion bei Google My Maps höre ich gerade das erste Mal. Vielen Dank für diesen Tipp! Ich denke die Funktion kann sehr hilfreich bei der Reiseplanung sein!

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

    Antworten
  7. Guten Morgen, ui, das sind eine Menge hilfreicher Tipps. Ich mache mir um so etwas kaum Gedanken, dann immer erts kurz vor der Angst. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Jana

    Antworten
  8. Simone

    12. Juli 2019 um 21:08 Uhr

    Die Vorfreude auf eine Reise ist einfach riesengross, da stöbere ich auch gerne im Internet oder in Reiseführer um einen geeigneten Ort oder Hotel zu finden. Wie du sagst, muss das Wetter unbedingt auch miteinberechnet werden, denn wenn man von Sonne und Wärme ausgeht und man im Regen landet, kann das ganz schön auf die Laune schlagen. Die eigene Karte mit Google Maps muss ich mir auch erstellen, ich kannte das noch nicht. Liebste Grüsse

    xx Simone
    Little Glittery Box

    Antworten
  9. Darauf hätte ich auch mal Lust, ist aber mit zwei Kindern leider nicht umzusetzen. LG Romy

    Antworten
  10. Kochen mit Diana

    12. Juli 2019 um 17:33 Uhr

    Liebe Christine, vielen dank für die nützlichen Tipps. Einen Roadtrip habe ich bis jetzt nicht wirklich gemacht. Reisen habe auch ich meistens allein geplant, aber ab und zu lasse ich auch die anderen die Arbeit machen. Oder wir planen gemeinsam. Jeder sucht etwas aus und wir entscheiden gemeinsam (oder demokratisch…so kann keiner meckern wenn was nicht passt).
    LG, Diana

    Antworten
  11. Nicole

    12. Juli 2019 um 17:17 Uhr

    Bei dr Unterkunftsbuchung geht es mir wie dir: Ich habe da tendenziell immer die Sorge, dass sich mir trotz gründlicher Recherche und das Anschauen von echten Bildern, doch ein ganz anderes Bild bietet und ich in einer Absteige ende :D. Schlechte Erfahrungen prägen da ja bekanntlich, deshalb recherichere ich zu Hotels immer sehr lange und lese Erfahrungsberichte, bis ich mich da festlege und lasse mich von den Lockangeboten auch nicht unterkriegen. Die stimmen ja eh nicht.

    Ansonsten bin ich ganz klar der Typ Planer. Ich könnte nie ohne zuvor gebuchte Unterkunft irgendwo hinfahren, da bin ich viel zu ängstlich zu, dass ich dann dastehe und nirgends übernachten kann. Ich muss das planen und organisieren. Davon können meine Freunde gerade ein Liedchen singen, jetzt wo es demnächst auch gemeinsam in den Urlaub geht. Wie du schaue ich nämlich auch was kann man vorher machen, welche Geheimtipps gibt es und was kostet das alles.

    Einen Roadtrip durch die USA würde ich aber trotzdem gerne mal machen, dann aber auch etwas durchgeplanter xD.

    Dankeschön für dein liebes Kommentar Christine,
    über den Regen war ich ehrlich gesagt auch froh, genauso wie über die angenehmeren Temperaturen.

    Ich drücke die Daumen, dass du die Zeiten bald einhalten kannst. Kann das aber wie gesagt echt verstehen, dass das schwer ist. Weil man sich denkt, da noch kurz was und dann das noch und dann ist so viel Zeit vorbei. Oder dann nimmt man noch den Anruf an und den nächsten. Dann kommt halt eines zum anderen.

    Definitiv wird da die Blase blatzen, ist ja immer so. Irgendwann hat man sich satt gesheen, das Thema ist durch und ein neuer Trend kommt auf. Ich wäre auch froh, wenn wir mal etwas weg von diesem Perfektionismus gehen, das ist halt auch nicht gesund und man vermittelt ein komplett falschen Bild an Jüngere Follower. Man hat da ja auch ne gewisse Verantwortung, deshalb versuche ich auch weiterhin mal Selfies zu posten, die bei innerhalb von einer Minute entstehen :D. Da mache ich mir nicht viel Aufwand. Einfach ein kleiner Einblick in den Alltag. Infos finde ich auch immer wichtig, Blogger die mir das nicht geben, denen Folge ich sowieso nicht.

    Ich gucke das mittlerweile nur noch mit offenem Stammbaum, anders blicke ich da gar nicht mehr durch xD. Hatte ja jetzt doch ne längere Pause zwischen den Staffeln und da ist dann schon einiges weg. Das ist halt echt ein Nachteil an Netfilx: Die Pausen zwischen den Serien sind mit über einem Jahr oft dann doch zu heftig, gerade bei solch komplexen Serien. Ich hoffe S3 kommt da etwas flotter, das haben sie ja jetzt auch direkt zum drehen angefangen. Die Chancen stehen also gut.

    Ich hab mittlerweile auch mit Stranger Things angefangen und muss sagen: Ich mag den Ton der Staffel. Die ersten Folgen sind sehr unterhaltsam und haben viele lustige, leichte Momente, die im Kontrast zu dem steht, was sich in Hinsicht des Bösewichtigs der Staffel entwickelt. Ist dann immer so ein schöner Bruch.

    Antworten
  12. Liebe Christine,
    ich bewundere uneingeschränkt Deine perfekte Planung. Es ist wirklich wichtig, ganz am Anfang, also Wer? Wie viele? Wohin? Wie lange? Vorlieben? Geht gar nicht-Liste etc. zu beginnen und sich dann durch zu arbeiten. Ich gestehe, eine solch optimale Vorausschau ist mir noch nie gelungen.
    Ich kämpfe mich durch die Findung eines gemeinsamen Zieles bis hin zur Unterkunft, den Rest mache ich dann mehr oder weniger erfolgreich direkt vor Ort. Also eher spontan und nach Lust und Laune und vor allem Befindlichkeit. ;-)
    Um so mehr bewundere ich Deine optimalen Reise-Vorbereitungen. Da würde ich mich gerne mal zurück lehnen und alles Dir überlassen… :-)
    Guten Start ins Wochenende,
    herzlichst moni

    Antworten
  13. Yasmina

    12. Juli 2019 um 11:43 Uhr

    Du sagst es, das Klopapier hat es echt nicht leicht :D
    Zumindest die günstigen Standard-Ventilatoren, die sind echt nicht so leise. Wenn man sich so einen Dyson holt, is das nochmal was anderes, aber der kostet halt auch dementsprechend. Eine Freundin hat einen und den hört man echt gar nicht.
    Ich finde es aber schön, dass es mal etwas nasser und kälter is. Alle um mich rum drehen voll am Rad und sagen sie müssen wieder ihre Heizungen anmachen, also man kann auch übertreiben. Klar is es deutlich kälter, aber wie du sagst der Natur tut es gut und meinem Kreislauf auch mal :D
    Gerne doch =) Du sagst es. Gut ich war dieses Jahr geschäftlich auch schon schön unterwegs, aber privat steht nichts Großes an, außer Festival & Gamescom und ich hätte echt mal wieder Lust haha.
    Ich sehe es ja an meiner Mutter, dadurch dass ihr das Büro gehört is sie teilweise auch mal bis 20 Uhr drin, weil nochmal Kunden kommen oder ähnliches. Da hat man halt nichts mehr vom Tag, is halt schon stressig.
    Das is sehr gut, ich finde sicher auch mal wieder eine Serie für mich :D
    Ja sie sagt es is echt traumhaft dort und wenn ich die Bilder sehe, finde ich das auch immer so schön. Mal sehen ob ich es bald mal dorthin schaffe =)

    Ein sehr informativer Post mit tollen Tipps zur Planung eines Roadtrips =)
    Du bist ja auch echt schon gut rumgekommen, da kennst du dich echt schon ein wenig aus. Könntest bei uns im Reisebüro anfangen mit dem Wissen :D
    Mal sehen ob ich auch mal einen Roadtrip in meinem Leben mache, ich hätte ja schon voll Bock drauf, bisher aber entweder nie rangewagt oder es ging preislich nicht. Is halt doch nochmal was anderes als pauschal nur nach Malle oder so (wobei selbst da war ich nur als 1-jähriges Kind haha).
    Am Coolsten wäre es ja mit meiner besten Freundin, wir würden uns egal wo wir hin reisen würden so eine lustige Zeit machen. Ich war mit ihr mal 4 Tage in Oslo und wir haben fast 24/7 gelacht, weil so viel passiert is :D

    Antworten
  14. Janina

    11. Juli 2019 um 19:26 Uhr

    Hallo, ein wirklich interessanter Beitrag von dir! Tja, wusste bisher gar nicht dass Überschriften so wichtig sind *lach* Muss da auch mehr drauf achten. Finde es sensationell wie du Reisen planst! Wir sind mittlerweile da eher etwas spontaner weil oft plant man ewig und dann kommt es doch anders vor Ort und so. Nur unsere Amerika-Rundreise haben wir so richtig ausgetüftelt, selbst eine Karte ausgedruckt, alle Ziele und Campingplätze eingetragen usw. =) GlG, Janina

    Antworten
  15. Ich kann dir eindeutig Recht geben, dass Irland gut für Roadtrip-Neulinge geeignet ist… klappte bei mir sogar in der Vor-Navy-Ära mit einer Freundin, die nicht Auto fährt, und unseren zwei noch recht kleinen Kindern… und bei einem Wetter, bei dem sogar die Iren meinten, so eine Kälte hätten sie im Sommer noch nicht erlebt ;-) Viele Jahre später gab’s dann einen zweiten Irland-Roadtrip mit meinem Mann und bei Schönwetter – und ich sag dir war: BEIDE waren sie schön!!! Der interessanteste selbstgeplante ging wohl durch Südafrika… Der interessantste fremd-geplante war Namibia, knapp gefolgt vom Südwesten der USA…
    Herzliche Rostrosen-Grüße!
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/07/thailand-reisebericht-teil-13-ausflug.html

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