Alles andere als ein guter Start…

Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht mitbekommen, dass wir es auch in diesem Jahr wieder geschafft haben einen gemeinsamen Familienurlaub miteinander zu verbringen. Unser erstes Ziel war ein lang gehegter Wunsch von mir – die Färöer Inseln – aber dazu später mehr (sehr viel mehr! Ich habe so viel zu erzählen, dass ich aktuell gar nicht weiß wo mit dem Schreiben anfangen…).

Zunächst möchte ich mich allerdings dem weniger tollen Start in unseren Urlaub widmen. Unglücklicherweise sind wir nämlich in das Chaos des Münchner Flughafens am 28ten Juli hinein geraten. Dem Tag, an dem eine Frau unkontrolliert den Sicherheitsbereich betrat und auf Grund dessen eine komplette Sperrung und Überprüfung des Terminal 2 eingeleitet wurde.

Es gibt vieles was an diesem Tag passiert ist, worüber man sich aufregen kann.
Die mangelnden Informationen über den genauen Vorfall, das weitere Vorgehen oder annullierte Flüge zum Beispiel. Für lange Zeit wurden immer mehr Menschen in die Abfertigungshalle geschoben, ohne das man wusste, was denn nun genau passiert ist oder ob etwa eine ernsthafte Bedrohung für die Fluggäste bestünde (gar keine Informationen sögen auch nicht für weniger Unruhe bei den Leuten). Als das endlich geklärt war,  waren wiederum weitere Informationen zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs, Umbuchungen oder dem Gepäck Mangelware.
Leider zeigten sich auch die Mitarbeiter von Anfang an grundlos aggressiv gegenüber den schlichtweg ratlosen Reisenden. Generell ist es nur deren – selbst nach Stunden – so gesittetem Verhalten zu verdanken, dass es in der völlig überfüllten und stickigen Abfertigungshalle nicht noch zu Eklats durch Drängeln oder Panik gekommen ist…

All das sind wirklich ärgerliche Dinge, aber eben das Eine. Es ist letztlich klar, dass nach so einem Vorfall – ist nun zu spät reagiert worden oder nicht – gewisse Sicherheitsprotokolle anlaufen. Was ich aber bei all diesem Irrsinn, der da ausgelöst wurde (und wir sprechen hier immerhin von 32.000 Menschen, die teils über Tage am Flughafen – Hotelzimmer gab es nämlich nicht mehr – gestrandet sind, ihren Jahresurlaub und Anschlussflüge, Fähren oder Rundreisen verpasst haben – und das aktuell ohne große Aussicht auf Entschädigung!), überhaupt nicht verstehen kann:

Dieses ganze Chaos wurde auf Grund einer Sicherheitspanne ausgelöst. Warum werden dann angesichts all der Folgen, die dieser Vorfall hatte, bei den wieder aufgenommenen Sicherheitskontrollen nicht ein mal mehr Flugtickets – geschweige denn Pässe! – kontrolliert?! Was bringen duzende Polizisten, die um den Sicherheitsbereich herum patrouillieren, wenn niemand überprüft, ob ich überhaupt berechtigt dazu bin, mich in diesem Bereich aufzuhalten? War nicht genau das der Auslöser des Ganzen? Und wurde durch dieses Vorgehen nicht vieleicht sogar eine wesentlich gefährlichere Situation als noch am Morgen herauf beschworen? Darüber redet niemand – in keinem Zeitungsartikel oder Fernsehbericht… 

So sieht „Gelungenes“ Krisenmanagement aus…

Was uns gerade im Nachhinein auch sehr aufgestoßen ist: die Berichterstattung über den Vorfall. Die Süddeutsche beispielsweise lobte den Flughafen München für ihr gutes Krisenmanagement. Wer allerdings selbst vor Ort war, fragt sich: welches Krisenmanagement? War überhaupt ein Mitarbeiter der Süddeutschen selbst anwesend?!

Ich wage zu behaupten, dass wir angesichts des letzten, regulären Starts und unserer vorgesehenen Startzeit zu den ersten Passagieren gehörten, die vom Vorfall betroffen waren. Unser Flug war für 6.40 Uhr (ein letzter Start vom Terminal 2 aus erfolgte um 6.35 Uhr) vorgesehen. Es als gelungenes Krisenmanagement zu bezeichnen gegen Mittag, also viele Stunden später, Wasser zu verteilen – zu einem Zeitpunkt, als es schon längere Zeit keines mehr zu kaufen gab und die Märkte wie in einem schlechten Katastrophenfilm völlig ausgeräubert waren – ist ein schlechter Witz. Noch dazu wurden die kostenlos verteilten Wasserflaschen unglaublicherweise als „Service“ und „sehr entgegenkommend“ bezeichnet!

Gleiches gilt für den viel zu späten Einsatz von Ventilatoren der Feuerwehr, die frische Luft in die Halle blasen sollten. Netter Versuch, angesichts der schieren Menschenmassen, ewig langen Schlangen und aufgestauter Hitze, aber nichts als ein schwaches Lüftchen, das so gut wie wirkungslos verrauchte. Und auch die waren viel zu spät vor Ort. Da brachte das Abschalten des Alarms der geöffneten Notausgangstüren schon mehr Erleichterung als die Ventilatoren… 

Die Luft, die Hitze und das allgemeine Gedränge – einziges Glück waren die nach wie vor recht ruhigen und sich gesittet verhaltenden, gestrandeten Passagiere! – machten die Situation über die unzähligen Stunden hinweg zur Belastungsprobe. Ich möchte mir gar nicht erst ausmalen, wie es Familien mit kleinen Kindern oder gar Babys ergangen ist… Zeitweise war die Halle derart vollgestopft, dass selbst ein Durchkommen zur Toilette zur Unmöglichkeit wurde.

Und von den über Tagen dort gestrandeten Passagieren, für die nicht einmal genügend Hotelzimmer geschweige den Feldbetten vorhanden waren, möchte ich gar nicht erst anfangen…

Von gelungenem Krisenmanagement kann angesichts all dessen wahrlich keine Rede sein!

Aus dem Chaos nach Kopenhagen…

Gut, da waren wir also. Mitten im Gedränge und ohne Informationen. Es ging nichts vorwärts, nichts zurück, die Anzeigetafeln zeigten noch immer Flüge an, die niemals statt finden würden. Weiterhin wurde den Leuten allerdings erlaubt Gepäck aufzugeben, für Flüge, die später annulliert wurden… das perfekte Chaos also!

Irgendwann erreichte uns dann doch die Information, dass unser Flug nach Kopenhagen nicht nachgeholt, sondern gestrichen werden würde und eine Umbuchung nötig war. Für diese, sollte man an den Schalter gehen. Wie das funktionieren sollte, angesichts tausender Leute? In einer Masse, in der eh schon kein Durchkommen mehr möglich und so etwas wie Schlangen anstehender Leute nur noch zu erahnen war? Darauf hatte halt auch das Personal keine Ahnung. Übrigens auch niemand bei der Hotline (die im Übrigen im weiteren Verlauf und insbesondere mit Beginn der Gepäcksuche zahlloser Passagiere einfach abgeschaltet wurde und auf jeden Fall bis zum letzten Wochenende noch nicht einmal für die eigenen Mitarbeiter zu erreichen war! – wie der aktuelle Stand ist, ist mir nicht bekannt).
Unser Glück waren viel mehr andere Passagiere und der Tipp es mit einer Umbuchung online zu versuchen.

Wir landeten auf einer Warteliste, hatten Glück und konnten nach Kopenhagen weiter fliegen (und uns wurde erst im Laufe der weiteren Berichterstattung klar, was für ein großes Glück allein das schon war! Andere Gäste hatten auf Tage keinerlei Möglichkeit ihren Flug nachzuholen!).  Aber natürlich war an der Versicherung der Lufthansa Angestellten „kein Passagier fliegt ohne Gepäck“ und bei einer Umbuchung würde auch automatisch das Gepäck auf den neuen Flug umgeladen werden, rein gar nichts dran. Da standen wir dann also spät abends in Kopenhagen und konnten uns wieder in eine ellenlange Schlange einreihen. Dieses Mal der, für die Gepäckermittlung.

Auf Grund der mangelnden Informationslage, war uns allerdings das schiere Ausmaß der Sache noch immer nicht bewusst. Mehr als 20.000 Gepäckstücke waren an diesem Tag aufgelaufen; wir bzw. das Personal im Kopenhagen aber noch der Meinung, dass sich die Sache schnell klären würde. Immerhin waren wir ja schon im Flugzeug gesessen und unser Gepäck verladen gewesen… 

An diesem Punkt kam bei uns natürlich die Frage auf, ob es überhaupt Sinn machen würde auf die Färöer Inseln weiterzufliegen; immerhin hatten wir kaum mehr als die Kleidung, die wir am Leib trugen. Und würden auf Inseln fliegen, die bekannt für ihr wechselhaftes Wetter zwischen Nebel, Wind und Regen sind (und deren Klima noch dazu wenig mit den an diesem Punkt hochsommerlichen Temperaturen in Deutschland zu tun hat). 

… und ohne Gepäck auf die Färöer Inseln.

Wir bekamen allerdings ohne Probleme Plätze in der Maschine auf die Färöer und entschieden uns daher es zu riskieren. Allerdings kamen wir so nun einen Tag zu spät und ausgerechnet am Nationalfeiertag der Färöer  an. Und das natürlich nach wie vor ohne Gepäck! Wir verloren so also einen weiteren Reisetag, an dem wir Einkaufen und uns mit dem Nötigsten ausstatten mussten (was wiederum auf Grund des Feiertags auch erst ab 14 Uhr am nächsten Tag möglich war).

Im Verlauf der nächsten Tage lagen immer wieder unsere Nerven blank – vor allem meine. Ich kann bis heute nicht ganz nachvollziehen, wie es meiner Schwester selbst nach stundenlangen Gesprächen, während denen sie noch dazu immer wieder anderen Mitarbeitern die immer wieder gleiche Geschichte erzählen musste, so bestimmt, aber ruhig bleiben konnte… Es war wie ein Albtraum, vor allem angesichts der weiterhin schlechten Informationslage. Selbst mit Grundausstattung hätten wir an einem gewissen Punkt die Reise abbrechen müssen. Meine Mama benötigt medizinische „Ausrüstung“ – aus Respekt vor ihr und der Tatsache, dass sie das nicht jedem auf die Nase bindet, möchte ich das an dieser Stelle nicht weiter ausführen und nur so weit ausholen, um zu betonen, dass es sich dabei nicht um Medikamente oder leicht zu beschaffende Dinge handelt – und hatte eh schon aus einem Zufall heraus wesentlich mehr und so viel ging in ihr Handgepäck gepackt. Aber es war klar, dass das nicht für die gesamte Reisezeit reichen würde.

Aus dem lang ersehnten Start in den gemeinsamen Familienurlaub – der für uns alle auch der einzige längere Urlaub in diesem Jahr sein würde – wurde also eine Nerven zehrende Belastungsprobe. 

Nachdem wir dann auch auf den Färöer Inseln einige Stunden am Flughafen – haha, was für ein Glück, dass wir die ersten Tage in Flughafennähe wohnten… – mit der Ermittlung und Suche nach unserem Gepäck zugebracht hatten (es hatte schon fast etwas komödiantisches, wie selbst die Flughafenangestellten keinerlei Möglichkeit hatten zu einer Hotline oder Mitarbeitern zu gelangen und mehr Informationen einzuholen), trafen wir die Entscheidung, den Urlaub so lange wie möglich durchzuziehen.

Eine erlösende SMS

Unser Glück – so dachten wir – würde sein, dass täglich ca. sechs Flüge von München nach Kopenhagen und weitere vier von dort auf die Färöer Inseln gehen. Das ist immerhin eine recht ansehnliche Verbindung, vor allem angesichts der recht kleinen Inseln mit wenig Tourismus – und bot so zumindest einige Chancen für verirrte Koffer zu ihren Besitzern zu gelangen…

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie wir uns gefühlt haben, als eines Abends – 3 Tage nach Vorfall – endlich die erlösende SMS vom Flughafen im Kopenhagen kam. Was die Lufthansa bis heute nicht geschafft hat, gelang immerhin denen: sie haben unser Gepäck registriert. Endlich klappte auch die Gepäckverfolgung wieder und wir wussten: am Abend unseres vierten Tages würden endlich alle Koffer dort sein, wo sie hingehörten.

Ihr glaubt gar nicht, wie froh man über eine wiedergewonnene Mütze sein kann! Oder ein frisches T-Shirt! Der eigenen Gesichtscreme… In solch einem rauen Klima vermisst man seine vernünftigen Klamotten schon sehr. Gerade, da wir uns natürlich mit einigen essentiellen Dingen ausgerüstet hatten, aber man ja auch immer wieder von Tag zu Tag neue Hoffnung hat endlich seine Koffer wiederzubekommen. Angesichts der Aussagen der Lufthansa bzw des Flughafens Münchens für keinerlei anstehenden Kosten aufzukommen, besorgt man mit diesem Hoffnungsschimmer im Hinterkopf ja auch nicht gleich alles, worauf man vielleicht verzichten könnte. Die Kosten für diesen Spaß waren auch so schon enorm:

  • mehr als 800€ für neue Flugtickets
  • verlorenes Geld für Mietwagen und Unterkunft für eine Nacht/Tag
  • Fährfahrt, die wir nicht wahrnehmen konnten (und die wir nur mit viel Glück an unserem letzten Tag der Reise erneut buchen konnten; an allen anderen Tagen war sie bereits ausgebucht…)
  • über 600€ für rudimentäre Ausstattung (Regenkleidung, wasserfeste Schuhe, etwas Unterwäsche zum Wechseln…)

Und anhaltender Ärger

Auch wenn wir – vor allem wenn man sich ein wenig im Internet umschaut und liest, wer noch immer keinerlei Spur von seinem Gepäck hat – unglaubliches Glück im Unglück hatten, nach einigen Tagen unserer gesamte Ausrüstung bei uns war, wir nicht abbrechen mussten und den Urlaub dennoch wahrnehmen und genießen konnten, stoßen einem einige Dinge bezüglich dieses Vorfalls sauer auf. 
Der Flughafen bzw. die Lufthansa berufen sich aktuell auf „außergewöhnliche Umstände“ und möchte sich somit der Zahlung jeglicher Entscheidung entziehen. 

Mein Verständnis dafür hält sich in Grenzen. Menschen saßen tagelang fest, konnten unter Umständen ihren lang ersparten Jahresurlaub gar nicht oder viel zu spät antreten und unzählige Menschen warten bis heute auf ihr Gepäck.
Zufällig war auch meine Tante und ihre Familie von dem Vorfall betroffen – anstatt am Samstag konnte sie erst am darauffolgenden Mittwoch den nächsten Flug – bei einer anderen Airline – buchen. Da sie sich nicht auf die Warteliste hat setzen lassen und jeden Tag nach München gefahren ist, dort den Check-in, die Sicherheitskontrolle und Wartezeit hinter sich gebracht hat, um dann erst am Schalter zu erfahren, ob sie nun mitfliegen dürfte oder nicht, muss auch sie nun um ihr Geld streiten. 

Dieser Vorfall und Sicherheitsprotokolle in Ehren, aber sich nun auf „außergewöhnliche Umstände“ zu berufen, keine Entschädigung zahlen zu wollen und andererseits bei den erneuten „Kontrollen“ am selben Tag den gleichen Fehler – nur in viel schlimmer – wieder zu begehen… Für mich sind das keine „außergewöhnlichen Umstände“, sondern außergewöhnliche Dummheit! 
Da könnte ich angesichts des „kulanten“ 50€ Gutscheins, den der Münchner Flughafen an Betroffene verteilt, und den man (!) nur in den Geschäften am Flughafen einlösen kann, mit Verlaub: einfach nur kotzen! 


PS: Übrigens ist unser Gepäck – das ja längst bei uns ist – laut Lufthansa immer noch verschollen…

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  1. krissisophie

    7. September 2018 um 14:58 Uhr

    Sowas Ärgerliches! Das war ja wirklich kein so toller Start… Zum Glück habt ihr da Beste daraus gemacht und hattet im Endeffekt doch noch einen schönen Urlaub :)

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    https://www.themarquisediamond.de/

    Antworten
  2. Oh man wie ärgerlich ist das denn?! Mega dreist und im Urlaub möchte man sich wirklich mit anderen Sachen beschäftigen wie mit solchen Scherereien! Ich hoffe, ihr hattet dennoch genug Zeit die Faröer Inseln zu besichtigen und zu genießen.
    Ganz liebe Grüße,
    Walli und Kathi von http://www.everyonestarling.com

    Antworten
  3. Janine

    3. September 2018 um 14:42 Uhr

    Liebe Christine, wie schön, dass ich endlich wieder Deine Posts lesen kann! Es tut mir echt leid, was euch widerfahren ist – wirklich ärgerlich! Ich habe so etwas nie erlebt und kann daher nicht wirklich nachfühlen wie es Dir erging, aber ich kann mir gut vorstellen, wie mühsam das war!!
    Ich hoffe, dass Du inzwischen genügend schöne Momente sammeln konntest, um ein wenig über diesen Vorfall lachen zu können!
    Liebste Grüsse
    Janine von https://www.vivarubia.com/

    Antworten
  4. Kathleen

    2. September 2018 um 14:17 Uhr

    Oh man. Da weiß man gar nicht, was man dazu sagen soll. Da war der Start in den wahrscheinlich lang ersehnten Urlaub echt bescheuert. Unglaublich.

    Ganz liebe Grüße
    Kathleen
    https://kathleensdream.de/

    Antworten
  5. Sarah

    1. September 2018 um 17:28 Uhr

    Wow! Das ist echt krass. Und ich kann das beim Lesen so gut nachvollziehen, wie ihr euch gefühlt habt, da ich im März auf dem Weg nach Mexiko durch einen gecancelten Flug (weil der Gurt des Kapitäns kaputt war und wir wieder aussteigen mussten) drei Tage unterwegs war. Lufthansa war nämlich auch zu blöd mich richtig umzubuchen (und ich musste zweimal wo anders übernachten) und mein Gepäck war auch erst mal weg. Zum Glück hab ich, da ich ein EInzelfall war, ein Airport Hotel bekommen, aber drei Tage ohne neue Klamotten und Kosmetik ist schon echt nicht toll.
    Liebe Grüße
    Sarah

    Antworten
  6. Was fuer ein mieser Start in einem lang ersehnten Urlaub. Und vom Krisenmanagement kann man da nicht sprechen. Leider benehmen sich das Flughafen- & Airlinepersonal auch in normalen Situationen so. Und dann den Flughafen noch zu loben…das ist eine Frechheit.
    Ich bin aber froh, dass ihr doch noch fliegen konnten.
    LG, Diana

    Antworten
  7. Das als „außergewöhnliche Umstände“ zu bezeichnen ist eine Frechheit. Wenn eine unbefugte Person einfach so den Sicherheitsbereich eines Flughafens betreten kann, dann ist hier ganz klar ein Fehler seitens des Flughafens und dem dort arbeitenden Sicherheitspersonal gemacht worden. Das sind dann keine Umstände, sondern ein Fehlverhalten für das man gerade zu stehen hat. Unglaublich! Es handelt sich ja nicht um ein Unwetter oder ein unerwartbarer technischer Fehler, sonder schlicht um menschliches Versagen. Die Verantwortung dafür müssen die Unternehmen schon selbst tragen.

    Ich hoffe das ganze geht noch gut für euch aus. Irgendwer wird sicherlich klagen. Die verlorene Zeit und die Urlaubstage wird wohl leider niemand zurück bekommen. Immerhin hattet ihr schon so viel Glück, dass ihr den Urlaub noch nutzen konntet.

    Liebe Grüße
    Anneke von herzballon

    Antworten
  8. Ach du Scheiße.
    Als Mensch, der wegen unheimlicher Flugangst selten bis gar nicht fliegt, musste ich mich bis jetzt höchstens mal darüber ärgern, dass ein Flug Verspätung hatte – zwei Stunden maximal. Euer Urlaub hört sich dagegen nach einem richtigen Horrortrip an, und auch, wenn ihr offensichtlich das beste daraus gemacht habt, bleibt natürlich ein super fader Beigeschmack. Ich bin mir nicht sicher, ob – rechtlich gesehen – die Lufthansa euch wirklich eine Entschädigung zahlen müsste, immerhin sich die ja selber nur Opfer der Umstände gewesen, die durch das Flughafenpersonal entstanden sind. Das der Flughafen sich aber weigert, euch für den Vorfall zu entschädigen, ist eine absolute Unverschämtheit! Und das das ganze auch noch als „gelungenes Krisenmanagement“ bezeichne wird, schlägt dem Fass echt den Boden aus. Gelungen an der ganzen Geschichte war doch höchstens, dass ihr Gäste geduldig genug wart und nicht in Panik ausgebrochen seit, obwohl die Umstände dazu absolut gepasst hätten!
    Man. Da könnte ich mich richtig in Rage drüber schreiben.
    Grüße
    Nessa
    https://ichdupasst.blog

    Antworten
  9. Ach herrje, das hört sich eigentlich nach keinem schönen Urlaub an. Mir wäre da die Lust vergangen und ich glaube, ich wäre nicht so „mutig“ wie ihr gewesen und wäre nicht mehr weiter geflogen. Aber toll, dass ihr es gemacht habt! Ich hoffe, ihr hattet trotzdem einen schönen Urlaub und es folgt noch ein Reisebericht ohne den negativen Start über euren Aufenthalt auf den Färöer Inseln?

    Antworten
  10. Oh je, das ist ja der reinste Albtraum… Mir ist das noch nicht passiert, aber ich kann mir gar nicht vorstellen, wie stressig das gewesen sein muss.
    Liebe Grüße!

    Antworten
  11. Yasmina

    27. August 2018 um 15:53 Uhr

    Dankeschön die hatte ich wieder mal =) Super schöne Tage in Köln gehabt und erfolgreich auf der Gamescom gewesen :D
    Du sagst es, dieses Schwüle verpack ich auch überhaupt nicht, das is immer furchtbar.
    Ich bin gerade echt glücklich über die milderen Temperaturen, endlich kann man wieder gut atmen und lüften *lach*.
    So macht jeder seine Erfahrungen, die einen Guten und die anderen Schlechten. Da ich ja eh in dem Bereich arbeite und an der Quelle sitze, habe ich auch nie überteuerte oder schlechte Hotels :D Von daher kann ich mich auch nicht beklagen.
    Stimmt Bonsai is ja so ein etwas schwieriger Kollege, aber schaffst du sicher und wenn du in 2 Jahren darüber berichtest, freue ich mich auch =P

    In letzter Zeit kam es ja ziemlich häufig vor, dass Leute einfach so durch die Sicherheitskontrollen kamen und somit Sperrungen verursacht haben. Mal eine einzelne Frau und mal eine ganze Familie. Frage mich echt wie sowas passieren kann, vor allem bei einer ganzen Familie.
    Wir hatten glücklicherweise nur ein Pärchen was davon betroffen war, die waren aufm Rückweg nach München und wurden dann nach Köln umgeleitet. Die mussten dann mit dem Bus nach München fahren, waren natürlich auch stinksauer, aber zum Glück waren es nicht mehr. Seit Juli müssen wir ja die ganzen Beschwerden noch mehr bearbeiten als vorher, sonst kann man uns auch noch was ankreiden, was Schwachsinn is, aber so is sie die Demokratie xD
    Echt ärgerlich was euch da passiert is, der ganze Mehraufwand und der Verlust eines Tages und dem Ganzen. Ich hätte den Flughafen kurz und klein geschlagen, ich bin bei sowas ja auch echt schnell auf 180.

    Antworten
  12. MirliMe

    27. August 2018 um 12:21 Uhr

    Es ist immer die eine Sache, von solchen Vorkommnissen über die Medien zu erfahren und dann die eigentlich Seite zu hören, von jemandem, der es hautnah miterlebt hat. Ich kenne tatsächlich beide Seiten, da ich vor einiger Zeit für eine Airline am Wiener Flughafen gearbeitet habe und damals rund um 9/11 im Einsatz war. Wie schnell Chaos herrscht und eigentlich gut geschulte Mitarbeiter plötzlich vollkommen von der Situation überfordert sind. Du hast, meiner Meinung nach, genau die richtige Worte getroffen, denn sich im Nachhinein schön abzuputzen und auf irgendwelche „Umstände“ zu schieben, ist wirklich zum Kotzen und ich bin mir sicher, das könnte man auch anders handhaben. Vielen Dank für den so ehrlichen Bericht, alles alles Liebe, x S.Mirli
    http://www.mirlime.com

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  13. Rena

    26. August 2018 um 22:13 Uhr

    Oh nein, da wart Ihr mittendrin, das ist wirklich alles andere als ein guter Start! Auch wenn das Gepäck schließlich doch noch auftauchte, kann ich Deinen Ärger natürlich nachvollziehen …
    http://www.dressedwithsoul.com

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  14. Oweh, da hat es Euch ja voll erwischt! So leid mir das für Euch tut, es ist gerade sehr interessant, wie durch deinen Artikel diesen Fernsehberichten Leben eingehaucht wird… nach all diesem Air Berlin-Drama etc. hört man von sowas und denkt „Ach nee, schon wieder…“ . Und die Berichterstattung war wohl wirklich ein Witz! Aber es ist schön, dass ihr Euren Urlaub trotzdem noch genießen konntet! =)
    Love, Héloise
    Et Omnia Vanitas

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