About

Wer steckt dahinter?

christine-polz-portrait

Ich. Christine. Selbständige Fotografin und kreativer Chaoskopf.

Geboren in einer Kleinstadt direkt an den Bergen, aber für die Fotografie nun meistens in München anzutreffen.

Ein Gegensatz Mensch. Fernweh leidend, aber immer wieder gerne nach Hause kommend. Die Vorteile der Technik schätzend, aber altmodisch. Analoge Fotografie liebend, aber digital lebend. Eine Planungsfanatikerin, aber doch am liebsten spontan und aus dem Bauch heraus handelnd.

Ich verlege 91234787 Mal am Tag meine Objektivdeckel. Und finde sie doch immer wieder.

1,58m „groß“ und daher bei Shootings ständig auf irgendwelchen Stühlen, Leitern, Steinen usw. stehend.

Eine schrecklich schlechte Esserin; war ich schon immer. Ich schätze irgend so ein Karma-Ding wird mal dafür sorgen, dass meine Kinder auch nichts essen wollen.

Kurzsichtig. Zumindest auf einem Auge (und zum Glück nicht auf dem, mit dem ich durch den Sucher schaue). Seltsame Sache.

Ich liebe es neue Orte zu entdecken, aber mindestens genauso gerne komme ich wieder Heim zu meinen geliebten Bergen.

Vergeben an Mary-Lou (meiner Canon Mark III 5D) und trotzdem in Teilzeitaffären zu diversen Polaroid- und Filmkameras verwickelt.

Querkopf, andererseits stets gerade heraus.

Mit Faible für groß ausstaffierte Shootings, aber natürliches Licht liebend.
Meistens in der Großstadt am Arbeiten, allerdings viel lieber öfter mal in der Natur.

Harmoniesüchtig, jedoch allzeit bereit bei der Fotografie ihren Sturkopf durchzusetzen.

Eigentlich schüchtern und doch gesellig. Ich stehe nicht gerne im Mittelpunkt und bin trotzdem gerne bei Shootings mein eigener Chef.

Für die Arbeit am Pendeln, aber das Autofahren hassend.

Ich bin ordentlich, allerdings ständig auf der Suche nach meinen Speicherkarten. Oder Obejektivdeckeln…

Blümchenkleidtyp, jedoch viel zu verfroren um diese an Tagen unter 25° zu tragen und daher zwangsweise mehr Jeansmädchen.

Ich pflege eine Leidenschaft für die große Leinwand, aber bevorzuge Filme hinter denen mehr Geschichte und Herzblut als Budget steckt.

Leseratte. Häkelfan. Kopfwehmensch.

Eine gute Zuhörerin, da an allem interessiert und sehr neugierig. Aber mindestens genauso oft selbst am Reden.

Ich lache zu laut. Und stolpere manchmal ganz schön durchs Leben (im wahrsten Sinne des Wortes!). Ich bin ungeduldig. Und Serienverliebt. Und mehr als nur ehrgeizig (und selbstkritisch).

Ich kann stundenlang und ohne Punkt und Komma über Bücher diskutieren. Oder über Filme. Oder die Fotografie.

Ich habe eigentlich keine Lieblingsschauspieler (sondern viel mehr Lieblingsdrehbuchautoren und -regiesseure) und mag Schauspieler oft nur in einem ganz bestimmten Film. Außer vielleicht Jeff Bridges (den finde ich immer genial) und Brit Marling…

Ich liebe Singer-/Songwriter Musik à la Jack Johnson, Tristan Prettyman, Donavon Frankenreiter etc. pp und stehe trotzdem total auf Rock à la The Airborne Toxic Event oder Kings of Leon. Eigentlich gibt es da gar keinen roten Faden…

Ich bin mit ständigen Zukunftssorgen gestraft, hatte allerdings noch nie eine Plan B zur Fotografie. Bis heute nicht und hoffentlich auch in Zukunft niemals.

Meine Gedanken stehen niemals still. Und mein Mund tut es nur selten.

Ich möchte einmal im Leben Polarlichter sehen. Und noch einmal (und noch mal und noch mal) nach Amerika reisen. Einen Roadtrip quer durch Amerika machen und darüber schreiben. Für die Vogue fotografieren und bis ans Ende meiner Tage mein Geld mit Fotografie verdienen.

Die Fotografie und ich

Was als Hobby zu Schulzeiten begann, nahm immer mehr Platz in meinem Kopf ein.
Es fing bei gemeinsamen Fotoabenteuern mit meiner besten Freundin in der Nachbarschaft an und wurde irgendwann so viel mehr für mich. Hobby. Leidenschaft. Beruf(ung).

Und so gab es auch niemals einen Plan B für mich, als ich mich nach meinem Abitur, übrigens an einer katholischen Mädchenschule absolviert, dafür entschied mich selbständig zu machen und mich ganz der Fotografie zu widmen.

Meine Lehrer erklärten mich für bescheuert bei einem solchen Abiturschnitt nicht zu studieren (ich war tatsächlich ziemlich gut und ein kleiner Streber), viele Außenstehende hielten mich für verrückt und nahmen mich nicht ganz Ernst und ich schätze selbst viele Freunde glaubten, das Leben würde mir meine Flausen wohl schon bald austreiben.

Einige jedoch, vor allem meine Familie, zweifelten nie daran, dass ich es schaffen würde (und glaubten somit zunächst viel mehr daran als ich es anfangs tat).
Es war nicht immer einfach als kleiner Träumer aus meiner heilen und friedlichen Schulwelt auf einmal in die harte Berufswelt und das Fotobusiness geworfen zu werden.

Aber hier bin ich nun. Seit September 2012 selbstständig führte mich mein Weg zunächst in eine mehr journalistische Richtung, bevor ich begann die ersten professionellen Models abzulichten und dann im Frühjahr 2013 ganz damit aufhörte für „Bergwelten“ zu arbeiten und mich nur noch auf das Fotografieren für Modelagenturen, Lookbooks für junge Labels, Editorials oder Beautyfotos usw. zu konzentrieren.

Und dies ist mein Blog, der meine ganz eigene Geschichte erzählt. Die Geschichte von einem kreativen Chaoskopf zwischen der Arbeit als Fotografin und meiner Vorliebe über skurrile Alltagsgeschichten oder Filme, Bücher und Musik zu schreiben.

FAQ

Mein Equipment

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Meine große Liebe ist meine Canon 5D Mark III. Nach Heinz-Dieter (meiner treuen, aber doch etwas schweren 1D Mark III) war diese schlanke Lady die perfekte Wahl für jemanden, der so gerne bei natürlichem Licht fotografiert wie ich. Ja, dieses Stück ist ganz schön teuer und definitiv keinem Anfänger oder Hobbyfotografen zu empfehlen! Aber ich verdiene mein Geld mit der Fotografie und da kommt man früher oder später nicht um eine große Investition herum.

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Mein absolutes Lieblingsobjektiv ist das 85mm 1.2 von Canon. Nachdem mein 85mm 1.8 irgendwann grundlos den Geist aufgegeben hat, hab ich mir diesen kleinen Traum erfüllt. Falls ich mit meinem 85mm doch mal zu nahe am Objekt dran bin, kommt mein 50mm 1.4 zum Einsatz. Generell liebe ich Festbrennweiten, aber natürlich sind diese nicht für jedes Foto geeignet. Als dann noch dazu das Bedürfniss nach einem weitwinkligeren Objektiv groß wurde, habe ich mich letztlich für den Kauf des 24-70mm 2.8 von Canon entschieden. Nicht gerade das günstigste Zoomobjektiv, aber jeden Cent wert und kommt mittlerweile mindestens genauso oft zum Einsatz wie mein geliebtes 85mm.

Ich arbeite mit Bridge und Photoshop in der CS6 Version und einem iMac (ja, ich in Apple-Fan…). Meistens unter zur Hilfenahme meines Grafiktablets von Wacom (gerade bei sorgfältiger Retusche ist das Ding wirklich Gold wert).

Wenn es das liebe Wetter mal nicht zulässt (was in Deutschland ja nicht gerade selten der Fall ist) und ich nicht für ein Studioshooting gebucht bin, kommen hin und wieder auch meine Lampen bzw. Softboxen von Walimex zum Einsatz.

Außerdem nenne ich so einige analoge Schätze mein eigen…

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Studierst du?
Nein, ich studiere nicht und habe es auch noch nie getan. Ich habe Abitur und mich relativ schnell mit der Fotografie Selbstständig gemacht.

Bist du hauptberuflich Fotorafin?
Ja, bin ich. Seit September 2012, wobei ich im April 2013 meine „journalistische Laufbahn“ aufgegeben habe und seitdem ausschließlich in der Modebranche (Agenturen, Designer, Models) arbeite. Wer nun neugierig geworden ist, den verweise ich an dieser Stelle auf meine kleine Wochenserie (hier), während der ich das Thema etwas genauer angesprochen habe.

Wie sieht es bei dir mit TFP Shootings aus?
TFP-Shootings (Time for Pictures) mache ich nur noch selten und dabei handelt es sich dann meistens um eigene, persönliche Projekte die ich gezielt für’s Portfolio fotografiere. Generell kann man sich mit einer guten Idee zwar immer an mich wenden und ich lasse mich gerne von kreativen Sachen überzeugen, allerdings mache ich die Fotografie wie gesagt hauptberuflich und habe daher gar nicht die Möglichkeiten und die Zeit allzu viel TFP zu machen.

Welche Kameras/Filme benutzt du für deine Polaroids?
Ich besitze den Klassiker schlechthin der Poloroidkameras: eine SX70. Ansonsten auch noch eine Automatic 340 Land Camera für Trenndbildfilme und seit einigen Monaten auch die moderne Variante einer Polaroidkamera, die Mini 90 Neo Classic von Fujifilm. Während ich für erstere die Filme von theimpossibleproject verwende (leider werden auch keine anderen mehr hergestellt), benötige ich für die anderen beiden die von Fujifilm, deren Qualität wirklich sehr, sehr gut ist.
Kein ganz billiges Vergnügen, aber mit etwas Zeit und Geduld findet man bei ebay wirklich schöne Angebote und kann solche Kameras recht günstig ergattern. Mehr ins Geld gehen im Vergleich die Filme, aber auch dort lassen sich immer mal wieder Schnäppchen machen.

Entstehen all deine Fotos bei Instagram wirklich nur mit dem Handy?
Ja. Alles was man auf Instagram, EyeEm oder hier in quadratischer Form findet, ist mit meinem iPhone entstanden und wurde auch nur mit Apps bearbeitet. Favoriten hierbei sind Afterlight und Mextures.

Fotografierst du ausschließlich professionelle Models?
So gut wie, ja. Manchmal sind zwar auch Tänzer oder Schauspieler dabei, aber generell werden alle von einer Agentur vertreten. Das ergibt sich bei der Arbeit mit der Zeit einfach von ganz von selbst, da man für die Produktion von Lookbooks etc. natürlich keine Laien vor die Kamera stellen kann.
Ich bekomme oft Mails von jungen Models oder Mädchen, die sich als Model ausprobieren wollen, mit der Frage, ob ich sie fotografieren würde. Generell schau ich mir jedes Mädchen genau an und mache, wenn mir ihr Typ gefällt, durchaus auch mal Testshootings, aber zeitlich ist es mir leider nicht möglich jede zu fotografieren.

Wo findest du deine Models?
Wie schon gesagt, mittlerweile werden wirklich alle Models mit denen ich arbeite von Agenturen vertreten. Also entweder läuft ein Job über eine Modelagentur und ich stelle eine gezielte Anfrage nach einem bestimmten Typ (woraufhin mir verfügbare Mädchen zur Auswahl vorgeschlagen werden) oder man selbst, oder jemand aus dem Team, kennt ein passendes Model persönlich oder von vorherigen Jobs her. Anfängern kann ich aber immer empfehlen sich mal auf modelmayhem.com oder anderen Plattformen umzuschauen. Das kann sich immer lohnen.